Franz Anton J. Egells

Allgemeines

FirmennameFranz Anton J. Egells
OrtssitzBerlin
StraßeMühlenstr. 59/60
Postleitzahl1xxxx
Art des UnternehmensMaschinenfabrik und -Unternehmer
Anmerkungenspäter: Chausseestr. 3 bzw. [Matschoß]: Lindenstr. 81 (1824). Später Verlegung nach Kiel-Gaarden
Quellenangaben[Redlich: Unternehmer (1964) 265] [Matschoß: Entw. Dampfmaschine I (1908) 172]




Biografie

Zeit Ereignis
1818 J. F. L. Wöhlert geht auf der Wanderschaft zunächst nach Berlin, wo er gleich bei Egells eine lohnende Arbeit findet. Er arbeitet hier mit Borsig zusammen.
1818 J. F. L. Wöhlert geht auf der Wanderschaft zunächst nach Berlin, wo er gleich bei Egells eine lohnende Arbeit als Tischler findet. Er arbeitet hier mit Borsig zusammen.
1821 Gründung der Eisengießerei, des ersten privaten Unternehmens dieser Art in Berlin, das von staatlicher Seite in jeder Weise unterstützt wird.
1821 F. A. Egells erhält ein englisches Patent auf die "Bügelmaschine", die sich aus der Tischmaschine entwickelt hat, und für verschiedene Verbesserungen. In der Egellschen Maschinenfabrik in Berlin wird sie lange Zeit als Betriebsmaschine für kleine und mittlere Leistungen gebaut.
1821 Zwei aus England bestellte Drehbänke können 1821 benutzt werden.
1823 Umzug zur Chausseestr. 3 (bis vmtl. 1824). - Andere Quelle: Grundstückskauf am 28.09.1825
1825 Lieferung der ersten Dampfmaschine von Egells mit 26 PS für Gebrüder Alberti in Waldenburg
01.09.1825 bis 31.03.1827 Borsig erlernt von September 1825 bis März 1827 praktisch den Maschinenbau bei Egells, der ihm über seine Leistungen und Fortschritte ein glänzendes Zeugnis ausstellt.
1827 Erweiterung zur "Neuen Berliner Eisengießerei"
01.04.1827 bis 31.12.1827 Borsig wird im selben Jahr, in dem er seine Ausbildung bei Egells abgeschlossen hat, dort als Faktor der Gießerei und Werkstätten angestellt.
1834 Hoppe kommt zu Egells, um dort seine praktische Ausbildung zu vollenden. Sein großes technisches Können wird hier schon früh erkannt.
1840 Egells erhält ein Patent auf eine Lokomotivsteuerung
1. Hälfte 1840er A. Knoevenagel arbeitet in den 1840er Jahren zusammen mit Hermann Gruson bei Egells in Berlin
1842 Bau der ersten Lokomotive, deren Entwurf von Kufahl stammt; Kufahl baute bereits 1838/39 eine Lokomotive in eigener Werkstatt.
1846 Mit dem Bau von drei weiteren Lokomotiven gibt Egells den Lokomotivbau auf
1854 (Zeit unsicher): Egells' Söhne erweitern das Fabrikationsprogramm
1854 (Zeit unsicher): Egells' Söhne erwerben die Norddt. Werft in Kiel-Gaarden und vereinigen sie mit der "Märkisch-Schlesischen Maschinen- und Hütten-AG (vorm F. A. Egells) in Berlin und Tegel"
1854 (Zeit unsicher): Werksverlegung nach Kiel, restliche Werksanlagen in Tegel gehen an Borsig
1862 Auszeichnung auf der Weltausstellung in London für eine Woolf'sche 30-PS-Dampfmaschine




Tätigkeitsbereiche

Tätig ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampflokomotiven 1842 Beginn 1846 Ende  
Dampfmaschinen 1825 Beginn 1850 Letzte Erwähnung 1825: 1. Maschine fertig
Eisenguß 1821 Beginn (Gründung als Eisengießerei) 1850 Letzte Erwähnung 1821: Gründung als Eisengießerei




Genealogie


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Person Kommentar
1 Umbenennung danach Märkisch-Schlesische Maschinen- und Hütten-AG (vorm. Egells) jedenfalls zur Zeit der Egells-Söhne [Pierson: Borsig (1973) 13]