Aktiengesellschaft K├╝hnle, Kopp & Kausch

Allgemeines

FirmennameAktiengesellschaft K├╝hnle, Kopp & Kausch
OrtssitzFrankenthal (Pfalz)
Stra├čeHe├čheimer Str. 2
Postleitzahl67227
Internet-Seitehttp://www.agkkk.de
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
Anmerkungen1901/05: Frankenthaler Kesselschmiede u. Maschinenfabrik K├╝hnle, Kopp & Kausch. Das Unternehmensarchiv ist nur jede 2. Woche mittwochs besetzt. Adresse (1943): Luitpoldstr. 16. Seit 2006 nach ├ťbernahme durch die "Siemens AG": "Siemens Turbomachinery Equipment GmbH" (s.d.).
Quellenangaben[Maschinenindustrie (1939/49) 362] [Handbuch Akt.-Ges. (1943) 5693] Internet (2008)




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1842 Gr├╝ndung der K├╝hnle'schen Maschinenfabrik
1860 Gr├╝ndung der Velthuysen'schen Fabrik
1879 Erwerbung der Kesselschmiede Glossier durch Hans Kopp.
04.04.1899 Gr├╝ndung unter der Firma "Frankenthaler Kesselschmiede und Maschinenfabrik K├╝hnle, Kopp & Kausch A.-G." mit einem Grundkapital von M 1.500.000,00 durch Vereinigung der drei Firmen: "K├╝hnlesche Maschinenfabrik", "Dampfkesselschmiede Hans Kopp", "Velthuysen & Co., G. m. b. H." (letzter Inhaber Kausch)
04.04.1899 Bildung der Aktiengesellschaft unter der Firma "Frankenthaler Kesselschmiede und Maschinenfabrik K├╝hnle, Kopp & Kausch A.-G." mit einem Grundkapital von M 1.500.000,00 durch Vereinigung der drei Firmen: "K├╝hnlesche Maschinenfabrik", "Dampfkesselschmiede Hans Kopp", "Velthuysen & Co., G. m. b. H." (letzter Inhaber Kausch)
04.04.1899 Bildung der Aktiengesellschaft unter der Firma "Frankenthaler Kesselschmiede und Maschinenfabrik K├╝hnle, Kopp & Kausch A.-G." mit einem Grundkapital von M 1.500.000,00 durch Vereinigung der drei Firmen: "K├╝hnlesche Maschinenfabrik", "Dampfkesselschmiede Hans Kopp", "Velthuysen & Co., G. m. b. H." (letzter Inhaber Kausch)
1905 Beginn des Str├Âmungsmaschinenbaus bei der KKK mit der Fertigung von Radialverdichtern
1909 Änderung der Firma aus "Frankenthaler Kesselschmiede und Maschinenfabrik Kühnle, Kopp & Kausch A.-G." in "Aktiengesellschaft Kühnle, Kopp & Kausch"
12.07.1910 Schweizerisches Patent Nr. 51694 an K├╝hnle, Kopp & Kausch, Frankenthal, auf eine doppelt wirkende Dampfmaschine mit Ausla├čschlitzsteuerung und zwei gleichlaufenden, an einer gemeinsamen Kolbenstange sitzenden Kolben. Der Doppeldampfzylinder ist durch eine Zwischenwand in zwei gleichlange Teile zerlegt, w├Ąhrend die Einla├čorgane mitten am Doppelzylinder, n├Ąchst der Zwischenwand, und die durch die Arbeitskolben gesteuerten Ausla├čschlitze an den Enden des Doppeldampfzylinders angeordnet sind, wodurch eine Verringerung der Abk├╝hlfl├Ąchen erreicht wird.
1916 Ankauf der Elektra-Dampfturbinen-Gesellschaft, Karlsruhe
1919 Verlegung des Betriebs der Dampfturbinenabteilung (ehemals "Elektra") der KKK von Karlsruhe in eigene R├Ąumlichkeiten nach Ladenburg a.N.
30.03.1932 Die Hauptversammlung vom 30. M├Ąrz 1932 genehmigt eine Herabsetzung des Stammkapitals in erleichterter Form durch Einziehung von nom. RM 160.000,00 eigenen Aktien
01.10.1933 bis 30.09.1934 Ver├Ąu├čerung eines Teiles des nicht der Fabrikation dienenden Grundbesitzes. Bildung einer R├╝cklage f├╝r Betriebsumstellung.
01.10.1934 bis 30.09.1935 Fortsetzung der in Gang befindlichen Umstellungsarbeiten.
04.1935 Der Betrieb des Werkes Ladenburg wird nach Frankenthal verlegt.
20.07.1935 Zum Zwecke der Tilgung des Verlustes und Bildung von R├╝cklagen beschlie├čt die Hauptversammlung vom 20. Juli 1935 eine Herabsetzung des Grundkapitals von RM 1.440.000,00 auf RM 720.000,00 in erleichterter Form durch Zusammenlegung der Aktien im Verh├Ąltnis 2:1.
01.10.1936 bis 30.09.1937 Die "Metallgesellschaft A.-G.", Frankfurt (Main), st├Â├čt ihre bisherige Beteiligung an eine Gruppe, die einer Vorbesitzerfamilie nahesteht, ab. Damit ist die Gesellschaft nicht mehr konzerngebunden, wie sie es seit 1920 war.
01.10.1936 bis 30.09.1937 Das seit April 1935 stillgelegte Werk Ladenburg wird ver├Ąu├čert.
14.04.1937 Die in der Hauptversammlung vom 14. April 1937 beschlossene Erh├Âhung des Grundkapitals von nom. Reichsmark 720.000,00 um bis zu nom. RM 360.000,00 auf nom. RM 1.080.000,00 ist inzwischen um den Betrag von nom. RM 280.000,00 erfolgt. Das Grundkapital betr├Ągt nunmehr nom. RM 1.000.000,00. Die neuen Aktien werden zu pari von der Gesellschaft nahestehenden Kreisen ├╝bernommen.
01.10.1937 bis 30.09.1938 Neubau eines Konstruktionsb├╝ros.
01.10.1938 bis 30.09.1939 Erweiterung des Werksgel├Ąndes.
01.10.1939 bis 30.09.1940 An- und Verkauf unbebauter Grundst├╝cke
01.10.1939 bis 30.09.1940 Beteiligung an einer gemeinn├╝tzigen Wohnungsbaugesellschaft.
01.10.1939 bis 30.09.1940 Gr├╝ndung der Gefolgschaftshilfe e. V.
01.10.1939 bis 30.09.1940 Erh├Âhung des bei der Industriebank aufgenommenen Darlehns auf RM 500.000,00.
01.10.1940 bis 30.09.1941 Vereinheitlichung des Erzeugungsprogramms.
16.04.1943 Laut Beschlu├č des Aufsichtsrates vom 16. April 1943 Kapitalberichtigung gem├Ą├č DAV vom 12. Juni 1941 um RM 200.000,00 auf RM 1.200.000,00 mit Wirkung zum 30. September 1942. Der zur Durchf├╝hrung der Berichtigung erforderliche Betrag wird durch Zuschreibung zum Anlageverm├Âgen gewonnen.
01.06.1943 Letzte ordentliche Hauptversammlung bis 1943/44
1948 Das Landturbinengesch├Ąft und die Konstruktion von Marineturbinen stehen im Vordergrund. Die AG KK&K verf├╝gt in diesem Jahr erstmals ├╝ber eine Entwicklungsabteilung f├╝r den Turbinen- und Gebl├Ąsebau.
1951 KKK er├Âffnet mit der Entwicklung und Fertigung von Abgasturboladern ein zukunftsweisendes Produktionsprogramm
1960 F├╝r die Produktion von Abgasturboladern wird ein neues Werk in Kirchheimbolanden errichtet.
1961 KKK beginnt mit der Kooperation auf dem Gebiet kleiner Turbolader mit einem Hersteller aus USA
1972 KKK ├╝bernimmt das Turbolader-Bauprogramm der Firma J. Ebersp├Ącher, Esslingen
1974 Die Kooperation auf dem Gebiet kleiner Turbolader mit einem Hersteller aus USA endet
1980-1981 Zu beginn der 80er Jahre ├╝bernimmt die MTU Motoren- und Turbinen-Union die Mehrheit der KKK-Stammaktien
1983 Die Motoren- und Turbinenunion (MTU), M├╝nchen, ├╝bernimmt die Aktienmehrheit bei der AG KK&K.
1985 Nach der ├ťbernahme der Mehrheit an der MTU durch die Daimler-Benz AG wird die AG KK&K eine Konzerngesellschaft von Daimler-Benz.
1994 KKK hat 1994 die Trendwende geschafft
1994 Besitzwechsel von der Daimler-Benz-Tochter MTU zur Penske Corporation (USA)
1994 1994 werden Aufladesysteme produziert
1994 Personalabbau um weitere 336 Mitarbeiter
1994 Das Gesch├Ąftsjahr 1994 schlie├čt mit einem Fehlbetrag von 4,6 Millionen DM.
1994 Das Unternehmen erzielt mit 1 400 Besch├Ąftigten einen Umsatz von 265 Millionen DM, wobei auf das Ventilatorengesch├Ąft rund 35 Millionen DM entfallen.
1994 Die Penske Corp. erwirbt die Mehrheit von KKK aus dem Besitz der zum Daimler-Benz-Konzern geh├Ârenden MTU.
1994 Die Zahl der verkauften Turbolader wird von 600 000 auf 720 000 bis 740 000 steigen.
1995 Die Aufladesysteme sollen 1995 von mehr als 700.000 St├╝ck erreichen
1995 Das Gesch├Ąftsjahr 1995 schlie├čt mit einem ├ťberschu├č von 22 Millionen DM ab.
1996 Der Umsatz steigt 1996 um 14,8 Prozent auf 211 Millionen DM.
1996 Der Bereich Auflademaschinen (Turbolader f├╝r die Fahrzeugindustrie) schreibt 1996 rote Zahlen.
1996 Die AG KK&K verkauft das Ventilatorengesch├Ąft an die Turbo-Lufttechnik GmbH.
1997 Die Frankenthaler K├╝hnle, Kopp & Kausch (KKK) AG ├╝berlegt, das Gesch├Ąft mit Turboladern 1997 zu verkaufen.
01.01.1997 bis 30.06.1997 Das Unternehmen legt im 1. Halbjahr sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zu. Der Umsatz steigt mit 152,7 Millionen DM gegen├╝ber dem Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent.
01.01.1997 bis 30.06.1997 Der Bereich Auflademaschinen (Turbolader f├╝r die Fahrzeugindustrie) schreibt im ersten Halbjahr 1997 schwarze Zahlen.
30.06.1997 Das Unternehmen z├Ąhlt zur Jahresmitte 1428 Besch├Ąftigte.
1998 AG KK&K erwirbt die "Schiele-PGW Turbomaschinen GmbH" in Leipzig und Frankfurt.
1998 Der Auftragseingang f├╝r die AFA- und TWIN-Dampfturbinen ist in diesem Jahr au├čerordentlich hoch.
01.11.1998 Verkauf der Turbolader-Sparte an die KKK-Muttergesellschaft Borg-Warner. Bei der AG KK&K konzentriert man sich wieder auf das Kerngesch├Ąft Turbomaschinen (Turbinen und Verdichter).
1998 Bilanzpressekonferenz am 14.4.1999: Das Jahr 1998 ist f├╝r KKK recht erfolgreich; der Umsatz steigt von 340 auf 361 Mio DM. Der Jahres├╝berschu├č legt aufgrund des Verkaufserl├Âses der Turbolader von 27,8 auf 51,7 Mio DM zu.
1999 ├ťbernahme des "Pumpen- und Gebl├Ąsewerk GmbH" in Leipzig
13.04.1999 Bilanzpressekonferenz: Der Verkauf der Sparte Turbolader sorgt nach wie vor f├╝r Irritationen; Erh├Âhung des Kaufpreises von 103 Mio auf 180 Mio DM.
2000 Das d├Ąnische Erfolgsunternehmen HV-Turbo wird hundertprozentige Tochtergesellschaft der AG KK&K.
2002 Die KK&K-Gruppe erschlie├čt einen neuen Markt f├╝r Verdichtertechnik. Mit der Gr├╝ndung einer Tochtergesellschaft wird die intensive Vermarktung von Starthilfemaschinen f├╝r Turbinen gro├čer Verkehrsflugzeuge, sogenannter Air-Start-Units, in Angriff genommen.
2003 Erwerb der TLT-Turbo GmbH in Zweibr├╝cken und Bad Hersfeld als Erweiterung des Gesch├Ąftsfeldes.
03.2005 KKK geht an die Erwerbergesellschaft "Turbo Group" bzw. an die Frankfurter Private-Equity-Gesellschaft ECM. Diese ├╝bernimmt den mehr als 95 Prozent betragenden Aktienanteil des bisherigen Mehrheitsgesellschafters "BorgWarner". Die Kartellbeh├Ârden stimmen dieser Transaktion zu. Den ├╝brigen Aktion├Ąren soll ein Pflichtangebot f├╝r die ausstehenden Stamm- und Vorzugsaktien unterbreitet werden. F├╝r das Gesch├Ąftsjahr 2004 wird ein Konzernumsatz von 220 Millionen Euro erwartet.
28.04.2005 Der Turbomaschinenbauer erzielt 2004 den h├Âchsten Auftragseingang seiner Unternehmensgeschichte. Im ersten Quartal 2005 k├Ânnen Auftr├Ąge f├╝r 72,9 Mio. Euro hereingeholt werden, rd. 25 % mehr als im Vorjahreszeitraum
08.06.2005 Die Frankfurter Private-Equity-Gesellschaft ECM plant, die noch verbliebenen freien Aktion├Ąre (rd. 4,5 % des Kapitals) auf der Hauptversammlung am 8. Juni zwangsweise abzufinden (Squeeze-out).
21.11.2006 Die TurboGroup GmbH - und damit der KK&K-Konzern - wird Teil der Siemens-Konzerngesellschaft "Power Generation, Oil & Gas and Industrial Applications".
12.06.2007 Die "Aktiengesellschaft K├╝hnle, Kopp & Kausch" firmiert um in "Siemens Turbomachinery Equipment GmbH".




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Apparate f├╝r die chemische Industrie 1939 Erste Erw├Ąhnung 1940 Letzte Erw├Ąhnung  
Axialgebl├Ąse 1936 Beginn 1993 [KKK: Axialventilatoren (1988)] 1939: Bauart "Schicht"
Dampfkessel 1900 [Reichs-Adre├čbuch (1900) 267] 1940 Letzte Erw├Ąhnung  
Dampfmaschinen 1900 Maschine bekannt 1909 Maschine bekannt auch Tandemmaschinen mit Ventilsteuerung (Abb. einer Maschine von 1901)
Dampfturbinen 1916 Beginn nach ├ťbernahme der "Elektra", Karlsruhe 2006 ├ťbernahme durch Siemens als Kondensations-, Gegendruck- und Entnahmeturbinen; 1939: bis 1500 kW
Radialverdichter 1905 Beginn 1993 [KKK-Prospekt (1993)]  
R├╝hr- und Mischwerke 1939 Erste Erw├Ąhnung 1940 Letzte Erw├Ąhnung  
Turbogebl├Ąse 1939 Erste Erw├Ąhnung 1993 [KKK-Prospekt (1993)]  
Turbolader 1960 Beginn, in Kirchhheimbolanden 1993 [KKK-Prospekt (1993)]  
Verdampfer, System "Vogelbusch" f├╝r Ein- u Mehrk. 1939 Erste Erw├Ąhnung 1940 Letzte Erw├Ąhnung f├╝r Druck und Vakuum




Betriebsanlagen

Zeit Betr.-Teil Fl├Ąche bebaut Gleis Whs Betr. in Kommentar
1960 Kirchheimbolanden   600        
1991 Kirchheimbolanden   15000       Fertigungskapazit├Ąt ist noch vergr├Â├čerbar




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
1994 1775       [Mannheimer Morgen, 23.8.1995]; 1400 Besch├Ąftigte
  440       durchschnittlich
1995 1439        
  1467        
  1453        
  1428        
  1451       vor Verkauf der Turbolader-Sparte
  449       nach Verkauf der Turbolader-Sparte
  550       vorges. nach Erwerb von Schiele und PGW zum Jahresende
  1400        




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1916 Anschlu├č (Namensverlust) zuvor Elektra-Dampfturbinen-Gesellschaft mbH Elektra + KKK = KKK [Maschinenindustrie (1939/49) 362]
1899 Zusammenschlu├č, neuer Name zuvor K├╝hnle'sche Maschinenfabrik K├╝hnle + Velthuyssen + Kopp = KKK [Maschinenindustrie (1939/49) 362]
1899 Zusammenschlu├č, neuer Name zuvor Frankenthaler Kesselschmiede Velthuysen & Co. K├╝hnle + Velthuyssen + Kopp = KKK [Maschinenindustrie (1939/49) 362]
1899 Zusammenschlu├č, neuer Name zuvor Hans Kopp K├╝hnle + Velthuyssen + Kopp = KKK [Maschinenindustrie (1939/49) 362]
1999 Nebenwerk zuvor C. H. Jaeger & Co., Pumpen- und Gebl├Ąsewerk  
2006 Umbenennung danach Siemens Turbomachinery Equipment GmbH  




Allgemeines

ZEIT1943
THEMAOrgane und Kapital der Gesellschaft
TEXTVorstand: Dr. sc. pol. Fritz C. W. Kausch, Freinsheim; Dr.-Ing. Kurt Winkler, Frankenthal; Dipl.-Ing. C. H. Graef, Gro├čkarlbach, stellv. Aufsichtsrat: Generaldirektor Bergassessor Wilhelm Kesten, Essen, Vorsitzer; Kommerzienrat Direktor i. R. Karl Foerster, Frankenthal, stellv. Vorsitzer; Geheimer Kommerzienrat Dr.-Ing. s. h. Jakob Klein, Frankenthal; Dr. jur. Hermann L. Oehlert, Fabrikant, Neustadt (Weinstr.); Dr. jur. Wilhelm Rohn, Direktor der Dresdner Bank, Mannheim; Landgerichtsdirektor i. R. Dr. jur. Richard Schaffner, Frankfurt (Main); Prof. Dr.-Ing. Anton Staus, Pullach b. M├╝nchen. Abschlu├čpr├╝fer f├╝r das Gesch├Ąftsjahr 1942/43: Allgemeine Revisions- und Verwaltungs-A.-G., Frankfurt (Main). Gesch├Ąftsjahr: 1. Oktober bis 30. September. Hauptversammlung (Stimmrecht): je nom. RM 100,00 Stammaktien 1 Stimme. Reingewinn-Verwendung: Der Reingewinn, der sich nach Vornahme von Abschreibungen, Wertberichtigungen, R├╝ckstellungen und R├╝cklagen ergibt - einschlie├člich der Einstellung in die gesetzliche R├╝cklage, die nach Hunderts├Ątzen des endg├╝ltigen Reingewinns zu berechnen ist - wird unbeschadet der ├╝ber Unkostenkonto zu verbuchenden Gew├Ąhrung von zugesicherten Gewinnanteilen an den Vorstand wie folgt verteilt: a) zun├Ąchst erhalten die Aktion├Ąre bis zu 4% des auf ihre Aktien eingezahlten Betrages; b) sodann erh├Ąlt der Aufsichtsrat einen Gewinnanteil von 10 %; c) der Rest wird an die Aktion├Ąre verteilt, soweit die Hauptversammlung keine andere Verwendung bestimmt. Grundkapital: nom. RM 1.200.000,00 Stammaktien in 1150 St├╝cken zu je RM 1.000,00 (Nr. 1-1150). 500 St├╝cken zu je RM 100,00 (Nr. 1501-2000) Gro├čaktion├Ąr: Familienkonsortium (ca. 65%).
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 5693]


ZEIT1943
THEMAZweck und Gegenstand des Unternehmens
TEXTGegenstand des Unternehmens: Betrieb einer Maschinenfabrik und Eisengie├čerei, des Dampfkessel- und Apparatebaues sowie die Aufnahme und der Betrieb aller Fabrikationszweige und Handelsgesch├Ąfte, die mit dem vorstehend angegebenen Gegenstand des Unternehmens irgendwie in. Verbindung stehen. Die Gesellschaft ist berechtigt, im In- und -Ausland Zweigniederlassungen zu errichten, sich bei anderen Unternehmungen des In- und Auslandes zu beteiligen, solche Unternehmen zu erwerben und zu errichten sowie alle Gesch├Ąfte einschlie├člich von Interessengemeinschaftsvertr├Ągen einzugehen, die geeignet sind, den Gesch├Ąftszweck der Gesellschaft zu f├Ârdern. Erzeugnisse: Dampfturbinenbau: Dampfturbinen als Kondensations-, Gegendruck- und Entnahmeturbinen; Gebl├Ąsebau: Turbogebl├Ąse f├╝r Luft und Gase,- Axialgebl├Ąse "Bauart Schicht" als Saugzug-, Unter wind- und Gruben-Ventilatoren; Apparatebau: Verdampfer "System Vogelbusch", als Ein- und Mehrk├Ârperstation, f├╝r Druck und Vakuum auch mit Br├╝denkompression; Apparate f├╝r die chemische Industrie; homogene Auskleidungen mit Blei.
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 5693]


ZEIT1943
THEMABesitzverh├Ąltnisse
TEXTBesitz- und Betriebsbeschreibung: Maschinalle Einrichtung: Werkzeugmaschinen, Dampfkessel, Dampfmaschinen, Generatoren, Motoren, Kompressoren und Gebl├Ąse, elektrische Laufkr├Ąne und Kr├Ąne, Kraftzentrale; Gleisanschl├╝sse an das Reichsbahnnetz.
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 5693]