Henschel & Sohn


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Henschel & Sohn: Henschel & Sohn: Lokomotivmontage Henschel & Sohn: Henschel & Sohn: Kesselschmide in Kassel-Rothenditmold


Allgemeines

FirmennameHenschel & Sohn
OrtssitzKassel (Hessen)
Stra├čeHenschelstr. 2
Postleitzahl34127
Art des UnternehmensLokomotiv- und Maschinenfabrik
AnmerkungenNamensform 1848 - 1958; ab 1920 GmbH. Werke in Kassel-Unterstadt (M├Ânchberger Str. 1 = Adresse von 1892) und Rothenditmold (Wolfhager Str.); in den 1940er Jahren: am Holl├Ąndischen Platz, in Rothenditmold, Mittelfeld sowie das Henschel-Flugmotorenwerk in Altenbauna.
Quellenangaben[Eisenbahnwesen d Gegenw (1911) I, 150] [Maschinenindustrie (1939/40) 508] [VDI (1899) 162] [Adressbuch Elektr.-Branche (1892) 86]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1614 Der erste Henschel als Metallgie├čer ist Johannes Henschel, der in Mainz von 1614 an eine Gesch├╝tz- und St├╝ckgie├čerei sowie den Glockengu├č betreibt.
1777 Die Familie Henschel siedelt von Gie├čen nach Kassel ├╝ber
1796 Georg Christian Karl Henschel (+1835; Vater von Karl Anton und Johann Werner Henschel) gr├╝ndet ein Bleiwalzwerk. Dies gilt als Ursprung der Maschinenfabrik. Man stellt Walzblei her, das vielfach zum Dachdecken benutzt wird. Das Werk befa├čt sich au├čerdem mit der Anfertigung von Werkzeugmaschinen
28.06.1810 Georg Christian Carl Henschel wird aus der staatlichen Gie├čerei in der Weserstra├če ausgewiesen und gr├╝ndet im Nachbarhaus ein eigenes Unternehmen.
15.08.1810 Gr├╝ndung durch Georg Christian Karl Henschel
1811 Lieferung eines Gebl├Ąses mit h├Âlzernem Zylinder als eine der ersten gebauten Maschinen
1817 Eintritt von Carl Anton Henschel, der Maschinenbau wird Hauptarbeitsgebiet. Es gibt kaum einen Zweig der Technik, der Karl Anton Henschel fremd bleibt: Auf dem Gebiet des Br├╝cken- und Eisenbahnbaus, der Konstruktion von Gebl├Ąsen, Dampfkesseln und Turbinen leistet er, teils anregend, teils schaffend, Hervorragendes.
1817 Bau der ersten hydraulischen Presse in Deutschland
1819 Der Oberbergrat Henschel in Kassel versucht Oberfl├Ąchenkondensatoren f├╝r Dampfmaschinen zu verwenden, die er aus flachen Kammern bildet.
1828 Ab 1828 wird eine gr├Â├čere Zahl Dampfmaschinen, Walzwerken gebaut, ferner einige Wassers├Ąulenmaschinen
1830 Die Firma nimmt den Namen "Henschel & Sohn" an
1835 Tod von Georg Christian Karl Henschel, dem Firmengr├╝nder
1836 Die Firma brennt nieder. Daf├╝r entsteht am M├Âncheberg ein ger├Ąumiger Neubau
1837 Mit 200 Arbeitern nimmt Henschel das neue Werk am M├Âncheberg in Betrieb.
1843-1844 Seit 1844 erstrebt Carl Anton Henschel den Lokomotivbau, doch scheidet er gleichzeitig mit seiner staatlichen Pensionierung aus den Diensten der Firma (1843 oder 1844).
1843 Der j├╝ngere Sohn von Georg Christian Karl Henschel, Johann Werner (Bildhauer, Bruder von Karl Anton Henschel, geb. um 1782) tritt ganz aus der Firma aus. Er war schon vorher Professor der Bildhauerkunst an der Akademie der Bildenden K├╝nste in Kassel. - W├Ąhrend des wirtschaftlichen Niedergangs der Firma arbeitete er als Former und Gie├čer im v├Ąterlichen Betrieb.
29.07.1848 Lieferung der 1. Henschel-Lokomotive ("Drache") an die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn unter G. A. C. Henschel.
29.07.1848 Ablieferung der ersten Henschel-Lokomotive "Drache" an die Hessische Friedrich-Wilhelm-Nordbahn.
25.10.1856 Carl Henschel stellt den Antrag, seine Firma in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Dies scheitert an der industriefeindlichen Haltung des Kurf├╝rsten.
27.03.1860 Tod von Georg Alexander Carl Henschel (Sohn von Karl Anton, 1 Jahr vor diesem) in Kassel
Okt. 1860 Die 50. Lokomotive verl├Ą├čt das Werk
1861 Henschel baut die erste Werklokomotive Europas - eine regelspurige B-Tenderlokomotive f├╝r den H├Ârder Verein
19.04.1861 Tod von Carl Anton Henschel in Kassel
19.04.1861 Nach dem Tod von Carl Anton geht die Fabrik auf seinen 1836 oder 1837 geborenen Enkel Oskar (Sohn von Georg Alexander Carl, dieser 1860 verstorben) ├╝ber. Mit au├čerordentlicher Tatkraft und Umsicht arbeitet Oskar Henschel an der Fortf├╝hrung des Unternehmens. Er bildet den Lokomotivbau als Hauptfabrikationszweig aus.
1862 Auszeichnung auf der Weltausstellung in London f├╝r einen Drehschieber und einen Kessel: gute Anordnung und praktischer Erfolg
Aug. 1865 Fertigstellung der 100. Lokomotive
1870 Errichtung einer f├╝nfschiffigen Lokomotivhalle, die sp├Ąter mehrfach erweitert wird.
1870 Kauf von Gel├Ąnde in Rothenditmold. - Dort wird in den folgenden Jahren ein Zweigwerk errichtet.
1871 Errichtung des Werks Rothenditmold. Als erster Abschnitt entsteht die Hammerschmiede.
1872-1873 Auf dem Gel├Ąnde in Rothenditmold wird eine neue Hammerschmiede errichtet, die neben den sonst erforderlichen schweren Schmiedest├╝cken aus die Lokomotivr├Ąder anfertigt.
Mai 1873 Fertigstellung der 500. Lokomotive
1878 Henschel baut die erste Stra├čenbahn-Lokomotive Europas - eine schmalspurige B-Lokomotive f├╝r Portugal
1879 Fertigstellung der 1000. Lokomotive
1882 Henschel baut die erste deutsche Verbund-G├╝terzug-Lokomotive, sp├Ątere Gattung G 4 der Kgl. Preu├čischen Staatsbahnen
1885 Fertigstellung der 2000. Lokomotive
Mitte 1880er Als Mitte der 1880er Jahre der Bedarf an Lokomotiven nachl├Ą├čt, geht Oskar Henschel auch zum Bau von Stra├čenbahnlokomotiven ├╝ber, um den Arbeitsausfall zu decken.
1890 Fertigstellung der 3000. Lokomotive
1892 Henschel baut die erste betriebst├╝chtige Schneeschleuder-Maschine Europas, bestimmt f├╝r die Direktion Hannover der Kgl. Preu├čigehen Staatsbahnen
1894 Fertigstellung der 4000. Lokomotive
Anfang 1894 Anfang 1894 wird in Rothenditmold mit dem Bau einer neuen Kesselschmiede begonnen
18.11.1894 Tod von Carl Anton Oscar Henschel in Kassel. Das Unternehmen wird von seiner Witwe Sophie Henschel mit Unterst├╝tzung des Oberingenieurs Sch├Ąffer, des Majors a.D. Gerland und sp├Ąter des Eisenbahnbauinspektors Lei├čner fortgesetzt.
1896 Henschel baut die kr├Ąftigste deutsche Tender-Lokomotive ihrer Zeit, Gattung T 15 (Bauart Hagans) der Kgl. Preu├čischen Staatsbahnen
1896 Karl Henschel tritt in die Firma ein
1896 Die neue Kesselschmiede in Rothenditmold geht in Betrieb
1897-1898 Das Werk in Kassel-Unterstadt erf├Ąhrt eine durchgreifende Umgestaltung durch gr├Â├čere Erweiterungs- und Neubauten, die anstelle alter Werkstattgeb├Ąude errichtet werden.
01.10.1897 Gustav Lei├čner tritt aus dem Staatsdienst aus und nimmt die Stellung eines Direktors bei der Lokomotiv- und Maschinenfabrik "Henschel & Sohn" in Kassel an
1898 Henschel baut eine der beiden ersten Schmidt-Hei├čdampf-Lokomotiven der Welt, Gattung P 4.1 der Kgl. Preu├čischen Staatsbahnen
29.07.1898 Auslieferung der ersten Hei├čdampflokomotive mit Flammrohr├╝berhitzer (Langkessel├╝berhitzer, Bauart Schmidt), gebaut von Henschel & Sohn in Kassel, Fabr.-Nr. 4853, nach Entw├╝rfen von Wilhelm Schmidt (1858-1924), an die Preu├čische Staatsbahnverwaltung. Es ist die Personenzuglokomotive P 4 "Cassel 131" (ab 1906: "Cassel 1846"). Die Lok vermag 900 PS bei 100 km/h zu leisten und erbringt deutliche Ersparnisse gegen├╝ber der Sattdampf-P4. Der Kessel kommt nach der Ausmusterung (1921) ins Verkehrs- und Baumuseum, Berlin.
1899 Ablieferung der 5000. Lokomotive
1899 Lieferung von zwei Dampfmaschinen durch G├Ârlitzer Maschinenbauanstalt
1900 Henschel baut die erste Schmidt-Hei├čdampf-Tenderlokomotive der Welt, Gattung T 5.1 der Kg]. Preu├čischen Staatsbahnen (Berliner Stadtbahn)
01.07.1900 ├ťbernahme der Werksleitung durch Karl Henschel. Diese hatte vorher seine verwitwete Mutter inne.
1902 Ablieferung der 6000. Lokomotive
01.07.1902 bis 31.12.1908 Von 1902 bis 1908 Umbau und Produktionssteigerung von 12.100 t auf 38.600 t
28.09.1902 Tod des K├Âniglichen Baurats Gustav Lei├čner, Direktor bei "Henschel & Sohn" in Kassel
1904 Schnellfahrversuche mit der mit Frontf├╝hrerstand und Windschneide versehenen 2'B2'-Schnellzuglokomotive "S 5, Altona 561" (Henschel (1904) 6260; Bauart "Wittfeld", 1910 in "S 9" umgezeichnet) der Preu├čischen Staatsbahn auf der Milit├Ąrbahn Marienfelde-Zossen; h├Âchste erreichte Geschwindigkeit 137 km/h bei 1400 PS
1904 Henschel baut die 2'B2'-Schnellbahn-Lokomotive der Kgl. Preu├čischen Staatsbahnen
1904 Henschel baut die 2'C2'-Gebirgs-Schnellzug-Tender-Lokomotive der Kgl. Preu├čischen Staatsbahnen, die leistungsf├Ąhigste deutsche Tender-Lokomotive ihrer Zeit
02.1904 Kauf der Henrichsh├╝tte bei Hattingen von der Dortmunder "Union" im Februar unter der Leitung von Karl Henschel
06.02.1904 Eine neu konstruierte Lokomotive der Firma Henschel aus Kassel erreicht bei einer Probefahrt auf der Strecke zwischen G├Âttingen und Kreiensen eine Geschwindigkeit von 127 km/h. Um den Luftwiderstand zu verringern, ist die Lokomotive mit einem Blechmantel verkleidet, der vorn keilf├Ârmig zul├Ąuft.
1905 Ablieferung der 7000. Lokomotive
1907 Ablieferung der 8000. Lokomotive
1908 Lieferung einer Dampfmaschine durch G├Ârlitzer Maschinenbauanstalt
1909 Ablieferung der 9000. Lokomotive
15.08.1910 Am Tage der Hundertjahrfeier: Ablieferung der 10000. Lokomotive. Zu diesem Anla├č stiftet die Unternehmerin Sophie Henschel 250.000 Mark als Grundstock f├╝r die Errichtung eines Schwimmbads. Durch weitere Zuwendungen w├Ąchst die Summe auf ├╝ber 600.000 Mark.
1911 Fertigstellung der 11.000. Lokomotive
1911 Henschel baut die "Kampf"-Lokomotive der Berliner Stadtbahn, Gattung T 14 der Kgl. Preu├čischen Staatsbahnen
06.07.1912 Vor dem Kasseler Rathaus wird ein Brunnen eingeweiht, den Sophie Henschel, die Chefin der Henschel-Werke, gestiftet hat.
1913 Fertigstellung der 12.000. Lokomotive
1914 Fertigstellung der 13.000. Lokomotive
01.05.1914 Der Inhaber der Henschel-Werke, Geheimer Kommerzienrat Dr. Karl Henschel, stiftet 600.000 Reichsmark zu den Baukosten einer st├Ądtischen Badeanstalt. Die Stadtverordnetenversammlung beschlie├čt, dem zu errichtenden Geb├Ąude den Namen Henschelbad zu geben.
1916 Schaffung einer Eisenerzbasis durch Erwerb der Siegerl├Ąnder Gruben Alte Dreisbach, Vereinigte Bergholzhausen
16.04.1916 Fertigstellung der 14.000. Lokomotive
29.08.1916 Geheimer Kommerzienrat Dr.-Ing. Karl Henschel stiftet 500.000 Reichsmark f├╝r ein Hallenschwimmbad.
1917 Errichtung des Werks Mittelfeld
1917 Das Werk Mittelfeld zwischen Rothenberg und Holl├Ąndischer Stra├če entsteht, nachdem Henschel einen staatlichen Auftrag zur Herstellung von Gesch├╝tzen erhalten hatte.
1917 Fertigstellung der 15.000. Lokomotive
1917 Henschel baut die erste deutsche Einheits-Lokomotive, Gattung G 12
1918 Die Eisen- und Metallgie├čerei im Werk Mittelfeld wird fertiggestellt.
1918 Fertigstellung der 16.000. Lokomotive
1919 Fertigstellung der 17.000. Lokomotive
1920 Fertigstellung der 18.000. Lokomotive
01.01.1921 Gr├╝ndung einer Interessengemeinschaft "Henschel-Lothringen-Essener Steinkohle" am 1. Januar
1921 Nachdem als Kaufpreis f├╝r die Gewerkschaft Oespel (Dortmund) ein Teil der Aktien der "Essener Steinkohlenbergwerke AG" in den Besitz der "Bergbau-AG Lothringen" ├╝bergegangen war, wird mit einem Interessenvertrag zwischen beiden Gesellschaften und Henschel die Verbindung zwischen beiden Bergwerksgesellschaften noch fester geschlossen.
12.1921 Im Dezember wird eine Interessensgemeinschaft mit der Hanomag gebildet
1922 Fertigstellung der 19.000. Lokomotive
1923 Die 20000. Lok ist startbereit
1924 Beginn des Stra├čenbaumaschinen-Baues. Im Werk Mittelfeld werden Dampfwalzen, Teerkocher, Teertankwagen sowie Wohn- und Ger├Ątewagen gebaut.
11.12.1924 Tod von Karl Anton Theodor Ferdinand Henschel in Kassel
1925 Aufnahme des Baues von Nutzkraftwagen. Man ├╝bernimmt zun├Ąchst ein fertiges Fahrzeug der Schweizer Firma "Franz Brozincevic & Co." (vertrieb die Marken "Franz" und "FBW"). Der erste 1925 vorgestellte Henschel-LKW hei├čt "Rex"
1925 Henschel baut die erste Einheits-Lokomotive der Deutschen Reichsbahn, eine 2C1-Hei├čdampf-Vierzylinder-Verbund-SchnellzugLokomotive der Reihe 02
1925 Henschel baut die erste Hochdruck-Lokomotive der Welt - die 2'C-Dreizylinder-Verbund-Schnellzuglokomotive H 17 206 der Deutschen Reichsbahn
Febr. 1925 Richard Roosen tritt bei "Henschel & Sohn" in Kassel als Maschineningenieur ein.
01.10.1925 bis 31.12.1925 Erste Hochdruck-Dampflokomotive der Welt f├╝r 60 bar von Henschel nach Entw├╝rfen von Schmidt, Betriebs-Nummer der Deutschen Reichsbahn H 17 206 (2'C h 3v). Der Langkessel ist der Niederdruckkessel, die Feuerb├╝chse bildet den Hochdruckkessel. Der Umbau ist im Herbst 1925 abgeschlossen, die Lok wird aber erst Ende 1926 dem LVA Grunewald ├╝bergeben.
1926 Henschel baut die erste Lokomotive der Welt, die mit Abdampfturbinen-Triebtender ausger├╝stet ist - die 2'C-Hei├čdampf-ZwillingPersonenzug-Lokornotive T 38 3255 mit 1 B 2 - Triebtender der Deutschen Reichsbahn
11.05.1926 Die 38 3255 erh├Ąlt einen 1B2-Abdampf-Turbinentender durch Henschel ([Schr├Âder/Wenzel (1982)]: Abnahme am 11.05.1929)
1927 Henschel baut die einzigen au├čerenglischen "Modified Fairlie"-Lokomotiven, bestimmt f├╝r die S├╝dafrikanischen Staatsbahnen
1928 Der erste Benziner mit 85 PS wird gebaut.
1928 Fertigstellung der 21.000. Lokomotive
1928 Henschel baut die ersten Kohlenstaubfeuerungs-Lokomotiven der Bauart "Stug", Gattung G 12 der Deutschen Reichsbahn
1928 Richard Roosen wird Leiter eines der Entwicklungsb├╝ros bei Henschel und Oberingenieur. Er ist eng mit allen Fortschritten und Ver├Ąnderungen auf dem Gebiet der Dampflokomotive verbunden und ist aktiv in der "Studiengesellschaft f├╝r Kohlenstaubfeuerung" (STUG) (gegr. 1923, uner Federf├╝hrung der Firma Henschel) t├Ątig.
1929 Umwandlung in eine AG
1929 Kurt Ewald geht nach Aufgabe des Lokomotivbaues bei der HANOMAG zu "Henschel & Sohn" in Kassel
03.1929 Die STUG-Kohlenstaublokomotiven 58 1353 und 1677 (von Henschel umgebaut) werden im M├Ąrz dem Betrieb ├╝bergeben. Die Versuchsfahrten der LVA Grunewald und die Betriebseins├Ątze (Gipsz├╝ge Niedersachswerfen - Merseburg) beim Bw Halle G liefern gute Ergebnisse.
11.05.1929 Abnahmefahrt der Triebtenderlokomotive (Kolbenlokomotive mit Abdampfturbinentender, Achsfolge 1'B2', und Kondensator), Betriebsnummer T 38 3255, umgebaut durch Henschel. Im Sommer 1937 R├╝ckbau in Normalausf├╝hrung wegen geringer Eignung f├╝r den Teillast-Bereich.
1930/1931 Weitere Modifikation der Turbinentender-Lok T 38 3255 bei Henschel (Verzicht auf R├╝ckw├Ąrts-Turbine, Umstellung der Hilfsantriebe von Na├čdampf auf Hei├čdampf: Leistungssteigerung: 10 %). - Die Lok l├Ąuft Anfang der 1930er Jahre im gleichen Dienstplan wie die BR 39 und erbringt gleiche Leistungen und gleich g├╝nstige Verbrauchswerte, jedoch h├Ąufen sich im Laufe der Zeit die St├Ârungen.
1931 Vereinbarung mit der Hannoverschen Maschinenbau-AG, wonach der gesamte Lokomotivbau und die Quote der Hanomag auf Henschel ├╝bergehen
1931 Die Werkst├Ątten sind zu weniger als 1/3 ausgelastet.
1931 Henschel & Sohn, Kassel, liefert die erste Kondensations-Dampflokomotive zur R├╝ckgewinnung des Speisewassers an die Argentinischen Staatsbahnen aus.
1931 Henschel baut die erste Henschel-Kondenslokomotive (Kolben-Dampflokomotive mit Dampfniederschlag und R├╝ckgewinnung des Speisewassers), bestimmt f├╝r die Argentinischen Staatsbahnen
1931 Es besteht der Plan, die Fabrik zum 31.12.1931 stillzulegen
1932 Der neukonstruierte Diesel nach dem Lanova-Luftspeicherverfahren macht von sich reden.
Jan. 1932 Henschel legt mangels Auftr├Ągen das gesamte Werk f├╝r vier Monate still.
1932 Henschel baut die erste Reichsbahn-Motorlokomotive mit elektrischer Kraft├╝bertragung, eine benzin-elektrische Verschiebe-Kleinlokomotive
1933 Entwicklungsauftrag f├╝r ein leicht gepanzertes Kettenfahrzeug
1933 Fertigstellung der 22.000. Lokomotive
1933 Henschel baut den ersten Schnell-Triebwagen mit Hochdruck-Dampfanlage und selbstt├Ątiger Kesselregelung, bestimmt f├╝r die L├╝beck-B├╝chener Eisenbahn-Gesellschaft
1933 Henschel baut die erste elektrische Schnellzuglokomotive f├╝r 130 km/h H├Âchstgeschwindigkeit mit Einzelachs-Antrieb durch Tatzlager-Motoren, Reihe E 05 der Deutschen Reichsbahn. Elektrischer Teil: SSW, Berlin
01.01.1934 Aufnahme des Probebetriebes mit einem Dampftriebwagen der Firma Henschel & Sohn, Kassel, bei der L├╝beck-B├╝chener Eisenbahn-Gesellschaft.
1934 Henschel baut das erste Motor-Triebwagen-Gestell mit ├╝ber 400 PS Leistung und Fl├╝ssigkeits-Getriebe, bestimmt f├╝r die S├╝dafrikanischen Staatsbahnen
Juli 1934 Beginn der Produktion von 150 leichten Panzerkampfwagen des Typs I
1935 Bau eines Henschel-Flugzeugwerks in Sch├Ânefeld bei Berlin
1935 Henschel baut die erste Stromlinien-Lokomotive (Reihe 61) f├╝r den ersten geschlossenen Schnellbahn-Dampfzug der Deutschen Reichshahn
1935 Henschel baut die schwerste und leistungsf├Ąhigste elektrische deutsche Abraum-Lokomotive ihrer Zeit f├╝r 900 mm Spur, eine 75 t-Lokomotive f├╝r die Riebeckschen Montanwerke AG., Grube von der Heydt
1935 Henschel baut die Stromlinien-Tender-Lokomotive f├╝r den L├╝beck-B├╝chener-Doppeldeck-Stromlinienzug, den ersten deutschen Dampfzug f├╝r Zug- und Schiebebetrieb
1935 In die bei Henschel im Bau befindliche 03 175 wird eine Lentz-Ventilsteuerung eingebaut, die der ├Âsterreichischen Ausf├╝hrung entspricht. Es wird keine Dampf-Ersparnis gegen├╝ber der Serienausf├╝hrung mit Schiebersteuerung festgestellt.
31.01.1935 Ablieferung des Stromlinien-Dampfzuges, Henschel-Wegmann-Zug, mit 2'C2'h2-Tenderlokomotive (Baureihe 61 001 von Henschel) und vier eigens gebaute D-Zug-Wagen von Wegmann (Gesamtgewicht 260 t) f├╝r eine H├Âchstgeschwindigkeit von 175 km/h. Die Abnahmepr├╝fung der Lok erfolgt am 01.04.1936
28.09.1935 Das 125j├Ąhrige Bestehen der Firma wird von der Stadt Kassel durch die ├ťberreichung der Silbernen Plakette der Stadt an den Firmenchef Oskar Henschel gew├╝rdigt.
1936 Fertigstellung der 23.000. Lokomotive
Juli 1936 Die "Henschel Flugmotoren GmbH" (HFM) wird gegr├╝ndet, die im Jahr darauf die Produktion von Daimler-Benz-Motoren in Altenbauna aufnimmt.
1937 Richard Roosen erh├Ąlt Prokura bei Henschel
24.07.1937 Umwandlung in eine GmbH
1938 Henschel baut die leistungsf├Ąhigste Motor-Lokomotive der Welt: Dieselelektrische 4 400 PS - Schnellzug-Lokomotive der Rum├Ąnisehen Staatsbahnen. ~ Dieselmotoren: Gebr. Sulzer AG, Winterthur -- Elektrischer Teil: BBC, Baden (Schweiz)
1938 Richard Roosen wird zus├Ątzlich Leiter des Pr├╝ffeldes f├╝r die verbrennungstechnische Weiterentwicklung der Kraftwagenmotoren bei Henschel
1938 Henschel liefert den ersten in Serie gebauten Panzerkraftwagen an die deutsche Wehrmacht.
01.07.1938 bis 31.12.1938 2. Halbjahr: Inbetriebnahme des bisher stilliegenden Werks Wiener-Neustadt der Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf
1939 Fertigstellung der 24.000. Lokomotive
1939 Henschel baut die schwerste und leistungsf├Ąhigste Dampf-Abraum-Lokomotive der Welt f├╝r 900 mm Spur: 450 PS-Gelenklokomotive Bauart Henschel f├╝r die Grube Ph├Ânix der Aktiengesellschaft f├╝r Braunkohlenverwertung, Mumsdorf/Th├╝r.
1939 Henschel baut die schwerste und zugkr├Ąftigste deutsche elektrische Lokomotive: 150 t-Lokomotive mit 25 t Achsdruck der Riebeckschen Montanwerke AG, Otto-Scharf-Grube. Elektrischer Teil. SSW, Berlin
1939 Henschel baut die elektrische 6 500 PS - Schnellbahn-Lokomotive Reihe E 19 der Deutschen Reichsbahn. Elektrischer Teil: SSW., Berlin
1939 Henschel baut die schwerste Schnellzug-Tender-Lokomotive -der Welt, die 2'C3'-Drilling-Stromlinienlokomotive 61 002 der Deutschen Reichsbahn
1939/40 Bau der Dampflokomotiven 50 013 - 122 gem├Ą├č Kaufvertrag 05.042/63.797; Preis: 174.000,00 RM je Lok
1939 Henschel baut in diesem Jahr 650 Lokomotiven, 2700 mittlere und schwere Lkw und 210 Panzer
1939 Beginn der Herstellung von elektrischen Oberleitungsbussen
17.03.1939 Bau der Dampflokomotiven 50 001 - 012 gem├Ą├č Kaufvertrag 05.042/63.442; Preis: 174.000,00 RM je Lok. Die 50 001 wird am 17. M├Ąrz an die DR direkt an das "Reichsbahn-Versuchsamt f├╝r Lokomotiven und Triebwagen" in Berlin-Grunewald abgeliefert. Die 50 002 folgt am 18. April.
1940 Bau der Dampflokomotiven 50 316 - 365 lt. Kaufvertrag 05.042/63.797; Preis: 174.000,00 RM je Lok
1940 Bau der Dampflokomotiven 50 529 - 635 lt. Kaufvertrag 05.042/63.442; Preis: 174.000,00 RM je Lok
Aug. 1940 In den Werken Kassel und Altenbauna sind 300 Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter eingesetzt.
1941 Henschel baut die erste deutsche Dampflokomotive mit Einzelachs-Antrieb, die 1'Do1' - Stromlinienlokomotive 19 1001 der Deutsehen Reichsbahn
1941 Bau der Dampflokomotiven 50 771 - 798 lt. Kaufvertrag 05.042/63.442; Preis: 174.000,00 RM je Lok
1941/42 Bau der Dampflokomotiven 50 1420 - 1589 lt. Kaufvertrag 05.042/63.486; Preis: 180.760,00 RM je Lok
1941 Richard Roosen wird Direktor bei Henschel
Mai 1941 Die Firma Henschel fragt bei Bellingrodt an, ob es m├Âgliche w├Ąre, ihr etwas 30 gute Lokomotiv-Betriebsbilder zu ├╝berlassen.
13.06.1941 ├ťbergabe der Dampflokomotive 19 1001 mit Einzelachsantrieb (1'Do1'8h) mit vier V-Dampfmotoren und Stromlinienverkleidung von Henschel & Sohn (Fabriknummer 25 000) an die Deutsche Reichsbahn.
14.06.1941 Die Kasseler Lokomotivenfabrik Henschel & Sohn GmbH liefert die 25000. Lokomotive an die Deutsche Reichsbahn.
03.07.1941 Fertigstellung der 25.000. Lokomotive (19 1001)
08./09.09.1941 In der Nacht fliegen 73 britische Bomber mit dem Angriffsziel der Industrieanlagen von Henschel und Cred├ę
1942 Bau der Dampflokomotiven 50 2267 - 2353 lt. Kaufvertrag 05.042/63.812; Preis: 180.760,00 RM je Lok
1942 Der Kraftfahrzeugbau von Henschel wird nach Wien verlegt.
1942 Oscar R. Henschel wird als Leiter des Unternehmens von der NS-Gauleitung abgesetzt
Aug. 1942 Die Serienproduktion des schweren Panzerkampfwagens "Tiger" l├Ąuft an.
18.03.1943 Vertrag mit der Maschinenfabrik Germania in Chemnitz zur Lieferung von 50 Langkesseln f├╝r die Kriegslok-Baureihe 52. Es werden von dort nur 50 Kessel geliefert; ein weiterer Bau durch Germania wird beh├Ârdlicherseits nicht genehmigt.
19.04.1943 Die US-Luftwaffe fliegt mit 213 Bombern einen Angriff auf wieder instandgesetzte R├╝stungswerke, darunter Henschel-Flugmotoren
22.10.1943 N├Ąchtlicher Bombenangriff mit schweren Sch├Ąden
1944 Henschel produziert den schweren Kampfpanzer Tiger II ("K├Ânigstiger") in Serie.
04.04.1945 Die Amerikaner marschieren in Kassel ein. Zu dieser Zeit werden in Rothenditmold noch Dampflokomotiven gebaut. Auch Panzer werden bis zum Kriegsende produziert. Die Werkshallen von Henschel sind zu diesem Zeitpunkt zu 80 Prozent zerst├Ârt.
01.06.1945 bis 31.12.1945 Wegen der R├╝stungsbeteiligung wird 1945 der Kraftwagenbau von der Mutterfirma weg in eine Auffanggesellschaft Hessia ├╝berf├╝hrt.
Aug./Sept. 1945 Die kriegsbesch├Ądigte Lokomotive 19 1001 wird auf Gehei├č der amerikanischen Besatzungstruppe bei der Herstellerfirma Henschel instand gesetzt. Sie absolviert eine Probefahrt von Kassel nach Wabern.
15.10.1947 Der Henschel Flugmotorenbau, Kassel-Altenbauna, steht auf dem Demontageplan der amerikanischen und britischen Milit├Ąr-Gouverneure.
1948 Das Unternehmen firmiert wieder unter Henschel und r├╝stet zun├Ąchst ausgesonderte US-Armee-Lastwagen um.
1950 Es werden wieder neue Lastkraftwagen und Baustellenfahrzeuge gebaut.
23.03.1950 Die 03 1013 wird als erste ihrer Baureihe (abgesehen von 03 1056) seit dem 12.12.1950 bei Henschel aufgearbeitet und am 23.03.1950 abgenommen
31.03.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1016 wird abgenommen und im Bw Dortmund Bbf in Dienst gestellt
06.04.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1049 wird abgenommen und im Bw Dortmund Bbf in Dienst gestellt
13.04.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1084 wird abgenommen und im Bw Dortmund Bbf in Dienst gestellt
20.04.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1060 wird abgenommen und im Bw Ludwigshafen in Dienst gestellt
26.04.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1008 wird abgenommen und im Bw Dortmund Bbf in Dienst gestellt
27.04.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1082 wird abgenommen und im Bw Dortmund Bbf in Dienst gestellt
11.05.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1021 wird abgenommen und im Bw Dortmund Bbf in Dienst gestellt
11.05.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1081 wird abgenommen und im Bw Dortmund Bbf in Dienst gestellt
12.05.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1012 wird abgenommen und im Bw Offenburg in Dienst gestellt
12.05.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1055 wird abgenommen und im Bw Offenburg in Dienst gestellt
19.05.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1009 wird abgenommen und im Bw Ludwigshafen in Dienst gestellt
27.05.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1054 wird abgenommen und im Bw Offenburg in Dienst gestellt
07.06.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1022 wird abgenommen und im Bw Dortmund Bbf in Dienst gestellt
19.06.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1043 wird abgenommen und im Bw Dortmund Bbf in Dienst gestellt
21.06.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1017 wird abgenommen und im Bw Offenburg in Dienst gestellt
22.06.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1014 wird abgenommen und im Bw Dortmund Bbf in Dienst gestellt
30.06.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1045 wird abgenommen und im Bw Ludwigshafen in Dienst gestellt
14.07.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1050 wird abgenommen und im Bw Offenburg in Dienst gestellt
27.07.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1001 wird abgenommen und im Bw Offenburg in Dienst gestellt
28.07.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1004 wird abgenommen und im Bw Ludwigshafen in Dienst gestellt
03.08.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1051 wird abgenommen und im Bw Ludwigshafen in Dienst gestellt
11.09.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1011 wird abgenommen und im Bw Offenburg in Dienst gestellt
30.09.1950 Die bei Henschel aufgearbeitete 03 1076 wird abgenommen und im Bw Ludwigshafen in Dienst gestellt
30.11.1950 Die 03 1073 ist die letzte ihrer Baureihe von 25 Lokomotiven, die bei Henschel aufgearbeitet und abgenommen wird. Sie wird beim Bw Offenburg in Dienst gestellt. - Die 03 1056 war bereits 1949 im EAW Braunschweig hauptuntersucht worden.
1952 Lok 44 239 im PAW Henschel mit Stokeranlage ausger├╝stet
1952 Lok 44 241 im PAW Henschel mit Stokeranlage ausger├╝stet
1952 Lok 44 244 im PAW Henschel mit Stokeranlage ausger├╝stet
1952 Umbau der 44 433 mit einem neuen Stehkessel mit Verbrennungskammer und Einbau eines Henschel-Mischvorw├Ąrmers sowie Turbospeisepumpe VTP-B 250
1952 Umbau der 44 475 mit einem neuen Stehkessel mit Verbrennungskammer und Einbau eines Henschel-Mischvorw├Ąrmers sowie Turbospeisepumpe VTP-B 250
1952 Umbau der 44 629 mit einem neuen Stehkessel mit Verbrennungskammer und Einbau eines Henschel-Mischvorw├Ąrmers sowie Turbospeisepumpe VTP-B 250
1952 Umbau der 44 1174 mit einem neuen Stehkessel mit Verbrennungskammer und Einbau eines Henschel-Mischvorw├Ąrmers sowie Turbospeisepumpe VTP-B 250
1952 Umbau der 44 1210 mit einem neuen Stehkessel mit Verbrennungskammer und Einbau eines Henschel-Mischvorw├Ąrmers sowie Turbospeisepumpe VTP-B 250
03.01.1953 Oskar R. Henschel, Betriebsleiter von "Henschel & Sohn", erh├Ąlt aus Anlass des 175j├Ąhrigen Bestehens des Unternehmens von Weltruf von Oberb├╝rgermeister Willi Seidel die st├Ądtische Ehrenplakette in Gold.
01.05.1953 Bundespr├Ąsident Prof. Dr. Theodor Heuss besucht die Henschel-Werke.
25.08.1955 Es bricht ein "wilder" Streik aus. Ministerpr├Ąsident Zinn gelingt nach f├╝nf Tagen die Beilegung.
13.07.1956 Umbau der 01 1100 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
1957 Das "S" f├╝r Henschel & Sohn im traditionellen Henschel-Stern entf├Ąllt.
1957 R├╝cktritt von Oscar Robert Henschel als Firmenchef als Letzer der Gr├╝nder-Familie
21.05.1957 Umbau der 01 1105 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
22.05.1957 Umbau der 01 1102 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
25.05.1957 Umbau der 01 1104 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
29.05.1957 Umbau der 01 1103 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
31.05.1957 Umbau der 01 1101 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
05.06.1957 Umbau der 01 1085 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
07.06.1957 Umbau der 01 1077 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
14.06.1957 Umbau der 01 1084 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
24.06.1957 Umbau der 01 1081 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
16.08.1957 Umbau der 01 1082 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
21.08.1957 Umbau der 01 1001 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
27.08.1957 Umbau der 01 1076 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
30.08.1957 Umbau der 01 1073 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
05.09.1957 Umbau der 01 1059 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
13.09.1957 Umbau der 01 1074 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
17.09.1957 Umbau der 01 1079 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
19.09.1957 Umbau der 01 1075 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
24.09.1957 Umbau der 01 1058 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
30.09.1957 Umbau der 01 1064 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
04.10.1957 Umbau der 01 1089 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
09.10.1957 Umbau der 01 1092 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
14.10.1957 Umbau der 01 1057 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
18.10.1957 Umbau der 01 1080 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
30.10.1957 Umbau der 01 1088 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
04.11.1957 Umbau der 01 1068 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
07.11.1957 Umbau der 01 1054 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
13.11.1957 Umbau der 01 1060 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
19.11.1957 Umbau der 01 1055 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
26.11.1957 Umbau der 01 1066 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
1958 Umfirmierung in Henschel-Werke GmbH
1958 Auf dem Gel├Ąnde des fr├╝heren Henschel-Flugmotorenwerks in Altenbauna errichtet VW ein Werk f├╝r Ersatzteilfertigung.
03.02.1958 Umbau der 41 224 auf ├ľlfeuerung bei Henschel, anschlie├čend Abnahme im AW Braunschweig am 03.02.1958
10.02.1958 Umbau der 41 308 auf ├ľlfeuerung bei Henschel, anschlie├čend Abnahme im AW Braunschweig am 10.02.1958
12.06.1958 Umbau der 01 1052 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
19.06.1958 Umbau der 01 1071 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
26.06.1958 Umbau der 01 1063 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
06.07.1958 Umbau der 01 1061 auf ├ľlfeuerung durch Henschel
09.07.1958 Umbau der 41 363 auf ├ľlfeuerung bei Henschel, anschlie├čend Abnahme im AW Braunschweig am 09.07.1958
18.07.1958 Umbau der 41 095 auf ├ľlfeuerung bei Henschel; Einbaudatum: 18.07.1958
21.07.1958 Umbau der 41 360 auf ├ľlfeuerung bei Henschel am 21.07.1958 (8 Tage eher als Abnahme des Neubaukessels im AW Braunschweig)
27.07.1958 Umbau der 41 271 auf ├ľlfeuerung bei Henschel am 27.07.1958. [Pieper] gibt den 25.01.1958 (also eher als die Neubekesselung) an.
29.07.1958 Umbau der 41 217 auf ├ľlfeuerung bei Henschel am 29.07.1958
05.08.1958 Umbau der 41 166 auf ├ľlfeuerung bei Henschel am 05.08.1958
06.08.1958 Umbau der 41 358 auf ├ľlfeuerung bei Henschel am 06.08.1958 (7 Tage eher als die Abnahme des Neubaukessels im AW Braunschweig)
18.08.1958 Umbau der 41 241 auf ├ľlfeuerung bei Henschel am 18.08.1958 (zusammen mit dem Neubaukessel, im AW Braunschweig)
19.08.1958 Umbau der 41 164 auf ├ľlfeuerung bei Henschel, anschlie├čend Abnahme im AW Braunschweig am 19.08.1958
28.08.1958 Umbau der 41 175 auf ├ľlfeuerung bei Henschel, anschlie├čend Abnahme im AW Braunschweig am 28.08.1958
31.08.1958 Umbau der 41 168 auf ├ľlfeuerung bei Henschel am 21.08. [Pieper] oder 31.08.1958 [RolfWiso]
04.09.1958 Umbau der 41 145 auf ├ľlfeuerung bei Henschel am 04.09.1958
09.09.1958 Umbau der 41 105 auf ├ľlfeuerung bei Henschel am 09.09.1958
18.09.1958 Umbau der 41 254 auf ├ľlfeuerung bei Henschel am 18.09.1958
29.09.1958 Umbau der 41 356 auf ├ľlfeuerung bei Henschel am 29.09.1958 (gleichzeitig mit der Abnahme des Neubaukessels im AW Braunschweig)
25.11.1958 Umbau der 41 169 auf ├ľlfeuerung bei Henschel, anschlie├čend Abnahme im AW Braunschweig am 15.09.1958 [Pieper] oder 25.11.1958 [RolfWiso]
1959 Nach langwierigen Verhandlungen geht Henschel aus Privatbesitz an ein Konsortium ├╝ber, dem u.a. Dr. Fritz-Aurel Goergen angeh├Ârt. Dieser wird Vorsitzender des Vorstands.
11.04.1961 Umbau der 41 226 auf ├ľlfeuerung bei Henschel, anschlie├čend Abnahme im AW Braunschweig am 11.04.1961
24.05.1961 Umbau der 41 018 auf ├ľlfeuerung bei Henschel; Neubekesselung, anschlie├čend Abnahme im AW Braunschweig am 24.05.1961 (zusammen mit dem Neubaukessel)
07.06.1961 Umbau der 41 073 auf ├ľlfeuerung bei Henschel, anschlie├čend Abnahme im AW Braunschweig am 07.06.1961
1962 Ende der T├Ątigkeit von Kurt Ewald als Oberingenieur bei "Henschel & Sohn" in Kassel
01.01.1962 Die Henschel-Werke GmbH werden in eine Aktiengesellschaft umgewandelt
Febr. 1963 Henschel liefert der Deutschen Bundesbahn die bisher st├Ąrkste und schnellste dieselhydraulische Lokomotive, die V 320 mit 4000 PS Motorleistung.
1964 Die Henschel-Werke AG werden eine Tochtergesellschaft der Rheinischen Stahlwerke Essen
26.04.1964 Der Generaldirektor der Henschel-Werke, Fritz Aurel Goergen, wird wegen Betrugsverdacht in Hannover verhaftet. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, der Bundeswehr Panzerersatzteile zu weit ├╝berh├Âhten Preisen verkauft zu haben. - Nach 10 Jahren wird das Verfahren eingestellt.
11.02.1965 Die Bundesbahn ├╝bernimmt die erste Elektrolokomotive vom Typ E 03 von der Henschel AG in Kassel.
1966 Kurt Ewald scheidet als freier Mitarbeiter bei "Henschel & Sohn" aus.
1966 Richard Roosen geht bei Rheinstahl-Henschel in den Ruhestand
17.10.1966 Der Neubau der Lehrwerkstatt von "Rheinstahl-Henschel AG" wird eingeweiht. 280 Lehrlinge k├Ânnen hier ausgebildet werden.
1968 Fertigung der ersten Henschel-Fluggastbr├╝cke. Sie geht an den Flughafen Frankfurt/Main.
01.04.1969 Die Henschel-Werke werden in zwei Teile geteilt. Ein langer Zaun trennt das Werksgel├Ąnde der "Rheinstahl-Henschel AG" von dem der "Hanomag-Henschel Fahrzeugwerk GmbH", die den Lkw- Bereich mit rund 3800 Arbeitern umfasst.
01.01.1970 Der neue Rheinstahl-Gesch├Ąftsbereich Tranporttechnik mit Sitz in Kassel nimmt seine T├Ątigkeit auf. Er umfasst den Produktionsbereich Henschel-Lokomotiven, Flughafentechnik u.a.
1974 Der letzte Henschel-Lastwagen verl├Ą├čt das Kasseler Werk.
1974 Thyssen-Henschel beginnt mit den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Magnetfahrtechnik.
17.04.1976 Umwandlung der "Rheinstahl AG Transporttechnik " in "Thyssen-Henschel"
01.01.1978 Das zentrale Achsenwerk Kassel der "Hanomag-Henschel Fahrzeugwerke GmbH" tr├Ągt jetzt den Namen der "Daimler-Benz AG".
07.11.1978 Der erste bei Thyssen-Henschel in Serie gefertigte Raketenjagdpanzer Jaguar 1 wird an die Bundeswehr ├╝bergeben.
25.05.1979 Die erste Lokomotive der Baureihe E 120 verl├Ą├čt das Werk. Der neue Prototyp ist sowohl f├╝r Schnell- als auch f├╝r G├╝terz├╝ge geeignet.
31.08.1979 19 Henschel-Fluggastbr├╝cken sind nach Moskau geliefert worden, die auf dem Flughafen Scheremetjewo w├Ąhrend der Olympiade 1980 die Passagierabfertigung erleichtern sollen.
19.12.1979 Thyssen-Henschel ├╝bergibt den ersten in Serie gefertigten Transportpanzer 1 der Bundeswehr
20.05.1980 Auf dem Betriebsgel├Ąnde von Thyssen-Henschel wird eine Magnetbahn-Versuchsanlage in Betrieb genommen.
15.06.1981 Der erste Flugabwehrraketenpanzer Roland aus der Serienfertigung wird von Thyssen-Henschel an die Bundeswehr ├╝bergeben.
16.02.1982 Oscar R. Henschel, der fr├╝here Inhaber der Firma Henschel & Sohn, wird auf dem Hauptfriedhof in Kassel beigesetzt. Er stand von 1924 bis 1958 an der Spitze des Unternehmens.
14.04.1985 ├ťberf├╝hrung der Dampflok 01 150 mittels einer K├Âf 3 von Celle nach Hannover-W├╝lfel (das Dampfverbot von Binnewies von der HVB in Frankfurt besteht noch immer). Dann mit eigener Kraft zur Freude der unz├Ąhligen Handwerker ├╝ber das Messegel├Ąnde in Hannover zum Henschel-Stand; die Firma feiert ihr 175j├Ąhriges Jubl├Ąum
20.04.1985 Die Dampflok 01 150 wird auf dem Henschel-Stand (die Firma feiert ihr 175j├Ąhriges Jubl├Ąum) auf der Hannover-Messe warm vorgef├╝hrt.
M├Ąrz 1986 Thyssen-Henschel liefert die gr├Â├čte und leistungsf├Ąhigste Schrottschere der Welt nach Liverpool
10.12.1986 Aus Sorge vor dem Verlust von Arbeitspl├Ątzen im Lokomotivbau bei Thyssen-Henschel beteiligen sich 2800 Mitarbeiter an einer Protestkundgebung.
1988 Thyssen-Henschel arbeitet an einem neuen Prototyp mit Magnetfahrtechnik, dem Transrapid 07, der Betriebsgeschwindigkeiten von 500 km/h erreichen soll.
1991 Die 33.000. Lokomotive, die bei Henschel gebaut wurde, wird ausgeliefert.
Ende M├Ąrz 1993 Die 500. Fluggastbr├╝cke bei Thyssen-Henschel fertiggestellt.
11.04.1996 Thyssen-Henschel GmbH stellt eine neue Fluggastbr├╝cke mit dem Namen "Crystal" der ├ľffentlichkeit vor.
19.04.1996 Adtranz (vormals Henschel) liefert die erste von 68 dieselelektrischen Loks neuer Bauart an die Ägyptische Staatsbahn.
01.10.1996 Der Wehrtechnikbereich der Firma Thyssen-Henschel geht in den Besitz der Kuka Wehrtechnik GmbH (Augsburg) ├╝ber. Der Bereich Magnetfahrtechnik der Firma Thyssen-Henschel wird seit diesem Tag als eigenst├Ąndige GmbH gef├╝hrt.
03.10.1998 Die Grabst├Ątte der Familie Henschel wird offiziell zum Ehrengrab der Stadt Kassel erkl├Ąrt.
17.06.1999 151 Jahre nach dem Bau der ersten Lokomotive in Kassel verl├Ą├čt die 33.333. Lokomotive das Werk des Henschel-Nachfolgers Adtranz.
31.07.2001 Der Vorstandschef von Thyssen-Krupp Technologies bekennt sich eindeutig zum "Transrapid-Standort Kassel". Die Magnetschwebebahn werde auch k├╝nftig hier gebaut.
19.01.2002 Bombardier liefert die 100. E-Lok der Baureihe 185, die als die modernste der Welt gilt, an DB Cargo aus.
30.01.2002 Bombardier-Vertriebschef Albert Enste ├╝bergibt zwei fertiggestellte E-Lokomotiven an die belgische Leasing-Gesellschaft Locomotion Capital. Der Kasseler Bombardier-Standort ist das weltweite F├╝hrungswerk des Konzerns f├╝r den Lokomotivbau. Rund 600 Besch├Ąftigte bauten im Vorjahr knapp 100 Lokomotiven.
20.06.2002 Das erste von 18 Transrapid-Fahrzeugen tritt von Kassel die Reise nach Schanghai an.
03.07.2004 Im Fabrikkomplex der ehemaligen Hammerschmiede der Firma Henschel und Sohn an der Wolfhager Stra├če ├Âffnet erstmals das Henschelmuseum seine Pforten f├╝r die ├ľffentlichkeit.
18.11.2004 Zum Gedenken an die Unternehmerin Sophie Henschel gibt die Universit├Ąt dem Institutsgeb├Ąude des Fachbereichs Maschinenbau / Werkstofftechnik an der M├Ânchebergstra├če den Namen "Sophie-Henschel-Haus".
2007 Die Immobilien-Tochter der Deutschen Bank, Rreef, erwirbt gemeinsam mit zwei Investoren von ThyssenKrupp die Henschel-Standorte der Werke Mittelfeld und Rothenditmold.
Febr. 2014 Die Werksgel├Ąnde Mittelfeld und Rothenditmold werden von der Immobilien-Tochter der Deutschen Bank, Rreef, an die zwei in Berlin registrierten Immobilienfonds Alemory Grundst├╝cks GmbH 43 und 44 des zypriotische Investors "Grand City Property (GCP) LTD." verkauft. Dort sind u.a. die Unternehmen Rheinmetall, Bombardier und Henschel Antriebstechnik ans├Ąssig.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
"Henschel"-Turbinen 1837 Beginn (Erfindung) [VDI (1899) 162]      
Dampfkessel 1845 Auszeichnung f├╝r explosionssicheren Kessel 1905 [Mengebier (1905)]  
Dampfmaschinen 1828 Bau einer gr├Â├čeren Anzahl 1892 [Adressb Elektr.-Branche (1892)]  
Dampftriebwagen 1886 Neubekesselung f├╝r KED Erfurt     Urspr. von BMAG; Weissenborn'sche Triebwagen, System "Rowan"
Flugmotoren 1939 Erste Erw├Ąhnung 1940 Letzte Erw├Ąhnung  
Flugmotoren 1939 Erste Erw├Ąhnung 1940 Letzte Erw├Ąhnung  
Flugzeuge 1939 Erste Erw├Ąhnung 1940 Letzte Erw├Ąhnung  
Glocken 1810 Erste Erw├Ąhnung   Letzte Erw├Ąhnung 1810: Gr├╝ndung als (Glocken-)Gie├čerei; nach 1817: nur noch nebenbei
Lokomobilen 1892 [Adressb. Elektr.-Branche (1892)] 1892 [Adressb. Elektr.-Branche (1892)]  
Lokomotiven 1848 Beginn (die 1. Lok verl├Ą├čt das Werk) 1958 Umfirmierung in Henschel-Werke  
Nutzkraftwagen 1925 Beginn 1972 Ende  
St├╝ckgu├č 1810 Erste Erw├Ąhnung   Letzte Erw├Ąhnung 1810: Gr├╝ndung als Gie├čerei
Wassers├Ąulenmaschinen 1828 ab 1828 einige gebaut      




Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller
Dampfmaschine 1899 G├Ârlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengie├čerei AG
Dampfmaschine 1899 G├Ârlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengie├čerei AG
Dampfmaschine 1908 G├Ârlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengie├čerei AG




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
1861 350        
1900 2300        
1908 6200        
1923 8500        
1931 2000        
1953 9200        
1976 6000        




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1904 Schwesterwerk danach Henrichsh├╝tte Henrichsh├╝tte" zu "Henschel" (Namen bleiben)
1958 Umbenennung danach Henschelwerke GmbH Henschel & Sohn --> Henschel-Werke [Messerschmidt: Tb dt Lokomotivfabriken (1977)]