Machinefabriek Breda v/h Backer en Rueb

Allgemeines

FirmennameMachinefabriek Breda v/h Backer en Rueb
OrtssitzBreda (Niederl.)
StraßeNieuwe Weg 25
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
AnmerkungenDas Wort "Breda" im Firmennamen teils in AnfĂŒhrungszeichen. Kein Bezug zur "SocietĂ  italiana Ernesto Breda per Costruzioni Meccaniche" in Mailand bzw. Sesto San Giovanni! GegrĂŒndet unter der Firma "De Bruyn Kops, Mannsbach en Cie." in Tilburg, aus der 1859 "De Bruyn Kops en Cie." und 1860 "Firma de Bruyn Kops en Backer" entstand. Seit 1862 von Tilburg nach Breda. Bis 1884: "Backer en Rueb" (s.d.). Obige Adresse ab 1897 (aber schon ab 1862 am Nieuwe Weg), teils bis 1938; seit 1928 in Belcrum. 1884-1972: "Naamloze vennootschap Machinefabriek Breda", oft mit dem Zusatz "voorheen Backer en Rueb", dieses als festen Namensbestandteil seit 1932. Dann als besloten vennootschap (= GmbH).
Quellenangaben[VDI 49 (1905) 1572] [Gids door het Stommachinemuseum Medemblik (1990)] http://brabants-industrieel-erfgoed.wiki; http://www.oranjeboompleinbuurt.nl; Gemeentearchief Breda, Bestand ARC0213
HinweiseIm Bestand ARC0213 (Gemeentearchief Breda) Nr. 1592 ist ein: Register met achtereenvolgens staten met opgave van
afnemer en/of technische specificaties van geleverde stoommachines per type in periode 1892 -1950, met latere aantekeningen; und: geleverde machines [welche?], fabrieksnrs. 90 - 2490, (c. 1868?) - 1965(1973); mit der Bemerkung: Dit is wellicht het in de notulen van de vergadering van commissarissen van 30 september 1929 genoemde "machinenboek".




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1855 GrĂŒndung des Ursprungsunternehmens in Tilburg als "de Bruyn Kops, Mannsbach & Cie."
01.01.1862 Umzug der VorgÀnger-Firma "De Bruyn Kops en Backer" von Tilburg nach Breda
1884 Umfirmierung aus "Backer en Rueb"
1894 Beschluß, auf auf elektrotechnischem Gebiet zu arbeiten. Erstes Produkt sind Gleichstromdynamos, wobei auch Dampfmaschinen geliefert werden.
1896 Der Bau von Groß-Lokomotiven wird eingestellt.
1902/1903 Einrichtung einer elektrotechnischen Abteilung im Rechnungsjahr 1902/03
1910 Die Nachfrage nach Straßenbahndampflokomotiven lĂ€ĂŸt dramatisch nach.
1910 Zwischen 1887 und 1910 liefert die Fabrik mehr Dampflokomotiven an die niederlĂ€ndischen Straßenbahnen als alle anderen Fabriken zusammen.
1910 Die Gemeinde verhindert durch ein Bauverbot vorerst den Bau einer neuen Kesselschmiede.
1912 Bau der letzten Dampftrambahnlokomotive
1914 Nach Aufhebung des Bauverbots von 1910 wird GelĂ€nde von einer in der NĂ€he der Fabrik gelegenen GĂ€rtnerei zum Bau einer neuen Kesselschmiede gekauft. Auf diese Weise wird das GrundstĂŒck um 50 % auf 1,5 ha vergrĂ¶ĂŸert, nach VerfĂŒllung der dazwischen liegenden WasserflĂ€chen.
1915 Fertigstellung der Kesselschmiede
1916 Aufgabe des Lokomotivbaus, insgesamt wurden 306 Dampflokomotiven erbaut
1916/1917 Aus der elektrotechnischen Abteilung wird eine besondere Apparateabteilung geschaffen
1916 Der Elektroingenieur A. G. Hoekstra wird als erster NiederlÀnder Leiter der elektrotechnischen Abteilung.
1918 Der Aufsichtsrat wird von drei auf vier Mitglieder erhöht
1919 Der Aufsichtsrat wird von vier auf fĂŒnf Mitglieder erhöht.
01.04.1919 Beschluß, die elektrotechnische Apparateabteilung innerhalb des Fabrikbetriebs zu belassen, aber die elektrotechnische Installationsabteilung unter dem Namen "Electron" zum 1. April loszulösen. Direktor Beukers ist außerhalb der Direktion von "Electron" der Hauptverantwortliche fĂŒr den GeschĂ€ftsgang. "Electron" ist nicht am Nieuwe Weg, sondern in der Innenstadt im Hause Havermarkt 18 (und vielleicht auch in RĂ€umen in der Visserstraat) ansĂ€ssig.
1920 "Electron" mietet RÀume an der Nieuwe Prinsenkade 3. In der WerkstÀtte wird ein Elektromotor von 3 PS aufgestellt.
1920 Die "Electron" wird in Friesland aktiv. Das fĂŒhrt zu einer Niederlassung anfangs in Sneek (in einem Wohnboot), nach einiger Zeit in Leeuwarden (Magazinraum am Zuidvliet). Man arbeitet viel fĂŒr den "Provinciaal Electriciteitsbedrijf Friesland" fĂŒr den Netzausbau
14.11.1921 Ein Streik bricht bei den Arbeitern - nicht bei den Meistern und Beamten - aus, nachdem eine Lohnverringerung angekĂŒndigt worden war.
09.01.1922 Der im November 1921 begonnene Streik geht zu Ende. Nach Ablauf des Streiks werden alle Arbeiter wieder eingestellt, 50 kehren nicht zurĂŒck. Das Ergebnis des Streiks ist die stufenweise DurchfĂŒhrung der Lohnreduzierung: statt 10 % zweimal 5 %
1924 Das Lager von "Electron" wird der Nieuwe Prinsenkade 3 in einen umgebauten Teil der alten Dreherei am Nieuwe Weg verlegt, um das BĂŒro unterzubringen.
1927 Aus Raumnot wird der Beschluß gefaßt, einen Teil des Betriebs innerhalb von Breda zu verlegen. Allein fĂŒr die Abmessungen der Produkte fĂŒr die chemische Industrie - es gibt viele Bestellungen durch die "Bataafsche Petroleum Maatschappij" - sind die alten RĂ€ume nicht mehr ausreichend.
25.11.1927 Der Gemeinderat beschließt den Verkauf von von 1,5 ha GelĂ€nde im Industriegebiet Belcrumpolder, mit einer Option auf weitere 2,5 ha, and die Maschinenfabrik Breda
1928/1929 Bau der Kesselschmiede in Belcrum als erste Betriebsabteilung
1929 Beschluß zum Bau einer Rohrbiegerei
1929 Der Aufsichtsrat wird von fĂŒnf auf sechs Mitglieder erhöht.
10.01.1929 Beschluß des Aufsichtsrats, daß die Abteilungen Maschinenfabrik und elektrotechnische Apparateabteilung jede eine separate Verwaltung bekommen sollen. "Electron" soll seine eigene Verwaltung behalten und seine eigene Kasse bekommen.
21.02.1929 Nach einigen AbĂ€nderungen Abschluß eines Kaufvertrags fĂŒr 1,5 ha GelĂ€nde im Industriegebiet Belcrumpolder, was eine Verdoppelung des bisherigen BetriebsgelĂ€ndes bedeutet.
1930 Bau eines neuen Magazins fĂŒr "Electron" am Nieuwe Weg. Das angemietete Haus an der Nieuwe Prinsengade kann aufgegeben werden.
22.09.1930 Tod J. G. Rueb. Er war bis zu seinem Tode der Hauptbetriebsleiter
02.03.1931 Beschluß zur Schließung des verbliebenen Teils der Eisengießerei, wodurch 25 Menschen arbeitslos werden.
1932/1933 Die Apparateabteilung der elektrotechnischen Abteilung besteht bis 1932/33. Sie wird wegen der schlechten Zeiten mit der Maschinenfabrik vereinigt.
01.1932 Die drei Verwaltungen von Maschinenfabrik, elektrotechnischer Apparateabteilung und "Electron" werden zusammengelegt, im Gefolge von Einsparungsbestrebungen, um die Verluste zurĂŒckzudrĂ€ngen. - Vmtl. hat die hierbei nicht genannte Kesselschmiede wegen ihrer Lage am Belcrumpolder von 1929 bis Mitte 1939 ihre eigene Verwaltung.
1932 Ende der Amtszeit von Direktor Beukers bei "Electron"
1932 Seither besteht der Aufsichtsrat aus sechs oder sieben Mitgliedern.
1934 D. A. Schreuder wird Betriebsleiter
1935 Die Kaufoption auf 2,5 ha weiteres GelĂ€nde im Industriegebiet Belcrumpolder geĂ€ndert in eine informelle Absprache mit der Gemeinde ĂŒber ein Vorkaufsrecht.
22.05.1936 Vorschlag an den Aufsichtsrat zur Verlegung der noch am Neuen Weg befindlichen Betriebsabteilungen nach Belcrum durch Direktor Van Weel.
09.1937 Erwerbung von 1,5 ha weiterem GelÀnde im Industriegebiet Belcrumpolder, Katasternummer C 163, in Erbpacht bis Ende 1979
1938 Beginn des Fahrstuhlbaues in einer separaten Fabrik (ehemals Poelman), die zusammen mit dem Direktor Ing. W. M. J. Poelman ĂŒbernommen wurde. - Sie wird nach einigen Jahren als Abteilung in die Maschinenfabrik integriert. Der Vertrag mit Poelman lĂ€uft vmtl. 1951 aus.
1939 Das alte Werk am Neuen Weg wird nach seiner Verlegung in den Neubau in Belcrum völlig abgerissen.
1939 Bau des zweiten Teils des Neubaus in Belcrum (im Zusammenhang der Verlegung vom Neuen Weg)
1939 Die gesamte "Electron" zieht in die Speelhuislaan
1941 VergrĂ¶ĂŸerung der Kantine
1947 Beginn des Rolltreppenbaus in der Aufzugsfabrik
1948 GrĂŒndung einer "Electron"-Filiale in Mill
16.08.1948 D. A. Schreuder tritt als Betriebsleiter zurĂŒck. Sein Nachfolger wird A. N. Knoppers.
1950 Die Zahl von 1.000 Mitarbeitern wird ĂŒberschritten.
01.04.1950 EinfĂŒhrung einer Kostenpreisberechnung, wobei die Abschreibungen auf dem Wiederbeschaffungswert anstelle des Kaufpreises beruhen.
1951 Die VergrĂ¶ĂŸerung der BlechbearbeitungswerkstĂ€tte der Maschinenbauabteilung fĂŒr die Herstellung von AufzĂŒgen und Rolltreppen beginnt.
1956/1957 Bau einer Halle fĂŒr die Rohrbiegerei
06.1956 Beginn des Verkaufs von elektrischen HaushaltsgerÀten durch "Electron"
18.07.1956 Ankauf eines Teils der Parzelle C 1412, gelegen zwischen der Mark und dem Àltsten Teil der Fabrik von 1928/29. Hierauf wird dann an der neuen La Monthal gearbeitet. Damit sind die Möglichkeiten zur Ausdehnung des BetriebsgelÀndes ausgeschöpft.
01.01.1957 Ende der Amtszeit von A. N. Knoppers als Betriebsleiter
1958/1959 Bau einer weiteren Halle fĂŒr die Rohrbiegerei in Verbindung mit der Herstellung von LaMont-Kesseln
02./03.02.1958 Brand in der Abteilung "Electron" in der Nacht vom 2. auf den 3. Februar. Die Unterkunft brennt völlig ab.
04.1958 Beschluß zum Wiederaufbau der abgebrannten Abteilung "Electron" auf einem anderen Teil des BetriebsgelĂ€ndes, am sĂŒdlichen Rand davon, seit 1956 im Eigentum des Betriebs.
1959 Die "Electron" kauft in Leeuwarden das Haus Emmakade ZZ 150 mit Magazin-, Werkstatt und BĂŒrorĂ€umen und Platz fĂŒr Erweiterungen
1959 Die nach dem Brand im Vorjahr neu aufgebaute Abteilung "Electron" ist betriebsbereit.
1960 Option zur Erwerbung eines GelĂ€ndes von 3 ha in den Crogten, Eigentum der Stadt Breda. Das GelĂ€nde soll durch einen Tunnel unter dem Crogtdijk mit dem bestehenden FabrikgrundstĂŒck verbunden werden. - Es ist nicht mehr erforderlich.
1961 Übernahme von "I.E.O. (Internationale Electriciteits Onderneming) Transformatorenfabriek N.V." in Breda durch "Electron"
18.09.1961 Ende der Amtszeit von J. A. Wieringa als Betriebsleiter
1962 Die Modellschreinerei verschwindet (vmtl. 1962)
1962 Die BlechbearbeitungswerkstĂ€tte fĂŒr die Herstellung von AufzĂŒgen und Rolltreppen wird vergrĂ¶ĂŸert.
1962 Der Aufsichtsrat besteht seither aus acht Mitgliedern.
1964 Bau einer neuen Kantine als Ersatz fĂŒr die zu kleine von 1928
1964 GrĂŒndung der "Machinefabriek Breda N.V. Gent" wegen der hohen Erwartungen der industriellen Entwicklung am Gebiet des Kanals Gent-Terneuzen
1964 Übernahme von "Electro Technisch Bureau P. van Putten" in Haarlem als Gesamtheit durch "Electron". Es wird zur Filiale Haarlem
1965 Die Betriebsschule wird in der ehemaligen Kantine (von 1928) eingerichtet.
07.1965 Die M.F.B. erwirbt von der "Ir. J. Pool Meet- en Regeltechniek N.V." in Amsterdam 2/3 der Anteile.
1967 Bau einer neuen Halle bei der BlechbearbeitungswerkstÀtte
14.11.1967 Das Unternehmen tritt der Rijn-Schelde Combinatie bei, die spĂ€ter im RSV-Konzern aufgeht. Am 17. November gibt Direktor Bout ĂŒberraschend dem Aufsichtsrat die Vorstellung dieses Anschlusses. Der Rat wird angenommen, obwohl nicht alle Mitglieder damit glĂŒcklich sind.
1968 Nachdem die Rijn-Schelde Combinatie alle Anteile von "Breda" erworben hat, gibt es keinen eigenen Aufsichtsrat mehr. Sie wird vielmehr als vierte Betriebsgesellschaft von Rhijn-Schelde durch einen Verwaltungsrat der EigentĂŒmergesellschaft geleitet.
1970 Die friesische Filiale von "Electron" wird als selbstÀndige Aktiengesellschaft ausgegliedert.
1970 "Electron Haarlem" und "Pool Meet- en Regeltechniek", Amsterdam, werden unter dem neuen Namen "Ir. Pool Installatietechniek N.V." zusammengelegt, mit Sitz des Unternehmens in Amsterdam.
04.1970 Die Blechbearbeitung und die mechanische Abteilung werden bei einer Umorganisation zwei Produktionsabteilungen der Produktgruppe Allgemeiner Maschinenbau, die daneben eine kaufmÀnnnische und eine Konstruktionsabteilung hat. Die zweite Produktgruppe bildet der Kessel- und Apparatebau (KAFabriek). Die dann bestehenden organisatorischen Hauptgruppen, kommerzielle Abteilungen, Konstruktionsabteilung und Produktionsabteilungen, werden Unterabteilungen von jeder der zwei neuen Produktgruppen.
07.1970 GrĂŒndung des "T.I.B. te Hontenisse"
1971 Notgedrungene Fusion mit "Verolme", der "Nederlandse Droogdok en Scheepsbouw Maatschappij" (N.D.S.M.) und der "Rotterdamse Droogdok Maatschappij" (R.D.M.). Der Verwaltungsrat von "Rijn-Schelde-Verolme" (R.S.V.) ĂŒbernimmt das Ruder.
1971 Durch eine VergrĂ¶ĂŸerung des Anteils auf 74,33 % wird die M.F.B. wird die "Ir. J. Pool Meet- en Regeltechniek N.V." eine 100prozentige Tochter.
18.06.1971 Der Betrieb "T.I.B. te Hontenisse" wird vollstÀndige Tochter der M.F.B.
1973 Umbennennung in "B.V. Machinefabriek Breda"
01.01.1973 "Electron Breda" wird eine selbstÀndige besloten vennootschap (GmbH)
1973 Nach einem Beschluß der "Rijn-Schelde-Verolme" wird die friesische Filiale von "Electron" (seit 1970 eine Aktiengesellschaft) auch in eine B.V. (GmbH) umgewandelt.
01.01.1974 "T.I.B. te Hontenisse" (bisher vollstĂ€ndige Tochter der M.F.B.) geht auf die "Electron Breda B.V." ĂŒber.
1976 Die Herstellung von AufzĂŒgen und Rolltreppen verlĂ€ĂŸt Breda und wird mit der von "De Reus", Partner innerhalb des R.S.V.-Konzerns zusammengelegt. Das ist der Anfang vom Ende.
1978 Die "Machinefabriek Breda N.V. Gent" wird aufgehoben
1979 Die Produktion von eigenen Aufzugs-Typen wird an "De Reus" ĂŒbertragen. Die Produktion von Rolltreppen wird durch "De Reus" fortgesetzt, aber spĂ€ter mangels Absatzmöglichkeiten eingestellt.
01.01.1980 Die "Electron Breda B.V." geht mit "Electron Friesland B.V.", "Elektro Technische Industrie Van der Veer" und "I.E.O. Transformatoren fabriek B.V." ĂŒber von der "Machinefabriek Breda" auf die "R.S.V. Elektro B.V.", eine neue Sub-Holding der R.S.V.
1981 Errichtung eines Neubaus fĂŒr die Betriebsschule
1983 Das Unternehmen ĂŒberlebt mit knapper Not durch UnterstĂŒtzung der Stadt Breda durch die "Bredase Industriebevorderingsmaatschappij" (BRIM). Diese ĂŒbernimmt auch den der "Brabantse Ontwikkelingsmaatschappij" (BOM) zugedachten Teil des UnterstĂŒtzungsbetrags vorlĂ€ufig auf ihre Rechnung. Der Betrieb wird wieder selbstĂ€ndig und bekommt einen eigenen Aufsichtsrat. Der Schwerpunkt der Produktion liegt dann auf den Gebieten Verpackungsmaschinen, allgemeiner Maschinenbau, Kessel und Apparate.
1983 "Electron Friesland B.V." (Leeuwarden) kauft das bisher angemietete BetriebsgebÀude von der "Machinefabriek Breda".
10.02.1983 Demonstration auf dem Großen Markt zur Bewahrung der Fabrik
1985 "Electron Breda B.V." kauft das bisher angemietete BetriebsgebÀude von der "Machinefabriek Breda".
1987 Ende der "BV Machinefabriek Breda"
10.09.1987 Aufteilung der B.V. (GmbH) in drei Gesellschaften: "Backer en Rueb Breda B.V.", "Breda Packaging B.V." und "B.V. Machinefabriek Breda"
10.09.1987 Die Holding "Machinefabriek Breda B.V." wird eine Sub-Holding der Holding "N.V. Koninklijke Nederlandse Machinefabriek (K.N.M.) v/h E. H. Begemann". Zu dieser Sub-Holding gehören u.a. die "Breda Packaging B.V." (Endverpackungsmaschinen, allgemeiner Maschinenbau - eher Standardprodukte - und die Betriebsschule "Machinefabriek Breda") und "Backer en Rueb Breda B.V." (Kessel und Apparate; eher projektbezogen). In "Backer en Rueb Breda B.V.", zu betrachten als die Fortsetzung der Kessel- und Apparatefabrik von 1970 und danach, wird das Gewicht von Begemann weiterhin anfĂ€glich zurĂŒckgebracht auf 40%, wĂ€hrend 51 % der Anteile in den HĂ€nden des Direktors und 9% in HĂ€nden des Vizedirektors Technik des Betriebs sind.
11.1990 Begemann ĂŒbernimmt wieder den Rest der Anteile vom ausscheidenden Direktor, und beide Betriebe in Breda kommen wieder unter die selbe Leitung.
1991 Noch existent, im Anlagen- und Kesselbau tÀtig (vergl. 1987)
1993 Die Zweigfirma "Backer en Rueb Breda B.V." (Kessel- und Apparatebau) scheitert. Ein ĂŒberlebensfĂ€higer Teil davon geht weiter als "Breda Special Products"




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Chemieanlagen   in den 1920ern     insbes. BehĂ€lterbau
Dampfkessel 1884 Umfirmierung 1959 neue Rohrbiegerei auch LaMont-Kessel
Dampflokomotiven 1883 Beginn [Slezak] 1919 Ende (306 Loks) Insgesamt 306 Loks, davon 216 Trambahnloks an 28 niederlÀndische Betriebe. [Slezak]: 1883-1916, 309 Loks
Dampfmaschinen 1905 Ausstellung LĂŒttich 1924 in Medemblik 1905: auf Ausstellung in LĂŒttich
elektrische Apparate 1917 Beginn 1916/17     unbekannt, welche Apparate
FahrstĂŒhle 1938 Beginn in separatem Werk 1979 Ende (an De Reus)  
Gleichstromdynamos 1894 Beginn      
Rolltreppen 1947 Beginn 1976 Ende (an De Reus)  
Verpackungsmaschinen 1958 Beginn 1990 Letzte ErwĂ€hnung  




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
1927 250       Trotz der Wirtschaftskrise 200-300 Arbeiter
01.04.1947 677        
1950 1000       1950 ĂŒber 1.000
01.04.1951 1013        
25.07.1951 1107        
11./12.1952 1000       unter 1000
1955 1000       wieder ĂŒber 1000
1964 1200        




Firmen-Änderungen, ZusammenschĂŒsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1884 Umbenennung zuvor Backer en Rueb