Maschinenfabrik Paschen AG

Allgemeines

FirmennameMaschinenfabrik Paschen AG
OrtssitzKöthen (Anh)
StraßeFabrikstr. 23/24
Postleitzahl06366
Quellenangaben[Maschinenindustrie (1939/40) 532] [Handbuch Akt.-Ges. (1943) 2281]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
17.12.1897 Gründung gegründet unter Übernahme der Firma Aug. Paschen Maschinen- und Werkzeugfabrik in Köthen (Anh.) mit einem Kapital von 750.000 Mark
1911 Kapitalerhöhung um M 250.000,00
1919 Erhöhung des Kapitals um M 300.000,00
1920 Kapitalerhöhung um M 700.000,00
06.12.1924 Lt. Hauptversammlung vom 6. Dezember 1924 Umstellung des Kapitals von M 2.000.000,00 auf RM 1.200.000,00 durch Abstempelung der Aktien von M 1.000,00 auf RM 600,00.
01.01.1929 Übernahme der Abteilung "Rudolph & Co., Magdeburg"
30.04.1938 Änderung der Firma aus "Maschinen- und Werkzeugfabrik Aktiengesellschaft vormals Aug. Paschen" in "Maschinenfabrik Paschen Aktiengesellchaft"
30.06.1939 Lt. Hauptversammlung vom 30. Juni 1939 für Wertminderungen, Verlustdeckung usw. Herabsetzung des Grundkapitals von RM 1.200.000,00 auf RM 800.000,00 durch Herabsetzung des Nennbetrages der Aktien von RM 600,00 auf RM 400.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Apparate für die chemische Industrie 1939 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung  
Federhämmer 1939 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung  
Hubräder 1939 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung schon bei den Vorgänger-Firmen
kompl. Diffusionsanlagen 1939 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung schon bei den Vorgänger-Firmen
Kohlenbeschickungsanlagen 1939 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung  
Maschinen und Apparate für die Zuckerindustrie 1939 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung schon bei den Vorgänger-Firmen
Rübenschwemmanlagen 1939 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung schon bei den Vorgänger-Firmen
Rübenwaschanlagen 1939 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung schon bei den Vorgänger-Firmen
Schnitzelmaschinen 1939 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung schon bei den Vorgänger-Firmen
Zentrifugen 1939 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung  




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
1939   250      




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1 Umbenennung zuvor Maschinen- und Werkzeugfabrik AG, vorm. Aug. Paschen Masch- u Werkzeugf. --> Mf Paschen [Maschinenindustrie (1939/40) 532]




Allgemeines

ZEIT1943
THEMAOrgane und Kapital der Gesellschaft
TEXTVorstand: Sittig von Stamford, Leipzig, Vorsitzer (aus dem Aufsichtsrat delegiert); Oskar Meyer, Köthen (Anh.); Ludwig Schmiedel, Leipzig. Aufsichtsrat: Generaldirektor Willi Leithold, Vorsitzer, Bernburg-Dröbel; Bankdirektor Dr. jur. Hans Zimmermann, stellv. Vorsitzer, Dessau; Bankier Walter Häwert, Dresden; Fabrikbesitzer Arthur Hecker, Dresden; Fabrikbesitzer Sittig von Stamford, Leipzig (in den Vorstand delegiert); Bankdirektoi Heinz Klein, Magdeburg. Abschlußprüfer für 1943: Sächsische Revisions- und Treuhandgesellschaft A.-G., Leipzig. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je nom. RM 400,00Stammaktie l Stimme. Reingewinn-Verwendung: Der Reingewinn, der sich nach Vornahme von Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Rücklagen ergibt, wird wie folgt verteilt: Zunächst werden auf die Aktien bis zu 4 % des Nennbetrages als Gewinnanteil verteilt, sodann erhält der A.-R. den satzungsmäßigen Anteil am Reingewinn, der Rest wird an die Aktionäre verteilt, soweit die Hauptversammlung keine andere Verwendung beschließt. Grundkapital: nom. RM 800.000,00 Stammaktien in 2000 Stücken zu je RM 400,00 (Nr. l-2000).
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 2281]


THEMAZweck und Gegenstand des Unternehmens (Organe und Kapital der Gesellschaft)
TEXTGegenstand des Unternehmens: Herstellung und Vertrieb von Maschinen und Werkzeugen aller Art, insbesondere für die Zucker-, Trocknungs- und chemische Industrie, ebenso der Erwerb und Betrieb ähnlicher Geschäfte oder die Beteiligung an solchen. Erzeugnisse: Einrichtungen und Apparate tut die Zuckerindustrie, insbesondere Rübenschwemm- und Waschanlagen, Schnitzelmaschinen, Schnitzelmesser und, Messerkasten, komplette Diffusionsanlagen und Schnitzelpreßstationen, Rübenelevatoren und Transporteure, ferner Kohlenbeschickungsanlagen, Hubräder, Gußwaren, Maschinen und Apparate für chemische Industrie, fahrbare Transportbänder, Zentrifugen. Die am 1. Januar 1929 übernommene Abteilung "Rudolph & Co., Magdeburg", stellt Maschinen und Apparate für die chemische sowie für die Stärkeindustrie her. (Vorstand: Sittig von Stamford, Leipzig, Vorsitzer (aus dem Aufsichtsrat delegiert); Oskar Meyer, Köthen (Anh.); Ludwig Schmiedel, Leipzig. Aufsichtsrat: Generaldirektor Willi Leithold, Vorsitzer, Bernburg-Dröbel; Bankdirektor Dr. jur. Hans Zimmermann, stellv. Vorsitzer, Dessau; Bankier Walter Häwert, Dresden; Fabrikbesitzer Arthur Hecker, Dresden; Fabrikbesitzer Sittig von Stamford, Leipzig (in den Vorstand delegiert); Bankdirektoi Heinz Klein, Magdeburg. Abschlußprüfer für 1943: Sächsische Revisions- und Treuhandgesellschaft A.-G., Leipzig. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je nom. RM 400,00Stammaktie l Stimme. Reingewinn-Verwendung: Der Reingewinn, der sich nach Vornahme von Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Rücklagen ergibt, wird wie folgt verteilt: Zunächst werden auf die Aktien bis zu 4 % des Nennbetrages als Gewinnanteil verteilt, sodann erhält der A.-R. den satzungsmäßigen Anteil am Reingewinn, der Rest wird an die Aktionäre verteilt, soweit die Hauptversammlung keine andere Verwendung beschließt. Grundkapital: nom. RM 800.000,00 Stammaktien in 2000 Stücken zu je RM 400,00 (Nr. l-2000).)


THEMABesitzverhältnisse (Organe und Kapital der Gesellschaft)
TEXTAnlagen: Maschinenfabrik mit Montagehallen; Gießerei, Tischlerei, Schnitzelmesserfabrik. (Vorstand: Sittig von Stamford, Leipzig, Vorsitzer (aus dem Aufsichtsrat delegiert); Oskar Meyer, Köthen (Anh.); Ludwig Schmiedel, Leipzig. Aufsichtsrat: Generaldirektor Willi Leithold, Vorsitzer, Bernburg-Dröbel; Bankdirektor Dr. jur. Hans Zimmermann, stellv. Vorsitzer, Dessau; Bankier Walter Häwert, Dresden; Fabrikbesitzer Arthur Hecker, Dresden; Fabrikbesitzer Sittig von Stamford, Leipzig (in den Vorstand delegiert); Bankdirektoi Heinz Klein, Magdeburg. Abschlußprüfer für 1943: Sächsische Revisions- und Treuhandgesellschaft A.-G., Leipzig. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je nom. RM 400,00Stammaktie l Stimme. Reingewinn-Verwendung: Der Reingewinn, der sich nach Vornahme von Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Rücklagen ergibt, wird wie folgt verteilt: Zunächst werden auf die Aktien bis zu 4 % des Nennbetrages als Gewinnanteil verteilt, sodann erhält der A.-R. den satzungsmäßigen Anteil am Reingewinn, der Rest wird an die Aktionäre verteilt, soweit die Hauptversammlung keine andere Verwendung beschließt. Grundkapital: nom. RM 800.000,00 Stammaktien in 2000 Stücken zu je RM 400,00 (Nr. l-2000).)