Siemens & Halske AG

Allgemeines

FirmennameSiemens & Halske AG
OrtssitzBerlin
OrtsteilSiemensstadt
Stra├čeMarkgrafenstr. 94
Postleitzahl13629
Art des Unternehmenselektrotechnische Fabrik
AnmerkungenUm 1892 Zweiggesch├Ąfte in Wien u. St. Petersburg. Besitzer (um 1892): Arn. v. Siemens u. Wilh. v. Siemens in Berlin u. C. H. Siemens. Stammwerk; siehe auch die Zweigwerke. Anfangs als "Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske" in der Sch├Âneberger Str. 19. 1892/1900: Berlin-SW., Markgrafenstr. 93/94 u. Charlottenburg, Franklinstr. 29. Seit 1858: Zweigwerk in London ("Siemens Brothers"); seit 1879 in Wien; 1892 Chicago (kurzzeitig). Siehe auch Werke in Bocholt, Braunschweig, Charlottenburg, Chemnitz, Erlangen, Karlsruhe, K├Âln, M├╝nchen (ex "Isaria"), Speyer, das Blockwerk, das Kabelwerk. Tochtergesellschaft: "Siemens-Bauunion" (s.d.). Firmensitz seit April 1949 in M├╝nchen. Seit 30.09.1966: "Siemens AG"
Quellenangaben[Reichs-Adressbuch (1900) 1318] [Das Haus Siemens (ca 1955)] [150 Jahre Siemens (1997)] [Leistungen des Hauses Siemens ...] [Adressbuch Elektr.-Branche (1892) 196] [Wikipedia (2005)]
Hinweise[Siemens-Mitteilungen 134 (1931) Umschlag]: Werke in Siemensstadt aus der Vogelschau; [Siemens-Mitteilungen 108 (1928)] 14]: Eisengie├čerei in Pankow (Ansicht und Grundri├č); [Siemens-Mitteilungen 110 (1928) 4]: Erste Werkstatt Sch├Âneberger Stra├če (2x) + Gesch├Ąftshaus in der Markgrafenstra├če + Werkstatt Markgrafenstra├če; [Siemens-Mitteilungen 103 (1928) Titels.]: Erste Siemens-Werkst├Ątte (1847-1851); [Siemens-Mitteilungen 103 (1928) 25]: Werk Sch├Âneberger Stra├če, Fassade am Bahnhof; [... 27]: Situationsplan Grundst├╝ck Sch├Âneberger Stra├če (1842); [...]: Askanischer Platz; [...]: Grundri├č das Hauses Sch├Âneberger Str. 19; [..., 28]: Fassade des Hinterhauses Sch├Âneberger Stra├če; [... 29]: Fassade des Vorderhauses; [Siemens-Mitteilungen (1932) 26]: Lageplan Siemensstadt;




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
30.07.1814 Geburt von Johann Georg Halske in Hamburg als Sohn des Zuckermaklers und ehrenamtlichen Stadtrats Johann Heinrich Halske
13.12.1816 Geburt von Ernst Werner von Siemens als vierter unter vierzehn Geschwistern und als Sohn von Ferdinand Siemens und seiner Frau Eleonore Henriette, geb. Deichmann in Lenthe bei Hannover. Ein technisches Studium ist ihm aus finanziellen Gr├╝nden versagt, da er nach dem fr├╝hen Tod seiner Eltern f├╝r die j├╝ngeren Geschwister zu sorgen hat.
1845 Um 1845 st├Â├čt Werner Siemens in Berlin auf den von dem Engl├Ąnder Wheatstone konstruierten elektrischen Zeigertelegraphen und konstruiert einen neuen Zeigertelegraphen
1846 Siemens stellt sich mit 'seinem' Zeigertelegraphen bei Halske & Boetticher vor.
1847 Konstruktion des Schlitteninduktors
1847 Halske l├Âst sich von seinem Compagnon Boetticher und widmet sich ganz dem Bau der Siemens'schen Telegraphen.
02.01.1847 Die Berliner Mechaniker F. M. B├Âtticher und Johann Georg Halske erhalten von Werner Siemens, damals Artiellerieleutnant, den Auftrag, einen Zeigertelegraphen nach seinen Entw├╝rfen zu bauen.
01.10.1847 Werner Siemens verbindet sich zum Zwecke des Zeigertelegraphen-Baues mit dem aus Hamburg stammenden, ungew├Âhnlich geschickten Universit├Ątsmechanikus Johann Georg Halske (*1814) und gr├╝ndet mit ihm im Oktober die "Telegraphenbauanstalt Siemens & Halske". Halske betrieb vorher in Berlin die kleine Werkstatt Boetticher & Halske. Zun├Ąchst eher skeptisch gegen├╝ber den Ideen von Werner von Siemens, l├Ą├čt sich Halske jedoch schnell von dem einfachen, aber zuverl├Ąssigen Telegraphensystem Siemens' begeistern. Die neue Firma hat den Namen "Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske" und wird in einem Hinterhaus in der Sch├Âneberger Str. 19 eingerichtet. Ihr Startkapital von 6842 Talern steuert ein wohlhabender Vetter Werners, der Justizrat Johann Georg Siemens bei.
12.10.1847 Siemens nimmt in gemieteten R├Ąumen der Sch├Âneberger Stra├če 19 (sp├Ąter Nr. 33) den Werkstattbetrieb mit 3 Mechanikern und 3 Drehb├Ąnken auf.
01.11.1847 Werner Siemens und J. G. Halske lassen sich eine Woche nach der Firmengr├╝ndung die Konstruktion des Zeigertelegraphen in Preu├čen patentieren.
12.1847 Die erste Werkstatt in einem Hinterhaus der Sch├Âneberger Stra├če 19 z├Ąhlt Ende 1847 10 Mitarbeiter
1848 Die Guttaperchaadern f├╝r das erste preu├čische Telegraphenkabelnetz von 1848 werden noch nicht im eigenen Betriebe, sondern durch Fonrobert & Pruckner hergestellt. Kabel bezieht die Firma Siemens & Halske zuerst von R. S. Newall & Co. aus England (bis 1853)
1848 Der Erfolg des jungen Unternehmens ist so gro├č, da├č Werner seinen Abschied vom Milit├Ąr nimmt und sich voll und ganz dem Gesch├Ąft widmet.
1848 Bau der ersten Ferntelegraphenlinie Europas Berlin-Frankfurt/M. (fertiggestellt 1849) als l├Ąngste Telegraphenlinie Europas
1849 Werner Siemens nimmt seinen ehrenvollen Abschied vom Milit├Ąr und widmet sich fortan voll dem Unternehmen Siemens & Halske
1850 Werner Siemens entwickelt ein Verfahren, die Lage von Kabelfehlern durch Widerstandsmessungen zu bestimmen.
16.03.1850 Wilhelm Siemens richtet eine Agentur der Berliner Firma Siemens & Halske in London ein.
1851 Werner Siemens zieht Guttaperchaadern in Bleirohre ein und verwendet derartige Bleikabel mit Erfolg, u.a. f├╝r Polizei- und Feuerwehrleitungen in Berlin. Diese Kabel werden in den folgenden Jahren mehrfach verwendet. Sie halten sich besser, verm├Âgen aber das Vorurteil gegen die unterirdische Linienf├╝hrung nicht zu beseitigen.
1851 Das Verfahren von Marshall, die Kabelseele in ein Bleirohr einzuziehen, wird f├╝r Guttaperchakabel bereits 1851 von Werner Siemens angegeben, der erstmalig ein Bleikabel herstellt.
1851 Die erste Feuermelder-Anlage der Welt wird gebaut
1851 F├╝r die russische Telegraphenlinie St. Petersburg-Moskau werden 75 Schreibtelegraphen geliefert
1852 Die R├Ąume sind zu klein, und es wird ein eigenes Haus in der Markgrafenstra├če 94 erworben, in das die Werkstatt verlegt wird. Diese R├Ąumlichkeiten sind ausbauf├Ąhig
1852-1855 Zwischen 1852 und 1855 bauen Siemens und Halske das russische Telegrafennetz.
1853 Werner Siemens sorgt f├╝r einen Versicherungsschutz in Krankheitsf├Ąllen
1853 Siemens bezieht seine Kabel seit 1853 von Felten & Guilleaume.
1853 Baubeginn f├╝r ein russisches Ferntelegraphennetz. Es erstreckt sich ├╝ber eine L├Ąnge von 10.000 km von Finnland bis zur Krim und wird zwei Jahre sp├Ąter vollendet. Mit der russischen Regierung vereinbar das Unternehmen spezielle Wartungsvertr├Ąge, die sogenannte "Remonte", und erh├Ąlt daf├╝r den offiziellen Titel "Kontrahenten f├╝r den Bau und die Remonte der Kaiserlich Russischen Telegraphenlinie"
1853 Carl von Siemens geht nach St. Petersburg und leitet dort die Zweigniederlassung der Siemens & Halske AG
13.11.1853 Geburt von Arnold von Siemens in Berlin als ├Ąltester Sohn von Werner von Siemens
1854 Werner Siemens beabsichtigt, die von Felten & Guilleaume bezogenen Flu├čkabel f├╝r die oberirdische Kabellinie Warschau-Petersburg durch seinen "Maulwurfspflug" in das Flu├čbett einzubaggern. In seinem Briefe vom 21. Januar 1854 schreibt er: "Durch einen Pflug wollen wir den Draht 3 Zoll unter Grund des Flusses einf├╝gen, was nicht schwierig sein wird, da keine Steine in der Weichsel sein sollen. Ich m├Âchte dasselbe bei den ├╝brigen Fl├╝ssen anwenden. Der Pflug nach unserem englischen Patent konstruiert."
1854 Felten & Guilleaume liefern 33 km Flu├čkabel f├╝r Ru├čland an Siemens & Halske
1855 Gr├╝ndung der russischen Zweiggesellschaft in St. Petersburg, die seit 1855 mit eigenem Verm├Âgen und eigenen Gewinnkonten arbeitet. Die Leitung liegt in den H├Ąnden von Carl Siemens.
1856 Erfindung des Doppel-T-Ankers. Er wird bei Kurbelinduktoren in Eisenbahn-Zeigertelegraphen verwendet und mit Stahlmagneten und besitzt einen Doppel-T-Anker aus Vollkerneisen, Luftspaltinduktion 2000 Gau├č, konstruiert von Werner Siemens.
1857 Werner Siemens entwickelt eine Kabellegungstheorie f├╝r Unterseekabel
1858 Es wird mit der Verteilung von Inventurpr├Ąmien begonnen (Vorl├Ąufer der Erfolgsbeteiligung) [wird auch f├╝r 1866 angegeben]
1858 Die Siemens-Niederlassung in London wird als "Siemens, Halske & Co." selbst├Ąndig. Die Leitung hat Wilhelm Siemens
1859 Kabellegung im Roten Meer
1859 Werner und Wilhelm Siemens werden zu pers├Ânlichen Beratern der englischen Regierung auf dem Gebiet der Tiefseekabel ernannt
1861 Werner Siemens tritt wegen der Indo-Europ├Ąischen Telegraphenlinie mit dem sp├Ąteren Baron Reuter wegen eines russischen Ostseekabels in Verbindung.
1861 Werner Siemens ist Mitbegr├╝nder der Deutschen Fortschrittspartei
1863 Ein Werk f├╝r die Kabelherstellung wird in Woolwich bei London gegr├╝ndet. Der Umsatz der Firma an Kabeln in Deutschland ist bis in die 70er Jahre hinein zu gering, als da├č er eine eigene Kabelfabrik gerechtfertigt h├Ątte; er betr├Ągt 1870 nur 71888 Mark, 1876 32 348 Mark.
1863 Denkschrift zum Patentgesetz
1864 Regenerativ-Ofen
1864 Das Kupferbergwerk Kedabeg im Kaukasus wird erworben
01.12.1864 Das erste (in Woolwich) selbsterzeugte Seekabel wird im westlichen Mittelmeer verlegt
1865 Auch Wilhelm Siemens verhandelt wegen der Indo-Europ├Ąische Telegraphenlinie mit Reuter, der im Anschlu├č an sein Norderneykabel, eine Linie ├╝ber D├Ąnemark durch die Ostsee nach Ru├čland bis Teheran herstellen will; der deutsch-├Âsterreichische Krieg unterbricht diese Verhandlungen. Dann nehmen die Br├╝der Siemens den Plan einer Linie von England nach Persien selbst auf. Zuerst beabsichtigen sie, ein Seekabel von T├Ânningen (Westerhever) an der K├╝ste von Schleswig nach England zu legen. Schlie├člich sieht man von einem eigenen Kabel nach England ab und mietet eine Ader in dem Seekabel Norderney-Lowestoft. Siemens & Halske bauen die oberirdische Linie durch Ru├čland und in Persien, die Flu├č- und Seekabel liefern Siemens Brothers. Flu├čkabel sind u. a. durch den Bug bei Nikolajew und durch den Dnjepr bei Berislaw erforderlich, ein Seekabel zur Durchsehreitung der Stra├če von Jenikale (Kertsch). Diese drei Kabel sind dreiadrig, haben Hooperadern und sind mit starken Eisendr├Ąhten bewehrt.
1866 Johann Siegmund Schuckert f├╝hrt es auf seiner Wanderschaft auch zu Siemens & Halske nach Berlin
1866 Selbsterregte Dynamomaschine mit Weicheisen-Magneten, Doppel-T-Anker aus Vollkerneisen, Luftspaltinduktion 4000 - 5000 Gau├č, erfunden und konstruiert von Werner Siemens.
16.09.1866 bis 20.09.1866 Werner Siemens entdeckt das dynamoelektrische Prinzip: In der Zeit von 16. bis 20. September in der sp├Ąten Nachmittagsstunde tritt Werner Siemens an den Werkmeister Carl M├╝ller heran, um technische Einzelheiten zu besprechen. Bei dieser Gelegenheit macht er M├╝ller darauf aufmerksam, da├č die Wirkung eines Induktors eine bedeutend h├Âhere werden m├╝├čte, wenn man die permanenten Stahlmagnete desselben durch einen Elektromagnet ersetzen w├╝rde, dessen Windungen durch Batteriestrom gespeist werden. Mit Feuereifer begibt sich M├╝ller an seine Aufgabe. Kaum ist der Apparat fertiggestellt und die erste Versuchsreihe angestellt, kommt Siemens mitten im Experimentieren der Gedanke, den Batteriestrom auszuschalten, die Umkehrung des Stroms zu erproben und den Elektromagnet des Apparates durch selbsterzeugten Stom zu speisen. Er nimmt sofort eine dahingehende Schaltung vor. Die Wirkung ist eine verbl├╝ffend ├╝berw├Ąltigende.
1867 Plan einer elektrischen Hochbahn Berlin
867 Halske zieht sich auf Grund von Meinungsverschiedenheiten mit den Siemens-Br├╝dern aus der Firma zur├╝ck und widmet sich als Stadtrat von Berlin der Verwaltung der Stadt und dem Aufbau des Kunstgewerbemuseums. Mit Werner von Siemens bleibt Halske bis zu seinem Tod freundschaftlich verbunden.
1868 Werner Siemens legt den Grundstein f├╝r die Errichtung einer Altersf├╝rsorge
1868 Erster praktischer Einsatz einer gr├Â├čeren Wechselstrommaschine ohne Kommutator mit einer kleineren Erregermaschine mit Kommutator durch Werner Siemens. Wechselstromanker aus Vollkerneisen mit Wasserk├╝hlung.
28.01.1868 Im Schwarzen Meer soll im Zuge der Indo-Europ├Ąischen Telegraphenlinie zur Umgehung der schwierigen Gebirgsstrecken am tscherkessischen Ufer ein Seekabel von Djuba (Dshubsk) nach Fort Ad1er an der M├╝ndung der Mesunta l├Ąngs der K├╝ste gelegt werden. Werner Siemens ist f├╝r ein Kabel mit Eisendrahtbewehrung, Wilhelm will sein Kabel mit Kupferb├Ąndern nach dem Muster des Kabels Cartagena-Oran verwenden, wie aus dem nachstehenden Briefwechsel der beiden Br├╝der hervorgeht: Werner an Wilhelm vom 28. Januar 1868: ..Starkes Eisenkabel; bei jedem anderen w├╝rden wir in Ru├čland auf gro├čen Widerstand sto├čen."
30.05.1868 Brief von Wilhelm an Werner Siemens vom 30. Mai 1868 bez├╝glich der Indo-Europ├Ąischen Telegraphenlinie: "... Barlow ist entschieden f├╝r Kupferkabel und ich hoffe, L├╝ders (Oberst v. L├╝ders, Leiter der russischen Staatstelegraphen) wird auch seine Zustimmung geben. Ich w├Ąre daf├╝r, ca. 200 Faden tief zu legen und starke eiserne shore ends zu verwenden."
13.06.1868 Brief von Werner an Wilhelm Siemens vom 13. Juni 1868 (wegen Seekabeln der Indo-Europ├Ąischen Telegraphenlinie): "Das verst├Ąrkte Kupferkabel und die dickeren shore ends machen wesentliche Mehrkosten." Schlie├člich gibt Werner Siemens nach. F├╝r die Auslotung der Kabelstrecke verlangt die russische Regierung eine Verg├╝tung von 18000 Rubel. Als sich aber Preu├čen erbietet, den Br├╝dern Siemens ein Schiff zur Verf├╝gung zu stellen, werden die Lotungen auf Anweisung des Kaisers von Ru├čland durch ein russisches Kriegsschiff ausgef├╝hrt.
1869 Fertigstellung der indoeurop├Ąischen Telegraphenlinie London - Karatschi
Jan.-10.07.1869 Wilhelm Siemens legt das Seekabel der Indo-Europ├Ąischen Telegraphenlinie Anfang Juli mit dem Dampfer "Hull", im Anschlu├č daran das Kabel durch die Stra├če von Kertsch und darauf die Flu├čkabel.
1869 Magneto-elektrische Maschine Modell M mit Trommelanker und 50 Stahlmagneten in V-Form (1869 - 1884).
12.04.1870 Nach dreij├Ąhriger Bauzeit geht die Indo-Europ├Ąische Telegraphenlinie zwischen London und Kalkutta mit einer L├Ąnge von ├╝ber 11.000 Kilometern in Betrieb (seit 1868 in Bau).
1871 Einf├╝hrung des elektromechanischen Eisenbahn-Streckenblocks, der von C. Frischen entwickelt wurde
1872 Erfindung des Trommelankers durch Friedrich v. Hefner-Alteneck.
1872 Einf├╝hrung des Zylinder-Systems mit feststehendem Ankereisen, um Wirbelstromverluste zu verhindern. 1873 auf Wiener Ausstellung in Betrieb vorgestellt.
1872 Johann Georg Halske engagiert sich auch nach seinem Ausscheiden f├╝r das von ihm mitbegr├╝ndete Unternehmen, so zum Beispiel durch seine finanzielle Beteiligung an der 1872 gegr├╝ndeten Siemens-Pensionskasse.
12.10.1872 Werner Siemens stiftet die Pensionskasse. Johann Georg Halske engagiert sich auch nach seinem Ausscheiden f├╝r das von ihm mitbegr├╝ndete Unternehmen, so auch durch seine finanzielle Beteiligung an der Siemens-Pensionskasse.
1873 Einf├╝hrung des Neun-Stunden-Arbeitstags
1873 Erste Dynamomaschine mit Trommelanker und Schmiedeeisen-Gestell, Ausf├╝hrung 1 - 14 PS, liegendes Modell D (1873 - 1885). Konstruiert von Friedrich v. Hefner-Alteneck.
1874 Siemens beginnt mit Hilfe seiner Br├╝der die Verlegung des ersten direkten Transatlantikkabels von Irland nach den USA. F├╝r die Verlegung der Kabel konstruiert er eigens ein Spezialschiff, die firmeneigene "Faraday".
1875 Siemens gibt das Prinzip einer lichtelektrischen Selenzelle an
1875 Flachringankermaschinen Modell Nr. NI, Kraftbedarf 1 PS, 600 U/min, 535 kg.
1875 Der massive Anker der elektrischen Maschinen wird durch eine Drahttrommel ersetzt, um die Wirbelstromverluste zu verringern.
15.09.1875 Der Verkehr auf dem "Direct United States Cable" (Transatlantikkabel in die USA) wird er├Âffnet.
1876 Dr. Werner Siemens schl├Ągt eine Stanniolh├╝lle um die Guttaperchah├╝lle als Induktionssehutz f├╝r die neuen Telegraphenkabel vor.
1876 Erst als die Pl├Ąne des deutschen Guttaperchakabelnetzes 1876 gr├Â├čere Auftr├Ąge erhoffen lassen, entschlie├čt sich Dr. Werner Siemens, die Kabelherstellung in Berlin aufzunehmen, weil der Generalpostmeister Dr. Stephan Wert darauf legt, da├č die deutschen Kabel auch in Deutschland angefertigt werden. Die ersten Kabel f├╝r die Siemens & Halske ├╝bertragene Linie Berlin-Hamburg bezieht die Firma noch aus Woolwich. Die Preise sind aber so festgesetzt, als ob die Lieferung von Berlin aus stattgef├Ąnde; die Frachtkosten Woolwich-Berlin gehen zu Lasten der Lieferfirma. F├╝r die Firma Siemens & Halske ist es also auch ein geldlicher Vorteil, die Kabel m├Âglichst bald in Berlin herzustellen.
1876 Strom vom Niagara
1876 Flachringankermaschine mit zwei Flachringen f├╝r elektrolytische Zwecke.
01.10.1876 bis 31.12.1876 Als der Plan eines deutschen unterirdischen Telegraphennetzes gr├Â├čere Lieferungen in Aussicht stellt, errichtet Dr. Werner Siemens im Herbst auf seinem Werkgel├Ąnde in der Markgrafenstra├če 94 in Berlin eine Kabelfabrik. Es ist die erste und zu dieser Zeit die einzige in Deutschland, die au├čer der Verseilung und Bewehrung der Adern auch die Guttaperehaadern selbst herstellt.
13.10.1876 Bei dem Umfang der geplanten Telegraphenkabelanlagen beabsichtigt Stephan, sowohl Felten & Guilleaume als auch die Firma Siemens & Halske, und zwar beide zu gleichen Teilen, an der Lieferung zu beteiligen, und unterrichtet Dr. Werner Siemens am 13. Oktober genauer ├╝ber seine Pl├Ąne (Brief Werners an Karl Siemens vom gleichen Tage). Werner Siemens widmet sich dieser Aufgabe mit gewohnter Tatkraft. Urspr├╝nglich beabsichtigt er, die Kabel von der anfangs der 60er Jahre in Woolwich bei London gegr├╝ndeten Kabelfabrik von Siemens Brothers fertig zu beziehen. Da Dr. Stephan aber darauf Wert legt, da├č die Kabel m├Âglichst in Deutschland hergestellt werden, entschlie├čt er sich, in Berlin eine eigene Kabelfabrik einzurichten.
1877 Der 150 Millionen Jahre alte, bei Eichst├Ątt gefundene Urvogel "Archaeopteryx Siemensii" wird durch die finanzielle Unterst├╝tzung von Werner von Siemens durch das Berliner Naturkunde-Museum erworben.
1877 Gro├če Dynamomaschine D3 f├╝r Kupfergewinnung im Kgl. Kommunionh├╝ttenamt Oker mit 1000 A bei 3,9 V, 610 U/min.
1877 Flachringankermaschinen Modell Gl, G2, Ni, N2, Modell TL 1 - 5 (Teilungs-Licht), Modell .EL 1/2 - 4 (Einzel-Licht) und Modell G 0 - 3.
1877 Flachringankermaschine, zun├Ąchst ohne Eisen (ab 1889 mit Eisenkern) nach v. Hefner-A1teneck. Erregermaschine mit Trommelanker.
1877 Die Herstellung von Fernh├Ârern wird aufgenommen. Es werden maximal 700 St├╝ck t├Ąglich hergestellt.
12.1877 Der Bundesrat und die Schweizerische Telegraphendirektion lassen mit zwei bei Siemens & Halske in Berlin bestellten Handtelefonen Versuche durchf├╝hren
1878 Die Versuche in der Schweiz mit einem verbesserten Handtelephon der Firma Siemens & Halske werden fortgesetzt
1878 Grundlegende Verbesserung des Fernsprechers durch Werner Siemens durch Einf├╝hrung des Hufeisenmagnets.
1878 Die Differentialbogenlampe nach Friedrich von Hefner-Alteneck (Chefkonstrukteur bei Siemens & Halske) wird einsatzreif: Durch das Prinzip der Differentialregelung werden die abgebrannten Kohlest├Ąbe nicht mit von Hand nachgeregelt, sondern durch eine automatische Regelung. Es k├Ânnen mehrere Lampen an einen Generator angeschlossen werden.
1878 Bau von elektrischen Allstrom-Maschinen.
1878 Flachringankermaschinen 2- bis 16-polig, mit geschlossenem Gestell, Modell IL 1/2 - 5 (Incandeszenz-Licht), als Nebenschlu├čmaschine f├╝r 110 V, zur Speisung von Edison-Lampen.
1878 Stehendes elektrisches Maschinenmodell D (1878 - 1888) mit Leistungen bis 14 PS als Generator.
1879 Gr├╝ndung der ├Âsterreichischen Siemens-Niederlassung in Wien durch den ├Ąltesten Sohn Arnold Siemens
1879 Gr├╝ndung des Wiener Werks von Siemens & Halske unter Leitung von Arnold Siemens (1853 - 1918)
1879 Bahnmotor 2,2 kW f├╝r erste elektrische Bahn mit Fremdstromversorgung von Werner Siemens (D-Maschine). Auf Berliner Gewerbeausstellung vorgef├╝hrt.
1879 Modell N 1/2 einer elektrischen Maschine f├╝r Vernickelung mit 2 Stromabgebern, Modell G 1/2 f├╝r Kupfer-Galvanoplastik mit einem Stromabgeber.
1879 Sein Vater Werner von Siemens ├╝bertr├Ągt ihm zusammen mit seinem Bruder Wilhelm von Siemens die Leitung des Wiener Zweiggesch├Ąftes
Fr├╝hj. 1879 Weltweit erste Versuche zum Einsatz der ersten elektrischen Lokomotive auf der Stadtgrube in Senftenberg, Spurweite: 490 mm, Achsfolge 1A unter der Leitung von Eisenbahndirektor a.D. Carl Westphal. Sie wird im Mai auf der Gewerbeausstellung in Berlin gezeigt, anschlie├čend auf Ausstellungen in Br├╝ssel, London, Kopenhagen und Frankfurt. - Ab 1905 ist sie (umgespurt auf 550 mm) im Deutschen Museum M├╝nchen.
31.05.1879 Das Unternehmen Siemens & Halske f├╝hrt auf der Berliner Gewerbeausstellung am Lehrter Bahnhof auf einer ca. 300 m langen Strecke erfolgreich die erste elektrisch betriebene Lokomotive der Welt vor.
31.05.1879 Inbetriebnahme der ersten brauchbaren und leistungsf├Ąhigen elektrischen Lokomotive auf der Ausstellungsbahn der Berliner Gewerbeausstellung. Sie zieht auf einem 300 langen Rundkurs einen Zug aus drei mit je sechs Personen besetzten Wagen. Die Lokomotive hat einen zweipoligen Gleichstrom-Reihenschlu├čmotor mit 2,2 kW und 150 V; Geschwindigkeit: 6 - 7 km/h. Stromzuf├╝hrung durch Mittelschiene
1880 Unipolarmaschine zum Erzeugen von oberwellenfreiem Gleichstrom. Die Zylinder rotieren um einen Pol. Konstruiert und gebaut von Werner Siemens und G. R. Kirchhoff.
1880 Nebenschlu├č- und Compoundmaschinen (1882) setzen sich bei S&H gegen├╝ber der Hauptstrommaschine durch, da f├╝r die Gl├╝hfadenlampen eine gleichm├Ą├čige Spannung notwendig ist.
1880 Georg Wilhelm Siemens tritt in das v├Ąterliche Unternehmen "Siemens & Halske" ein.
16.09.1880 Werner Siemens pr├Ąsentiert den weltweit elektrisch betriebenen Aufzug auf der Pfalzgau-Ausstellung in Mannheim. Er hat einen getriebelosen [???] Gleichstromantrieb, Leistung: 3 PS (D-Maschine; vertikale Achse). Er klettert mit 0,5 m/s an einem 20 m hohen Aussichtsturm (Turm des Hauptzollamts) empor. Es ist eine offene, an drei Seiten mit Gittern umgebene Plattform. Der Antrieb erfolgt ohne Seil [lt. Abbildung] ├╝ber Schneckenantrieb und zwei Zahnr├Ąder auf eine Leiterzahnstange. 8.000 Ausstellungsbesucher nutzen den Fahrstuhl.
1881 Die erste elektrische Beleuchtung kommt durch Siemens nach Stuttgart.
1881 Erste Innenpol-Gleichstrommaschine von S&H in Paris ausgestellt.
15.04.1881 Die erste elektrische Bahn beginnt in Gro├č-Lichterfelde bei Berlin den Probebetrieb. Die Bahn war von der Firma Siemens & Halske gebaut worden.
12.05.1881 F├╝r die erste elektrische Stra├čenbahn der Welt finden in Lichterfelde Probefahrten statt. Werner von Siemens schreibt, da├č die Zuschauer besonders ├╝berrascht sind, als der Wagen sich sofort mit ca. 30 km Geschwindigkeit in Bewegung setzt.
15.05.1881 Die erste elektrische Stra├čenbahn der Welt von Siemens & Halske wird offiziell er├Âffnet. Die Stromzuf├╝hrung erfolgt anfangs durch die Schiene. Die erste Strecke f├╝hrt von Gro├č-Lichterfelde (Anhalter Bahnhof) zur Haupt-Kadettenanstalt.
16.05.1881 Siemens er├Âffnet als erste elektrische Bahn f├╝r Dauerbetrieb die Stra├čenbahn in Lichterfelde bei Berlin. Die Energiezuf├╝hrung erfolgt ├╝ber die Schienen. Die Strecke ist 2,5 km lang und verbindet den Bahnhof Lichterfelde der Anhaltischen eisenbahn mit der Kaupt-Kadetten-Anstalt in Berlin. Mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h bef├Ârdert sie in den ersten drei Monaten ├╝ber 12.000 Personen
1881 Siemens stellt auf der Elektrotechnischen Ausstellung in Paris die erste elektrische Bahn mit Oberleitung vor
1882 Gr├╝ndung des Gl├╝hlampenwerks als erstes in Deutschland
1882 Errichtung der Stra├čenbahn Charlottenburg - Spandauer Bock
1882 Einf├╝hrung der ersten, st├Ąndigen, elektrischen Stra├čenbeleuchtung
1882 Errichtung des Kabelwerks von Siemens & Halske in St. Petersburg
1882 Flachringankermaschinen f├╝r kontinuierlichen Strom, Modelle G 0 - 5 und Modelle N 1/2 - 4.
1882 4 Generatoren DO mit je 7 kW, 650 V, 550 U/min, Antrieb durch Gasmotore, f├╝r Zentrale Ecke Prinz-Albrecht/Wilhelmstra├če zur Beleuchtung der Leipziger Stra├če, Berlin.
1882 Der gro├če Durchbruch von Edisons Gl├╝hlampe gelingt w├Ąhrend der Elektrizit├Ątsausstellung in M├╝nchen, die der Ingenieur Oskar von Miller organisiert. Sie findet zwar bei den Beh├Ârden breite Zustimmung, st├Â├čt aber bei der etablierten Industrie auf Skepsis. Vor allem die Telegraphenbauanstalt "Siemens & Halske", unbestrittener Branchenf├╝hrer, lehnt eine Teilnahme ab und er├Âffnet damit jungen Firmen wie der Studiengesellschaft Rathenaus die Chance zur Profilierung. - Die Gr├╝ndung eines zweiten Elektrounternehmens in direkter Konkurrenz zu "Siemens & Halske" wagte das Beleuchtungskonsortium allerdings nicht, da Siemens viel zu stark ist.
08.1882 Die erste Grubenlokomotive kommt im Steinkohlenschacht in Zauckerode in Betrieb. Sie hat eine Leistung von 3,7 kW und bef├Ârdert einen 15-t-Zug, bestehend aus 20 Kohlewagen, mit 12 km/h. Betriebsspannung: 90 V Gleichstrom; Stromzuf├╝hrung ├╝ber Kontaktschlitten.
1883 Das Charlottenburger Werk wird als erste ausbauf├Ąhige Werksanlage f├╝r die Starkstromfertigung gegr├╝ndet
1883 Siemens & Halske f├╝r die Kontaktrolle zur Stromabnahme von der Fahrleitung auf einer Industriebahn in Brannenburg ein
1883 Eine weitere elektrische Grubenlokomotive von Siemens kommt ein Jahr nach Zauckerode in Neusta├čfurt zum Einsatz; ferner eine in einer Steinkohlengrube in Oberschlesien
1883 Die gesamte Starkstromabteilung und die Kabelfertigung werden nach Charlottenburg an das Salzufer verlegt.
1883 Flachringankermaschinen f├╝r kontinuierlichen Strom, Modelle N 1/2 - 1, Modelle NN 1/2 - 2 und Modelle GN 1/2 - 4.
1883 Die Niederlassung in Wien nimmt die eigene Fertigung auf.
03.1883 Zwischen Thomas Alva Edison, den amerikanischen und franz├Âsischen Edison-Gesellschaften, dem deutschen Bankenkonsortium und der Firma "Siemens & Halske" wird ein Lieferungsvertrag geschlossen. Danach erh├Ąlt die DEG das Recht zur Fabrikation von Gl├╝hlampen, mu├č aber Bogenlampen, Dynamomaschinen, Motoren, Kabel und Dr├Ąhte bei "Siemens & Halske" kaufen. Siemens verzichtet auf den Bau kompletter Beleuchtungsanlagen. Werner Siemens' Verzicht war mit Bedacht getroffen worden, denn neben wirtschaftlichen Erw├Ągungen besitzt f├╝r ihn die Festigung seiner eigenen Machtstellung im Unternehmen h├Âchste Priorit├Ąt, die Umwandlung seiner Firma in eine Aktiengesellschaft kommt f├╝r ihn nicht in Frage.
17./22.10.1883 Der erste Teil der Lokalbahn M├Âdling-Hinterb├╝hl wird bis Klausen er├Âffnet; Erbauer: Siemens & Halske. 500 Volt, Fahrleitung mit geschlitzten Eisenrohren und Kontaktschiffchen.
1884 Errichtung der Stra├čenbahn Sachsenhausen - Offenbach
1884 Erteilung eines Patents auf Koaxialkabel f├╝r Telefoniezwecke
1884 Das Modell F entsteht aus der D-Maschine durch Einf├╝hrung von mit der Grundplatte in einem St├╝ck gegossenen Magneten gro├čen Querschnitts.
1884 Georg Wilhelm Siemens wird Mitinhaber bei "Siemens & Halske"
04.02.1884 Baubeginn (?) einer Dampfmaschine durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg.
25.02.1884 Baubeginn (?) einer Dampfmaschine durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg.
07.06.1884 Erweiterung der Modellreihe NN und GN durch NN 1/3 und GN 1/3. Die tausendste Dynamomaschine ist am 7.6.1884 fertig.
1885 Aufstellung eines Dampfkessels. Hersteller: G. Kuhn, Stuttgart-Berg
1885 Sechs Dynamomaschinen je 28 kW, 120 V, 900 U/min und 12 Dynamomaschinen je 47 kw, 120 V, 900 U/min f├╝r erste Gleichstrom-Dampfzentrale Deutschlands in der Markgrafenstra├če, Berlin.
1885 Erweiterung der Modellreihen EL, TL und IL um die Modelle EL 1/2, TL 1/2 und IL 1/2 (ohne Kompoundwicklung), sowie um TL 6 und IL 6 - 9.
1885 Hufeisentype H (1885 - 1896) 1 - 90 PS, Ende des Folgepolsystems (statt 4 nur mehr 2 Pole). Mit Gu├čeisen-Gestell, glattem Trommelanker und Kommutator mit Luftisolation nach C. Hoffman. (S&H)
1885 G. Fr├Âlich (Physiker bei S&H) entwickelt die Theorie des Dynamos, aber noch ist, keine Vorausberechnung f├╝r gegebene Leistung m├Âglich.
1886 Bau des Spreeboots "Elektra" mit elektrischem Propellerantrieb. (1891 auf der Internationalen Elektrizit├Ątsausstellung Frankfurt/M.)
1886 Einrichtung von Speiseanstalten
1886 Gebr├╝der Hopkinson stellen f├╝r den praktischen Gebrauch die Gesetze des elektromagnetischen Kreises auf, eine Berechnung ist nunmehr m├Âglich. (Wilhelm v. Siemens entwickelte diese unabh├Ąngig davon, aber sp├Ąter).
1886 Weiterentwicklung der Innenpol-Maschine zum Modell J durch v. Hefner-Alteneck und C. Hoffmann. Gro├če Leistungen m├Âglich, f├╝r unmittelbaren Dampfbetrieb. Modell J (1886 - 1900) mit Leistungen 20 - 900 kW. (S&H)
1886 Eine Dynamomaschine 28-kW, 105 V, 900 U/min und sechs mit je 47 kW, 650 V, 900 U/min f├╝r Zentrale Mauerstra├če, Berlin. Erstmals arbeiten die Generatoren auf gemeinsamer Stromsammelschiene. Sp├Ąter noch u. a. 8 Typen J 136 OBK je 420 kW (gr├Â├čte Type bis 1890) aufgestellt.
1886 Versuche, die Gleichstrom-Hauptschlu├čmotore f├╝r Bahnzwecke mit Wechselstrom zu speisen.
1887 Aufstellung von 3 Dampfkesseln. Hersteller: G. Kuhn, Stuttgart-Berg
1887 Erste Gleichstrommotore Modell K von S&H: Tyl Kl - K4 (1887 - 1903), 1/10 - 1 PS. Zweipolige Au├čenpoltypen mit Ringanker nach PL. C. Hoffmann, nur in einem Lager abgest├╝tzt.
1887 Erster Siemens-Motor f├╝r elektrischen Kran von Fa. Stuckenholz, Wetter a. d. Ruhr f├╝r Blohm & Vo├č, Hamburg eingebaut.
1887 Die St├Ądtische Elektricit├Ąts-Werke AG ger├Ąt in finanzielle Schwierigkeiten und droht die DEG in den Konkurs zu rei├čen. Siemens h├Ątte nun die Chance gehabt, sich seines ehrgeizigen Konkurrenten zu entledigen, und tats├Ąchlich beabsichtigt er, das Unternehmen selbst zu ├╝bernehmen. Dies mi├člingt jedoch, denn Rathenau sichert den St├Ądtischen Elektricit├Ąts-Werken das ├ťberleben, indem er mit Unterst├╝tzung der Banken s├Ąmtliche Aktien kauft.
1887 Nach langwierigen Verhandlungen kommt es zur Neufassung der vertraglichen Grundlagen zwischen der DEG und "Siemens & Halske".
1887 Das Bankenkonsortium der DEG unter F├╝hrung der Deutschen Bank erh├Âht das Kapital der AEG auf zw├Âlf Millionen Mark. Die Deutsche Bank und das Bankhaus Delbr├╝ck ├╝bernehmen davon Aktien von je zwei Millionen Mark, andere Aktion├Ąre - darunter Siemens - f├╝r je eine Million Mark.
1888 Werner Siemens erh├Ąlt den erblichen Adel
1888 Lieferung einer Dampfmaschine durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg.
1888 Erstmalige Bestellung eines Werksarztes bei Siemens: Werner von Siemens mu├č seinen Hausarzt Dr. Friedrich K├Ârte zur medizinischen Versorgung seines Obermeisters einbestellen.
1888 Innenpolmaschine ohne besonderen Kommutator (OBK-Maschine) nach C. Hoffmann.
1888 Innenpolmaschine J36 65 V, 150 A, 150 U/min f├╝r Villa Siemens, Berlin.
1888 Zweipolige Manchestertype 120 V, 800 VA, 540 U/min f├╝r Dreileitersystem.
1889 Walter Reichel konstruiert den B├╝gelstromabnehmer f├╝r elektrische Bahnen
1889 Innenpolmaschine J 136 je 420 kW f├╝r Zentrale Markgrafenstra├če der Berliner Elektrizit├Ątswerke.
1889 Dynamo-elektrische Maschine f├╝r Handbetrieb IL 1/3 mit 50 V, 3 A oder 25 V, 6 A. Erweiterung der Modellreihe IL und IL 10 und 11.
1889 Carl von Siemens wird in Berlin Chef des Gesamtkonzerns (bis 1904).
1889 Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft
1889 ├ľffentliche Vorf├╝hrung des elektrodynamischen Telefons nach Werner Siemens als Lautsprecher in der Berliner Polytechnischen Gesellschaft durch C. Frischen.
16.10.1889 Der Berliner Ingenieur Walter Reichel (Siemens & Halske) erh├Ąlt das Patent DRP 53738 f├╝r den B├╝gelstromabnehmer f├╝r elektrische Bahnen. Dieser Stromabnehmer wurde erstmalig bei der Lichterfelder Stra├čenbahn eingesetzt.
1890 Werner Siemens ├╝bergibt die Leitung der wachsenden Unternehmen seinem Bruder Carl und seinen ├Ąltesten S├Âhnen Arnold und Wilhelm
1890 Inbetriebnahme der elektrischen Stra├čenbahn in Lichterfelde mit einem B├╝gelstromabnehmer von Reichel
1890 Die Stra├čenbahn in Lichterfelde wird anl├Ą├člich ihrer Verl├Ąngerung von von Stromschienen- auf Oberleitungsbetrieb umgestellt
1890 Das erste firmeneigene technische B├╝ro von Siemens & Halske wird in M├╝nchen er├Âffnet (vorher: Zusammenarbeit mit Vertreterfirmen)
1890 Modell 0 (1890 - 1894) zur direkten Kupplung an Dampfmaschinen, haupts├Ąchlich f├╝r Bordzwecke.
1890 Modell LH (1890 - 1902) als Umgestaltung der H-Maschine mit verg├Â├čerten Polfl├Ąchen. F├╝r gro├če Drehzahlen, mit geblechtem Anker. Leistungen: 5,5 - 30 kW.
1890 Dynamomaschinen Modell IL, nun auch von Modell IL 7 an als Nebenschlu├čmaschinen, neues kleines Modell IL 1/5, alle Modell IL 1/5 bis IL 11 auch als Elektromotor. 1/5 bis 170 PS, 110 V, 15 bis 9000 kg.
1890 Das E-Modell (elektrische Maschine) kommt heraus
1890 Modell IL 14 mit 230 kW, 150 U/min, Antriebsleistung 300 PS. Erstmals geschlossener, gu├čeisener Mantel mit 2 x 14 angegossenen Magnetkernen, Ringdurchmesser 2,4 m, Kommutatordurchmesser ca. 1,9 m.
1890 Verbreiterter Innenpol-Generator J 136 mit 767 kW, 260 V, 2950 A, 85 U/min f├╝r direkte Ankupplung als gr├Â├čter S&H-Generator f├╝r Zentrale Kopenhagen-Gotersgade, D├Ąnemark.
1890 Sechs Innenpolmaschinen J58/34 in F├╝nfleiterausf├╝hrung je 81 kW, 540 V, 265 U/min f├╝r Kraftwerk Trient, Italien.
1890 Versuchsmaschinen Modell P und Q, letztere f├╝r Internationale Elektrotechnische Ausstellung in Frankfurt/M. Unter anderem Modell mit 500 PS bei 100 U/min, 2 kV, 60 Pole und Polrad mit 3,7 m Durchmesser als Innenpolmaschine.
1890 Einrichtung eines technischen B├╝ros von Siemens in K├Âln
1890 Einrichtung eines technischen B├╝ros von Siemens in D├╝sseldorf
1890 Friedrich Natalis tritt nach seinem Studium f├╝r ein Jahr in die Abteilung elektrische Bahnen bei "Siemens & Halske" ein.
1890 Wilhelm K├╝bler arbeitet nach dem Abitur ein Jahr lang als Praktikant bei "Siemens & Halske" in Berlin
18.03.1890 Tod von Johann Georg Halske in Berlin
1891 Lieferung einer Dampfmaschine durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg.
1891 Der Achteinhalb-Stunden-Normalarbeitstag (50-Stunden-Woche) wird eingef├╝hrt
1891 Das mit elektrischem Propellerantrieb versehene Boot "Elektra" wird auf der Internationalen Elektrizit├Ątsausstellung Frankfurt/M. ausgestellt
1891 Motore SK 0,15 - 10 PS (mit Kammlager) und BK (mit Variante AK) 0,2 - 13 PS gegen├╝ber K-Modell zus├Ątzlich noch im Magnetjoch gelagert. (S&H)
1891 Erster Drehstromgenerator Type R, gleichzeitig erster Versuchsdrehstrommotor (mit Kurzschlu├čanker) von S&H. ├äu├čerer Ring aus Eisenblech, innerer aus Gu├čeisen oder auch Eisenblech. Polans├Ątze je nach Gr├Â├če und Umdrehungszahlen. Normalfrequenz 50 Hz. Die Drehstromgenerator-Maschine leistet 40 Prozent mehr als bei Wechselstromschaltung.
1891 Entwicklung des ersten Drehstrom-Kommutatormotors durch H. G├Ârges. Die Rotorwicklung erh├Ąlt Strom ├╝ber drehbaren Kommutator von St├Ąnderwicklung zugef├╝hrt (Reihenschlu├č- Schaltung). ├ťbereinstimmung von L├Ąufer- und St├Ąnderfrequenz bei allen Geschwindigkeiten.
1891 Einrichtung eines technischen B├╝ros von Siemens in Mannheim
1891 Einrichtung eines technischen B├╝ros von Siemens in Dresden
1891 Einrichtung eines technischen B├╝ros von Siemens in Hannover
1891 Eine stehende 500-PS-Dampfmaschine der Maschinenfabrik Buckau ist zusammen mit einem Siemens-Generator auf der Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung in Frankfurt ausgestellt.
1891 Die Firma Frankl wird Bezirksvertreter f├╝r Mannheim
31.08.1891 Vergabe der Siemens & Halske-Bezirksvertretung an die Mannheimer Firma L. Frankl
1892 Es beginnen Versuche im Fabrikhof von Siemens & Halske mit einem Drehstrom-Versuchsfahrzeug mit einem 17,5-kW-Motor. Dieser treibt ├╝ber ein Schneckengeriebe eine Achse eines zweiachsigen Fahrzeugs mit kastenf├Ârmigem Aufbau an. Fahrdrahtspannung 500 - 600 V
1892 Bau der Drehstromzentrale Erding durch Siemens & Halske
1892 Der Versuch von Werner von Siemens, den amerikanischen Markt zu erobern, bleibt erfolglos. Die 1892 in Chicago gegr├╝ndete Niederlassung "Siemens & Halske Electric Company of America" wird nach wenigen Jahren wieder gel├Âscht.
1892 9 PS-Motor f├╝r elektrischen Antrieb einer Seilf├Ârderung.
1892 Bis 1892 Bau von f├╝nf verschiedenen Modellen W, WO, Wl, W2, W3, W6 mit 6 - 27 PS, 500 U/min. Haupts├Ąchlich zur Speisung von Jablochkoff'schen Kerzen.
1892 Zwei Drehstrom-Generatoren R 26/54 je 40 kVA, 3 x 1,5 kV, 750 U/min, 50 Hz mit Spulenwicklungen f├╝r erste Drehstrom-Zentrale Erding.
1892 Zwei Wechselstrom-Generatoren Q 43, je 30 kVA, cos phi= 0,8, 500 U/min, 50 Hz f├╝r Grosseto a. Ombrone, Italien.
1892 Drehstromgenerator 220 kW, 100 U/min zur Stromversorgung der Dresdener Bahnh├Âfe.
1892 Mehrpoliger Drehstromgenerator 44.kV mit Innenpolradstern, Tr├Ąufelwicklung in Nuten eines geblechten St├Ąndereisens von C. Hoffmann und H. G├Ârges.
1892 Asynchronmotore in offener Bauweise mit Schleifringl├Ąufer 0, 37 - 15 kW, Modell R. Spulenwicklung im St├Ąnder mit 9 - 12 Nuten je Pol in halbgeschlossenen Nuten, im L├Ąufer eine Spulenwicklung mit Schleifringen. Meist Fl├╝ssigkeitsanlasser verwendet. Erster Gro├čeinsatz in Dresdner Bahnh├Âfen.
1892 Zwei Drehstrom-Generatoren R 26/100 je 99 KVA, 250 V, 750 U/min und zwei Typen R 32/20 je 33 kVA, 250 V, 500 U/min f├╝r erste Drehstrom-Dampf-Zentrale in Soden/Taunus von S&H.
1892 AEG und "Siemens & Halske" erwerben gemeinsam die "Akkumulatorenfabrik AG, Hagen"
1892 Einrichtung eines technischen B├╝ros von Siemens in Essen
1892 Einrichtung eines technischen B├╝ros von Siemens in Frankfurt (Main)
18.07.1892 Robert Pfeil tritt nach seiner T├Ątigkeit als Regierungsbauf├╝hrer bei der Eisenbahndirektion Frankfurt und einer Studiereise durch die USA (Stipendium) in die Eisenbahn-Sicherungsabteilung von S&H ein. Hier werden au├čer elektrischen L├Ąutewerken haupts├Ąchlich mechanische Weichen- und Signalstellwerke hergestellt, die Anfang der 1860er Jahre von Werner Siemens, v. Hefner-Alteneck und Carl Frischen entworfen wurden.
06.12.1892 Werner von Siemens stirbt in Charlottenburg
1893 Auf der Weltausstellung in Chicago erregt der Drehstrommotor der Siemens-Versuchslokomotive Aufsehen.
1893 Modell AS, Welle mit Flanschh├Ąlfte zum Ankuppeln, Grundplatte und nur 1 Kugellager, haupts├Ąchlich f├╝r Schiffe gebaut.
1893 Innenpolmaschine J93 110 V, 1820 A (OBK-Maschine) f├╝r Mechanische Weberei C. G. Hoffmann, Neugersdorf. (1936 noch in Betrieb).
1893 Einf├╝hrung des glatten Zylinderankers nach 0. von Goeben statt des Flachringankers.
1893 Erste Gro├čanlagen mit 280 und 600 Gleichstrom-Webstuhlmotoren von S&H in Sachsen in Betrieb gesetzt.
1893 Siemens & Halske baut mehrere Kraftwerke u.a. in Guatemala (zwei Generatoren R 97/10 je 425 kVA, cos phi= 0,8, 3x350 V, 200 U/min, 50 Hz) und in Mexiko Stadt f├╝r 10 kV, sowie in Johannisburg, S├╝dafrika mit 4 Maschinen von je 975 kvA, Transformatoren und 270 km Freileitungen
1893 Generator R 65/32 mit 80 kVA, cos phi = 0,87, 3x120 V, 300 U/min, 50 Hz f├╝r Elgoibar-Eibar [Wasserkraftanlage am Deva?]
1893 Drehstrom-Generator DR ?35/40 mit 900 kW, 2000 - 2200 V, 110 U/min f├╝r Zentrale Chemnitz.
1893 Mehrpolige Wechselstrom-Au├čenpolmotoren Modell DM 3 - 300 kW, 1 - 3 kV, auch als Generatoren einsetzbar.
1893 Modelle Dm, z. B. Motor Dm10/15/1500 mit 3,7 kW. Seit 1895 DM. (Asynchronmaschinen)
1893 Kleinmotore f├╝r Haus- und Kleinbetrieb (Ventilatoren, N├Ąhmaschinen, Werkb├Ąnke u.├Ą.) Modell H-1/15, ca. 1/30 PS, 110 V, 0,6 A, 1200 U/min.
20.04.1893 Erstellung eines Angebots f├╝r ein Elektrizit├Ątswerk in Pforzheim mit drei stehenden Verbunddampfmaschinen
01.08.1893 Abschlu├č eines Pachtvertrages f├╝r das st├Ądtische Elektrizit├Ątswerk der Stadt Chemnitz. Laufzeit bis 1903 unter Garantie der Verzinsung und Amortisation sowie Abgabe eines bestimmten Anteils vom Reingewinn
1894 In Stuttgart wird eine Niederlassung von Siemens & Halske er├Âffnet.
1894 Das erste elektromechanische Siemens-Stellwerk wird in Prerau (M├Ąhren) auf der Prinz-Ferdinand-Nordbahn in Betrieb genommen
1894 Modell AF 500 mit 500 kW, 600 V, 110 U/min, Antriebsleistung 750 PS bzw. 350 kW, 1500 V, 110 U/min, Antriebsleistung 580 PS. Neue Modellreihe ZH f├╝r h├Âhere Spannungen: ZH 6 - 7 von 750 - 3000 V, 6 - 70 kW, 1100 - 400 U/min als Generatoren oder Motoren lieferbar. 36 St├╝ck AF 370 f├╝r 2400 A, 100 V, 90 U/min f├╝r Elektrolyse, dgl. 7 St├╝ck AF 370 f├╝r 540 A, 360 V, 90 V f├╝r Elektrolyse nach Spanien geliefert.
1894 Bau eines Gleichstromtransformators IL 6, Maschinen-Nr. 5346 als rotierender Umformer.
1894 Gekapselter Bahnmotor mit Tatzenlager und aufklappbarem Geh├Ąuse, B-Type mit schr├Ąg geteiltem Geh├Ąuse, 11 kW Leistung. Sp├Ąter D-Type mit vier schr├Ąg liegenden Polen und waagrecht geteiltem Geh├Ąuse.
1894 F├╝nf Generatoren R 130/90 je 640 kVA cos phi = 0,86, 3 x 450-500 V, 150 U/min, 50 Hz f├╝r Wynau, Schweiz.
1894 Drehstrom-Asynchronmotor mit Gegenschaltung.
1894 Webstuhlmotor AF 1/3 mit 1/3 PS, 110 V.
1894 Schachtpumpenmotor AF 19 mit 25 PS, 110 V.
1894 Nach langwierigen Verhandlungen einigen sich die AEG und "Siemens und Halske" darauf, den Vertrag von 1887 aufzuheben. Beiden Unternehmen ist es es nunmehr gestattet, Zentralstationen zu bauen und zu betreiben.
1894 Carl K├Âttgen tritt bei "Siemens & Halske" in Berlin ein und ist im "B├╝ro f├╝r Kraft├╝bertragung" t├Ątig.
1895 Werners Bruder Carl Siemens wird vom russischen Zaren in den finnischen Adelsstand erhoben.
1895 Modelle EA und LA ersetzen Modell 0 (langsam laufende A-Typen zum direkten Anbau an Dampfmaschinen). Spezialmotore KA f├╝r Krupp.
1895 Modellreihe AF 1/20 - 110 f├╝r niedrige Spannungen bis 220 V. Modellreihe AFm 1/20 - 110 f├╝r mittlere Spannungen von 220 - 1000 V. Motore f├╝r gewerbliche Zwecke AF 1/20 - 1 und Modelle H 1/20 - 1/10 f├╝r Hausindustrie. Generatoren f├╝r Galvanotechnik und Elektrochemie Modelle AG 1/10 - 6 (zweipolig). F├╝r Schiffszwecke: AS 19 - 53. Dynamos und Motoren f├╝r Beleuchtung und Antriebe: Modelle H, AF, AFm, AS und ZH von 1/20 - 150 PS, bzw. 1/2 - 110 kW.
1895 Zwei Dynamos AF 1000, 1000 kW, 2 x 110 V f├╝r Elektrizit├Ątswerk Hamburg.
1895 26.7. 10.000. Dynamomaschine f├╝r 100 kW, 750 PS Antriebsleistung, 120 U/min, 12-poliges AF 500 Modell.
1895 Doppeldynamo A 20.
1895 Drei Generatoren 1 R 195/80 je 960 kVA, 2000 2200 V, 100 U/min f├╝r gr├Â├čte Zentrale vor der Jahrhundertwende in Moskau, UdSSR.
1895 Motore mit 1 PS und weniger, f├╝r gewerbliche Zwecke und Hausindustrie: Modelle AF 1/20 - 1, normal- und schnellaufend, auch mit Schraubenventilator; Modell H 1/20 - 1/10 auch in Verbindung mit Mauer- und Tischventilator. Poliermotor f├╝r Goldschmuck-Industrie gesetzlich gesch├╝tzt.
Ab 1895 Es entstehen die ersten konkreten Pl├Ąne, die Chiemseebahn von Dampf- auf Elektrobetrieb umzustellen. Siemens & Halske in Berlin fertigt Skizzen zum Umbau der Personenwagen in elektrische Triebwagen.
1895 Einrichtung eines technischen B├╝ros von Siemens in Stuttgart
1895/96 Kurz vor der Berliner Gewerbeausstellung wird auf dem Bahnhof Westend ein von Robert Pfeil entworfenes Kraftstellwerk von Siemens & Halske in Betrieb genommen. - Es ist bis zum Umbau des Bahnhofs 1923 in Betrieb.
1896 Zwei Dynamomaschinen UA 22/43 je 65 kW, 680 U/min, 220 - 280 V f├╝r gr├Â├čte Leuchtgas-Motoren-Zentrale in Deutschland, Greiz i. Vogtland.
1896 Doppelschlu├čmotor 90 PS f├╝r F├Ârderhaspelantrieb.
1896 Doppelankermotor mit zwei getrennten Wicklungen, 26 PS, 110 1 V, 680 U/min und 13 PS, 110 V, 340 U/min. Feldregelung zur Drehzaherh├Âhung um 15 % und Hauptstromregelung zur Drehzahlverminderung bis auf 50 %, als Antrieb eines Kalanders in einer Papierfabrik.
1896 Beleuchtungswagen mit Scheinwerfer und Dynamo Modell TL (Transportabel): TL 3/4 -_J2, 100 - 1500 V, 0,8 - 12 kW, 1400 - 700 U/min. Erweiterung der AF-Modellreihe AF 130 - 580.
1896 Ein- und mehrphasige Vorlegemotore mit Reibungs- und hydraulischer Kupplung 0,18 - 0,36 kW mit K├Ąfigl├Ąufer und 0,7 - 15 kW mit Schleifringl├Ąufer.
1896 Die letzten vertraglichen Bindungen zwischen AEG und "Siemens & Halske" werden gel├Âst. Die Unternehmen stehen nunmehr auf allen Gebieten der Elektrotechnik im Wettbewerb.
1896 Einf├╝hrung des Vielfachumschalters f├╝r Fernsprech-Vermittlungs├Ąmter. Vorf├╝hrung eines Fernsprechamtes mit Vielfachfeld auf der Berliner Gewerbeausstellung. Klappen mit elektrischer R├╝ckstellung als Anruf- und Schlu├čzeichen.
1896 Adolf Franke wechselt zu Siemens, wo er im Charlottenburger Werk Assistent des Physikers August Raps (1865ÔÇô1920) wird.
24.03.1896 Die Firma Siemens & Halske erh├Ąlt ein halbes Jahr nach der Entdeckung der X-Strahlen (R├Ântgenstrahlen) durch Wilhelm Conrad R├Ântgen ein erstes Patent (DRP 91028) auf eine f├╝r medizinische Zwecke bestimmte R├Ântgenr├Âhre mit regulierbarem Vakuum.
05.1896 Von Siemens wird die Untergrund-Bahn Budapest (als erste auf dem europ├Ąischen Kontinent) nach nur zweij├Ąhriger Bauzeit er├Âffnet. Sie bef├Ârdert im ersten Jahr mehr als 4 Millionen Fahrg├Ąste.
1897 Lieferung einer Dampfmaschine durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg.
1897-1900 Siemens f├╝hrt Versuche mit Drehstrom auf einer 1,8 km langen elektrischen Versuchsbahn zwischen Gro├č Lichterfelde und Zehlendorf mit Betriebsspannungen von 750 V, 2000 V und 10.000 V bie 45 Hz durch
1897 Kauf eines Grundst├╝cks von 210.000 qm zwischen Spandau und Charlottenburg, ein unerschlossenes Gel├Ąnde auf den Nonnenwiesen
1897 Modell FA (2-polig, 0,25 - 3,5 PS) und Modell UA
1897 Motoren f├╝r ver├Ąnderliche Geschwindigkeit durch Nebenschlu├čregulierung: Modell AF 1 - 110 bei Dauerbetrieb f├╝r dreifache Drehzahl steigerung, Modell AF 1 - 110 bei vor├╝bergehenden Betrieb f├╝r vierfache Drehzahlsteigerung, dgl. f├╝r Modell Aft 1 - 110. Leistungssteigerung bei vor├╝bergehendem Betrieb (ohne Zeitangabe) i a. 4 %. Dynamomaschine AF 500 f├╝r 120 U/min
1897 Motor 3,2 kW, 110 Vf 1070 U/min, f├╝r Fr├Ąsantriebe.
1897 10 Generatoren je 1650 kVA, cos phi = 0,98, 11 kV, 187 U/min, 50 Hz f├╝r Vizzola, Italien.
1897 Regelbarer Motor 4,3 PS f├╝r Senkrecht-Fr├Ąsmaschine in Sonderbauart.
1897 Arnold von Siemens wird Vorsitzender der in eine Aktiengesellschaft umgewandelten Gesamtfirma Siemens AG.
1897 Einrichtung eines technischen B├╝ros von Siemens in Dortmund
1897 Einrichtung eines technischen B├╝ros von Siemens in Leipzig
1897 Carl K├Âttgen wird Abteilungsleiter bei "Siemens & Halske"
18.06.1897 Umwandlung der seit 1847 bestehenden Firma "Siemens & Halske" (seit 1889 Kommanditgesellschaft) in eine Aktiengesellschaft mit Unterst├╝tzung des Direktors der Deutschen Bank, Georg von Siemens, eines Neffen von Werner von Siemens. Der Seniorchef Carl von Siemens wird deren erster Vorsitzender. Das Kapital betr├Ągt 35 Millionen Mark, wobei die Aktien fast ausschlie├člich im Besitz der Familie sind.
12.10.1897 Die Familie Siemens stiftet einen namhaften Betrag f├╝r das Stammkapital der Pensions-, Witwen- und Waisenkasse
1898 Der Bau von Akkumulator-Fahrzeugen wird ins Fertigungsprogramm aufgenommen
1898 Modell GA mit 4 - 11 kW ersetzt A-Modell.
1898 Papiermaschinenantrieb mit Einankermotor unter Anschlu├č an ein Gleichstrom-Dreileiternetz, 1:4 regelbar.
1898 Gr├Â├čte J-Maschine (800 kW, 750 V) mit besonderem Kommutator f├╝r Kraftwerk der Berliner Hochbahn. (S&H)
1898 Modelle 1 AF 1130 - 800 f├╝r 130 - 800 kW, 370 90 U/min, 6,1 - 47 t als Generatoren. Desgl. als Motor f├╝r 196 - 1110 PS. F├╝r verschiedene Bauformen lieferbar.
1898 Auf Anregung von Wilhelm v. Siemens Bau von Versuchsmaschinen mit Wendepolen (seit 1884 bekannt) zur L├Âschung der Selbstinduktion der Spulen: Verhinderung von B├╝rstenfeuer. Einf├╝hrung 1903 zun├Ąchst bei hochbeanspruchten Gro├čmaschinen.
1898 6 Generatoren je 1l00 kVA, cos phi = 1, 5 kV, 150 U/min, 45 Hz f├╝r Hafslund, Norwegen.
1898 Einrichtung eines technischen B├╝ros von Siemens in Hamburg
1898 Carl K├Âttgen wird Prokurist bei "Siemens & Halske"
1899 Carl Friedrich von Siemens tritt bei Siemens & Halske ein
1899 Modellreihe A 165 - 900: als Generatoren 370 - 100 U/min, 243 - 1315 PS Aufnahmeleistung; als Motoren 230 - 1200 PS, geringste Drehzahl bei 700 V Erregerspannung: 320 - 25 U/min.
1899 Motore f├╝r 3-Motoren-Krane: AK (AF) 1 - 10 bzw. AKm (AFm) 1 - 10 (zweipolig), K (A) 15 - 70 bzw. Km (Am) 15 - 70. Als Serien- und Nebenschlu├čmotore.
1899 GM-Motore 0,01 - 1,5 PS, Kleinmotore mit hohem Wirkungsgrad ersetzen A-Motore. Zweipoliges, gegossenes Magnetgestell, Anker aus genuteten Blechen mit Schablonenwicklung.
1899 Gleichstrommaschine Modell GA (gro├č).
1899 Zur ├Âkonomischen Verwertung und weiteren Erforschung des Cyanamids gr├╝ndet Caro zusammen mit Adolph Frank, Dr. F. Rothe, der Deutschen Bank, Siemens & Halske sowie der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt vormals Roessler Frankfurt, die "Cyanidgesellschaft mbH".
1899 Einf├╝hrung des Springzeichens als Anrufzeichen an Stelle von Klappen an den Vermittlungspl├Ątzen. Schlu├čzeichen selbstt├Ątig und unabh├Ągig vom Abl├Ąuten der Teilnehmer.
1899 Bau eines ├ľffentlichen Fernsprechamtes f├╝r Rio de Janeiro nach dem Springzeichensystem durch "Siemens & Halske"
01.07.1899 Ab Mitte 1899 finden bei Siemens unter der Leitung von W. Reichel Drehstrom-Bahnversuche an einem zweichachsigen Versuchsfahrzeug durchgef├╝hrt, das 1900 einen Lokomotivkasten mit Mittelf├╝hrerstand bekommt. G= 16 t, P= 44,1 kW bei 650 V, 295 kW bei 850 V, v= 40 - 60 km/h, je nach Getriebe
08.1899 Das Kabelwerk Westend wird als erstes Fabrikgeb├Ąude am Nonnendamm gebaut, und die Produktion wird im August aufgenommen
1900 Auf der Weltausstellung in Paris erhalten Siemens-Exponate zahlreiche Grand Prix und Goldmedaillen.
1900 Bisher 6067 Bahnmotore bei S&H gebaut.
1900 Generatoren Modelle A 1/5 - 140, Modelle S 2 1/2 - 140 und Modelle ZH 6 - 75.
1900 Neue Modellreihe N zum Antrieb von Druckpressen (Niedrigumdrehung). Modelle N 5 - 100, 0,9 41 PS, 220 V, 150 U/min. Desgl. Modell Vs 5
1900 Dynamomaschine A 900 750 kW, 500 V> 1500 A, 14-polig, 45 t f├╝r Pariser Weltausstellung.
1900 Erste Herstellung von Kupfer-Kohleb├╝rsten.
1900 Selbstt├Ątige B├╝rstenumstellung in die funkenfreie Lage bei Umkehrmotoren (DRP 107 446 v. 13.4.1899).
1900 Generatoren Modell BA. Ersetzen gro├če GA-Modelle
1900 Beleuchtungswagen mit Dynamo AF 12 als Kompoundmaschine 90 A, 80 V, 500 U/min, zweipolig, dgl. mit AF 10 70 A, 80 V, 500 U/min.
1900 Generatoren Modell DG, z. B. DG66/40 850 kVA, 50 Hz. Ab 1901 auch MDG.
1900 Mehrpoliger Drehstromgenerator 900 kVA, 5 kV. Innenpolmaschine mit Einzelerregerspulen, St├Ąnder-Tr├Ąufelwicklung in Rundnuten, zweiteiliges Geh├Ąuse und Polrad.
1900 Gr├Â├čter Synchrongenerator der Welt 2 MW, 2,2 kV auf Pariser Weltausstellung.
1900 Zwei Generatoren je 2,5 MVA, cos phi= 0,88, 5,5 kV, 50 Hz f├╝r Kykkelsrud, Norwegen.
1900 Mehrpolige Asnchronmotore 10 - 370 kW, auch f├╝r Hochspannung bis 5 kV.
1900 Motor f├╝r Kran des Hamburger Freihafens.
1900 Neues Modell U 1/10 mit 0,0f5 PS, 110 V, 0,12 PS-Aufnahme, 1800 U/min, normallaufend, 5 A, 25 kg; 0,07 PS, 110 V, 0,14 PS-Aufnahme, 2000 U/min, schnellaufend, 6 A.
1900 Beginn der Entwicklung von sog. Kleinmotoren (1,5 kW bis wenige Watt) in zweipoliger Ausf├╝hrung in besonderer Abteilung. Modelle BA ersetzen gro├če GA-Maschinen.
1900 Aufgrund einer Ausschreibung f├╝r den Bau der elektrischen Einrichtungen und der Stromversorgung f├╝r die Mannheimer Stra├čenbahn (um 1900) machen die Firmen Siemens & Halske in Berlin und Brown, Boveri & Cie. in Mannheim das Rennen. Sie schlie├čen sich zu einem Konsortium zusammen und liefern die Wagen samt elektrischer Einrichtung, bauen die Oberleitung und errichten das Umformerwerk in der Keplerstra├če. Die M├Ąnner des st├Ądtischen Tiefbauamtes verlegen die neuen Schienen, die von der Firma Georgsmarienh├╝tte und Bergwerks-Verein in Osnabr├╝ck geliefert werden, ├╝berwiegend als zweigleisige Strecken.
1900 ├ľffentliches Fernsprechamt VI a in Berlin nach dem Springzeichensystem: ZB-Versuchsamt mit Springzeichen (Adlershof bei Berlin) durch "Siemens & Halske". - Zu dieser Zeit werden nach dem Siemens-Springzeichensystem Fernsprech├Ąmter mit mehr als 25 000 Anschl├╝ssen gebaut.
1901 Bau von drei Wasserkraftwerken f├╝r die "Sociedad Electrica de Arequipa" in Peru, zusammen mit J. M. Voith, Heidenheim
1901 Entwicklung der Pupinspule
1901 Carl Friedrich von Siemens wird die Starkstromabteilung der "Siemens Brothers & Co." in London bis 1908 ├╝bertragen.
1901 Vorlegemotore A 1/3 - 20, regelbare Nebenschlu├čmotore A 1 1/2 - 85 f├╝r Regelbereich 1 : 2. Gr├Â├čte Gleichstrommaschine A 1750. Modell V (vielpolig) als Serien- oder Nebenschlu├čmaschine: V 4 - 14, als Generator 2,4 - 87,5 kW, als Motor 3,1 - 127 PS.
1901 Dynamomaschinen AF 500 mit vertikaler Welle 500 kW, 300 V, 120 U/min, desgl. AF 580 580 kW, 300 V, 111 U/min f├╝r Wasserturbinen-Antrieb.
1901 Gleichstrommaschinen Modelle GM, PGM, UPGM und ZGM (kleine, 2-polig) ersetzen alle BA- und GA-Maschinen.
1901 Verst├Ąrkter Walzwerksmotor 420 PS, 350 - 450 U/min f├╝r Antrieb einer Trioschnellstra├če des Peiner Walzwerks.
1901 Modell AF 7 mit senkrechtem Spannschlitten.
1901 Motor f├╝r Gesteinsbohrmaschine: Modell AKm 2 mit 2 PS, 110 V, 1450 U/min.
1901 Erster Drehstrom-Turbogenerator: 2-polige Au├čenpolmaschine, 170 kW, 3000 U/min, 575 V, 50 Hz.
1901 Motore mit Kurzschlie├č- und B├╝rstenabhebevorrichtung, erster polumschaltbarer Motor f├╝r 750/375 U/min
1901 Torpedomotore ZH 6 und ZH 75 f├╝r schwedische Kriegsmarine.
1901 Bohrmotor J 1 mit ca. 3 PS f├╝r Drehbohrmaschine, Type T und Diamantbohrmaschine Type
1901 S├Ąulen-Drehbohrmaschine mit 2 PS-Motor.
1901 Fahrbarer Luftkompressor von 210 U/min mit Motor A 1 1/2, 2 PS, 1200 U/min.
1901 Windenwerksmotor f├╝r Speise- und Aktenaufz├╝ge.
1901 Munitions- und Kohlenwinden-Motor f├╝r Kriegsschiffe.
1901 Lafettenmotor AF 10, vierpolig, geschlossen.
1901 Kranmotor K 9 mit Ventilation und zwei Rohrleitungen, 6,9 PS dauernd, 110 V, 1050 U/min. Desgl. Kranmotore K 4 1 1 5 PS, 1160 U/min und K 11 4,5 PS, 960 U/min.
1901 Kleinmotor L f├╝r 0,04 PS.
1901 A. R. Frank und H. Freudenberg schlagen das neu entdeckte Calciumcyanamid unter dem Namen "Kalkstickstoff" als D├╝ngemittel vor. Ein diesem Vorschlag entsprechender, "streng vertraulicher" Brief des Vaters Adolph Frank an die Gesellschafter-Firma "Siemens & Halske", Berlin stellt also die "Geburtsurkunde" des Kalkstickstoffs dar.
1901 Bau von Nebenstellenanlagen ohne eigene Batterie mit Speisung vom ├Âffentlichen Amt
1901 Vorw├Ąhlerpatent, D.R.P. Nr. 132 674, das die Grundlage der lange Zeit gebrauchten Schrittschalt-Vorw├Ąhler bildet.
1902 Gleichstrom-Automobilmotor mit gekapseltem Zahnrad-Vorgelege, Bandbremse und Differentialgetriebe nebst Fahrschalter und kombiniertem Strom-Spannungsmesser.
1902 System Ilgner-S&H (Gleichstrommaschine mit (Schwungrad seit 1891) wird durch K├Âttgen in den Betrieb von Hauptschachtf├Ârdermaschinen eingef├╝hrt. System Ilgner mit Leonard-Umformer wird f├╝r Nutzlasten bis 5600 kg und Teufen bis 500 m eingesetzt. Erste gro├če Doppel Wendepolmaschine f├╝r Bergwerksbetrieb Zeche Zollern II mit 2 x 990 kW Spitzenleistung, 300/345 U/min; 1903 in Betrieb genommen.
1902 F├Ârdermaschine mit Zu- und Gegenschaltung f├╝r Ausstellung D├╝sseldorf.
1902 Modell SGM ersetzt EA- und LA-Maschinen (GM- Maschine f├╝r Schiffszwecke).
1902 Nebenschlu├čmotor A 1/10 1,4 A, 110 V, 2430 U/min zum Antrieb von Butterzentrifugen.
1902 Modell B_i als Dynamo 8,5 kW, 110 V, 1250 U/min, als Motor 10,2 PS, 110 V, 1050 U/min. Modelle Ac 165 - 900 als Dynamos 200 - 1090 kW, als Motore 280 - 1530 PS.
1902 Papiermaschinenantrieb mit Zu- und Gegenschaltung, 1 : 8 bis 1 : 10 regelbar, f├╝r Papierfabrik Nokia, Finnland.
1902 F├Ârdermotor AF 200, 500 V, 115 U/min, 6-polig.
1902 Verwendung von Gleichstrommaschinen als "Ausgleichsmaschinen" (D.R.P.) in Parallelschaltung mit Batteriengruppen zu deren gleichm├Ą├čigen Ausn├╝tzung (D├╝sseldorfer Ausstellung 1902).
1902 Elektrische Handbohrmaschinen Modelle HBU, HBS, HBL f├╝r 65 - 110 V, 200 - 1500 U/min.
1902 Motore Modelle G, U, A, ZH, GK, GKm und Km. Leistungen von 0,065 PS - 220 PS. Gekapselte und offene Ausf├╝hrungen. Alle G-Modelle mit B├╝gellager, alle K-Modelle mit Schildlager, Generatoren Modelle U, G, At GS, S und ZH. Leistungen von 0,08 - 154 kW.
1902 Modelle U 1/10 als Generatoren: 0,08 - 0,11 kW, 2 - 20 V, 0,2 - 0,25 PS, 2000 U/min, 25 kg.
1902 Elektrischer Handbohrapparat.
1902 Fahrbarer, elektrisch angetriebener Kompressor f├╝r Luft- und Sto├čbohrmaschine.
1902 Die K├Âlner Firma Helios wird zum Sanierungsfall. AEG und "Siemens & Halske" kaufen sie gemeinsam auf und legen sie still.
1902 Bau eines zweiadrigen ZB-Amts mit Springzeichen (Neustadt/Hardt) durch "Siemens & Halske". In diesem System haben die Klinkenfelder eine Aufnahmef├Ąhigkeit bis zu 20.000 zweiteiligen Klinken gegen├╝ber 10.000 Klinken dreiteiliger Ausf├╝hrung.
1902 Entwicklung eines Stangenw├Ąhlers oder Kettenw├Ąhler, bei dem die Schaltarme mittels einer Kette l├Ąngs eines senkrecht angeordneten Kontaktfeldes bewegt werden. - Diese geradlinige Kontaktbank und die geradlinige B├╝rstenbewegung sind in sp├Ąteren Entwicklungen anderer Stellen wiederzufinden.
1902 Einbau des ersten elektrisch betriebenen "Eisernen Vorhangs" im Mannheimer Nationaltheater
1902 Robert Pfeil wird zum stellvertretenden Vorstandsmitglied der S&H berufen.
17.02.1902 Seit dem 17. Juni wird auf der Milit├Ąrbahn Marienfelde-Zossen durch die "Studiengesellschaft f├╝r elektrische Schnellbahnen" die Siemens-Lokomotive, Achsfolge (1A)(A1) mit 676 kW erprobt.
01.11.1902 Bis zum 01.11. wird die Stra├čenbahnfahrleitung in Mannheim und Ludwigshafen von der Firma Siemens & Halske gewartet, dann in die Regie der St├Ądte ├╝bernommen.
13.11.1902 Siemens & Halske gr├╝nden ein Installationsb├╝ro in Braunschweig am Wilhelmsplatz (heute Domplatz). Das B├╝ro ist ein Unterb├╝ro und zur Unterst├╝tzung der Hauptgesch├Ąftsstelle in Magdeburg eingerichtet worden. Das Hauptaufgabengebiet ist die Installation von Lichtanlagen. Damit ist erstmals ein eigenst├Ąndiges Siemens-B├╝ro in Braunschweig ans├Ąssig.
1903 Die "Elektrizit├Ąts-AG vorm. Schuckert & Co." und "Siemens & Halske" gr├╝nden die "Siemens-Schuckertwerke"
1903 Einf├╝hrung der Tantallampe
1903 Bau des Drehstrom-Schnelltriebwagens f├╝r die Fahrten auf der Milit├Ąrbahn Marienfelde-Zossen
1903 Das Installationsb├╝ro von Siemens & Halske zieht gemeinsam mit einem neugegr├╝ndeten B├╝ro der Siemens-Schuckertwerke an den Bruchtorwall in Braunschweig.
1903 Zusammen mit der AEG gemeinsame Gr├╝ndung der "Gesellschaft f├╝r drahtlose Telegraphie mbH". Das Unternehmen arbeitet zun├Ąchst als Entwicklungs- und Vertriebsgesellschaft, produziert wird in den Fabriken der Eigent├╝mer.
1903 Adolf Franke entwickelt mit Karl Ferdinand Braun einen Resonanz-Wellenmesser "Franke-D├Ânitz'scher Wellenmesser", den ersten Frequenzanalysator, mit dem gleichzeitig Kapazit├Ąten, Induktivit├Ąten, Kopplungsfaktoren und D├Ąmpfungen ermittelt werden k├Ânnen.
1903 Adolf Franke wird stellvertretendes Vorstandsmitglied bei "Siemens & Halske"
23.03.1903 Die Starkstromproduktion der "Siemens & Halske" und der "Elektrizit├Ąts-Aktiengesellschaft vorm. Schuckert & Co." wird in der "Siemens-Schuckert Werke GmbH" zusammengefa├čt.
25.11.1903 Der Siemens-Versuchstriebwagen erreicht auf der Milit├Ąrbahn Marienfelde-Zossen bei Geschwindigkeitsversuchen der "Studiengesellschaft f├╝r elektrische Schnellbahnen" eine Geschwindigkeit von 210,2 km/h
1904 Die Rheinischen Schuckertwerke entstehen
1904 Es beginnen Versuche, auf den Guttaperchakabeln auch den Betrieb mit Schnelltelegraphen (Murray, Baudot und Siemens) zu erm├Âglichen. Besondere Ma├čnahmen (Anwendung des Doppelstroms, Relais mit geringeren Wicklungswiderst├Ąnden, Unterteilung der Kabel durch ├ťbertragungen in Abschnitte von rd. 250 km L├Ąnge) erm├Âglichen im Zusammenhange mit der beschriebenen Verbesserung des Zustandes der Kabel schlie├člich die dauernde Einf├╝hrung von Schnelltelegraphen, sogar im Gegensprechbetrieb.
1904 Carl von Siemens tritt als Vorsitzender des Aufsichtsrats von Siemens & Halske zur├╝ck. Arnold von Siemens wird sein Nachfolger
1904 Bau eines Streckenfernsprechers mit Parallelschaltung, Zentralbatterie und Wechselstromanruf.
1904 Er├Âffnung des Installationsb├╝ros der neugegr├╝ndeten "Rheinischen Siemens-Schuckertwerke GmbH" in Mannheim
1904 Robert Pfeil leitet ab 1904 zusammen mit Baurat Dihlmann den von S&H und den SSW gemeinsam zur Bearbeitung der sozialpolitischen Angelegenheiten eingesetzten "Betriebsausschu├č"
1905 Die Tantallampe (erste erfolgreiche Metallfadenlampe) geht in Serienfertigung
01.01.1905 Er├Âffnung der von Siemens & Halske elektrisch ausger├╝steten Vollbahn Murnau-Oberammergau der Lokalbahn Aktiengesellschaft mit Einphasenwechselstrom
1905 Bau des Wernerwerks f├╝r die Schwachstromtechnik
1905 Inbetriebnahme des Bahnhofs "F├╝rstenbrunn" an der Berlin-Lehrter Eisenbahn f├╝r die Erschlie├čung der neuen Fabriken am Nonnendamm
1905 Siemens sucht den Kontakt zum Konkurrenten "Westinghouse" und schlie├čt einen Vertrag zur weltweiten Marktaufteilung.
1905 Bau eines zweiadrigen Fernsprechamts f├╝r 20.000 Teilnehmer
1905 Bau von Gesellschaftsleitungen mit OB-Betrieb
1905 Robert Pfeil wird in den engeren Vorstand der S&H berufen.
1906 Errichtung der Fabriken am Nonnendamm f├╝r den Gro├čmaschinenbau
1906 Schaffung einer Werksb├╝cherei
1906 Der erste Siemens-Staubsauger "Entstaubungspumpe" genannt, kommt auf den Markt. Es ist ein fahrbares, drei Zentner schweres Pumpenaggregat auf einem Schlitten mit vorgeschaltetem Wasserfilter
1906 Heinrich von Buol geht zu Siemens & Halske nach Berlin
1906 Mit dem Physikalisch-Chemischen Laboratorium wird auf dem Gel├Ąnde der sp├Ąteren Siemensstadt das erste zentrale Forschungslabor eingerichtet.
1906 Bau eines zweiadrigen ZB-Amts mit Linienrelais mit Kippanker
1906 Mit dem Aufkommen der Verst├Ąrkerr├Âhren ab 1906 erforscht Adolf Franke die Gesetzm├Ą├čigkeiten der Hochfrequenztechnik.
21.03.1906 Tod von Carl von Siemens in Menton
1907 Entwicklung des Doppelanker-Walzenzugsmotors
1907 Das Siemens-Archiv wird in Berlin geg├╝ndet.
1907 Aufnahme der Herstellung von W├Ąhler├Ąmtern nach dem Siemens-System
1907 Fertigstellung drei Wasserkraftwerke f├╝r die "Sociedad Electrica de Arequipa" in Peru (Turbinen von J. M. Voith, Heidenheim)
1908 Gr├╝ndung der Betriebskrankenkasse
1908 Gr├╝ndung der "Zentralverwaltung ├ťbersee", die aus dem "Exportb├╝ro" hervorgeht. Sie wird durch Carl Friedrich von Siemens geleitet
1908 Einf├╝hrung des W├Ąhler-Erdsystems
1908 Adolf Franke wird ordentliches Vorstandsmitglied bei "Siemens & Halske"
16.03.1908 Die Siemens-G├╝terbahn wird in Betrieb genommen.
10.07.1908 In Hildesheim wird das erste ├Âffentliche, automatische Fernsprechw├Ąhlamt Deutschlands in Betrieb genommen. Die Anlage wurde vom Reichspost-Ingenieur August Krukkow in Zusammenarbeit mit Siemens & Halske (?) gebaut und hat 900 Teilnehmeranschl├╝sse.
1909 Geburtsstunde des Technischen B├╝ros Mannheim
1909 Das erste automatische Gro├čstadt-Fernsprechamt (mit Strowger-W├Ąhlern mit Ausl├Âsemagnet) als erstes ZB-W├Ąhleramt Europas (2500 Anschl├╝sse) wird in M├╝nchen-Schwabing in Betrieb genommen. Der Stand dieser Technik ist gekennzeichnet durch: ZB-Betrieb; Vorwahlstufe mit Vorw├Ąhlern zur Einsparung von I. Gruppenw├Ąhlern; Einzelgespr├Ąchsz├Ąhlung, wobei nur die wirklich zustandegekommenen Gespr├Ąche gez├Ąhlt werden; sofortiger 1. Ruf nach dem Freipr├╝fen auf dem gew├Ąhlten Anschlu├č; Alarm "Fehlender Ruf", d.h. Signalisierung, wenn der Rufstrom nicht gesendet wird, und dadurch selbstt├Ątige ├ťberwachung der Rufstromschleifen und der Teilnehmerleitungen.
1909 Lieferung der ersten kleinen Landzentrale mit W├Ąhlbetrieb f├╝r Dallmin (Westprignitz) mit 17 Anschl├╝ssen. Erster Einsatz des Siemens-Vorw├Ąhlers.
1909 Patent ├╝ber Vielfachfelder an Vermittlungsschr├Ąnken mit ├ťbergreifen
1909 Grundlegendes f├╝r die Gespr├Ąchsz├Ąhlung am Schlu├č des Gespr├Ąches: Erst z├Ąhlen, dann ausl├Âsen
1909 Einf├╝hrung einer W├Ąhlerform, die auf die Grundform des Strowger-W├Ąhlers aufbaut. - Dieser 10x10teilige Hebdrehw├Ąhler wird in gewissen Abwandlungen in den Jahren 1909 bis 1926 in allen Siemens├Ąmtern bzw. nach dem Siemenssystem errichteten W├Ąhler├Ąmtern verwendet.
1910 Das neuerbaute Erholungsheim Ettershaus in Bad Harzburg f├╝r Siemens-Mitarbeiter wird er├Âffnet
1910 Grundlegendes Patent f├╝r Mehrfachz├Ąhlung (Zonenz├Ąhlung), DRP 256 239)
1910 Grundlegendes Patent f├╝r die Anschaltung verschieden berechtigter Anschl├╝sse (wie z. B. amts- und nicht amtsberechtigte Anschl├╝sse).
1911 Bau eines unstarren Luftschiffs und einer drehbaren Luftschiffhalle
1911 Ozonwasserwerke St. Petersburg und Paris
1911 Lieferung eines W├Ąhleramtes f├╝r Amsterdam durch "Siemens & Halske". Erstes Amt Europas und zu dieser Zeit gr├Â├čtes Amt der Welt f├╝r halbselbstt├Ątigen Verkehr.
1911 Vollselbstt├Ątige Gruppenstelle mit Innenverkehr (zehn Sprechstellen und eine Verbindungsleitung zum Amt)
1911 Siemens & Halske liefert eine Lokomotve an den peruanischen Bergbauunternehmer Fernandini
1911/12 Bau des Kraftwerks Arequipa II in Peru
27.05.1911 Gr├╝ndung der "Hamburger Hochbahn AG" zusammen mit der AEG
1912 Siemens-Schnelltelegraph
1912 Siemens nimmt das pupinisierte "Rheinland Fernsprechkabel" zwischen Berlin und K├Âln in Angriff (1921 er├Âffnet). Es gilt mit seiner L├Ąnge von 600 km als Vorl├Ąufer des europ├Ąischen Fernssprechnetzes.
1912 Siemens & Halske, die AEG, Felten & Guilleaume und Telefunken ├╝bernehmen die Rechte an der von Lieben erfundenen Verst├Ąrkerr├Âhre und bilden das Lieben-Konsortium
1912 Patent ├╝ber Mitlaufwerke in W├Ąhlanlagen
1912 Patent f├╝r Nebenstellenanlagen mit halbselbstt├Ątiger Vermittlung
1912 Lieferung des W├Ąhleramtes Rom-Prati (steuerschalterloses Erdsystem), vmtl. durch "Siemens & Halske"
1912 Lieferung des gr├Â├čten W├Ąhleramtes der Welt der Zeit (17.000 Anschl├╝sse) f├╝r Dresden durch "Siemens & Halske"
1912 Adolf Franke entwickelt den Siemens-Schnelltelegrafen (bis 1000 Zeichen/Minute)
1913 Mannheim wird selbst├Ąndiges Hauptb├╝ro
1913 Die Verwaltung folgt in die eigene "Werk-Stadt" am Nordwestrande Berlins (Siemensstadt),
1913 Die Kolonie am Nonnendamm erh├Ąlt den offiziellen Namen "Siemensstadt" [oder 1914]
1913 Fernverkehr ├╝ber W├Ąhler (M├╝nchen) mit zwangsweiser Trennung der Ortsgespr├Ąche zugunsten von Fernverbindungen
1913 Einf├╝hrung der Misch- und Staffelschaltungen
1915 Einsatz von elektrischen Lokomotiven von Siemens auf der Riksgr├Ąnsenbahn Kiruna-Narvik f├╝r den Erztransport
1915 Heinrich von Buol wird Leiter der Abteilung drahtlose Telegraphie und Messger├Ąte bei Siemens & Halske.
1915 Erstmalige Einf├╝hrung von Doppel-Silberkontakten. Durch diese Kontaktform sinkt die Zahl der Kontaktst├Ârungen auf 1/40 der vorher aufgetretenen F├Ąlle. - Sie wird im Laufe der n├Ąchsten Jahrzehnte allgemein ├╝bernommen.
1916 C. D. Harries wird Aufsichtsratsmitglied und Leiter des wissenschaftlichen Zentrallaboratoriums bei Siemens & Halske
1916 Siemens-Ring-Stiftung
1916 W. Schottky entwickelt die Lieben-R├Âhre zur Schutznetz-Verst├Ąrkerr├Âhre weiter
13.12.1916 Zum 100. Geburtstag von Werner von Siemens wird in Goslar das historische Siemens-Haus zur├╝ckgekauft. Fortan kommt die Familie des Firmengr├╝nders dort alle drei Jahre zu einem Treffen zusammen.
1917 Der Uhrturm in Siemensstadt (70 m H├Âhe) wird erbaut. Entwurf von H. Hertlein
1917 Heinrich von Buol erh├Ąlt Prokura bei Siemens & Halske.
1918 Wilhelm von Siemens ├╝bernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrats
1918 Die Gro├čfunkstation Nauen sendet um die Erde
29.04.1918 Tod von Arnold von Siemens in Berlin
25.11.1918 Dr. Hermann von Siemens tritt ein. Er ist zun├Ąchst bei "Gebr. Siemens & Co.", sodann n verschiedenen Abteilungen des Wernerwerks t├Ątig.
1919 Siemens gr├╝ndet zuammen mit anderen Elektrofirmen die Osram GmbH
1919 Gr├╝ndung der Osram GmbH KG durch Siemens & Halske, die AEG und die Deutsche Gasgl├╝hlicht AG (Auer-Gesellschaft)
1919 Carl Friedrich von Siemens wird Vorsitzender der Aufsichtsr├Ąte von S & H und SSW
1919 Einrichtung der sozialpolitischen Abteilung
1919 Carl Friedrich von Siemens wird Vorsitzender der Aufsichtsr├Ąte der "Siemens & Halske AG"
04.1919 Er├Âffnung eines reinen Siemens-Schuckertwerke-B├╝ros in Braunschweig am Einhornhaus in der M├╝nzstra├če 9. Die Abwicklung des Siemens & Halske-Gesch├Ąfts und der Einsatz von Monteuren erfolgt ausschlie├člich vom Hauptb├╝ro Magdeburg.
1920-1922 Siemens baut f├╝r die Reichsbahndirektion das gesamte Fernsprechnetz aus.
1920 Siemens & Halske entwickeln ein Sechsfachger├Ąt f├╝r Wechselstromtelegraphie (WT) und erproben die WT zwischen Berlin und Braunschweig.
1920 Das Haus Siemens geht mit der Stinnes-Gruppe f├╝r einige Jahre eine Interessensgemeinschaft ein: Siemens-Rheinelbe-Schuckert-Union
1920 Gr├╝ndung der Siemens-Tochtergesllschaft "Gesellschaft f├╝r elektrische Apparate GmbH" (Gelap); seit 1933 unter der Firma "Siemens Apparate und Maschinen GmbH"
1920 Die AEG, "Siemens & Halske" und die "Deutsche Gasgl├╝hlicht-A.-G. (Auer-Gesellschaft)" sehen sich zum Kampf gegen ausl├Ąndische Konkurrenz veranla├čt, ihre Gl├╝hlampenfertigung zusammenzulegen und gemeinsam die "Osram GmbH KG" (Abk├╝rzung Osram, zusammengesetzt aus den Worten Osmium und Wolfram) zu gr├╝nden. Dabei sichert sich die AEG auf Fabrikation und Gesch├Ąftsf├╝hrung einen hinreichenden Einflu├č. - Der Zusammenschlu├č f├╝hrt schon bald zu positiven Ergebnissen: Osram steigt nicht nur zum f├╝hrenden europ├Ąischen Gl├╝hlampenhersteller auf.
1920 Entwicklung des Eisenbahnsystems I f├╝r gro├če Bahn-Fernsprechanlagen mit Schrittschalt-Drehw├Ąhlern, Hebdrehw├Ąhlern (Strowgertyp) und Rundrelais. Leitungsw├Ąhler mit Steuerschalter. Mikrofonspeisung aus dem L Gruppenw├Ąhler und Leitungsw├Ąhler, Einbeziehung zeitgem├Ą├čer Nebenstellentechnik.
1921 Sportvereinigung Siemens
1921 Gr├╝ndung der Siemens-Tochtergesellschaft "Siemens Bauunion GmbH"
1921 Fertigstellung des Rheinland-Fernsprechkabels Berlin-K├Âln (im Bau seit 1912), eines Vorl├Ąufers des euro├Ąischen Fernkabelnetzes
1921 Beginn des Baues der Werkssiedlung am Rohrdamm in Siemensstadt, wo bis 1929 insgesamt 1.500 Ein- und Mehrfamilienh├Ąuser teils von der Firma selbst, teils mit Firmenbeteiligung durch unabh├Ąngige Bauvereine errichtet werden.
1921 Heinrich von Buol wird Leiter des Me├čwerks bei Siemens & Halske mit den Abteilungen elektrische und w├Ąrmetechnische Me├čger├Ąte, wobei ihn die R├Ântgentechnik am meisten fasziniert.
1921 Fertigstellung des Rheinland-Fernsprechkabels Berlin-K├Âln (im Bau seit 1912)
1921 Adolf Franke ist von 1921 bis 1932 Vorsitzender im Vorstand bei "Siemens & Halske"
28.11.1921 Dr. Hermann von Siemens wird Bevollm├Ąchtigter des Unternehmens
1922 F├╝r erholungsbed├╝rftige Kinder von Siemens-Mitarbeitern wird in Neuhof bei Heringsdorf das Eleonorenheim er├Âffnet
1922 Kauf der schwerizerischen "Protos AG" und Umfirmierung in "Telefonwerke Albisrieden"
1922 Entwicklung des Reichspostsystems 22 (Siemens-System A) mit Schrittschalt-Drehw├Ąhlern (Kontaktsatz und Antriebsmagnet nebeneinander). Hebdrehw├Ąhlern (Strowgertyp) und Rundrelais mit waagerechtem Federsatz. Leitungsw├Ąhler mit Steuerschalter. Orts-Fern-Leitungsw├Ąhler mit Aufschalten auf ortsbesetzte Anschlu├čleitungen, Trennen von Ortsverbindungen zugunsten von Fernverbindungen, Rufen und Nachrufen durch die Fernbeamtin.
1922 Robert Pfeil zieht sich aus gesundheitlichen Gr├╝nden von der Leitung des Siemens-"Betriebsausschusses" zur├╝ck.
1923 Gr├╝ndung der japanischen Siemens-Tochtergesellschaft Fusi Denki Seizo K. K. in Tokio
1923 Aufnahme der Produktion von Rundfunk-R├Âhrenempf├Ąngern
1923 Erprobung des ersten automatischen Fernamts mit automatischer Geb├╝hrenerfassung in der Netzgruppe Weilheim durch Siemens & Halske
1923 Erste vollselbstt├Ątige Netzgruppe der Welt in Weilheim (Oberbayern) mit selbstt├Ątigem Verkehr der Teilnehmer verschiedener Orte und selbstt├Ątiger Geb├╝hrenerfassung nach Entfernung und Gespr├Ąchsdauer mittels Zeitzonenz├Ąhler (Siemens-Patent f├╝r Mehrfachz├Ąhlung aus dem Jahre 1910).
1923 Umsteuertechnik im Fernw├Ąhlverkehr
22.03.1923 Dr. Hermann von Siemens wird Prokurist
24.06.1923 Siemens bezieht das Domizil, das Siemenshaus in Mannheim, N7
29.07.1923 Das erste automatische Telefonnetz der Schweiz in Lausanne geht in Betrieb. Es ist von Siemens & Halske gebaut und mit Strowger-W├Ąhlern ausgestattet
1924 Gr├╝ndung der Tochtergesellschaft "Berliner Einheitszeit GmbH"
1924 Fertigung des ersten tragbaren Ventilator-Staubsaugers und Einrichtung der Flie├čmontage f├╝r den Staubsauger "Protos"; sie gilt als "Flie├čarbeit in h├Âchster Vollendung". Es ist bald m├Âglich, 125 Staubsauger pro Tag zu montieren.
1924 Der "Siemens-D-Zug", ein dreistufiges R├Âhrenradio mit Trichterlautsprecher, wird auf der ersten Gro├čen Deutschen Funksausstellung in Berlin vorgestellt
1924 Siemens & Halske er├Âffnet im Geb├Ąude des Technischen B├╝ros der Siemens-Schuckertwerke in der M├╝nzstra├če 9 ein eigenes Installationsb├╝ro mit zwei Obermonteuren und zwei Monteuren.
09.02.1924 Die Sechsfach-Wechselstromtelegraphie von Siemens & Halske wird zwischen Berlin und Frankfurt (Main) in Betrieb genommen.
1925 Die Siemens-Reiniger-Werke entstehen aus der Verschmelzung der elektromedizinischen Abteilung von Siemens & Halske und der alten Erlanger Spezialfirma Reiniger, Gebbert & Schall
1925 Gr├╝ndung der Tochtergesellschaft von Siemens und der Erlanger Firma Reiniger, Gebbert & Schall "Siemens-Reiniger-Veifa Gesellschaft f├╝r medizinische Technik mbH", zun├Ąchst als Vertriebsgemeinschaft (Vorl├Ąufer der Siemens-Reiniger-Werke AG, diese ab 1932)
1925 Im Auftrage der Stadt Braunschweig errichtet Siemens & Halske eine ├Âffentliche Uhrenanlage und kann deswegen weitere Monteure einstellen.
1925 Steuerschalterloses Orts-W├Ąhlsystem f├╝r Bern (Schweiz) durch "Siemens & Halske". Erstmaliger Einsatz des gro├čen Viereckw├Ąhlers.
1925 Einf├╝hrung der Wechselstrom-Fernwahl auf abgeriegelten Leitungen f├╝r beeinflu├čte Fernwahlleitungen (Weilheim; in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Postverwaltung) durch "Siemens & Halske", zuerst f├╝r Leitungen mit einfachgerichtetem Verkehr
1925 Vollselbstt├Ątige Fernsprech-Netzgruppen (Fernwahl) in der Schweiz (Lausanne, Biel, Bern) nach dem Siemens-System
1926 Bau der ersten Lichtsignalanlage Deutschlands auf dem Potsdamer Platz in Berlin (als "Verkehrsturm")
1926 Einf├╝hrung der induktiven Zugbeeinflussung "Indusi" nach dem Dreifrequenz-Resonanzsystem
1926 Aufnahme von RM 4.904.550,00 (urspr├╝nglich $ 12.000.000,00) Gold-Debentures, ausgestattet mit 6,5 % festen Zinsen und einer bis 1936 (f├╝r das Gesch├Ąftsjahr 1934/35) befristeten Zusatzverzinsung von einem Drittel des Prozentsatzes, um den die Durchschnittsverzinsung des dividendenberechtigten Gesamtkapitals der S & H und der Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft den Satz von 7 % ├╝bersteigt. Zinstermine: 1. M├Ąrz, 1. September. Planm├Ą├čige Tilgung bis 1. September 1951 durch Bildung eines Sinking Fund mit j├Ąhrlich 3 % des ausgegebenen H├Âchstbetrages ist der Marktpreis der Obligationen nach den Feststellungen des Fiscal Agent in New York 101 % oder dar├╝ber, so sind dem Sinking Fund nur 20 % des planm├Ą├čig vorgesehenen Betrages zu ├╝berweisen.
1926 ├ťbernahme der Aktienmehrheit an "Reiniger, Gebbert & Schall" in Erlangen [vergl. 1925]
1926 Eintwicklung der Fernmeldevermittlungen des Bayerischen Postsystems 26 (Siemens-System B) und als Sonderausf├╝hrung f├╝r Berlin Reichspostsystem 26 B (Siemens-System D) mit Schrittschalt-Drehw├Ąhlern (Drehmagnet vor Kontaktsatz), gro├čen Viereckw├Ąhlern und Rundrelais mit senkrechtem Federsatz. Sonst ├Ąhnlich System 22.
1926 Vollselbstt├Ątiger Fernverkehr in Holland nach dem Siemens-System
1926 Wechselstrom-Fernwahl bei der Reichsbahn zwischen M├╝nchen und Regensburg
1926 Hans G. Rittermann in Lima wird Repr├Ąsentant der S&H in Peru (bis 1940)
28.08.1926 Versuche mit Unterlagerungstelegraphie (UT) von Siemens & Halske zwischen Berlin und Magdeburg beginnen.
1927 Bildtelegraphensystem Siemens-Karolus-Telefunken
1927 Die Produktion in den vormaligen Isaria-Z├Ąhlerwerken in der M├╝nchener Hofmannstra├če wird die Produktion auf nachrichtentechnische Erzeugnisse umgestellt.
1927/29 Neue Fernmeldevermittlung: Reichspostsystem 27 und 29 (Siemens-System A) und als Sonderausf├╝hrung f├╝r Berlin Reichspostsystem 29 B (Siemens-System D) mit verkleinerten Schrittschalt-Drehw├Ąhlern, verkleinerten Viereckw├Ąhlern und kleinen Flachrelais und Rundrelais (System 27 als ├ťbergangsform) bzw. nur gro├čen Flachrelais (System 29 und 29 B). Sonst ├Ąhnlich System 22 und 26 bzw. 26 B.
1927 Einf├╝hrung eines steuerschalterlosen W├Ąhlsystems f├╝r ├ľffentliche Fernsprechw├Ąhlanlagen im Ausland (Siemens-System F) mit Schrittschalt-Drehw├Ąhlern, Viereckw├Ąhlern und Flachrelais. Aufschalten auf Orts- und Fernverbindungen (Anbieten durch Fernbeamtin), Trennm├Âglichkeit nur bei Ortsverbindungen, selbstt├Ątiger Ruf bei freiem Teilnehmer sowie Nachrufen und Zwischenrufen durch die Fernbeamtin.
1927 Einschaltung von Arnheim in den vollselbstt├Ątigen Fernverkehr nach dem Siemens-System
1927 Geb├╝hrenanzeiger mit Zahlentrommel f├╝r Teilnehmer-Sprechstellen
12.1927 Es kommen die ersten endg├╝ltigen Anlagen zur Telegraphie-├ťbertragung auf Doppeladern von Siemens & Halske im Dezember 1927 zwischen Berlin und Hamburg in Betrieb. Allm├Ąhlich werden fast s├Ąmtliche Fernkabellinien mit Einrichtungen f├╝r Unterlagerungstelegraphie ausger├╝stet.
1928 Die Fabrik f├╝r Kohlefabrikate der "Gebr. Siemens & Co." in Berlin wird mit dem oberschlesischen Betrieb der R├╝tgerswerke zusammengetan und in die Siemens-Planiawerke als Tochtergesesellschaft verwandelt
1928 Das Schaltwerk-Hochhaus in Siemensstadt wird gebaut
1928 Gr├╝ndung der Tochtergesellschaft "Vereinigte Eisenbahn-Signalwerke GmbH" (VES) durch Zusammenlegung der 1917 gegr├╝ndeten Deutschen Eisenbahnsignalwerke AG 1926 mit der Signalbauanstalt Max J├╝del AG (Braunschweig) und 1928 mit dem Blockwerk von Siemens & Halske sowie der Signalbauanstalt der AEG (seit 1941 im Alleinbesitz von Siemens)
1928 Die "Klangfilm GmbH" wird als Tochtergesellschaft von Siemens gegr├╝ndet
1928 Bau des "Protos-Turbo-Waschers", eine nicht beheizbare Trommelwaschmaschine mit Schleuder. Preis: 650 RM
1928 Entwicklung des Eisenbahnsystems III f├╝r gro├če Bahn-Fernsprechanlagen mit Schrittschalt-Drehw├Ąhlern, Viereckw├Ąhlern und Flachrelais. Leitungsw├Ąhler mit Steuerschalter. Mikrofonspeisung aus dem I. Gruppenw├Ąhler und Leitungsw├Ąhler.
1928 Einf├╝hrung der Wechselstrom-Fernwahl auf abgeriegelten Leitungen f├╝r beeinflu├čte Fernwahlleitungen f├╝r Leitungen mit doppeltgerichtetem Verkehr
1928 Einf├╝hrung der Tonfrequenz-Fernwahl (500 Hz) ├╝ber gro├če Entfernungen (Berlin - Mannheim, Beamtinnenfernwahl)
1928 Automatische Einschaltung von Verst├Ąrkern in Zweidraht-Verbindungen (Reichsbahn; W├╝rzburg)
18.02.1928 Tod des Leiters des Siemens-Blockwerks, Robert Pfeil, nach kurzer, schwerer Krankheit an einer Lungenentz├╝ndung.
23.02.1928 Dr. Hermann von Siemens (*09.08.1885) wird durch Beschlu├č des Aufsichtsrats zum stellvertretenden Vorstandsmitglied ernannt.
10.1928 ├ťbernahme der Isaria Z├Ąhlerwerke AG (seit Mai bei SSW)
01.1929 Auch die Allgemeine Elektrizit├Ątsgesellschaft und die C. Lorenz A.G. bauen Wechselstromger├Ąte. Siemens & Halske erweiterten ihr Ger├Ąt 9125 zum Zw├Âlffachger├Ąt; auf der Sendeseite werden die R├Âhrensender dabei durch Wechselstrommaschinen (Tonr├Ąder) mit Siebketten ersetzt. Die ersten Versuche mit diesem Ger├Ąt wurden im Juni und Juli 1928 zwischen Berlin und Frankfurt (Main) ausgef├╝hrt, im Januar 1929 wird es dauernd eingef├╝hrt und bald werden weitere Ger├Ąte beschafft.
1929 Automatischer Fernschreib-Betrieb im internen Siemens-Netz (grundlegend f├╝r das sp├Ątere deutsche Telex-Netz)
1929 Halbselbstt├Ątige Landzentralen durch "Siemens & Halske": halbselbstt├Ątige Netzgruppe St. Malo (Frankreich) nach dem Siemens-System mit ZB- und OB-Sprechstellen.
1930 Aufnahme von $ 600.400,00 = RM 2.521.680,00 (urspr├╝nglich 14.000.000,00) Gold-Debentures. Verzinslich mit einem Zinssatz, der sich zum jeweiligen Dividendensatz der Stammaktien der Siemens & Halske A. G. wie Abschnitt) 2000 zu 700 verh├Ąlt, jedoch mit mindestens 6%. Zinstermin: 1. April j├Ąhrlich). K├╝ndigungsrecht der Gl├Ąubiger zum Nennwert vom Jahre 2005 an auf jeden Zinstermin bis zur endg├╝ltigen F├Ąlligkeit der Anleihe im Jahre 2930. F├╝r den Fall der K├╝ndigung durch die Gesellschaft, die bis zum Jahre 1942 ausgeschlossen bleibt, nach diesem Zeitpunkt jedoch zu jedem Zinstermin im ganzen oder in Teilbetr├Ągen von mindestens 2.000.000,00 zul├Ąssig ist, haben die Gl├Ąubiger Anspruch auf einen R├╝ckzahlungspreis, der dem Durchschnittskurs der Debentures an der New-Yorker B├Ârse in den der K├╝ndigung vorangehenden sechs. Kalendermonaten entspricht, mindestens jedoch auf R├╝ckzahlung zum Ausgabepreis zuz├╝glich einer Pr├Ąmie von 15 %, die sich mit der Laufzeit verringert und nach dem 1. April 1960 fortf├Ąllt. Die Schuldverschreibungen sind zum Handel an den B├Ârsen zu Boston und Amsterdam zugelassen.
1930 Aufnahme von RM 10.000.000,00 Teilschuldverschreibungen auf Feingoldbasis. Verzinslich mit einem Zinssatz, der sich zum jeweiligen Dividendensatz der Stammaktien der Siemens & Halske A. G. wie 2000 zu 700 verh├Ąlt, Abschnitt) jedoch mit mindestens 6%. Zins und Zusatzzins zahlbar am 1. April jeden Jahres (erstmalig am 1. April 1931). K├╝ndigungsrecht der Gl├Ąubiger erstmalig zum I.April 2005, K├╝ndigungsrecht f├╝r die Schuldnerin vom 2. April 1942 an f├╝r den Gesamtbetrag oder f├╝r Teilbetr├Ąge von mindestens RM 2000000; Einl├Âsung bei K├╝ndigung durch die Gl├Ąubiger zum Nennwert, bei K├╝ndigung durch die Schuldnerin zu einem sechsmonatigen Durchschnittskurs, jedoch mindestens zum Ausgabekurs von 175 9/o zuz├╝glich einer Pr├Ąmie von 15 %, die sich mit der Laufzeit verringert und nach dem 1. April 1960 fortf├Ąllt. Diese Teilschuldverschreibungen sind - ebenso wie der amerikanische Abschnitt von $ 14.000.000,00 - auf Grund des Beschlusses des Aufsichtsrates vom 21. M├Ąrz 1930 ausgegeben worden. Die Generalversammlung vom 21. M├Ąrz 1930 hat von der Emission nachtr├Ąglich zustimmend Kenntnis genommen. Die Teilschuldverschreibungen werden durch Vermittlung der Deutschen Bank in Berlin und den Inhabern der Stammaktien derart zum Bezuge angeboten, da├č auf je RM 7.000,00 ┬źStammaktie┬╗ RM 700,00 Teilschuldverschreibungen zum Kurse von 175 % unter Abzug von RM 1,05 f├╝r je RM 100,00 als Abfindung f├╝r anteilige Zinsen und Zusatzzinsen bis 31. M├Ąrz 1930 bezogen werden k├Ânnen.
1930 Gr├╝ndung der Zentralstelle der Technischen B├╝ros in Berlin
1930 Entwicklung des Eisenbahnsystems IV f├╝r kleine Bahn-Fernsprechanlagen. Leitungsw├Ąhler ohne Steuerschalter. Speisung beider Sprechstellen aus dem Leitungsw├Ąhler.
1930 Induktivwahl auf abgeriegelten Leitungen f├╝r Wahlruf und Fernwahl (Siemens & Halske). Erster Einsatz von Induktiv-Wahlrufanlagen: Toggenburgbahn (Schweiz)
1930 Einf├╝hrung der Induktivfernwahl bei der Deutschen Reichsbahn
1930 Entwicklungsbeginn f├╝r neuartige W├Ąhler (Siemens-Motorw├Ąhler) mit gro├čer Armzahl unter besonderer Ber├╝cksichtigung der Aufgaben im selbstt├Ątigen Fernverkehr (z. B. Verzonungsger├Ąte, vierdr├Ąhtige Durchschaltung)
1931 Verhandlungen von der AEG und der Siemens & Halske wegen der ├ťbernahme der Maffei-Schwartzkopff-Werke
1931 Der erste "fl├╝sternde" Protos-Super-Topfstaubsauger f├╝r h├Âhere Anspr├╝che kommt auf den Markt. Er hat eine wesentlich h├Âhere Saugleistung und wird vor allem in Hotels, Gastst├Ątten und anderen gewerblichen Betrieben eingesetzt.
1931 Schwingankermotor f├╝r Protos-Kaffeem├╝hle.
1931 Lichtanla├čmaschine f├╝r Kraftfahrzeuge.
1931 Einf├╝hrung der Tonfrequenz-Fernwahl (500 Hz) zwischen Hamburg und Berlin
1931 Reichspostversuchsstrecke M├╝nchen - N├╝rnberg - W├╝rzburg - Kissingen f├╝r Verst├Ąrker in Zweidraht-Verbindungen
1931 Studien ├╝ber die Aufgliederung des Fernverkehrsnetzes in Netzebenen
01.04.1931 Erwerb von 50 % des Aktienkapitals der Norddeutschen Seekabelwerke in Nordenham. Die Seekabel-Belange von Siemens und Felten & Guilleaume werden in Nordenham vereinigt.
1932 Der Siemens-Konzern bringt die sogenannte "Sirama", die Siemens-Rasiermaschine, mit Erfolg auf den Markt.
1932 Siemens & Halske verlegt die gr├Â├čten Teil ihrer Medizintechnik-Produktion nach Erlangen. Die Neugr├╝ndung hei├čt "Siemens-Reiniger-Werke AG" mit Sitz in Berlin und Fabrikationszentrum in Erlangen.
1932 Der "Protos-Kraftwascher" (Kosten: 400 RM) kommt auf den Markt
1932 Zwergmotore mit 16 mm Ankerdurchmesser 1 f├╝r 110 und 220 V, 1 W, 3000 - 10.000 U/min
1932 Geschlossene Motore OR6,6 - 26 mit 0,08 - 0,33 kW, 1500 U/min
1932 Planungsbeginn f├╝r die Umstellung des gesamten Reichsbahnnetzes auf Teilnehmer-Selbstw├Ąhlfernverkehr
1933 Gr├╝ndung der Tochtergesellschaft "Siemens Apparate und Maschinen GmbH (SAM) Feldfernsprecher" zur Herstellung spezieller Wehrmachtsprodukte. Sie besitzt auch die Funktion einer zentralen Vertriebsstelle f├╝r das Wehrmachtsgesch├Ąft von Siemens.
1933 Entwicklung des Siemens-Hell-Fernschreibers (erfunden durch R. Hell)
1933 Kleinstmotor 4 V f├╝r Rasierapparate, Riechstoffzerst├Ąuber "Rotognom", Massierger├Ąt "Vibrognom" etc.
1934 Autopilot-Flugzeugsteuerung
1934 Moskauer "Metro"
1934 Koaxialkabel sind einsatzreif. 200 Ferngespr├Ąche und ein Fernsehkanal k├Ânnen gleichzeitig ├╝bertragen werden [oder 1936?].
1934 Kleinstmotore neu durchgebildet: nun mit geschlossenen Stahlblechgeh├Ąusen.
1934 Ausgabe von 4,5-Prozent-Reichsmark-Schuldverschreibungen (umgetauschte 1926-Dollar-Anleihe). F├Ąllig 1951. Zinstermine: 1. M├Ąrz, 1. September. F├╝r nom. 1.000,00 6,5-Prozent--Bonds von 1926 werden im Umtausch nom. RM 3.000,00 obige RM-Schuldverschreibungen an Inl├Ąnder gew├Ąhrt. Die Tilgungsbestimmungen und R├╝ckzahlungstermine decken sich mit denjenigen der 6,5 % -Bonds von 1926. Die Sicherheiten sind die gleichen wie die f├╝r die bei der Deutschen Golddiskontbank hinterlegten 6,5 % -Bonds von 1926 (gek├╝ndigt zum 1. M├Ąrz 1944).
1934 Entwicklung des Einheitssystems f├╝r Bahn-Selbstanschlu├čanlagen (Einheits-Basa) f├╝r gro├če und kleine Bahn-Fernsprechanlagen unter besonderer Ber├╝cksichtigung des Teilnehmer-Selbstw├Ąhlfernverkehrs.
1934 Gro├čeinsatz der Induktivfernwahl im Reichsbahnnetz
1935 Zusammenfassung der Siemens-Werbung in einer Hauptwerbeabteilung
1935 Der erste Handstaubsauger "Siemens-Protos-Rapid" entsteht
1935 Gleitlager f├╝r Kleinmotore bieten geringere Abmessungen und leisen Lauf.
1935 Der "Telefunken"-Vertrag l├Ąuft aus. Es folgen jahrelange Verhandlungen, ehe ein neuer Vertrag mit einer Laufzeit bis 1945 geschlossen werden kann, mit dem jedoch keine der Seiten zufrieden ist, bis f├╝r Telefunken 1941 eine L├Âsung (├ťbergang an die AEG) gefunden wird.
1935 Entwicklung der Z├Ąhlung w├Ąhrend des Gespr├Ąches
1935 Einschaltung der ersten Knotenpunkte im Fernmelde-Gro├čnetz der Deutschen Reichsbahn
06.04.1935 Die 30.000 Arbeiter und Angestellten der Siemens-Werke in Berlin verpflichten sich gegen├╝ber der nationalsozialistischen "Betriebszellenleitung", da├č weder sie noch ihre Familienangeh├Ârigen in j├╝dischen Gesch├Ąften einkaufen.
1936 Fernseh-Sprechdienst Berlin-Leipzig
1936 Das Kabel- und Leitungswerk in Neustadt bei Coburg wird gegr├╝ndet
1936 Entwicklung des Gespr├Ąchszetteldruckers (Taxograph) f├╝r schriftliche Geb├╝hrenverrechnung
1936 Erster Einsatz der Z├Ąhlung w├Ąhrend des Gespr├Ąches in Vevey (Schweiz) mit Wechselstrom ├╝ber c-Ader. - Anschlie├čend Z├Ąhlung mit Gleichstrom ├╝ber b-Ader f├╝r zweiadrigen Verkehr; erster Einsatz in Jugoslawien (Siemens & Halske)
1936 Einschaltung des Teilnehmer-Selbstw├Ąhlverkehrs zwischen den ersten sechs Reichsbahn-Direktionen (Reichsbahn-Netzgruppen)
1938 W. Schottky entwickelt seine Randschichttheorie, die gro├če Bedeutung f├╝r die Halbleitertechnik hat.
1938 Aufnahme 4,5-Prozent-Reichsmark-Teilschuldverschreibungen (H├Ąlfte der umgetauschten Reichsmark-Anleihe von 1934 im Gesamtbetrage von RM 9.000.000,00 abz├╝glich noch nicht begebener RM 294.000,00); Umtausch zum Nennwert zuz├╝glich 3% Barverg├╝tung per 2. Juni 1938). F├Ąllig 1. September 1951 zum Nennwert. Vorzeitige R├╝ckzahlung, fr├╝hestens jedoch zum 1. M├Ąrz 1944, zum Nennwert m├Âglich. Zinstermin: 1. M├Ąrz, 1. September. St├╝cke zu RM 1.000,00 (gek├╝ndigt zum 1. M├Ąrz 1944).
1938 Einf├╝hrung eines Motorw├Ąhlersystems durch "Siemens & Halske" entsprechend den Bedingungen des Reichspostsystems 29 (├ľffentliches W├Ąhleramt der Deutschen Reichspost in Eisenberg, Th├╝ringen).
1938 Entwicklungsbeginn f├╝r schnurlose W├Ąhlerfern├Ąmter mit Vierdraht-Durchschaltung ├╝ber Motorw├Ąhler
1939 Das Elektronenmikroskop mit 30.000facher Vergr├Â├čerung (entwickelt von E. Ruska und B. v. Borries) ist serienreif
1939 Erste "Elektroassistentinnen"
1939 Asynchronmotor f├╝r neuen Siemens-Kompressor-K├╝hlschrank.
1939 Erster Einsatz des Siemens-Gespr├Ąchszetteldruckers (Taxograph) in Wien
1940 ├ťbergang zur Kriegswirtschaft
1940 Das Luftfahrtger├Ątewerk Hakenfelde wird gegr├╝ndet. Insbesondere zur "Autopilot"-Weiterentwicklung und -Fertigung
1940 Me├č- oder Integrationsmotore mit Au├čenmagnet. Gleichstrom-Kommutatormotoren mit Dauermagneterregung und eisenlosen Glockenanker. Anzugsmoment: 30 ... 40 cmp, Zeitkonstante 10 ms, Type DMal (lAB1).
1940 Entwicklung des steuerschalterlosen Reichspostsystems 40 (Siemens-System G) f├╝r ortsverkehrsm├Ą├čige Abwicklung des Fernverkehrs, d. h. ohne Aufschalten, Trennen und Nachrufen durch die Fernbeamtin (Regelkennzeichen).
bis ca. 1940 Bis in die erste Zeit des Zweiten Weltkrieges, also w├Ąhrend der Zeit ungest├Ârter Entwicklung und Planung, wurden von Siemens & Halske ├╝ber 6 Millionen Anschl├╝sse f├╝r W├Ąhlanlagen der unterschiedlichsten Gr├ľ├čen nach allen Teilen der Welt geliefert.
17.10.1940 Au├čerordentliche Generalversammlung der AEG-Aktion├Ąre aus Anla├č der Sanktionierung einer umfassenden Interessenabgrenzung zu Siemens.
1941 Hermann von Siemens, Vorsitzender der Aufsichtsr├Ąte von S & H und SSW
1941 Hermann von Siemens ├╝bernimmt den Vorsitz der Aufsichtsr├Ąte von Siemens & Halske und den Siemens-Schuckertwerken
1941 Siemens & Halske tritt den 50%-Anteil der Telefunken-Gesellschaft an die AEG ab und erwirbt daf├╝r deren Anteile an anderen Unternehmen (z.B. Vereinigte Eisenbahn-Signalwerke)
1941 Die Vereinigten Eisenbahn-Signalwerke (entstanden 1928) gehen in den Alleinbesitz von Siemens & Halske ├╝ber (daf├╝r Abgabe von Telefunken an die AEG)
1941 Siemens & Halske ├╝bernimmt die Anteile der AEG an der Vereinigte Eisenbahn-Signalwerke GmbH. Durch einen sp├Ąteren Verschmelzungsvertrag h├Ąlt Siemens nun 100 Prozent der fr├╝heren Max J├╝del AG in Braunschweig in der Ackerstra├če. Damit ist neben dem Installationsb├╝ro von Siemens & Halske und dem B├╝ro der Siemens Schuckertwerke ein dritter eigenst├Ąndiger Bereich in Braunschweig ans├Ąssig.
1941 Aufgrund der Interessenabgrenzung zu Siemens werden einige bis dahin gemeinsam betriebene Gesellschaften aufgeteilt. Als Ausgleich f├╝r die ├ťbernahme von Telefunken durch die AEG ├╝bernimmt Siemens von der AEG deren Anteile an der "Bergmann Elektrizit├Ątswerke AG", die "Klangfilm GmbH" und die "Vereinigte Eisenbahn-Signalwerke AG".
1941 Weiterentwicklung der Einheits-Basa. Neben der Verwendung von Viereckw├Ąhlern f├╝r zweidr├Ąhtige Durchschaltung. Einsatz des Motorw├Ąhlers f├╝r vierdr├Ąhtige Durchschaltung im Fernw├Ąhlfernverkehr.
10.07.1941 Carl Friedrich von Siemens stirbt in Heinersdorf (Potsdam)
01.01.1942 bis 01.05.1945 Seit 1942 trifft der Bombenkrieg die St├Ątten der Siemens-Arbeit hart, insbesondere in Berlin und N├╝rnberg
1942 K. Clusius, H. Welker und E. Holz nehmen ein Patent auf eine Anordnung zur Gleichrichtung sehr kurzer elektromagnetischer Wellen, mit Germanium als Halbleiter. Auf dieser Grundlage wird bei Siemens die Germanium-Richtleiter-Fertigung aufgenommen
1942 Die AEG gibt den Bereich Signaltechnik Zuge eines Aktientausches an Siemens ab.
27.03.1942 Die Bilanz per 30. September 1941 wird unter Anwendung der Dividendenabgabeverordnung vom 12. Juni 1941 durch Beschlu├č des Aufsichtsrats vom 27. M├Ąrz 1942 berichtigt. Der Beschlu├č des Aufsichtsrats wird gefa├čt auf Grund eines Vorschlages des Vorstandes, das Grundkapital um RM 260.000.000,00 auf RM 400.000.000,00 zu erh├Âhen, und zwar mit der Ma├čgabe, da├č zuvor die im Gesch├Ąftsjahr 1940/41 zum Nennwert erworbenen nom. RM 6.500.000,00 Vorzugsaktien mit Stimmrecht, ferner aus eigenen Best├Ąnden nom. RM 6.090.000,00 Stammaktien und nom. RM 4.501.000,00 Vorzugsaktien ohne Stimmrecht zu Lasten der Sonderr├╝cklage eingezogen werden.
23.04.1942 Die Herabsetzung des Grundkapitals von RM 157.091.000,00 um RM 17.091.000,00 auf RM 140.000.000,00 wird in der Hauptversammlung vom 23. April 1942 beschlossen. Nachdem von den danach RM 94.500.000,00 betragenden Stammaktien nom. Reichsmark 6.650.000,00, n├Ąmlich die Aktien Nr. 1-9500, gem├Ą├č ┬ž 4 der Satzungen in Vorzugsaktien mit sechsfachem Stimmrecht umgewandelt worden sind, werden die verbliebenen unberichtigten Stammaktien in H├Âhe von nom. Reichsmark 87.850.000,00 um RM 163.150.000,00 auf Reichsmark 251.000.000,00, die neuen Mehrstimmrechtsaktien in H├Âhe von nom. RM 6.650.000,00 um RM 12.350.000,00 auf nom. RM 19.000.000,00 und die verbliebenen nom. Reichsmark 45.500.000,00 Vorzugsaktien ohne Stimmrecht um nom. RM 84.500.000,00 auf nom. RM 130.000.000,00 berichtigt. Die Berichtigung erfolgt in der Weise, da├č gegen Einreichung einer Aktie von nom. RM 700,00 zwei neue Aktien zu je nom. RM 1.000,00 ausgegeben werden. Der zur Durchf├╝hrung der Kapitalberichtigung erforderliche Gesamtbetrag einschlie├člich der dadurch entstehenden Pauschsteuer in H├Âhe von RM 272.278.324,60 wird mit RM 28.091.000,00 der gesetzlichen R├╝cklage, mit Reichsmark 9.500.000,00 der Aktienagior├╝cklage, mit Reichsmark 22.297.000,00 der Anleiheagior├╝cklage, mit Reichsmark 141.916.289,20 der Zuschreibung zu Beteiligungen und mit RM 70.474.035,40 aus sonstigen Bilanzposten entnommen.
01.05.1942 Die Kapitalberichtigung lt. Hauptversammlung vom 24. April 1942 (s.d.) wird am 1. Mai 1942 in das Handelsregister eingetragen.
1943 Verlagerung von Fertigungsst├Ątten aus Berlin infolge der schweren Luftangriffe
1943 Gro├čversuch der Tonfrequenz-Fernwahl zwischen Hamburg - Berlin - M├╝nchen
23.03.1943 Letzte ordentliche Hauptversammlung bis 1943/44
1944 Der Elektronenbeschleuniger Betatron f├╝r 6 MeV wird fertiggestellt und in Betrieb genommen
1944 Entwicklung eines Motors besonders hoher spezifischer Leistung mit einer starren Drehzahlcharakteristik und Kompensationswicklung (erstmalig bei einem Kleinmotor). Gleichstromkleinstmotor 24 V, 3 W, 15.000 U/min ┬▒10 % f├╝r erh├Âhte Raumtemperatur und 5 s Lebensdauer.
15./16.02.1944 Berlin erlebt in der Nacht vom 15. auf den 16. Februar den bislang schwersten Luftangriff des Zweiten Weltkrieges. Mehr als 800 Bomber der britischen Luftwaffe werfen 2643 t Spreng- und Brandbomben ├╝ber Wohngebieten, den Daimler-Benz- und den Siemenswerken ab.
1945 Einrichtung von Gruppenleitungen au├čerhalb Berlins
1945 Kriegsverluste und Demontage, Verlust der ost- und mitteldeutschen Betriebe (der Substanzverlust betr├Ągt etwa 80%)
1945 Notfertigung und Reparaturprogramm
1945 Nach Wiederinbetriebnahme der ersten Werke bekommen die Braunschweiger B├╝ros wieder gr├Â├čere und interessante Auftr├Ąge. Siemens & Halske r├╝stet Beh├Ârden und Gro├čindustrie mit Fernsprech-, Mess- und Regelanlagen aus.
1945 Das Braunschweiger B├╝ro kommt mit den bisher aus Magdeburg betreuten Braunschweiger Kohlenbergwerken ins Gesch├Ąft. Siemens & Halske liefert Me├č- und Regelanlagen f├╝r mehrere Gro├čkessel des Kraftwerkes Offleben.
Ende April 1945 Als die Russen Ende April Berlin besetzen, verl├Ą├čt Heinrich von Buol "sein Unternehmen" Siemens & Halske nicht und wird nach Moskau verschleppt.
1946 Friedrich Carl Siemens, ein Sohn von Werners Bruder Friedrich Siemens, ├╝bernimmt bis 1948 stellvertretend f├╝r Hermann von Siemens den Vorsitz der Aufsichtsr├Ąte von Siemens & Halske und den Siemens-Schuckertwerken
1946 Weiterentwicklung der selbstt├Ątigen Geb├╝hrenerfassung im Selbstw├Ąhlfernverkehr f├╝r Z├Ąhlung w├Ąhrend des Gespr├Ąchs: 1946 zentralisierter Zeittaktgeber und individuelle Z├Ąhl├╝bertragungen (vereinfachte Ausf├╝hrung)
1947-1950 Die Niederlassung in der Alleenstra├če wird 1947/50 wieder aufgebaut.
1947 Das durch die Kriegsfolgen zun├Ąchst lahmgelegte Siemens-Exportgesch├Ąft beginnt sich wieder zu entwickeln
1948 Das erste von Siemens & Halske entwickelte Gleisbildstellwerk geht im Bahnhof D├╝sseldorf-Derendorf in Betrieb
1948 Erster Einsatz der Z├Ąhlung w├Ąhrend des Gespr├Ąches durch die Deutsche Bundespost (Wuppertal)
1948 Vereinfachter Selbstw├Ąhlferndienst mit individuellen Z├Ąhl├╝bertragungen f├╝r Z├Ąhlung w├Ąhrend des Gespr├Ąchs bei der Deutschen Bundespost
1949 Selbstt├Ątige Geb├╝hrenerfassung im Selbstw├Ąhlfernverkehr f├╝r Z├Ąhlung w├Ąhrend des Gespr├Ąchs: individuelle Zonenschalter; erster Einsatz im Saargebiet.
1949 Selbstt├Ątige Geb├╝hrenerfassung im Selbstw├Ąhlfernverkehr f├╝r Z├Ąhlung w├Ąhrend des Gespr├Ąchs: Zentralisierung der Verzonungseinrichtungen
04.1949 Verlagerung des Firmensitzes von Siemens & Halske von Berlin nach M├╝nchen. Berlin bleibt zweiter Firmensitz
1950 Umwandlung des Installationsb├╝ros Siemens & Halske in das Technische B├╝ro Braunschweig. Gleichzeitig wird das Technische B├╝ro Hannover in eine Zweigniederlassung umgewandelt.
1950 Aufnahme der Fertigung im neu errichteten Siemens-Installationsger├Ątewerk in Regensburg
1950 Entwicklung des Bundespostsystems 50 (Siemens-System K): Aufschalten auf Ortsverbindungen durch Fernbeamtin, Fernsperrung bei Selbstw├Ąhl- und handvermittelten Fernverbindungen, Ausnahmeaufschaltung auf Fernverbindungen f├╝r Fernbeamtin, keine Trennm├Âglichkeit, Nachrufen durch die Fernbeamtin. Ver├Ąnderte Kennzeichengabe (Impulskennzeichen f├╝r Gespr├Ąchsbeginn und -schlu├č; Einf├╝hrung von Wahlende-Kennzeichen sowie Gassen- und Teilnehmer-Besetzt-R├╝ckmeldung). Neben "Mehrfach-z├Ąhlung nach dem Gespr├Ąch" auch "Mehrfachz├Ąhlung w├Ąhrend des Gespr├Ąches".
1950 Entwicklung des verbesserten W├Ąhlsystems f├╝r ├Âffentliche Fernsprechw├Ąhlanlagen im Ausland (Siemens-System Fl). Aufschalten auf Orts- und Fernverbindungen (Anbieten durch Fernbeamtin), Trennm├Âglichkeit nur bei Ortsverbindungen, Nachrufen durch Fernbeamtin. Neben "Mehrfachz├Ąhlung nach dem Gespr├Ąch" auch "Mehrfachz├Ąhlung w├Ąhrend des Gespr├Ąches".
1951 Halbleiterverbindungen A III - B V
1951 Die Erfolgsbeteiligung f├╝r Siemens-Mitarbeiter wird wieder eingef├╝hrt
1951 Die Landesfernwahl, von Siemens seit 1923 technisch vorbereitet, wird in der Bundesrepublik Deutschland postamtlich eingeschaltet.
1951? Verlegung der Fertigung von Eisenbahnsignalanlagen von Bruchsal nach Braunschweig
1951 Einf├╝hrung des Geb├╝hrenanzeigers f├╝r Abgabe von schriftlichen Belegen
1951 Zweifrequenz-Tonfrequenzwahl 2040/2040 Hz entsprechend CCIF-Empfehlungen
1951 Zusammen mit den Siemens-Schuckert-Werken wird ein Abkommen mit der "Corporation Comercial Sudamericana S.A" ├╝ber eine Agentur in Peru geschlossen
1952 Die Geh├Ąuse der Bodenstaubsauger werden bisher us 2 Platinen gestanzt, beide Teile tiefgezogen und zum Geh├Ąuse verschwei├čt. Jetzt wird eine zu passender Gr├Â├če geschnittene Blechtafel gerollt, die Naht geschwei├čt und das Geh├Ąuse auf einer eigens entwickelten Bombiervorrichtung geformt. Einsparung an Material 50%
1952 Entwicklungs eines Motorw├Ąhlersystems mit Edelmetall-Motor-Koordinatenw├Ąhlern (Siemens-System L). Berliner System unter Anpassung an Bundespostsystem 50. Verwendung von EMK-W├Ąhlern als Anrufsucher, Gruppenw├Ąhler und Leitungsw├Ąhler. Vollgekapselter Gestellaufbau.
1952 Selbstt├Ątige Geb├╝hrenerfassung im Selbstw├Ąhlfernverkehr durch "Siemens & Halske": elektronisch gesteuerter Verzoner; Einsatz im Hauptamt Regensburg
1952 Selbstt├Ątige Geb├╝hrenerfassung im Selbstw├Ąhlfernverkehr: zentralisiertes Zonenvielfach
1952 Erster Einsatz der Zweifrequenz-Tonfrequenzwahl 2040/2040 Hz f├╝r Teilnehmer-Selbstw├Ąhlfernverkehr im deutschen ├ľffentlichen Netz zwischen D├╝sseldorf und Frankfurt
1952 Entwicklung der Einfrequenz-Tonfrequenzwahl 3000 Hz
1953 Einf├╝hrung des Edelmetall-Motor-Drehw├Ąhlers
1953 Das Zonenziehverfahren f├╝r die Herstellung von Reinstsilizium wird entwickelt
1953 Gr├╝ndung von Auslandsvertretungen (bis 1956)
1953 Kleinantriebe zum Anschlu├č an Einphasen-Wechselstrom: Universalmotore der Typen A 2620 ... 6265, 6,3 - 400 W bei 4500 U/min. Einphasenmotore mit kurzgeschlossener Hilfswicklung der Typen ME-9,1 ... 21b,- 12 - 120 W. Kondensatormotore mit zweiphasiger Wicklungsanordnung der Typen MEC 9,1 ... 21b, 25 - 400 W; REC 29n ... 39c, 0,65 - 1,8 kW; OREC 6,9 ... 29d, 0,1 - 1,2 kW. Kondensator motore mit dreiphasiger Wicklungsanordnung der Typen MD lls ... 21b, 0,05 - 0,32 kW; R 29n ... 39n, 0,64 - 1,2 kW; OR 6,9 ... 29c, 0,1 - 0,8 kW. Einphasenmotore mit Widerstandshilfsphase der Typen REX 29n ... 39c, 0,45 - 1,3 kW. Einphasenmotore mit Anlaufkondensator-Hilfsphase der Typen REXC 29n ... 39c, 0,45 - 1,3 kW. Einphasenmotore mit mit Anlaufs- und Betriebskondensator der Typen REXCC 29n ... 39c j5 - 1,8 kW. Alle Leistungen auf 1500 U/min bezogen.
1953 Entwicklung eines Motorw├Ąhlersystems mit Edelmetall-Motor-Drehw├Ąhlern f├╝r Deutsche Bundespost entsprechend den Bedingungen des Systems 50 (Siemens-System K-Mo) und f├╝r Ausland (Siemens-System F2). Verwendung von 100- und 200teiligen EMD-W├Ąhlern in allen Wahlstufen. Vollgekapselter Gestellaufbau.
1953 Erster Einsatz der Einfrequenz-Tonfrequenzwahl 3000 Hz f├╝r den Fernw├Ąhlverkehr der Verkehrsausstellung M├╝nchen. - Anschlie├čend deren Einsatz im deutschen ├Âffentlichen Netz
1953 Schnurloses W├Ąhlerfernamt mit Vierdraht-Durchschaltung ├╝ber Edelmetall-Motor-Drehw├Ąhler. Praktischer Einsatz f├╝r Fernw├Ąhlverkehr der Verkehrsausstellung M├╝nchen
1953 Schnurloses W├Ąhlerfernamt mit Vierdraht-Durchschaltung ├╝ber Edelmetall-Motor-Drehw├Ąhler. Praktischer Einsatz f├╝r Fernw├Ąhlverkehr der Verkehrsausstellung M├╝nchen
1953 Wechselstromwahl mit Z├Ąhlung w├Ąhrend des Gespr├Ąchs
1953 Entwicklung der Kanalwahl f├╝r Tr├Ągerfrequenzsysteme durch "Siemens & Halske"; erster Einsatz 1952 [sic] zwischen Helsinki und Hyril├Ą
1953 Impulswiederholer f├╝r Fernwahlzwecke. Beliebiger Abruf der eingespeicherten Wahlserien. Gleichzeitige Ein- und Ausspeicherung.
1954 Vertr├Ąge mit Westinghouse
1954 Beginn der Entwicklung der Datenverarbeitung
1954 Integrationsmotor DMal (Gleichstrommotor mit glockenf├Ârmiger Wicklung, die ├╝ber einem feststehenden Eisenkern rotiert) und Feinpotentiometer als Bausteine f├╝r Regelkreismodelle.
1954 Weiterentwicklung des Bahn-Einheitssystems durch Einf├╝hrung des Edelmetall-Motor-Drehw├Ąhlers
1954 Entwicklung der Einfrequenz-Tonfrequenzwahl 2280 Hz f├╝r Kabelleitungen niedriger Grenzfrequenz; deren erster Einsatz im selben Jahr zwischen K├Âln und Berlin
1954 Kanalwahl f├╝r Tr├Ągerfrequenzsysteme zwischen Hannover und Hildesheim
1955 F├╝r den Stuttgarter Fernsehturm wird die elektrische Ausr├╝stung geliefert
1955 Aufhebung des Forschungsverbotes
1955 Kleinmotore Asyk 50 und Syk 52, 53, 10, 13 mit 2,6 - 3 W, 6 - 52 cmg.
1955 Hysteresis-Synchron-Kleinmotore: Langsaml├Ąufer SHI mit 4 mW (abgeg. Leistung), SH2 (lAF1, lAF2) mit 10 mW, SH21 (lAF3) mit 10 mW, 375 U/min. Auch als Schiebeankermotor ausf├╝hrbar. Schnell├Ąufer SH3 (lAH1) mit 150 mW (abgeg. Leistung), SH4 (lAH2) mit 430 mW, 3000 U/min. Schnell├Ąufer mit Kondensator-Hilfsphase als Umkehrmotore: SH5 (lAJ1) mit 300 mW (abgeg. Leistung), SH6 (lAJ2 offen, 1AJ6 gekapselt) mit 500 mW. Auch Anbaugetriebe f├╝r Schnell├Ąufer entwickelt.
1955 Asynchron-Kleinstmotore, Aufbau wie schnelllaufende Synchron-Kleinstmotore, jedoch K├Ąfigl├Ąufer: Typen AJ3 (IAR1) mit 0,3 W (abgeg. Leistung), AJ4 (lAR1) mit 0,5 W, AJ31 (lAR3) L├╝ftermotor mit 0,4 W, AJ41 (lAR4) mit 1,3 W. Vergr├Â├čerte Ausf├╝hrung: Typen AJ7 mit 2,8 W, AJS mit 5,2 W, AJ91 (lAS10) mit 1,75 W,AJ92 (lAS20) mit 2,7 W, AJ93 (IAS30) mit 3,9 W. Asynchron-Umkehrmotore mit Kondensator-Hilfsphase: Typen AJ5 (lAV1) mit 0,1 W, AJ6 (iAV2 offen, lAV6 gekapselt) mit 0,25 - 0,5 Wi Verwendung auch als Nachlaufmotor (Nullmotor). Anbaugetriebe in 4 Ausf├╝hrungsformen.
1955/1958 Organisatorische Zusammenf├╝hrung der Zweigniederlassungen und Technischen B├╝ros von S&H und SSW
1955 Allgemeine Einf├╝hrung von Edelmetall-Motor-Drehw├Ąhlern in die Orts├Ąmter der Bundespost unter der Bezeichnung "W├Ąhlsystem 55".
1955 Erster zwischenstaatlicher Selbstw├Ąhlferndienst zwischen Deutschland (L├Ârrach) und der Schweiz (Basel) (entwickelt durch "Siemens & Halske")
1956 Ernst von Siemens wird als Nachfolger von Hermann von Siemens Vorsitzender der Aufsichtsr├Ąte der S & H AG und der SSW AG
1956 Gleichstrom-Kleinstmotore mit Kommutator und starken Al-Ni-Co-Feldmagnet. Typen: DMa2 (lAC2) mit 0,4 W (abgeg. Leistung), lAC4 mit 0,4 - 0,5 W.
1958 Die Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung wird gegr├╝ndet
1958 In Schweden wird erstmals ein Herzschrittmacher implantiert
1959 Das elektronische Bausteinsystem f├╝r Steuerung, "Simatic", wird eingef├╝hrt. Es entwickelt sich zu einem wichtigen Element der Siemens-Automatisierungstechnik
1959 Siemens-Argonaut-Reaktor Garching
1959 Der "Siemens 2002", der erste serienm├Ą├čig gefertigte, volltransistorisierter Universalrechner, wird an Hochschulen geliefert
1960 Neue Reihe selbstanlaufender Kleinstmotore, synchron und asynchron. 24 - 500 V. Zweiphasenmotore mit Hilfsphase oder als Spaltpolmotor.
1962 Das elektronisch gesteuerte Fernsprechamt wird in M├╝nchen in Betrieb genommen
1962 Entwicklung eines Gleichstrom-Kleinstmotors mit elektronischer Kommutierung ├╝ber Hall-Generatoren mit max. 60.000 U/min f├╝r Dentalzwecke.
1962 Entwicklung der kleinen OR2-Normmotore 0,06 - 0,75 kW abgeschlossen.
1963 F├╝r Lehrzwecke werden an Hochschulen Unterrichtsreaktoren geliefert
1963 Polarisierte Synchron-Kleinstmotore mit selbstanlaufenden Synchronmotor mit Innenl├Ąufer. Langsaml├Ąufer n = 375 U/min. Typen: SPO (lAK10) mit 28 mW (abgeg. Leistung), SP23 (lAK23) mit 96 mW. Ahbaugetriebe mit 4 Ausf├╝hrungsformen.
1963 Drehzahlregelung f├╝r Elektronikmotore. Kommutatorlose Gleichstrommotore mit Permanentmagnetl├Ąufer und elektronischer Kommutierung der St├Ąnderwicklung.
1963 Peter von Siemens, Pr├Ąsident des ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie), er├Âffnet den deutschen Pavillon auf der 3. International Pacific Fair in Lima, an der S&H und SSW mit einem Stand beteiligt sind
1964-1965 Siemens Stuttgart macht 1964/65 rund 220 Millionen DM Umsatz.
1964-1965 Siemens z├Ąhlt in Stuttgart 1964/65 2500 Besch├Ąftigte.
1964 Sinumerik
1964 In Raisting bei M├╝nchen wird mit der Errichtung einer Erdfunkstation begonnen, die sich zur gr├Â├čten Satelliten-Erdfunkstelle der Welt entwickelt (mit 5 Antennenanlagen)
1964 SIMATIC N als niederfrequentes Schaltkreissystem mit Siliziumhalbleitern f├╝r drehzahlgeregelte Gleichstromantriebe.
1964 Neuer druckfest gekapselter Bremsmotor 4-polig mit 0,1 kW, 6-polig mit 0,05 kW bei 50 Hz und den ├╝blichen Spannungen.
1965-1966 Die Niederlassung in der Stuttgarter Innenstadt platzt 1965/66 aus allen N├Ąhten.
1965 Die Marssonde Mariner IV mit Siemens-Scheibentriode sendet Aufnahmen von der Marsoberfl├Ąche (├╝ber rund 220 Millionen Kilometer)
1965 Er├Âffnung des Forschungszentrums Erlangen
1965 Monolithische ICs
1965 Me├č- oder Integrationsmotore mit Innendauermagnet und Glockenanker. Anzugsmoment: 80 cmp, Zeitkonstante: 30 ms. Type DMa5 (lAB5).
1965 Elektronikmotore als Kleinstmotore mit elektronischer Kommutierung durch Lagemeldung des L├Ąufers mittels Hallgeneratoren. F├╝r Kleinantriebe, Tonband- und Diktierger├Ąte, Plattenspieler, B├╝roger├Ąte u.a. Typ DMc3: 6,3 - 10 V, 3000 U/min, 10 M 170 mA.
1966 Zusammenfassung von Siemens & Halske AG, Siemens-Schuckertwerke AG und Siemens-Reiniger-Werke AG zur Siemens AG. Ernst von Siemens wird Vorsitzender des Aufsichtsrats (bis 1971)
1966 Kollektorloser Gleichstrom-Kleinstmotor mit ca. 1,5 W Wellenleistung. Das umlaufende Feld eines Dauermagnetl├Ąufers steuert zwei Hallgeneratoren, die ├╝ber Transistoren zyklisch die Feldwicklungen des St├Ąnders schalten. (EW)
1966 Kollektorloser Kleinstmotor mit Leistungen bis 1,5 kW.
1966 Getriebemotor Reihe 2Lgll mit 0,25 - 45 kW.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Anlagen f├╝r ├Âff. Fernsprech├Ąmter 1940 [Dt. Elektro-Adre├čbuch (1940) 209] 1940 [Dt. Elektro-Adre├čbuch (1940) 209]  
Dampfturbinen 1927 Beginn (in M├╝lheim) 1960 bekannt  
elektr. Hupen 1930 [Seibt: Bezugsquellennachweis ca. 1930) 392] 1930 [Seibt: Bezugsquellennachweis ca. 1930) 392]  
elektr. Wecker u. L├Ąutewerke 1930 [Seibt: Bezugsquellennachweis ca. 1930) 392] 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 184]  
elektrische Gl├╝hlampen 1911 Bahn-Tantal-Lampe 1911 Bahn-Tantal-Lampe  
elektrische Maschinen   Erste Erw├Ąhnung   Letzte Erw├Ąhnung  
Fallklappen 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 194] 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 194]  
Fernmeldedr├Ąhte 1940 [Dt. Elektro-Adre├čbuch (1940) 206] 1940 [Dt. Elektro-Adre├čbuch (1940) 206]  
Fernmeldekabel 1940 [Dt. Elektro-Adre├čbuch (1940) 205] 1955 [ABC d dt. Wirtschaft (1955) II/676]  
Fernmelderelais 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 195] 1940 [Dt. Elektro-Adre├čbuch (1940) 206]  
Fernmeldeschn├╝re 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 174] 1940 [Dt. Elektro-Adre├čbuch (1940) 207]  
Fernschreibmaschinen 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 182] 1940 [Dt. Elektro-Adre├čbuch (1940) 208]  
Fernsprechanlagen und -apparate 1940 [Dt. Elektro-Adre├čbuch (1940) 209] 1940 [Dt. Elektro-Adre├čbuch (1940) 209]  
Fernsprechnebenstellenanlagen 1940 [Dt. Elektro-Adre├čbuch (1940) 210] 1940 [Dt. Elektro-Adre├čbuch (1940) 210]  
Fl├╝gelrad-Wassermesser 1905 [Mengebier: Dampfkesself. (1905)] 1905 [Mengebier: Dampfkesself. (1905)]  
Heimfernsprecher 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 183] 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 183]  
Hell-Fernschreiber 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 182] 1837 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 182]  
Hupen 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 185] 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 185]  
Kesselspeise-Wassermesser 1905 [Mengebier: Dampfkesself. (1905)] 1905 [Mengebier: Dampfkesself. (1905)]  
mechanische Stellwerke         Mit Ketten statt Seilen ├╝ber den Hebelrollen; Hebelgrundstellung unten; kleine Fahrstra├čenhebelchen vor dem Verschlu├čregister
Me├čger├Ąte f├╝r Fernsprechanlagen 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 180] 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 180]  
Morseapparate 1930 [Seibt: Bezugsquellennachweis ca. 1930) 394] 1930 [Seibt: Bezugsquellennachweis ca. 1930) 394]  
Rundfunk-Empf├Ąnger 1950 bekannt 1950 bekannt unsicher, ob im Werk Berlin
Rundfunkschn├╝re 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 173] 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 173]  
Rundfunk├╝bertragungsanlagen f├╝r Fernsprechleitungen 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 180] 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 180]  
Schmalfilmkameras 1933 bekannt 1936 bekannt  
Schmalfilmprojektoren 1933 bekannt 1970 bekannt  
Telefon-Vermittlungseinrichtungen 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 182] 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 182]  
Telefonapparate f├╝r Fernverkehr 1930 [Seibt: Bezugsquellennachweis ca. 1930) 393] 1930 [Seibt: Bezugsquellennachweis ca. 1930) 393]  
Telegraphenapparate 1930 [Seibt: Bezugsquellennachweis ca. 1930) 394] 1930 [Seibt: Bezugsquellennachweis ca. 1930) 394]  
Tr├Ągerfrequenzanlagen f├╝r Fernsprechleitungen 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 180] 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 180]  
T├╝rlautsprecher 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 184] 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 184]  
Verst├Ąrker f├╝r Fernsprechleitungen 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 180] 1937 [Bezugsquellennachw dt Elektr-Ind (1937) 180]  




Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller
Dampfmaschine 02.1884 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgie├čerei von G. Kuhn
Dampfmaschine 15.02.1884 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgie├čerei von G. Kuhn
Dampfmaschine 1888 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgie├čerei von G. Kuhn
Dampfmaschine 1891 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgie├čerei von G. Kuhn
Dampfmaschine 1897 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgie├čerei von G. Kuhn
Dampfmaschinen   Eisenwerk Carlsh├╝tte
Dampfmaschinen 1890 Eisenh├╝tte Prinz Rudolph




Maschinelle Ausstattung

Zeit Objekt Anz. Betriebsteil Hersteller Kennwert Wert [...] Beschreibung Verwendung
um 1900 Lokomobilen 27 an Kunden R. Wolf Aktiengesellschaft       f├╝r elektrische Beleuchtung  




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
  10        
1945         unter 40000
1953         wieder ├╝ber 100000




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1903 L├Âsung (Tochter neuer Name) danach Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft Schuckert + Halske (Starkstrom)= SSW [Das Haus Siemens (ca 1955)]
1966 Zusammenschlu├č, neuer Name danach Siemens AG Siemens-Einzelwerke --> Siemens AG
1 Nebenwerk danach Siemens & Halske AG, Wernerwerk f├╝r Radiotechnik Werk Karlsruhe Teil von S&H, Berlin (Information Dt. Rundfunk-Museum, Berlin)
1 Nebenwerk danach Siemens & Halske AG, Werk Erlangen Werk Erlangen Teil von S&H, Berlin (Information Dt. Rundfunk-Museum, Berlin)
1925 L├Âsung (Tochter neuer Name) danach Siemens-Reiniger-Werke Reinger + Halske (Medizin)= SRW [Das Haus Siemens (ca 1955)]
1927 Anschlu├č (Namensverlust) zuvor Isaria-Z├Ąhlerwerke-Aktiengesellschaft seit 03.1927 bei SSW
1883 Nebenwerk danach Siemens & Halske, Niederlassung Chemnitz Niederlassung Chemnitz
1903 Nebenwerk danach Siemens & Halske, Niederlassung Braunschweig Filiale
1879 Nebenwerk danach Siemens & Halske, Werk Wien Wiener Zweiwerk
1 Nebenwerk danach Siemens & Halske, Werk Bocholt  
1921 Nebenwerk danach Siemens-Bauunion  




Allgemeines

ZEIT1943
THEMAOrgane und Kapital der Gesellschaft
TEXTVorstand: Dr.-Ing. E. h. Dr. rer. nat. h. c. Heinrich von Buol, Berlin-Frohnau, Vorsitzer; Dr. phil. h. c. Dr.-Ing. E. h. Fritz Luschen, Berlin-Steglitz, stellv. Vorsitzer; Richard Diercks, Berlin-Dahlem; Theodor Frenzel, Berlin-Westend; Dr. jur. Fritz Jessen, Berlin-Dahlem; Dr. Hans Kerschbaum; Gustav Leifer, Berlin-Dahlem; Wilhelm Rabanus; Ernst von Siemens; Dr. phil. Erich Th├╝rmel, Berlin-Dahlem; Dr. phil. Ludwig von Winterfeld, Berlin-Charlottenburg; Dr. rer. pol. Wolf-Dietrich von Witzleben, Berlin; stellvertretende Mitglieder: Dr. techn. Ernst Kraus, Baurat, h. c., Wien; Dr.-Ing. Max Moeller, Berlin-Charlottenburg; Bruno Pohlmann, Berlin-Frohnau; Paul Storch, Berlin-Nikolassee. Aufsichtsrat: Dr. phil. Hermann von Siemens, Berlin-Wannsee, Vorsitzer; Friedrich Carl Siemens, Berlin-Dahlem, stellv. Vorsitzer; Oscar Caminneci, Rittergutsbesitzer, Zetthun, Kreis Pollnow i. Pomm.; Oskar R. Henschel, Kassel; Hermann Rudolf M├╝nchmeyer, Hamburg; Ministerialdirektor z. D. Alfred Olscher, Berlin-Zehlendorf; Dr. phil. h. c., Dr.-Ing. E. h., Dr. rer. nat. h. c. Oskar Ritter von Petri, Geheimer Kommerzienrat, N├╝rnberg; Dr. Oswald R├Âsler, Berlin-Lankwitz; Dr.-Ing. E. h., Dr. rer. mont. h. c., Dr. phil. h. c. Albert Vogler, M. d. R., Dortmund. Abschlu├čpr├╝fer f├╝r das Gesch├Ąftsjahr 1941/42; Deutsche Treuhand-Gesellschaft, Berlin. Gesch├Ąftsjahr: 1. Oktober bis 30. September. Hauptversammlung (Stimmrecht): Die Hauptversammlungen finden in Berlin statt. Es gew├Ąhrt jede Stammaktie und jede Vorzugsaktie mit Stimmrecht ├╝ber RM 1.000,00 das Recht auf eine Stimme. Es stehen zur Zeit den 251 000 Stimmen der RM 251.000.000,00 Stammaktien 19 000 Stimmen der Reichsmark 19.000.000,00 Vorzugsaktien gegen├╝ber. Die Vorzugsaktien mit Stimmrecht haben in bestimmten, im ┬ž 22 der Satzung genannten F├Ąllen ein sechsfaches Stimmrecht. Gewinnverteilung: Der j├Ąhrliche Reingewinn wird in nachstehender Reihenfolge verwandt: 1. zur Zahlung eines f├╝r die Vorzugsaktion├Ąre ohne Stimmrecht bestimmten Vorzugsgewinnanteils von 1,75 % des Nennbetrages der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht. Reicht der Reingewinn zur Zahlung des Vorzugsgewinnanteils nicht aus, so sind die Fehlbetr├Ąge ohne Zinsen aus dem Reingewinn der folgenden Gesch├Ąftsjahre vor Verteilung eines Gewinnanteils an die Aktion├Ąre anderer Aktiengattungen nachzuzahlen. Reicht der zur Verf├╝gung stehende Reingewinn zur Zahlung der R├╝ckst├Ąnde sowie des 1,75prozentigen Vorzugsgewinnanteils des neuen Gesch├Ąftsjahres nicht aus, so gelangen zun├Ąchst die R├╝ckst├Ąnde in der Reihenfolge ihrer Entstehung auf den laufenden Gewinnanteilschein und sodann erst der Vorzugsgewinnanteil des neuen Jahres zur Auszahlung; 2. zur gleichm├Ą├čigen Zahlung eines f├╝r die Vorzugsaktion├Ąre mit Stimmrecht und Stammaktion├Ąre bestimmten Gewinnanteils von bis 1,33 % des Nennbetrages der Vorzugsaktien mit Stimmrecht und Stammaktien; 3. zur gleichm├Ą├čigen Zahlung eines weiteren Gewinnanteils an die Vorzugsaktion├Ąre mit Stimmrecht, die Stammaktion├Ąre und die Vorzugsaktion├Ąre ohne Stimmrecht nach dem Verh├Ąltnis der Aktienbetr├Ąge, soweit die Hauptversammlung nicht diesen Teil des Reingewinns ganz oder teilweise von der Verteilung ausschlie├čt. Im Falle der Grundkapitalserh├Âhung kann die Gewinnbeteiligung der neuen Aktien abweichend von ┬ž 53 des Aktiengesetzes bestimmt werden. Grundkapital: Das Grundkapital der S. & H. A. G. besteht zur Zeit aus: nom. RM 19.000.000,00 Namens-Vorzugsaktien mit Stimmrecht in 19 000 St├╝cken zu je RM 1.000,00 (Nr. 1-19 000), nom. RM 251.000.000,00 Inhaber-Stammaktien in 251 000 St├╝cken zu je RM 1.000,00 (Nr. 19 001-270 000), nom. RM 130.000.000,00 Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in 130 000 St├╝cken zu je RM 1.000,00 (Nr. 1A-130 000A). Summe: RM 400.000.000,00. Jede Stammaktie zum Nennwert von RM 1.000,00 und jede Vorzugsaktie mit Stimmrecht zum Nennwert von Reichsmark 1.000,00 gew├Ąhrt eine Stimme. Die Vorzugsaktien mit Stimmrecht haben in bestimmten im ┬ž 22 der Satzung genannten F├Ąllen ein mehrfaches Stimmrecht. Bestand an eigenen Aktien: nom. RM 1.226.000,00 Stammaktien (Buchwert RM 441.360,00); nom. 12.940.000,00 Vorzugsaktien ohne Stimmrecht (Buchwert RM 5.952.000,00). Besondere Rechte: Die Namens-Vorzugsaktien mit Stimmrecht (Nr. 1-19 000) haben sechsfaches Stimmrecht nach Ma├čgabe des ┬ž 25 der Satzung. Die Vorzugsaktien ohne Stimmrecht (Nr. 1 A- 130000A) haben ein Vorrecht bez├╝glich der Verteilung des Reingewinns. Bei der Verteilung des Gesellschaftsverm├Âgens erhalten zun├Ąchst die Vorzugsaktien ohne Stimmrecht, sodann die Stammaktien und sodann die Vorzugsaktien mit Stimmrecht je bis zu 35% des Aktiennennbetrages; der Rest wird auf alle Aktien nach dem Verh├Ąltnis ihrer Nennbetr├Ąge verteilt.
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 6245]


ZEIT1943
THEMAZweck und Gegenstand des Unternehmens
TEXTGegenstand des Unternehmens: Betrieb von Fabriken und Unternehmungen jeder Art im Gebiet der angewandten Elektrotechnik und Feinmechanik. Dia Gesellschaft ist ferner befugt, Konzessionen zur gewerblichen Ausnutzung der Elektrizit├Ąt zu erwerben, sich bei staatlichen, kommunalen oder privaten Unternehmungen mit ├Ąhnlichen Zwecken zu beteiligen oder solche zu begr├╝nden, zu ├╝bernehmen, zu pachten oder zu finanzieren, ihnen Vorsch├╝sse oder Darlehen zu bewilligen, Aktien, Schuldverschreibungen und sonstige Titel derartiger Unternehmungen wie auch Forderungen derselben aus ihrem Gesch├Ąftsbetriebe gegen Dritte zu erwerben, zu beleihen, zu ver├Ąu├čern oder sonst zu verwerten. Die Gesellschaft ist endlich berechtigt, bewegliche und unbewegliche Anlagen, Sachen und Rechte, welche zur Durchf├╝hrung elektrischer Unternehmungen dienlich oder f├Ârderlich erscheinen, zu erwerben, zu begr├╝nden, auszunutzen, zu verwerten oder sich an solchen Anlagen usw. zu beteiligen sowie ├╝berhaupt alle Ma├čnahmen zu ergreifen und alle Gesch├Ąfte zu machen, welche zur Erreichung oder F├Ârderung der Zwecke der Gesellschaft n├╝tzlich und angemessen erscheinen. Fabrikationsprogramm: Die S. & H. A.-G. stellt in ihren Fabrikationsst├Ątten s├Ąmtliche Einrichtungen f├╝r das Fernmelde- und Me├čwesen, feinmechanische Apparate, elektrochemische Anlagen u. a. her. Die Herstellung von Erzeugnissen auf den Gebieten des Starkstromes, der Beleuchtungstechnik, des Eisenbahnsicherungswesens und teilweise der elektromedizinischen Technik liegt bei Tochtergesellscnaften und Beteiligungen der Gesellschaft, ebenso wie die Verarbeitung von Kohle zu Elektroden, Kohlenst├Ąben f├╝r Bogenlampen, Elementkohlen u. dgl. N├Ąhere Angaben ├╝ber die Fabrikate der Siemens & Halske A.-G. siehe bei den einzelnen Werken.
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 6245]


ZEIT1895
THEMABau elektrischer Bahnen
TEXTIn Barmen-Heckinghausen und -Toelleturm, Bochum - Herne, Berlin Anhalter Bf - Steglitz, Berlin-Pankow, Berlin-Charlottenburg, Hohensch├Ânhausen. Dresden-Schlo├čplatz - Blasewitz - Loschwitz; Gro├č Lichterfelde - Berlin-S├╝dende, Steglitz und Anhalter Bf - Potsdamer Bf; Hannover: 4 Stadtlinien; Beuthen: Grubenbahn der Hohenzollerngrube; Leipzig; M├╝lhausen (Els.); Sachsenhausen - Offenbach; Zauckerode; Barmen - Wichlinghausen (im Bau); Berlin-Gesundbrunnen - Pankow und Charlottenburg (im Bau); Dresden (im Bau); Gelsenkirchen - Braubauerschacht und Wanne-Eickel; Schalke - Gelsenkirchen - Wattenscheid (im Bau); Berliner Hochbahn (in Vorbereitung); Bochum - Eickel und Bochum - Wattenscheid (in Vorbereitung); Steele - Gelsenkirchen (in Vorbereitung). Ausl├Ąndische im Betriebe: in Budapest(Volkstheater-Steinbruch - Centralfriedhof - Universit├Ątsplatz - Josefst├Ądter Bahnhof, Akademie Rodmanitzkygasse - Stadtw├Ąldchen, Westbahnhof-Borarosplatz, Andrassystrasse - Stadtw├Ąldchen); Bukarest, Genua, Lemberg, M├Âdling bei Wien, Sarajevo; im Bau begriffen: in Basel, Budapest (Quai - Stadtw├Ąldchen); in Vorbereitung: Budapest (Quaibahn), Vorarlberg - Bludenz - Schruns.



ZEIT2009
THEMAVerschl├╝sselung des Herstelldatums von Telefonen
TEXTA: 1920 / 1945 / 1970 / 1990 / 2010;
B: 1921 / 1946 / 1971 / 1991;
C: 1922 / 1947 / 1972 / 1992;
D: 1923 / 1948 / 1973 / 1993;
E: 1924 / 1949 / 1974 / 1994;
F: 1925 / 1950 / 1975 / 1995;
G: 1926 / 1951 / 1976;
H: 1927 / 1952 / 1996;
J: 1928 / 1953 / 1977 / 1997;
K: 1929 / 1954 / 1978 / 1998;
L: 1930 / 1955 / 1979 / 1999;
M: 1931 / 1956 / 1980 / 2000;
N: 1932 / 1957 / 1981 / 2001;
O: 1933 / 1958;
P: 1934 / 1959 / 1982 / 2002;
Q: 1935 / 1960;
R: 1936 / 1961 / 1983 / 2003;
S: 1937 / 1962 / 1984 / 2004;
T: 1938 / 1963 / 1985 / 2005;
U: 1939 / 1964 / 1986 / 2006;
V: 1940 / 1965 / 1987 / 2007;
W: 1941 / 1966 / 1988 / 2008;
X: 1942 / 1967 / 1989 / 2009;
Y: 1943 / 1968;
Z: 1944 / 1969.
QUELLE[Arbenz: Die verflixte "31"; Sammler- und IG f├╝r das historische Fernmeldewesen]