Lindheim & Hawthorn

Allgemeines

FirmennameLindheim & Hawthorn
OrtssitzUllersdorf (b. Glatz)
Art des UnternehmensLokomotivbau
AnmerkungenInhaber [Zuschrift Reinhard Brauner, Grünwald, 05.09.2008]: Hermann Dietrich Lindheim (sein Grab existiert noch um 2007 in Ullersdorf). Siehe auch dessen Textilfabrik! Bei [Metzeltin] für den Lokomotiv-Hersteller fälschlich: "K. D. Lindheim (etwa 1800-1860), Baumwollspinnerei". Der Lokomotivbau (vmtl. nur Montage) erfolgte in Zusammenarbeit mit "R. & W. Hawthorn", Newcastle; die drei gebauten Loks erhielten Hawthorn-Fabriknummern.
Quellenangaben[Slezak: Lokomotivfabriken Europas (1962)] [Messerschmidt: Tb dt Lokomotivfabriken (1977)] [Metzeltin: Die Lokomotive (1971) 126] [Organ (1937) 209] Wikipedia




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1844 Die Gebr. Lindheim tun sich mit der Lokomotivfabrik "R. & W. Hawthorn" in Newcastle zusammen, um in einer angegliederten Maschinenfabrik "Lokomotiven und alle zum Bau von Eisenbahnen erforderlichen Maschinen und Gegenstände" zu fertigen.
19.04.1846 Probefahrt der ersten Lokomotive bei der Oberschlesischen Bahn und wird als Betr.-Nr. 24 für 9.500 Taler erworben.
1847 Lieferung von 2 weiteren Lokomotiven an die Niederschlesisch-Märkische Bahn (Betr.-Nr. 61/62). Sie werden 1864 bzw. 1866 ausgemustert.
1854 H. D. Lindheim erhält zusammen mit Merck in Hamburg die Erlaubnis zu Vorarbeiten zum Bau der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn (Wien-Salzburg)
1858 Ausmusterung der ersten Lokomotive (eingesetzt bei der Oberschlesischen Bahn)




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampflokomotiven 1846 Beginn 1847 Ende Vmtl. nur Import und Montage, mit Fabriknummern von Hawthorn




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1846 Nebenwerk zuvor Hermann Dietrich Lindheim