Theodor Wiedes Maschinenfabrik

Allgemeines

FirmennameTheodor Wiedes Maschinenfabrik
OrtssitzChemnitz
StraßeÄußere Dresdner Str. 7
Postleitzahl09130
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
AnmerkungenBis 1856: "Götze & Co." (s.d.). Anfangs: Zwickauer Straße. 1856 - 1861: "Theodor und Ernst Wiede". 1872-1892: "Dampf- und Spinnereimaschinenfabrik, vorm. Th. Wiedes Maschinenfabrik" (s.d.). Straße später: Dresdner Str. 48-54. 1906-11: Zweigwerk der "Hannoverschen Maschinenbau-Actien-Gesellschaft" (s.d.), dann an die "Sächsische Maschinenfabrik" (s.d.) verkauft.
Quellenangaben[Wagenbreth: Dampfmaschinen (1986) 226] [Blick, Chemnitz, 08.09.1993] [100 Jahre Dampfmaschine Werdau (1999) 37 (Uhlmann)] [Stadtanzeiger, 1.7.2000]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1842 Nach dem Ausscheiden des Kaufmanns August Götze als Teilhaber bei Richard Hartmann gründet er zusammen mit seinen Schwägern Theodor und Ernst Wiede die Maschinenbaufirma "Götze & Co."
1856 Umwandlung aus "Götze & Co.": Götze übergibt die Firma dien beiden Brüdern Wiede, da er sich nun der Gründung der Aktienspinnerei widmet. Neue Firmierung: "Theodor & Ernst Wiede"
1861 Firmierung bis 1861: "Ernst & Theodor Wiede"
1863 Tod von Theodor Wiede
10.1871 Im Oktober beteiligen sich die 460 Beschäftigten von Wiede am Streik der Chemnitzer Maschinenbau-Arbeiter zur Durchsetzung des Zehn-Stunden-Tags.
1872 Firmierung ab 1872: "AG Dampf- und Spinnereimaschinenfabrik" nach Umwandlung durch die Besitzer, Auguste Wiede, Carl Eduard Bergmann und Heinrich Ferdinand Lose, in eine Aktiengesellschaft.
1892 Firmierung bis 1892: "AG Dampf- und Spinnereimaschinenfabrik"
1905 Darstellung einer Dampfmaschinen-Ventilsteuerung
1906 Übernahme durch HANOMAG als Zweigwerk Chemnitz, gleiche Produktion in Chemnitz und Hannover. Firmiert lt. Briefkopf von 1908 als "Hannoversche Maschinenbau-Actien-Gesellschaft, Zweigwerk Chemnitz"
01.04.1911 Verkauf durch "Hannoverschen Maschinenbauanstalt vormals G. Egestorff" an die "Sächsische Maschinenfabrik vorm. R. Hartmann"
1929 Mit dem Zusammenbruch der Sächsischen Maschinenfabrik kommt auch das Aus für den Maschinenbau an der Dresdener Straße




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampfmaschinen 1861 Beginn (ex Götze & Co.) 1906 Ende (--> Hanomag Gründugnsjahre differieren
Fein- und Spinnkrempel 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen  
Krempelwölfe 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen  
Reißkrempel 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen  
Riemchenflorteiler 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen  
Schleifmaschinen für Spinnerei-Walzen u. -Deckel 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen  
Streichgarnselfaktoren 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen  
Streichgarnselfaktoren 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen  
Zwirnmaschinen 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen 1900 jedenfalls 1912 in Reutlingen  




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
1908   600      




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1892 Umbenennung zuvor Dampf- und Spinnereimaschinenfabrik, vorm. Th. Wiedes Maschinenfabrik AG Dampf- u. Spinnerei --> Wiede (Rückbenennung)
1872 Umbenennung danach Dampf- und Spinnereimaschinenfabrik, vorm. Th. Wiedes Maschinenfabrik Th. Wiede --> AG Dampf- u. Spinnerei
1906 Anschluß (Namensverlust) danach Hannoversche Maschinenbau-Actiengesellschaft, vorm. Georg Egestorff Wiede --> Hanomag
1911 Anschluß (Namensverlust) danach Sächsische Maschinenfabrik vorm. Richard Hartmann AG Übernahme des Chemnitzer HANOMAG-Werks (ex Wiede) durch SMF