Aktien-Gesellschaft "Weser", Schiffswerft und Maschinenfabrik


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Allgemeines

FirmennameAktien-Gesellschaft "Weser", Schiffswerft und Maschinenfabrik
OrtssitzBremen
StraßeStephanikirchenweide
Postleitzahl28217
Art des UnternehmensSchiffswerft und Maschinenfabrik
AnmerkungenUrspr. an der Stephanikirchenweide. 1892 als "Lokomobilen-Fabrik" bezeichnet. Seit 1901 in Gröpelingen auf 47 ha großem GelĂ€nde mit dem VerwaltungsgebĂ€ude am Schiffbauerweg 2/4 (Stadtteil Bremen-HĂ€fen). Ab 1926 Teil der "Deutsche Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft" (Deschimag) (s.d.). Wenig Schiffbau fĂŒr den "Norddeutschen Lloyd"; umfangreicher U-Boot-Bau. Nicht in [Maschinen-Industrie Dt Reich (1939/40)]. Keine Straße genannt. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg wurde AG "Weser" ganz auf Kriegsschiffbau umgestellt. Die Werft baute 150 U-Boote. SpĂ€ter ging man aus RationalisierungsgrĂŒnden zur Sektionsbauweise ĂŒber.
Quellenangaben[Matschoss (1908) I, 200] [Seibt: Bezugsquellen (um 1920)] [Adressbuch Elektr.-Branche (1892) 4] [Handbuch Akt.-Ges. (1943)] http://de.wikipedia.org/wiki/AG_Weser
Hinweise[Schwarz/Halle: Schiffbauindustrie 1 + 2 (1902)]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
08.11.1843 GrĂŒndung der Firma "Waltjen & Leonhard" in Bremen als Eisengießerei und Maschinenbauanstalt an der Stephanikirchenweide. ZunĂ€chst werden dort Heizungen, BrĂŒcken und andere Eisenteile gebaut.
1848 Umfirmierung in "Waltjen & Co.". Es folgt der Bau der ersten Helling und der Bau von Baggerschiffen und Schuten.
1851 Carsten Waltjen stellt die eisernen Schwimmtore fĂŒr die Schleuse des Neuen Hafens von Bremerhaven her
1865 Beginn des Baues von Seedampfern wie "Falke" und "Nordsee"
ca. Juni 1866 Emil Skoda, bislang als Oberingenieur bei der "AG Weser" beschĂ€ftigt, wird als Österreicher wegen des Deutsch-Österreichischen Krieges aus Preußen verwiesen. - In der Folge ĂŒbernimmt er die Leitung der WerkstĂ€tte von Ernst Graf v. Waldstein in Pilsen.
1870-1879 In den 1870er Jahren erhÀlt die Werft beachtliche AuftrÀge von der Kaiserlichen Marine.
1872 Unter Beteiligung Bremer Großkaufleute und Reeder (Überseehandel und Schiffahrt) wird die neue Gesellschaft in eine Aktiengesellschaft unter der Firma "Actien-Gesellschaft 'Weser'" umgewandelt. Wegen seiner gĂŒnstigen Lage am Weserufer wird die "C. Waltjen & Co." nach anfĂ€nglichem Widerstreben des Inhabers Carsten Waltjen aufgekauft. - Carsten Waltjen wird spĂ€ter Mitglied im Vorstand der neuen Aktiengesellschaft.
1883 Beginn der Spezialisierung auf Bau von Torpedobooten
1901 Die Werft pachtet vom Bremer Staat ein 47 ha großes GelĂ€nde in Gröpelingen auf 60 Jahre. Dort entsteht bis 1905 eine neue Großwerft.
1905 Die Werft zieht nach Gröpelingen und bezieht ihren neuen, grĂ¶ĂŸeren Bauplatz. Auf dem neuen WerftgelĂ€nde werden fĂŒnf LĂ€ngshellinge errichtet; hier können nun auch die grĂ¶ĂŸten Kriegsschiffe gebaut werden. - Das Grundkapital muß auf 7,5 Mio. Mark erhöht werden.
1909 Bau des großen Schnelldampfers "Berlin"
1912 Einrichtung eines eigenen U-Boot-KonstruktionsbĂŒros, neben der Kruppschen Germania-Werft als einzige Privatwerft
1913 Der Werftarbeiterstreik bewirkt bei der weitgehend gewerkschaftlich und oft auch in der Sozialdemokratischen Partei organisierten Belegschaft eine starke Frustration ĂŒber die wenig kĂ€mpferische Haltung der GewerkschaftsfĂŒhrung. - Der sich in der Partei herausbildende linke FlĂŒgel um Johann Knief gewinnt zunehmend an Sympathien bei den linken Werftarbeitern.
1914 In den Jahren bis 1914 werden 40 Fracht-und Passagierschiffe fĂŒr Norddeutschen Lloyd, Hansa, Neptun, Hamburg-Bremer-Afrika-Linie, Roland-Linie erstellt.
1914 Bau des großen Schnelldampfers "William Oswald" fĂŒr die HAPAG mit rund 20.000 BRT.
1. Weltkrieg WĂ€hrend des Ersten Weltkrieges werden außer Bestellungen von sieben Schiffen fĂŒr den Norddeuschen Lloyd und acht fĂŒr die Argo-Reederei auch 96 U-Boote gebaut.
07.1916 Die Werftarbeiter der AG "Weser" streiken anlĂ€ĂŸlich der Verurteilung von Karl Liebknecht.
Ende MÀrz 1917 Ende MÀrz kommt es wÀhrend eines Streiks bei einer Demonstration zu einem Polizeieinsatz.
01.1918 Januarstreik in Bremen. Er wird im wesentlichen von den Arbeitern der AG "Weser" getragen. Das revolutionÀre Potential unter der Werftbelegschaft stellt einen wesentlichen TrÀger der Entwicklung wÀhrend der Revolution und Bremer RÀterepublik 1918/19 dar.
nach dem 1. Weltkrieg Nach dem Ersten Weltkrieg beschÀftigt die A.G. "Weser" 1919 Mann
27.08.1919 Kulenkampf scheidet aus dem Aufsichtsrat aus. An seine Stelle tritt am 17. August J. F. Schröder, Mitinhaber des Bremer Bankhauses Schröder, Heye und Weyhausen.
1920 J. F. Schröder ĂŒbernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat. - Im Laufe der 1920er Jahre beherrscht Schröder einen großen Teil der deutschen Werftindustrie.
01.04.1921 Franz Stapelfeldt ĂŒbernimmt den Vorsitz im Vorstand der Werft.
1923 Die Werft beschÀftigt 7.000 Mann. Bis dahin sind 30 Neubauten erstellt worden.
1926 Im Rahmen der von Schröder initiierten und organisierten Werftenkonzentration wird die "Deutsche Schiff-und Maschinenbau Aktiengesellschaft"- Deschimag gegrĂŒndet. Zur Deschimag gehören neben der A.G. "Weser" Bremen acht andere Werften, auch die Seebeckwerft und die Tecklenborgwerft in Bremerhaven.
06.12.1926 Die Generalversammlungen der "AG Weser" und der "Joh. C. Tecklenborg AG" fassen den Beschluß zur Fusionierung beider Unternehmen zur "Deutschen Schiff- und Maschinenbau-Aktiengesellschaft".
Ende 1926 Ende des Jahres erhĂ€lt die Werft vom Norddeutschen Lloyd den Auftrag, den Schnelldampfer "Bremen" mit 50.000 BRT zu bauen, der mit etwa 27 Knoten laufen soll. Er ist fĂŒr den Nordatlantikverkehr Europa-New York bestimmt.
28.12.1926 Durch Angliederung der "Vulcan-Werke" in Hamburg und der Werft "Joh. C. Tecklenborg A.G." in WesermĂŒnde an die "A.G. 'Weser'" entsteht durch die Genehmigung auf den Hauptversammlungen beider Werften am 28. Dezember als erster Großkonzern der deutschen Schiffbauindustrie die "Deutsche Schiff-und Maschinenbau Aktiengesellschaft" (Deschimag), mit dem Verwaltungshauptsitz in Bremen. Der Initiator dieser ganzen Fusions- und Konzentrationsbestrebungen ist der Bremer Bankier J. F. Schröder. Er hatte sich in den zwanziger Jahren ein beachtliches Vermögen und großen Einfluß bei Bremer Kaufleuten erworben. Er besitzt Einfluß in Reedereien, wie der DDG "Hansa", der DDG "Neptun" und dem Norddeutschen Lloyd. Bereits 1925 hatte seine Bank die Aktienmehrheit der A.G. Weser erworben.
23.07.1929 Auf der Überfahrt nach New York holt die "Bremen" das "Blaue Band".
Ende 1929 Nach der Fertigstellung der "Bremen" entlĂ€ĂŸt die Werft Ende des Jahres mehr als 5.000 Mann ihrer 12.000-köpfigen Belegschaft.
1931 Das Bankhaus Schröder geht in Konkurs.
1931 Nach der Fertigstellung der "Uhenfels" 1931 gibt es keine Neubau-AuftrÀge mehr, und die Werft wird stillgelegt.
1934 Die A.G. "Weser" bekommt einen Auftrag vom Noddeutschen Lloyd.
1934 Die Deschimag grĂŒndet die "Weser-Flugzeugbau GmbH". Auf dem GelĂ€nde der AG "Weser" wird mit Montage, Reparatur, Überholung und Teilbau fremder Flugzeugmuster begonnen.
14.12.1934 Adolf Hitler nimmt bei der "AG-Weser" in Bremen am Stapellauf des Fachters "Scharnhorst" teil. Er hĂ€lt keine Ansprache, sondern Reichsverkehrs- und Postminister Freiherr von Eltz-RĂŒbenach. Die politische Begeisterung der BeschĂ€ftigten hĂ€lt sich in Grenzen. - Hitler fĂ€hrt dann weiter nach Bremerhaven zum Columbusbahnhof und besichtigt dort das Passgierschiff Europa.
1935 Die AG "Weser" erhĂ€lt zunĂ€chst AuftrĂ€ge fĂŒr vier Zerstörer, es folgen acht U-Boote fĂŒr die deutsche Kriegsmarine.
1936 Das Unternehmen kommt wieder in die Gewinnzone.
1939 Auf der Werft arbeiten 16.100 Mann.
1941 Kruppt ĂŒbernimmt die Kapitalmehrheit und gliedert die Werft in seinen Konzern ein.
1943 Auf der Werft sind fast 20.000 Menschen beschÀftigt, davon 19% auslÀndische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene.
1944 Ca. 1.500 HĂ€ftlinge aus dem KZ Neuengamme werden auf der Werft eingesetzt.
Ende 2. Weltkrieg Nach der Kapitulation setzen die Alliierten die Werft auf die Demontage-Liste, die Werft wird der Sowjetunion als Reparationsleistung zugesprochen. Was nicht abtransportiert werden kann, soll gesprengt werden.
1948 Es gelingt dem Bremer BĂŒrgermeister Wilhelm Kaisen bis 1948, den Erhalt der Werft durchzusetzen, und die Demontage wird beendet.
1949 Die AG "Weser" beginnt mit Schiffsreparaturen.
1950 BĂŒrgermeister Kaisen erreicht mit einer Reise in die USA die Aufhebung der Schiffsneubau-BeschrĂ€nkungen.
1951 Die Werft beginnt mit dem Bau von neuen Hochseeschiffen. - Onassis bestellt sechs Tanker in einer GrĂ¶ĂŸe von 22.000 tdw.
1954 Mit der Montag des Helgen V, "Alfried-Helgen" genannt, verschafft sich die Werft die Vorraussetzungen fĂŒr die Erledigung fĂŒr den Bau von neuen Hochseeschiffen. Es folgen AnschlußauftrĂ€ge fĂŒr weitere und noch grĂ¶ĂŸere Tanker. Der erste 1954 abgelieferte Esso-Tanker, die "Esso-DĂŒsseldorf" hat eine TragfĂ€higkeit von 27.000 tdw.
1963 Die Unternehmensleitung beschließt ein Sonderinvestitionsprogramm von ĂŒber 108 Mio. DM, zukĂŒnftig noch grĂ¶ĂŸere Schiffe bauen zu können. Ein geringer Teil dieser Summe geht an den zweiten Betrieb des Gesamtunternehmens AG "Weser", die Seebeckwerft in Bremerhaven. Die Aufgabenverteilung zwischen beiden Werften sieht fĂŒr den Gröpelinger Standort den Großtankerbau, fĂŒr die Bremerhavener Werft den Standard- und Spezialschiffbau vor.
1964 Konsequenter Übergang zur Sektionsbauweise: Der Zusammenbau der Volumensektionen erfolgt u.a. mit Hilfe eines neuen, 1964 in Betrieb genommenen Bock-Krans, der eine Tragkraft von 500 Tonnen hat und die ganze Helgenbreite des neuerrichteten Großhelgens "Wilhelm" bedienen kann. Der neue Helgen ist fĂŒr den Bau von Schiffen bis zu 150.000 tdw ausgelegt. Die vier alten Helgen werden stillgelegt oder abgerissen.
1968 UmrĂŒstung des alten Großhelgen V zum modernen Helgen "Alfried" mit einer LĂ€nge von 375 Metern. Dadurch ist die AG "Weser" in der Lage, Schiffe bis zu 400.000 tdw zu bauen. Ein Bockkran mit 780 Tonnen HebefĂ€higkeit ĂŒberspannt den ganzen Helgen mit seiner neuen Breite von 66 Metern.
1968 Die 1968 abgelieferten Tanker "Esso Mercia" und "Good Hope I" haben eine GrĂ¶ĂŸe von 170.000 tdw. Ihnen folgen die sogenannten "Europa-Tanker" mit 250.000 tdw.
1969-1973 In den fĂŒnf Jahren ist die AG "Weser" voll ausgelastet. DafĂŒr sorgt die Hereinnahme von AuftrĂ€gen ĂŒber sieben Europa-Tanker in der GrĂ¶ĂŸenordnung von 380.000 tdw, darunter die "Ioannis Colocotronis".
1973-1975 Zwischen 1973 und 1975 erfolgt ein dritter Investitionsschub von knapp 120 Mio. DM, der die Werft weiter auf den Großtankerbau ausrichtet. Die Investitionen fließen unter anderem in den eines modernen Plattenlagers und den Bau eines neuen Transportsystems, vor allem aber in die VerlĂ€ngerung des Helgen "Alfried" um 32 Meter. Auf diesem könnten jetzt Schiffe bis 650.000 tdw gebaut werden, wozu es nicht mehr kommt.
1974 Die 1974 einsetzende Ölkrise und die Wirtschaftskrise fĂŒhren zu einem abrupten AbsatzrĂŒckgang. Auch die EinfĂŒhrung von Kurzarbeit und der Abbau von 1000 ArbeitsplĂ€tzen bringt keine Lösung.
1979-1980 Nach dem AbsatzrĂŒckgang wird ein Konzept zur Umstrukturierung der Werft zu einer mittleren Werft vorgelegt. Dennoch bleiben die AuftrĂ€ge aus oder gehen zur Seebeckwerft. - Vom Bremer Senat werden betriebsĂŒbergreifende Lösungen ins Spiel gebracht, z.B. die Fusion der beiden Großwerften Vulkan und AG "Weser". Die WerftenvorstĂ€nde entwickeln zahlreiche Modelle, können sich aber auf keines einigen. Die Diskussion spitzt sich auf die Frage zu, welche der beiden Großwerften geschlossen werden soll.
1983 Der Verband der Deutschen Schiffbauindustrie fordert den Abbau von 9000 ArbeitsplĂ€tzen auf den norddeutschen Werften, die mit der Schließung ganzer Werften und der Konzentration auf die kostengĂŒnstigsten Betriebe erfolgen sollte. Die MinisterprĂ€sidenten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen ĂŒbernehmen diese Position. - Nach einer weiteren Wirtschaftslichkeitsuntersuchung verstĂ€ndigen sich die VorstĂ€nde von "Vulkan" und "A.G. 'Weser'" auf eine Neustrukturierung des Schiffbaus in Bremen und Bremerhaven: Die AG "Weser" soll geschlossen werden, und die Seebeckwerft in Bremerhaven eigenstĂ€ndig fortgefĂŒhrt werden. Der Bremer Vulkan soll die Hapag-Lloyd-Werft ĂŒbernehmen.
19.09.1983 Die Belegschaft besetzt die Werft mit dem Ziel, den Politischen Senat fĂŒr sich zu gewinnen. Die Rechnung geht nicht auf. Die SPD bekommt die absolute Mehrheit
26.09.1983 Die Belegschaft muß die Besetzung der Werft beenden, da eine polizeiliche RĂ€umung, SchadenersatzansprĂŒche und Strafverfolgungen insbesondere der Besetzungskommission nicht auszuschließen sind.
1983 Die Großwerft schließt; 2.000 Menschen werden entlassen. Grund fĂŒr die Schließug ist die allzu einseitige Konzentration auf den Bau von Großtankern.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampfkessel 1905 [Mengebier (1905] 1916 [Jb Dtdl. Bergwerke ... (1916/17)] um 1900
Dampfmaschinen 1916 [Jb Dtdl. Bergwerke ... (1916/17)] 1916 [Jb Dtdl. Bergwerke ... (1916/17)] um 1900
Dampfturbinen 1916 [Jb Dtdl. Bergwerke ... (1916/17)] 1916 [Jb Dtdl. Bergwerke ... (1916/17)] um 1900
Dieselmotoren 1916 [Jb Dtdl. Bergwerke ... (1916/17)] 1916 [Jb Dtdl. Bergwerke ... (1916/17)] um 1900
Lokomobilen 1892 [Adressb. Elektr.-Branche (1892)] 1892 [Adressb. Elektr.-Branche (1892)]  
Schiffe 1900 Erste ErwÀhnung 1916 [Jb Deutschlands Bergwerke ... (1916/17)] um 1900
Schiffsdampfmaschinen 1900 [Matschoß: Ent Dampfmaschine (1908) I, 200] 1927 Eimerkettenbagger "Bremen" um 1900




Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller
Einzylinderdampfmaschine 1927 Dresdener Maschinenfabrik und Schiffswerft Uebigau AG




Maschinelle Ausstattung

Zeit Objekt Anz. Betriebsteil Hersteller Kennwert Wert [...] Beschreibung Verwendung
1903 Schwimmkran 1   Duisburger Maschinenbau Actien-Gesellschaft, vorm. Bechem & Keetman Tragkraft 100 t    
um 1900 Betriebsmaschinen 4   unbekannt Gesamtleistung 275 PS    
um 1900 elektr. Generatoren 8   unbekannt Gesamtleistung 85.03 kW    
um 1900 KrĂ€ne im Außenbetrieb 1   unbekannt Gesamt-TragfĂ€higkeit 25 t    
um 1900 KrĂ€ne in den WerkstĂ€tten 127   unbekannt Gesamt-TragfĂ€higkeit 462.7 t    
um 1900 Maschinen fĂŒr Holzbearbeitung 20   unbekannt          
um 1900 Maschinen fĂŒr Metallbearbeitung 384   unbekannt          
um 1900 Spezial-Werkzeugmaschinen 8   unbekannt          




Betriebsanlagen

Zeit Betr.-Teil FlÀche bebaut Gleis Whs Betr. in Kommentar
1899 Werft 38290 14030   Wasserfront: 252 m    




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
1890 1178        
1899 1350   62 145 38 kaufmĂ€nnische, 115 technische Angestellte, 384 Schiffbauer, 98 Schmiede und Hammerschmiede, 89 Kesselschmiede, 23 Kupferschmiede, 316 Schlosser und Maschinenbauer, 98 Gießereiarbeiter, 53 Tischler und Modellbauer (einschl. Mechaniker), 23 Maler, 2 Maurer und Hauszimmerleute, 70 Handlanger, 18 Sonstige.




Produktionszahlen

von bis Produkt im Jahr am Tag Einheit
1881 1890 Handelsschiffe 2   StĂŒck




Firmen-Änderungen, ZusammenschĂŒsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1 Umbenennung zuvor Schiffswerft und Maschinenfabrik von C. Waltjen [Matschoss (1908) I, 200]
1945 Trennung, Namensverlust zuvor Deutsche Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft wieder entstanden nach Auflösung der Deschimag
1926 Zusammenschluß, neuer Name danach Deutsche Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft