Vereinigte Hamburg-Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie

Allgemeines

FirmennameVereinigte Hamburg-Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie
OrtssitzMagdeburg
OrtsteilBuckau
StraßeKaufhof 3
Postleitzahl391xx
Art des UnternehmensBinnenschiffsreederei und Maschinenfabrik
AnmerkungenBis 1841: "Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie" (s.d.). Mit Maschinenfabrik in Buckau. VerwaltungsgebĂ€ude der Reederei: Kaufhof 3. Firmierung teils nur mit "Hamburg-Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie" angegeben. Betrieb seit 1883 an "Kette", Dresden-Uebigau ĂŒbergegangen. Seit 1884 "Maschinenfabrik Buckau AG" (s.d.)
Quellenangaben[125 Jahre Maschinenfabrik Buckau Wolf (1963)] [MĂŒller/Quinger] [Mahr: Steam for oscillation (1992) 28] Wikipedia




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
05.01.1837 GrĂŒndung des VorgĂ€nger-Unternehmens (1. Generalversammlung), treibende Kraft: Alfred Tischbein.
18.07.1838 Offizielle GrĂŒndung des VorgĂ€nger-Unternehmens, der "Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie"
1841 Alfred Tischbein nimmt den Lokomotivbau auf und bildet dabei die 1839/40 an die Magdeburg-Leipziger Bahn gelieferten Lokomotiven von Sharp nach.
01.01.1841 Die Gesellschaft entsteht durch Zusammenschluß der "Hamburg-Leipziger Dampfschiffahrts-Compagnie" (diese Firmierung seit 1838) mit der "Magdeburger Dampfschiffahrs-Compagnie" (gegr. 1838). - Das Aktienkapital wird auf 360.350 Taler erhöht und die Schiffsflotte um die Hamburger Schiffe ergĂ€nzt. Es gibt Sonderschiffe fĂŒr einen schnellen Passagierverkehr.
15.05.1842 Die erste Lokomotive "Magdeburg" (1A1, Innentriebwerk, d= 330 mm, h= 456 mm, D= 1676 mm) wird im April 1842 an die Magdeburg-Leipziger Bahn geliefert und am 15. Mai in Dienst gestellt. Bis zu ihrer Ausmusterung legt sie rund 430.000 km zurĂŒck.
1843 Andreae tritt als Chefkonstrukteur in die Maschinenfabrik Buckau ein.
1843 EinfĂŒhrung der Schleppschiffahrt
1843 Der Eisenverbrauch betrÀgt 589 t.
um 1844 Otto MĂŒller beginnt als VolontĂ€r bei der "Vereinigten Hamburger-Magdeburger Dampfschiffahrtsgesellschaft" in Buckau. Daneben besucht er sonntags die Kunstschule. Seine TagebĂŒcher aus dieser Zeit enthalten Skizzen ĂŒber Zucker- und Tabakfabrikation, Brennereien, Walzwerke, BrĂŒcken- und Schiffbau sowie Schiffs- und Spinnereimaschinen. - Nach dreijĂ€hriger Lehrzeit muß er seinen Unterhalt zunĂ€chst als Geselle in mĂŒhseliger Akkordarbeit verdienen.
1843 Eisenverbrauch: 589 t
1844 1844 wurden fertiggestellt: 2 Dampfschiffe, 24 Dampfmaschinen bis 24 PS, 10 hydr. Pressen, 1 Ziegelpresse, Apparate fĂŒr die Zuckerindustrie, Dampfkessel
1844 Es werden zwei Dampfschiffe, 24 Dampfmaschinen, zehn hydraulische Pressen und eine große Ziegelpresse fertiggestellt. Ferner werden zahlreiche Apparaturen fĂŒr die in der Region Magdeburg bedeutsame Zuckerindustrie, wie Vakuumpfannen und Pumpen gebaut. Es gehen auch AuftrĂ€ge fĂŒr den Bau von vier Lokomotiven, 16 Tendern und die Einrichtung einer Porzellanfabrik ein.
1844 Eisenverbrauch: 598 t
1845 Es werden 26.000 FahrgĂ€ste und 15.000 t FrachtgĂŒter befördert
1845 Das Schiff "Kronprinz von Preußen" wird durch das Platzen des Dampfsammelrohres vollstĂ€ndig zerstört. Da die Versicherung fĂŒr den Schaden nicht aufkommt, ergibt sich ein bedeutender wirtschaftlicher Verlust.
1845 Auf dem Schiff "Königin Elisabeth" platzt ein Siederohr, als es der Heizer mit einem Rohrputzer durchstoßen will. Da sich aufgrund schlechter Witterung, verbotener Weise, auch FahrgĂ€ste im Maschinenraum aufhalten, kommen auch mehrere Passagiere ums Leben.
1845 Die Dampfschifffahrt fĂ€hrt seither auch Dresden an, um einen Ausgleich zum zurĂŒckgehenden Hamburg-GeschĂ€ft, bedingt durch die Konkurrenz zur Eisenbahn, zu schaffen.
1845 Die Gewinne in der Schiffahrt gehen deutlich zurĂŒck.
1845 Eisenverbrauch: 735 t
1846 Der Eisenverbrauch betrÀgt 1.480 t.
1846 Eisenverbrauch: 1480 t
1847 Die "Alte Bude" (Maschinenfabrik Buckau) ist 1847 mit 800 BeschĂ€ftigten nach den Borsigwerken in Berlin zweitgrĂ¶ĂŸter Industriebetrieb Deutschlands. Die Maschinenfabrik Buckau baut und repariert nicht nur Dampfschiffe, sondern produziert Dampfkessel und Eisengußerzeugnisse aller Art.
1847 Alfred Tischbein baut nach eigenem Entwurf zwei 1A1-Lokomotiven fĂŒr die Niederschlesisch-MĂ€rkische Eisenbahn
1847 Seither werden weit ĂŒber die HĂ€lfte aller den stĂ€dtischen Packhof berĂŒhrenden GĂŒter durch die "Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie" befördert. Unter Leitung von Brami Andreae wird die Fabrik durch An- und Neubauten an der SĂŒlze, einem Nebenfluß der Elbe, vergrĂ¶ĂŸert und die WerkstĂ€tten mit neuzeitlichen Maschinen ausgestattet. Durch Brami Andreae wird die Corliss-Steuerung aus Amerika in Deutschland eingefĂŒhrt. EinfĂŒhrung der Kettenschleppschiffahrt in Deutschland durch die "Hamburg-Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie".
1847 Rudolf Wolf tritt als Lehrling in die "Vereinigte Hamburg-Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie" ein.
1848 Die Leitung durch Martin Christian Graff beginnt.
1848 In der Wirtschaftskrise 1848 verlĂ€ĂŸt Andreae die Maschinenfabrik Buckau und geht auf eine zweijĂ€hrige Studienreise, besonders in die USA.
1848 WĂ€hrend der Revolution von 1848 legen die Arbeiter der Maschinenfabrik in Buckau die Arbeit nieder und erheben Forderungen gegen die Werksleitung. Albrecht Tischbein redet daraufhin zu den Arbeitern und gibt den BeschĂ€ftigten fĂŒr den Nachmittag frei.
1848 Das Unternehmen wird zahlungsunfĂ€hig. - Bedingt durch die politische Unsicherheit in Europa gelang es nicht, gegenĂŒber auslĂ€ndischen GlĂ€ubigern bestehende Forderungen beizutreiben. Die Rohstoffpreise stiegen an, das Auftragsvolumen ging zurĂŒck. Zugleich hatte man auf kostspielige Weise versucht, den Passagierverkehr aufrecht zu erhalten. Als problematisch erwies sich auch der Versuch des Aufbaus der Lokomotivfertigung, trotz ausgelasteter KapazitĂ€ten. FĂŒr die Magdeburg-Wittenberger Bahn gefertigte Lokomotiven wurden nicht abgenommen. Kritisiert wurde auch die im VerhĂ€ltnis zum Umfang des GeschĂ€fts nur unzureichende Ausstattung mit Aktienkapital und die sehr teure Kapitalbeschaffung im Wege des Wechsels. Die Leitung der Maschinenfabrik wurde als zu wenig kaufmĂ€nnisch und der kaufmĂ€nnische Direktor des SchifffahrtsbĂŒros in Magdeburg als ĂŒberlastet beschrieben.
1848 Der neue Leiter, Martin Christian Graff, schrĂ€nkt die Personenschifffahrt stark ein und verĂ€ußert ĂŒberflĂŒssige Schiffe. Er weist an, dass alle Ausgaben durch ihn abzuzeichnen sind und nur noch AuftrĂ€ge angenommen werden dĂŒrfen, die innerhalb von drei Monaten abzuarbeiten sind und deren Auftraggeber Garantie fĂŒr pĂŒnktliche Bezahlung ĂŒbernehmen. Auch bittet er die Regierung um ein Darlehen von 240.000 Talern, was diese jedoch ablehnt. Lediglich 10.000 Taler werden zur Zahlung aktueller Löhne und Zölle bewilligt. Um das Unternehmen zu sanieren, vereinbart Graff mit den GlĂ€ubigern, daß diese PrioritĂ€tsaktien im Wert von 550.000 Talern, zu verzinsen mit jĂ€hrlich 5 % ĂŒbernehmen.
1848 Bestellung durch den preußischen Staat zum eiligen Bau von vier Kanonenbooten. - Da man sich verkalkuliert hat, versursacht der Auftrag einen Verlust von 15.000 Talern.
1849 Die Leitung der "Vereinigten Hamburg-Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie" durch Alfred Tischbein endet; er ist noch kurze Zeit in Buckau als Zivilingenieur tĂ€tig, ehe er nach Rostock geht, um dort die Neptun-Werft zu grĂŒnden
1850 Der Name "Maschinenfabrik Buckau" bĂŒrgert sich mehr und mehr ein
um 1850 Die "Vereinigte Hamburger-Magdeburger Dampfschiffahrtsgesellschaft in Buckau" stellt O. MĂŒller in ihrer Berliner Konstruktionsabteilung an. - Binnen kurzer Zeit bringt er es hier zum Oberingenieur und spĂ€ter zum Nachfolger seines Chefs Brami Andreae.
1851 Ende des Lokomotivbaues mit 16 StĂŒck bis 1851
1852 Bau des Gasometers fĂŒr das neue Gaswerk in Magdeburg
1853 Bei einem Großbrand werden Teile der Fabrik, vor allem die DrehereigebĂ€ude, zerstört. Außerdem wird die Tischlerei zum grĂ¶ĂŸten Teil vernichtet. Schleiferei und Kesselhaus tragen SchĂ€den davon. Die Versicherungszahlung fĂ€llt gering aus. Etwa 89.000 Taler mĂŒssen fĂŒr den Wiederaufbau aufgewandt werden.
1853 Das neu angeschaffte Dampfschiff "Dresden" wird auf der Elbe bei Riesa durch eine Explosion des Kessels zerstört. FĂŒnf Menschen kommen ums Leben.
01.06.1854 bis 31.12.1854 Hermann Gruson wird zunÀchst technischer Direktor der Vereinigten Hamburg-Magdeburger Dampfschiffahrtsgesellschaft.
1855 Leitung der Maschinenfabrik der Vereinigten Hamburg-Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie durch Brami (= Abraham Maria) Andreae (1819 - 1875). Er bleibt bis zu seinem Tode Leiter des Werks
1855 Beide Unternehmenszweige werfen erhebliche Gewinne ab. Graff bildet einen Reservefonds, mit dessen Hilfe spÀter die PrioritÀtsaktien abgelöst werden sollen.
1855 Erstmalig seit 1848 wird eine Dividende ausgeschĂŒttet.
1857 Der Konkurrenzkampf bei der Elbschifffahrt in Verbindung mit sehr tiefen ElbwasserstĂ€nden im Sommer bringt fĂŒr diese Sparte erhebliche Verluste. Forderungen, die Schifffahrt auszugliedern, lehnt Graff in Hoffnung auf eine baldige Abschaffung der Elbzölle ab. Die Maschinenfabrik macht weiter sehr gute UmsĂ€tze, insbesondere durch AuftrĂ€ge von Bergbauunternehmen, die fĂŒr den Betrieb ihrer Anlagen sehr große Dampfmaschinen benötigen.
1858 Der Verlust bedingt durch die sechs Dampfschiffe und 17 SchleppkÀhne umfassenden Flotte betrÀgt 25.000 Taler.
04.1859 Der Schiffsverkehr nach Dresden muß aufgrund von NiedrigwasserstĂ€nden seit April eingestellt werden.
1860 Die Gesellschaft stellt den verlustbringenden Schiffsverkehr nach Dresden ein.
1862 Auszeichnung auf der Weltausstellung in London fĂŒr die gute AusfĂŒhrung und den praktischen Erfolg einer liegenden Dampfmaschine mit Corliss-Steuerung. - Andreae hatte die Corliss-Maschinen, die Brenstoffeinsparungen von bis zu 50 % ermöglichen, in Amerika kennengelernt.
1863 Erwerbung eines GrundstĂŒcks und Errichtung eines neuen VerwaltungsgebĂ€udes (am Kaufhof). - Nach dort wird 1864 das technische BĂŒro verlegt.
1863 Bis Ende 1863 Lieferung von 51 Dampfmaschinen, darunter solche von 200 PS
1864 Rudolf Ernst Weise beginnt seine TĂ€tigkeit in der Maschinenfabrik Buckau
1864 Der an der SĂŒlze gebaute Hafen des Betriebs erhĂ€lt Kaimauern.
1864 Es wird eine neue Montierwerkstatt errichtet.
1864 Die technischen BĂŒros der Maschinenfabrik ziehen vom Holzhof 7 und 8 (neben dem Packhof) in ein neu errichtetes GebĂ€ude Kaufhof 3 um
.
15.05.1866 Die Maschinenfabrik erhĂ€lt im Hinblick auf den unmittelbar bevorstehenden Deutschen Krieg die behördliche Weisung, einen Schuppen abzureißen. Mit solchen Maßnahmen wird das Vorfeld der Festung Magdeburg fĂŒr eine etwaige Belagerung vorbereitet. 50 MĂ€nner aus der Belegschaft gehen zum MilitĂ€r. Kriegsbedingt muß Kurzarbeit eingefĂŒhrt werden.
08.1866 Im August wird die Kettenschiffahrt zunÀchst auf der Magdeburger Stromelbe zwischen Magdeburg-Neustadt und Buckau aufgenommen.
1867 Bau von 18 Gasmotoren nach dem System "Langen & Otto"
1868 Es sind ĂŒber 51 km Kette fĂŒr die Kettenschifffahrt zwischen Magdeburg und Ferchland verlegt.
01.09.1868 Das erste deutsche Kettenschiff (Leistung: 60 PS) verkehrt zwischen Buckau und der Neustadt.
1869 DividendenausschĂŒttung von 12 %. Bedingt durch die neuen Kettenschiffe und Strombaumaßnahmen, ist im GeschĂ€ftsjahr auch die Schifffahrtssparte ohne Verlust.
1871 Es wird eine Dividende von 18 % gezahlt.
1872 Weitere 77 km Kette fĂŒr die Kettenschifffahrt sind von Ferchland nach Wittenberge verlegt. GesamtlĂ€nge nunmehr 126 km
1872 Der Umsatz der Maschinenfabrik steigt auf annÀhernd 750.000 Taler.
1873 Die Leitung durch Martin Christian Graff endet
1874 EinfĂŒhrung der Expansionsschiebersteuerung
1874 Die Kette fĂŒr die Kettenschifffahrt der "Vereinigten Hamburg-Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie" reicht bis Hamburg mit einer GesamtlĂ€nge von 233 km.
1875 GrĂŒnderkrise: Der AuftragsrĂŒckgang zwingt zur Herabsetzung der tĂ€glichen Arbeitszeit von 11 auf 7 h
06.05.1875 Tod von Brami Andreae in Magdeburg an einem Schlaganfall
1880 Aufgabe der Schiffahrt und Konzentration auf die Maschinenfabrik Buckau
1880 1880: noch Schiffbau, insbesondere Schiffsdampfmaschinen
1880 Bau eines neuen Modellhauses, zwei neuer Kupolöfen, Erweiterung der Kesselschmiede
1880 Aufgabe der Schiffahrt und Konzentration auf die Maschinenfabrik Buckau
12.09.1880 Verkauf sĂ€mtlicher Schiffe an die "Deutsche Elbschiffahrtsgesellschaft 'Kette'". Mit Beschluß vom 12. September erfolgt der Verkauf gegen Überlassung von 7750 Aktien zu je 300 Mark.
1881 Trennung von Reederei und Fabrikunternehmen
1881 Der Betrieb der Gesellschaft geht an die "Deutsche Elbschiffahrts-Gesellschaft 'Kette'" in Dresden-Uebigau ĂŒber. Daher Umfirmierung der Maschinenfabrik in: "Maschinenfabrik Buckau"
1881 Die Gesellschaft besitzt 14 Kettendampfer
1881 Umstellung des gesamten Schiffsmaterials auf den Kettenbetrieb
1881 Trennung von Reederei und Fabrikunternehmen.
1881 Nach Abtrennung der Schiffahrt ĂŒbersiedeln alle BĂŒros nach Buckau
1883 EinfĂŒhrung der Kondensation bei Dampfmaschinen
1884 Umwandlung der Maschinenfabrik in "Maschinenfabrik Buckau AG zu Magdeburg" (oder schon 1881?)
1884 Umwandlung der Firma in: "Maschinenfabrik Buckau A.-G. zu Magdeburg"




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Apparate fĂŒr die Zuckerindustrie 1840 schon in den 1840er Jahren 1884 Ende (--> Maschinenfabrik Buckau) Enge Zusammenarbeit mit Bock, Classen, Langen, Steffen u. Adant; 1859: Magdeburg ist mehr und mehr zum Zentrum der Zuckerindustrie geworden
Dampfkessel 1838 Beginn 1884 Ende (--> Maschinenfabrik Buckau)  
Dampfmaschinen 1841 Beginn (Umfirmierung) 1883 ab 1884 "Maschinenfabrik Buckau" 1862 auf der Weltausstellung London
Ericsson's calorische Maschinen 1860 Werbeprospekt (Archiv Dt. Museum) 1860 Werbeprospekt (Archiv Dt. Museum) Verspricht mit 33% Brennmaterial einer Dampfmaschine auszukommen
Gaskraftmaschinen 1867 in Lizenz von Langen und Otto     in Lizenz von Langen und Otto
Gasometer 1856 fĂŒr das neue Gaswerk in Magdeburg     1856: fĂŒr das neue Gaswerk in Magdeburg
hydraulische Pressen 1844        
Lokomotiven 1841 Beginn 1851 Ende (16 StĂŒck gebaut)  
Maschinen und Apparate fĂŒr die Zuckerindustrie 1844 ErwĂ€hnung      
RĂŒbenwaschmaschinen 1859 ErwĂ€hnung      
Teilkammer-Dampfkessel 1862 erste Lieferung, Patent von Blessinger     1862 erste Lieferung, Patent von Blessinger
Vakuum-Apparate 1859        
Verdampf-Apparate 1859 bekannt 1884 Ende (--> Maschinenfabrik Buckau)  
Wasserwerke 1859 Wasserwerk Magdeburg (Kosten: 506.000 tlr.)     1859: Auftrag fĂŒr das neue Wasserwerk Magdeburg (Kosten: 506.000 tlr.)
Ziegelpressen 1844 Beginn? 1884 Beginn (--> Maschinenfabrik Buckau)  




Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller
Schiffsdampfmaschine 1847 Maschinenfabrik Buckau AG
Dampfmaschine um 1853 unbekannt




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
1844 360       "beschĂ€ftigte Arbeiter". Wikipedia: 400
1845 445       "beschĂ€ftigte Arbeiter"
1846 680       "beschĂ€ftigte Arbeiter"
1847 800       Nach Borsig in Berlin die zweitgrĂ¶ĂŸte Maschinenfabrik in Deutschland. Wikipedia: 700
1848 500       Verringert infolge der Revolution von 1848
1858 480        
1859 500       Umsatz: 400.000 tlr.




Produktionszahlen

von bis Produkt im Jahr am Tag Einheit
1841 1851 Dampflokomotiven 16   StĂŒck




Firmen-Änderungen, ZusammenschĂŒsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1881 Umbenennung danach Maschinenfabrik Buckau AG Seit dem 1. Januar
1881 Umbenennung danach Kette, Deutsche Elbschiffahrts-Gesellschaft Verkauf der Schiffe am 12.09.1880
1841 Zusammenschluß, neuer Name zuvor Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie Vereinigung am 1. Januar