Maschinenfabrik Grafenstaden

Allgemeines

FirmennameMaschinenfabrik Grafenstaden
OrtssitzIllkirch-Grafenstaden
OrtsteilGrafenstaden
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
AnmerkungenBis 1838: "Rollé & Schwilgué" in Straßburg (s.d.), dann durch Jakob Friedrich Meßmer: "Établissement de Constructions Mécaniques". Auch als "Usine de Grafenstaden"
Quellenangaben[Eisenbahnwesen d Gegenw (1911) II, 165] [Siebertz: Gottlob Daimler (1941) 19]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1821 Erfindung der Dezimalwaage durch den ehemaligen Benediktinermönch Aloys Quintenz
1822 Tod von Aloys Quintenz, die Waagenfabrikation wird von Frederic Rollé übernommen
1827 Assoziierung von Rollé mit dem Schlettstadter Uhrmacher J. B. Schwilgué
15.03.1837 Schwilgué erhält die Konzession zum Bau der Uhr am Straßburger Münster. Meßmer kauft die zahlungsunfähige "Fabrique d'Acier", und die Fabrik von "Rollé & Schwilgué" wird in "Etablissement de Constructions Mécaniques de Strasbourg" umgewandelt und von Straßburg nach Illkirch-Grafenstaden verlagert
1841 Einführung des Werkzeugmaschinenbaues, sie gestaltet sich bald zum Hauptfabrikationszweig
1846 Eigentum des Herrn Renouard de Busssiere; Name: "Usine de Grafenstaden"




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dezimalwaagen 1838 Beginn seit Gründung (schon als "Rollé & Schw.") 1911 bekannt 1821: Baubeginn durch den Erfinder, Aloys Quintenz
Lokomotiven 1856 Beginn 1872 Ende (Zusammenschluß zu SACM)  
Tender 1846 Beginn 1872 Ende (--> SACM)  
Werkzeugmaschinen 1841 Beginn 1911 bekannt 1841: Baubeginn, zeitweilig Hauptproduktionszweig




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1846 Umbenennung danach Société Usine de Graffenstaden [Eisenbahnwesen d Gegenw (1911) II]