K. & Th. Möller GmbH, Maschinenfabrik, Kesselschmiede, Eisengießerei


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K. & Th. Möller GmbH, Maschinenfabrik, Kesselschmiede, Eisengießerei: Werbung für Dampfmaschinen (mit großer Zweikurbel-Maschine)


Allgemeines

FirmennameK. & Th. Möller GmbH, Maschinenfabrik, Kesselschmiede, Eisengießerei
OrtssitzBrackwede (Westf)
Postleitzahl33649
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
AnmerkungenBegründer sind Karl und Theodor Möller (s.d.). Seit 1932: "Maschinenfabrik Maier GmbH" (s.d.)
Quellenangaben[Möller: Drucksache G.G. (1928)] [Papier-Fabrikant (1905) 2262] [VDI 56 (1912) Anzeige S. 77 mit Dm-Bild] Firmenschriften Archiv Dt. Museum; Wikipedia




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1827 Gründung einer Lederfabrik als Vorgänger-Unternehmen
1863 Gründung von "K. & Th. Möller GmbH" durch Karl und Theodor Möller
1872 Gründung des Spar- und Vorschußvereins Kupferhammer
1873 Theodor Möller errichtet eine Villa im klassizisitischen Stil östlich des Firmengeländes
04.01.1878 Patent D.R.P. 12496 an K. & Th. Möller, Brackwede, für Apparate und Verfahrungsweisen zur Reinigung von Wasser, welches zur Speisung von Dampfkesseln etc. dienen soll. Erstes Zusatz-Patent zu No. 7343 vom 4. Januar 1878. Die Apparate zur Reinigung des Wassers bilden ein zusammengehöriges Ganzes. Es ist bei denselben angenommen, daß aus einem Brunnen und einem Bach mit verschiedenartigem Wasser dieselbe Reihe von Kesseln gespeist werden soll. Das Brunnenwasser, dessen Quantität für die Kesselspeisung nicht ausreicht, muß mit zwei Fällungsmitteln, das andere Wasser kann mit einem Fällungsmittel gereinigt werden. In beiden Fällen ist Humussäure vorhanden, die namentlich dann schädlich wirkt, wenn nicht in genügender Weise Alkalien zugesetzt werden.
1885 Um 1885 erste Arbeitskolbensteuerung (Zweitaktverfahren)
06.12.1925 Tod von Theodor Adolf Möller auf Gut Kupferhammer bei Brackwede
1928 Einstellung von Julius Moshage als Konstrukteur bei "K. & Th. Möller". - Er beschreibt seine Erlebnisse als Montage-Ingenieur für Wasserkraftanlagen in Niederländisch-Indien. Er war dort von Anfang 1931 bis Sommer 1932. Titel des Buchs "Mit Zirkel und Hammer durch die Welt" (ersch. 1943 bei Enssin & Laiblin, Reutlingen). Die Turbinen für Java und Sumatra wurden von der Firma "N.V. Carl Schlieper Handel Mij.", Remscheid (seit 1878 auch in Batavia unter dieser Firma), nach dort exportiert.
1932 Übernahme der Fabrikationsrechte durch Maschinenfabrik Buckau R. Wolf AG, Magdeburg




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampfkessel 1885 [Chemiker-Zeitung 9 (1885) Nr. 3, S. 56, Anzeige] 1893 [Elektrotechnischer Anzeiger (1893)] ... bewährter Systeme. 1885: "Galloway-Kessel, größtmöglichste Sicherh. d. Construct. höchster Heizeffect bei genüg. Wasserraume, Vorwärmer zur Ausnutzung des abgehenden Dampfes u. der Feuergase"
Dampfmaschinen 1885 [Chemiker-Zeitung 9 (1885) Nr. 3, S. 56, Anzeige] 1912 [Glasers Annalen (1912)] 1885: bis zu 60 PS, mit Meyer- oder Patent-Präzisionssteuerung. 1889: auf Ausstellung Bln: Dm Bauart Gräbner (m. Arbeitskolbensteuerung). 1893: Vertikale mit 150 bis 250 Undrehungen in einfacher und Verbund-Anordnung, mit entlastetem Schieber, empfindlichem, energetischem Achsenregler; horizontale Einzylinder-, Zwillings- und Verbundmaschinen
geschweißte Blecharbeiten 1893 [Elektrotechnischer Anzeiger (1893)] 1893 [Elektrotechnischer Anzeiger (1893)]  
Gräbner-Dampfmaschinen         liegend und stehend. Arbeiten mit Schlitzsteuerung (für Einlaß und Auslaß) am Arbeitskolben. Der Kolben ist hohl und bildet ein Arbeitservoir.
Großwasserraum-Kessel 1905 [Mengebier (1905] 1912 Letzte Erwähnung  
Reservoire 1905 Erste Erwähnung 1905 Letzte Erwähnung  
Schablonenguß 1893 [Elektrotechnischer Anzeiger (1893)] 1893 [Elektrotechnischer Anzeiger (1893)] ... ohne Modell
Vorwärmer 1905 Erste Erwähnung 1912 Letzte Erwähnung  
Wasserturbinen 1929 Francis-Turbine in Scheeßel 1929 Francis-Turbine in Scheeßel  
Zellulosekocher 1905 Erste Erwähnung 1905 Letzte Erwähnung