Hannoversche Maschinenbau-Actiengesellschaft, vorm. Georg Egestorff


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Hannoversche Maschinenbau-Actiengesellschaft, vorm. Georg Egestorff: HANOMAG: Werksansicht Hannoversche Maschinenbau-Actiengesellschaft, vorm. Georg Egestorff: HANOMAG: Lokomotivbauhalle Hannoversche Maschinenbau-Actiengesellschaft, vorm. Georg Egestorff: HANOMAG: Werksgrundri├č Hannoversche Maschinenbau-Actiengesellschaft, vorm. Georg Egestorff: Hamomag: Kraftwerk


Allgemeines

FirmennameHannoversche Maschinenbau-Actiengesellschaft, vorm. Georg Egestorff
OrtssitzHannover
OrtsteilLinden
Stra├čeHamelner Str. 1
Postleitzahl30457
Art des UnternehmensLokomotiv- und Maschinenfabrik
AnmerkungenBis 1871: "Dr. B. Strousberg, Hannoversche Maschinenbauanstalt und Eisengie├čerei vorm. G. Egestorff" (s.d.). 1892: G├Âttinger Str. 1. Um 1892: Zweigb├╝ro in Berlin; Besitzer: Aktien-Gesellschaft. Vorst.: Generaldirektor Carl Stockhausen; Kollektiv-Prokura: Franz Hopf, Rob. Dietrich, Hans Bolze, Jean Dorn u. Carl Herrmann. Seit 1904 "HANOMAG" als verk├╝rzte Telegrafenadresse. Seit 1934 zum "Bochumer Verein" und damit zu "Vereinigte Stahlwerke". Im PLZ-Verzeichnis nur "Hamelner Chaussee". Ab 1952 zum Rheinstahl-Konzern; ab 1974 zu Massey-Ferguson; ab 1980 an Esch; 1984 wieder "Hanomag GmbH"; 1988 wieder AG; ab 1989 zu Komatsu
Quellenangaben[Maschinenindustrie (1939/40) 462] [Slezak: Lokomotivfabriken Europas (1962) 7] [G├Ârg: Pulsschlag eines Werkes] [Adressbuch Elektr.-Branche (1892) 80] [Handbuch Akt.-Ges. (1943) 3433]
HinweiseAbb: [Zeitschr. des Hannoverschen Architekten u. Ing.-Vereins]
Vergl.: http://www.hanomag-museum.de mit Horst-Dieter G├Ârg als Vorsitzendem der Hanomag IG e.V. und Andreas Asche als stellvertretendem Vorsitzenden der TFH e.V.




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
06.06.1835 Gr├╝ndung des Vorg├Ąnger-Unternehmens von Georg Egestorff als Privatunternehmen. Es befa├čt sich zun├Ąchst mit dem Dampfmaschinen- und -kesselbau
1838 Herstellung von Schiffsmaschinen
1846-1931 Seit 1846 verlie├čen insgesamt 11 000 Lokomotiven die Werkshallen.
1846 Der Lokomotivbau kommt hinzu, der neben dem Dampfkesselbau besondere Bedeutung gewinnen wird.
10.03.1871 Umwandlung in eine AG unter dieser Firma (am 10. oder am 14. M├Ąrz)
1872 Das Werk in Linden erh├Ąlt Eisenbahnanschlu├č.
1873 Ablieferung der 1000. Lokomotive "Bismarck". Sie steht auf der Weltausstellung in Wien
1874 Die "Serienproduktion" von Lokomotiven beginnt mit 250 Einheiten pro Jahr.
1875 Bau der ersten station├Ąren Ventildampfmaschine
um 1875 Franz Komnick aus Westpreu├čen geht nach seiner Lehrzeit als Schmied auf Wanderschaft und arbeitet u.a. bei der Hanomag und ist dorch auch beim Bau von gro├čen, station├Ąren Dampfmaschinen t├Ątig. - Er macht sich sp├Ąter in Elbing selbst├Ąndig.
1877 Erstes Patent auf einen Zweizylinder-Gasmotor angemeldet.
1881 Otto Helmholtz scheidet als technischer Direktor beim "Bochumer Verein" aus und geht in gleicher Funktion zur Hanomag.
1884 Bau der ersten Verbund-Schnellzuglokomotive Deutschlands
1884 In Deutschland baut die Hanomag die erste feuerlose Lokomotive
1887 Otto Helmholtz scheidet als technischer Direktor bei der Hanomag aus und geht dann zur "Gesellschaft f├╝r Stahlindustrie" nach Bochum
21.09.1888 Ablieferung der 2000. Lokomotive
1894 Das Kapital wird herabgesetzt 1880-1894 auf M 4.643.100,00
1894 Hanomag wird zum exklusiven Lokomotivlieferanten der Oldenburgischen Staatsbahn.
1896 Gr├╝ndung der Witwen- und Waisenkasse.
11.12.1897 Ablieferung der 3000. Lokomotive
1899 Entwurf f├╝r die erste 2B-Vierzylinder-Verbundlokomotive durch die Hanomag
1899-1901 Um die Jahrhundertwende beginnt ein starker Aufstieg des Unternehmens
1900 Gro├čz├╝giger Umbau der gesamten Anlagen
1900 Bau der ersten Dampfmaschine mit Lentz-Steuerung f├╝r das Elektrizit├Ątswerk Hannover
1900 Bei der Weltausstellung in Paris erh├Ąlt die Hannnoversche Maschinenbau AG den "Gro├čen Preis" f├╝r die erste Vierzylinder-Verbundlokomotive.
1901 Die Hanomag baut die erste preu├čische 2'B1'-Vierzylinder-Schnellzuglokomotive, Gattung S 7
1901 Ludwig No├ę beginnt seine T├Ątigkeit bei der Hanomag
1902 Erich Metzeltin tritt bei der sp├Ąteren HANOMAG ein
1903-1910 Von 1903 bis 1910 werden 320 mit ├ťberhitzern ausger├╝stete Lokomotiven hergestellt
01.08.1903 Ablieferung der 4000. Lokomotive
02.08.1903 In Anwesenheit des preu├čischen Handelsministers Theodor Adolf von M├Âller feiert die Hannoversche Maschinenbau-Aktiengesellschaft in Linden die Fertigstellung ihrer 4000. Lokomotive.
1904 Einf├╝hrung des Telegramm-K├╝rzels "HANOMAG" durch Erich Metzeltin
1905 Der erste Lastwagen mit Dampfantrieb (Bauart "Stoltz") wird vorgestellt.
1905 Die Lentz-Ventilsteuerung wird ab 1905 durch die HANOMAG auch bei Lokomotiven verwendet.
1905 Die Hanomag nimmt den Bau von Dampfmaschinen mit Lentz-Ventilsteuerung auf.
1906 ├ťbernahme der Theodor Wiede's Maschinenfabrik in Chemnitz
1906 Die HANOMAG ist alleiniger Fabrikant in Deutschland f├╝r Stirling-Kessel
1906 Bau von Stirling-Kesseln
1907 Alle Mitarbeiter mit f├╝nfj├Ąhriger Betriebszugeh├Ârigkeit erhalten eine Woche bezahlten Urlaub.
1907 Erich Metzeltin wird Direktor und Vorstandsmitglied der HANOMAG.
15.06.1907 Ablieferung der 5000. Lokomotive, einer 2/4-gekuppelten Personenzuglokomotive f├╝r die Oldenburgische Staatsbahn
1908 Das Kapital wird erh├Âht 1906-1908 auf M 8.000.000,00
1909-1910 Entw├╝rfe f├╝r die elektrischen Vollbahnlokomotiven Dessau - Bitterfeld
1909 Beginn des Baues von Gleichstromdampfmaschinen mit Lentz-Ventilsteuerung bei der HANOMAG
1909 Die Jahresproduktion von Lokomotiven betr├Ągt 350 St├╝ck. Der Exportanteil bel├Ąuft sich auf 50 Prozent.
1910 Bis 1910 sind 6.200 Lokomotiven in Auftrag gebracht
01.04.1911 Das Chemnitzer Werk der HANOMAG (ex Th. Wiede) wird an die S├Ąchsische Maschinenfabrik vorm. Richard Hartmann verkauft, nachdem die dortige Fabrikation nicht den erhofften Erfolg zeigte
01.04.1911 Verkauf des Chemnitzer Werks, der fr├╝heren Wiedesche Maschinenfabrik, an die "S├Ąchsische Maschinenfabrik, vorm. Rich. Hartmann"
1912 "Hanomag" wird auch als Briefadresse verwendet.
1912 Das Unternehmen nimmt den Schlepperbau auf. Es bringt diesen Fabrikationszweig schnell zu hoher Entwicklung.
1912 Die ersten WD-Motorpfl├╝ge f├╝r die Landwirtschaft werden pr├Ąsentiert.
1913 Herausgabe der ersten, monatlich erscheinenden Werkszeitung "Hanomag-Nachrichten".
1914-1918 Der Bau von Lokomotiven wird 1914 - 1918 erweitert.
1. Weltkrieg Kriegsbedingt werden auch Gesch├╝tze hergestellt; neuer Motorenbau 1 + 11 (Halle 9,1914, Halle 96,1917)
1. Weltkrieg W├Ąhrend des Ersten Weltkriegs wird ein neues Kraftwerk (16.700 kW) errichtet.
1917 Erich Metzeltin wird f├╝r seine Verdienste um den Lokomotivbau zum Kgl. Baurat ernannt.
1917 Das Werksgeb├Ąude am Deisterplatz wird nach Pl├Ąnen von Alfred Sasse errichtet. Es hat an den oberen Geb├Ąudeecken die beiden Monumentalskulpturen "Industrie" und "Arbeit".
23.01.1917 ├ťbergabe der mit Girlanden und Fahnen geschm├╝ckten 8000. Lokomotive (Nr. 266 "Berlin") an die Gro├čherzoglich Oldenburgische Staatsbahn in Gegenwart von Oberbaurat Ranafier (Oldenburg), Hanomag-Direktor Albin Mittenzwei, Kommerzienrat Bankdirektor P. Klaproth, Hanomag-Direktor Metzeltin, Ingenieur Mohl (Konstrukteur der Lokomotive), Oberingenieur Hupbach und Ingenieur Behrend (Betriebsingenieur der Lokomotivhalle)
1919 Der erste Hanomag-Kettenschlepper nach Konstruktionen des Berliner Ingenieurs Ernst Vollmer mit Mehrstoffmotor wird vorgestellt.
23.08.1919 Juri Lomonossow besucht die Firma Hanomag und informiert sich intensiv ├╝ber den Lokomotivbau in Deutschland.
01.10.1919 ├ťbergabe der "Elberfeld 5578" als 9.000ste Hanomag-Lok (eine preu├čische G 12)
1921 Der Kettenschlepper Z 50 erg├Ąnzt das Zugmaschinenprogramm.
1921 Kapitalerh├Âhung von 1920-1921 auf M 42.000.000,00
1921 Kurt Ewald beginnt als Konstrukteur und Abteilungsleiter bei der Hanomag
06.07.1922 Direktor Albin Mittenzwei wird zum Ehrenb├╝rger der TH Hannover ernannt
15.07.1922 In den Hanomag-Werken Hannover verl├Ą├čt die 10000. dort gebaute Lokomotive die Fabrik.
1923 Die Hanomag tritt in Verbindung mit der "Bergbau A.-G. Lothringen", die die Aktienmehrheit erwirbt.
1924 Beginn der Automobilherstellung. Das Unternehmen bringt diesen Fabrikationszweig schnell zu hoher Entwicklung.
1924 Das legend├Ąre "Kommi├čbrot" ist der erste Kleinwagen. Er wird auf der Berliner Automobilausstellung vorgestellt. Als erster seriengefertigter deutscher Kleinwagen geht er in die Geschichte ein. Erster Typ ist der P (2/10 PS), mit stehendem Einzylindermotor, 502 cm┬│, 7,4 kW (10 PS), 60 km/h.
1924 Der erste Hanomag Radschlepper (WD) mit Ottomotor kommt auf den Markt.
1924-1928 Hanomag produziert das Kommi├čbrot 16.000mal.
1924 Ende der Amtszeit von Erich Metzeltin als Direktor und Vorstandsmitglied der HANOMAG.
1925 Fertigung der ersten Stra├čenzugmaschine mit Gummireifen.
14.01.1925 Laut Generalversammlung vom 14. Januar 1925 Umstellung des Grundkapitals von M 42.000.000,00 auf RM 14.466.600,00. Das Stamm-Grundkapital wird im Verh├Ąltnis 2 : 1 von M 28.000.000,00 auf RM 14.000.000,00 zusammengelegt und das Vorzugs-Grundkapital von M 14.000.000,00 auf RM 466.600,00.
1927 Hanomag-Kleinlastwagen werden in Serie gebaut, u.a. f├╝r die Feuerwehr.
1928 Die Produktion vom "Kommi├čbrot" wird eingestellt.
1928 Entwicklung des ersten Hanomag-Dieselmotors als Viertakter Schr├Ąg-Nocken-Einspritzpumpe.
1928 Als Nachfolger des "Kommi├čbrots" geht der 3/16 in Serie.
1929 ├ťbernahme des Dampfmaschinenbaues durch die Braunschweigische Maschinenbauanstalt
1929 Der Pkw Typ P (3/16 PS) mit Vierzylinder-Reihenmotor, 751 cm┬│, 16 PS (11,8 kW), 75 km/h, kommt heraus; er wird bis 1930 gebaut.
1930-1939 Die Zugmaschine Gigant SS 100 mit 100 PS wird vorgestellt.
1930 Hanomag-Dieselmotoren werden serienm├Ą├čig in Rad- und Kettenschlepper sowie in Schnellastwagen eingebaut.
1930 Baubeginn der Pkw-Typen 53 (3/16 PS), 797 cm┬│, 11,8 kW (16 PS), 75 km/h und Typ 63 (4/20 PS), 1097 cm┬│ 14,7 kW (20 PS), 80 km/h; beide mit Vierzylinder-Reihenmotor. Bauzeit bis 1931
1931 Die Hanomag ebenso wie andere Unternehmungen wird von der allgemeinen Wirtschaftskrise betroffen, vergleicht sich mit ihren Gl├Ąubigern (40%), verpachtet vor├╝bergehend die Abteilung Automobil- und Schlepperbau - der Dampfmaschinen- und -kesselbau war inzwischen eingestellt und der Lokomotivbau auf die Firma Henschel & Sohn A.-G., Kassel, gegen eine h├Âhere Abfindung ├╝bertragen - an die zu diesem Zwecke gegr├╝ndete "Hanomag-Automobil- und Schlepperbau-G. m. b. H." und f├╝hrt eine Sanierung durch unter Zusammenlegung des bisherigen Grundkapitals von RM 9.000.000,00 auf RM 900.000,00 durch.
1931 Baubeginn der Pkw-Typen N 53 (3/17 PS), 797 cm┬│, 17 PS (12,5 kW), 75 km/h und Typ N 63 (4/23 PS), 1097 cm┬│ 23 PS (16,9 kW), 82 km/h; beide mit Vierzylinder-Reihenmotor. Bauzeit bis 1932
29.06.1931 Nach 10.578 Einheiten wird der Lokomotivbau an Henschel in Kassel verkauft. Die h├Âchste Fabrik-Nr. ist die 10.765, da einige Auftr├Ąge storniert wurden.
04.07.1931 Die Generalversammlung vom 4. Juli 1931 beschlie├čt Herabsetzung des Grundkapitals von RM 14.466.600,00 auf RM 9.000.000,00, und zwar durch Vernichtung von RM 890.000,00 Stammaktien und RM 76.600,00 Vorzugsaktien aus Eigenbesitz, ferner durch Zusammenlegung der verbleibenden Stammaktien von RM 13.110.000,00 und der restlichen Vorzugsaktien von RM 390.000,00 im Verh├Ąltnis 3 :2.
1932 Die Produktion von Frontlenker-Lastwagen mit Dieselmotoren wird aufgenommen.
1932 Baubeginn der Pkw-Typen 900 (3/18 PS), 898 cm┬│, 18 PS (13,2 kW), 80 km/h und Typ 11 (4/23 PS), 1097 cm┬│, 23 PS (16,9 kW), 82 km/h; beide mit Vierzylinder-Reihenmotor. Bauzeit bis 1934.
1932/33 ├ťbernahme der Abteilungen Dampfkesselbau und Feuerungsanlagen durch die "Deutsche Babcock & Wilcox"
1933 Mit dem "Kurier", sp├Ąter dem "Garant", wird die Pkw-Produktion ausgeweitet.
1933 Die erste Planierraupe K 50 (50 PS Leistung, auf der Basis des Hanomag-Raupenschleppers KD 48), zusammen mit Menck & Hambrock entwickelt, geht in Serie
1933 Der R├╝stungsanteil bei der Produktion liegt bei 40 Prozent.
1933 Baubeginn des Pkw-Typ 15 (6/32 PS), 1504 cm┬│, 32 PS, (23,5 kW), 98 km/h, mit Vierzylinder-Reihenmotor. Bauzeit bis 1934.
1934 Die Produktion des "Rekord", eines Mittelklassewagens, wird aufgenommen.
1934 Baubeginn der Pkw-Typen "Garant" Typ 11/4, 1097 cm┬│, 23 PS (16,9 kW), 82 km/h (gebaut bis 1935) und "Rekord" Typ 15 K, 1504 cm┬│, 32 PS (23,5 kW), 98 km/h (gebaut bis 1936) und "Sturm" Typ 22 K, 2252 cm┬│, 50 PS (37 kW), 110 km/h (gebaut bis 1936) und "Kurier" Typ 11 K, 1097 cm┬│, 23 PS (16,9 kW), 82 km/h (gebaut bis 1938); bis auf "Sturm" (Sechszylinder) alle mit Vierzylinder-Reihenmotor.
26.06.1934 Eine weitere Herabsetzung des Kapitals erfolgt in der Generalversammlung vom 26. Juni 1934 um RM 8.100.000,00 auf RM 900.000,00 in erleichterter Form zwecks Deckung von Verlusten und zwecks Ausgleichs von Wertminderungen der Verm├Âgensgegenst├Ąnde der Gesellschaft, und zwar sowohl hinsichtlich der Stammaktien als auch der Vorzugsaktien durch Verminderung des Grundkapitals im Verh├Ąltnis 10 : 1 im Wege der Herabsetzung des Nennwertes der Aktien und bei denjenigen Aktien, die auf einen Nennwert unter RM 1.000,00 lauten, durch Zusammenlegung von Aktien.
01.10.1934 bis 30.09.1944 F├╝r die Zeit des zwischen dem Bochumer Verein und der Hanomag getroffenen Abkommens (1. Oktober 1934 bis 30. September 1944), wonach die Hanomag den Betrieb als Organgesellschaft f├╝hrt, erhalten die Hanomag- Aktion├Ąre vom Bochumer Verein eine feste Dividende von 5 %.
01.10.1934 Mit Wirkung zum 1. Oktober 1934 ├ťbernahme der Aktienmehrheit des angeschlagenen Fahrzeug- und Maschinenbaubetriebs durch den "Bochumer Verein" auf Anraten der Wehrmacht.
18.10.1934 Laut au├čerordentlicher Generalversammlung vom 18. Oktober 1934 Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien durch Beseitigung der Vorzugsrechte der Aktion├Ąre; sodann Erh├Âhung des Grundkapitals um RM 9.100.000,00 auf Reichsmark 10.000.000,00 (vmtl. zum 31. Dezember) durch Ausgabe von 9100 Aktien zu RM 1.000,00 zum Nennwert. Die gesamten neuen Aktien ├╝bernimmt der "Bochumer Verein f├╝r Gu├čstahlfabrikation A.-G.", Bochum.
Ende 1934 Im Zusammenhang mit der ├ťbernahme des Mehrheitspaketes durch den "Bochumer Verein" wird Ende des Jahres zwecks Zuf├╝hrung von neuen Mitteln f├╝r den Neuaufbau des Werkes das Grundkapital wieder auf RM 10.000.000,00 erh├Âht und der Vertrag mit der "Hanomag-Automobil- und Schlepperbau-G.m.b.H." aufgel├Âst. Laufzeit des Abkommens mit dem Bochumer Verein vom 01.10.1934 bis 30.09.1944.
01.01.1935 Die "Hanomag A.-G." ├╝bernimmt nach der Aufl├Âsung der "Hanomag-Automobil- und Schlepperbau-G. m. b. H." wieder den gesamten Betrieb.
1935 Baubeginn des Pkw "Garant" Typ 11/35, 1097 cm┬│, 23 PS (16,9 kW), 82 km/h mit Vierzylinder-Reihenmotor. Gebaut bis 1936
06.06.1935 Jubil├Ąum der 100j├Ąhrigen Wiederkehr seines Bestehens
1936 Vorstellung des "Rekord-Diesel"-Pkw.
1936 Die dem Unternehmen auf Grund der im Jahre 1936 weiterhin vorgenommenen Erh├Âhung des Kapitals von RM 10.000.000,00 auf RM. 20.000.000,00 zuflie├čenden neuen Mittel werden zum gro├čen Teil zum Weiterausbau des Werkes, vornehmlich der Abteilung Schlepperbau, verwandt.
1936 Der R├╝stungsanteil bei der Produktion steigt auf 60 Prozent.
1936 Baubeginn des Pkw "Garant" Typ 11/36, 1097 cm┬│, 23 PS (16,9 kW), 82 km/h mit Vierzylinder-Reihenmotor, gebaut bis 1938, und des "Sturm" Typ 23 K und 23 KI, 2252 cm┬│, 50-55 PS (37-40 kW), 110-114 km/h mit Sechszylinder-Reihenmotor gebaut bis 1939.
28.05.1936 Laut Generalversammlung vom 28. Mai 1936 wird das Kapital erh├Âht um RM 10.000.000,00 auf RM 20.000.000,00 durch Ausgabe neuer Aktien zu RM 1.000,00 zu pari.
1937 Baubeginn der Pkw-Tpen "Rekord" Typ 15 K, 1504 cm┬│, 35 PS (25,7 kW), 98 km/h und "Rekord Diesel" Typ D 19 A, 1910 cm┬│, 35 PS (25,7 kW), 90 km/h ; beide mit Vierzylinder-Reihenmotor, gebaut bis 1938
03.04.1937 Gr├╝ndung der "Maschinenfabrik Niedersachsen G.m.b.H." mit Beteiligung der Firma Eisenwerk W├╝lfel zur Herstellung von R├╝stungsg├╝tern (auch 1928 und 1938 genannt)
1938 Mit dem 1,3 Liter-"Typ Autobahn" geht ein moderner Pkw mit stromlinienf├Ârmiger Ganzstahlkarosse in Serie.
1938 Nach Pl├Ąnen von Emil Mewes wird der Geb├Ąudekomplex am Hanomag-Haupttor an der G├Âttinger Stra├če gebaut, der mit der ├╝bergro├čen Skulptur eines "Hammermanns" verziert wird.
1938 Baubeginn des Pkw-Typs "1,3 Liter" Typ 13, 1298 cm┬│, 32 PS (23,5 kW), 115 km/h mit Vierzylinder-Reihenmotor, gebaut bis 1941
1939 Ein Hanomag-Diesel-Rennwagen f├Ąhrt bei Dessau vier Weltrekorde, die bis in die 60er Jahre Bestand haben, die H├Âchstgeschwindigkeit liegt bei 165 km/h.
1939 Baubeginn des Pkw-Typs "Diesel Typ 19 K", 1910 cm┬│, 25,7 kW (35 PS), 90 km/h mit Vierzylinder-Reihenmotor, gebaut bis 1940
2. Weltkrieg Im Zweiten Weltkrieg werden, neben der Zulieferung zu anderen R├╝stungsbetrieben, Halbkettenfahrzeuge, Selbstfahrlafetten, Eisenbahn- und Langrohrgesch├╝tze gebaut; bei Kriegsende sind 50 Prozent der Produktionsanlagen infolge von Luftangriffen zerst├Ârt.
01.09.1939 bis 01.08.1940 Die Arbeiten der 1938 gegr├╝ndeten Zweiggesellschaft in Paris werden durch den Krieg im Herbst 1939 unterbrochen, jedoch sofort nach Beendigung des Feldzuges gegen Frankreich mit verst├Ąrkten Mitteln wieder aufgenommen.
2. Weltkrieg Es werden die Gesch├╝tzrohre aus der Produktion des "Bochumer Vereins" w├Ąhrend des Zweiten Weltkrieges zu kompletten Waffen montiert
1941 Neu aufgenommen im Schlepperprogramm wird ein 40-PS-Kleinschlepper f├╝r die Landwirtschaft als Bauernschlepper.
1941 Der weitere Ausbau des Werkes in den Jahren 1938 bis 1941 ist den durch die Erfordernisse bestimmten Aufgaben angepa├čt.
ab 1943 An der Stelle der 1869 gebauten Arbeitersiedlung "Klein-Rum├Ąnien" wird die Halle I an der G├Âttinger Stra├če errichtet, deren Tragwerk urspr├╝nglich f├╝r eine U-Boot-Fertigungshalle in der Nordwerft der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven vorgesehen war.
01.06.1943 Letzte ordentliche Hauptversammlung bis 1943/44
Ende 1944 Die als "U-Boot-Halle bezeichnete Halle I an der G├Âttinger Stra├če wird erst Ende 1944 fertig; sie dient nicht mehr der R├╝stungsproduktion.
1946 Wiederaufnahme der Produktion von Anh├Ąngern, Ketten- und Radschleppern sowie Diesel-Schnelltransportern.
1950 Der erste Nachkriegs-Lkw, der 1,5-Tonner-Diesel-Schnellaster "L 28" als Basismodell kommt heraus.
1950 Kettenschlepper K 55 mit Klauenschaltgetriebe und hydraulisch bet├Ątigtem Planierschild.
1951 Baubeginn des Pkw-Modells "Partner" mit Dreizylinder-Reihenmotor, 697 cm┬│, 20,6 kW (28 PS), 100 km/h. Dieses Auto ist kein Erfolg, und die Pkw-Produktion wird endg├╝ltig eingestellt.
1951 Es kommt eine Reihe neuer Schlepper, basierend auf einem Baukastensystem mit 2, 3 und 4-Zylindermotoren, auf den Markt.
1952 Die Hanomag wird nach Entflechtung des Bochumer Vereins Tochterunternehmen des Rheinstahl-Konzerns.
1952 Hanomag ist bei Ackerschleppern und Lastkraftwagen mit 40 Prozent Marktanteit im Inland f├╝hrend.
1953 Die Schlepperreihe wird komplettiert: R 12, R 19, R 27, R 35.
1953 Teilweise Umstellung der Schlepper auf Zweitakt-Dieselmotoren. Diese Motoren sind nicht ausgereift, was einen massiven Einbruch der Verkaufszahlen zur Folge hat.
1958 Bei den schwereren Fahrzeugen l├Âsen neue Frontlenker die alten Haubenwagen ab.
01.04.1958 Umwandlung in "Rheinstahl Hanomag AG"
1960 Serienanlauf des ersten Hanomag-Radladers Typ B 70 AF mit Vierradantrieb und Z-Kinematik.
1962 Rheinstahl-Hanomag ├╝bernimmt das ehemalige Borgward-Werk in Bremen-Sebaldsbr├╝ck, wohin die Fertigung der Lkw und Radlader B 8 und B 11 ausgelagert wird.
1962 Seither werden nur noch Viertakt-Dieselschlepper gebaut.
1963 Vorstellung des Radladers B 11.
1964 Der 250.000ste Schlepper wird produziert.
1965 Das Tempo-Werk in Hamburg-Harburg geht endg├╝ltig an die Rheinstahl-Hanomag. Die Lkw-Vertriebsorganisationen von Hanomag und Henschel werden zusammengelegt. Im Programm sind dadurch Fahrzeuge von 1 bis 38 Tonnen Nutzlast
1968-1972 Zwischen 1968 und 1972: Daimler-Benz ├╝bernimmt die Rheinstahl-T├Âchter und f├╝hrt sie zu einer 100prozentigen Tochter Hanomag-Henschel Fahrzeugwerk HHF zusammen.
1968 Mit dem Bau des Radladers B 16 wird erstmalig die Knicklenkung verwendet.
1969 Innerhalb des Rheinstahl-Konzerns fusionieren die Nutzfahrzeug-Sparten von Hanomag und der Henschel-Werke zur "Hanomag-Henschel Fahrzeugwerke GmbH" (HHF).
1970 Daimler-Benz ├╝bernimmt das Lkw-Gesch├Ąft.
1971 Der Bereich Ackerschlepper-/Landmaschinen wird eingestellt. Der erste M├╝llcompaktor wird entwickelt.
1971 Die Daimler-Benz AG ├╝bernimmt die Gesellschaft bis 1971 ganz.
1971 Einstellung der Dieselschlepper-Produktion
1972 Die Radlader- und Planierraupenproduktion wird ausgebaut. Hanomag wird Marktf├╝hrer in einigen Segmenten.
1972 Die Radlader der B-Serie erhalten auf der Hannover-Messe das Pr├Ądikat "Die gute Industrieform", bisher einmalig f├╝r eine Baumaschine, noch dazu als ganze Serie.
1973 Die Marken Hanomag und Henschel werden aufgegeben.
1974 Die Rheinstahl-Union verkauft die Hanomag an den kanadischen Konzern Massey-Fergson Ltd. f├╝r 120 Millionen DM, und die Marke "Hanomag-Henschel" verschwindet.
1975 Bau einer neuen Motorenfertigung (Perkins).
01.01.1980 Die IBH des Horst-Dieter Esch, Mainz, ├╝bernimmt die Hanomag f├╝r 30 Millionen DM und gliederte sie, neben anderen Baumaschinenfirmen, in seine IBH-Holding ein, um den gr├Â├čten Baumaschinenkonzern der Welt zu formen. Das H├Ąndlernetz wird weiter ausgebaut.
11.1983 Die SMH-Bank, Aktion├Ąr und Hauptkreditgeber der IBH-Gruppe, ger├Ąt in finanzielle Schwierigkeiten und im November in Konkurs. IBH meldet Vergleich an
02.1984 Nach Konkurs der IBH im vergangenen Novenber geht auch die Hanomag als 100prozentige Tochter in Konkurs.
04.1984 Die von drei mittelst├Ąndischen Unternehmern (Alfred Gassmann, Helmut Gassmann und G├╝nter Papenburg) gegr├╝ndete Hanomag GmbH nimmt mit zun├Ąchst 400 Mitarbeitern die Produktion wieder auf.
10.1984 Horst-Dieter Esch (IBH) wird im M├Ąrz verhaftet und im Oktober des gleichen Jahres vom Landgericht Koblenz wegen Betrugs in Tateinheit mit Konkursverschleppung zu sechseinhalb Jahren Haft und 90.000 DM Geldstrafe verurteilt.
1985 Gr├╝ndung der "Hanomag Interessengemeinschaft f├╝r historische Fahrzeuge" als eingetragener Verein.
1986 Mit dem 70 E wird die neue Radladergeneration vorgestellt. Das ALS-System wird eingef├╝hrt. Das neue F.- & E.-Zentrum wird eingeweiht.
1988 Die Hanomag wird wieder in eine AG umgewandelt.
1989 Die Komatsu Ltd., Tokio, ├╝bernimmt 64 Prozent des Aktienkapitals.
1990 Das neue Trainings- und Informationszentrum wird in Betrieb genommen.
1991 Hanomag ├╝bernimmt die Fertigung von zwei Komatsu-Radladertypen. Im Produktionsbereich werden Umstrukturierungs- und Rationalisierungsma├čnahmen eingeleitet.
1992 Der Radlader 60 E wird als erster seiner Klasse weltweit mit dem "Blauen Uniweltengel" ausgezeichnet. Auch die neuentwickelte Radladerserie mit den Typen 10 F, 15 F und 20 F erh├Ąlt die begehrte Auszeichnung. Die Compaktorenmodelle CD 230 und CL 240 werden eingef├╝hrt.
1993 Das Gesch├Ąftsjahr schlie├čt Hanomag bei einem um 15 Prozent auf 272 Mio. DM verringerten Umsatz mit einem Jahresfehlbetrag von 29 Mio. DM ab.
1994 Aufnahme der Produktion von vier Komatsu-Radladertypen.
1996 Komatsu ├╝bernimmt weitere 32 Prozent Aktien der Hanomag AG. Das Unternehmen geh├Ârt nun nach Kapitalerh├Âhung als Komatsu Hanomag AG zu ├╝ber 98 Prozent zum Komatsu-Verbund.
1998 Anl├Ą├člich der BAUMA in M├╝nchen wird eine neue Kleinradlader-Generation von Komatsu Hanomag vorgestellt.
2002 Die "Komatsu Hanomag GmbH" wird eine 100-prozentige Tochter des international erfolgreich agierenden Unternehmens.
2007 Die Produktionszahlen werden um 1.400 Radlader-Einheiten auf knapp 3.900 Maschinen erh├Âht. Der Umsatz betr├Ągt 356 Mio., was einer Steigerung von 62 % zum Vorjahr entspricht.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Automobile 1924 Beginn 1940 w├Ąhrend dies Krieges: Automobile f├╝r die Wehrmacht  
Dampffeuerspritzen 1871 ex Egestorff 1880 Ende (Aufgabe der Produktion)  
Dampfkessel 1871 ex Egestorff 1930 Ende ca. Vorher: Egestorff; End-Jahr ungef├Ąhr
Dampfmaschinen 1871 vorher Egestorff 1930 ca. Ende Vorher: Egestorff; End-Jahr ungef├Ąhr
Dampftriebwagen 1907 Fabr.-Nr. 4619+4620     Bauart Stoltz; Fahrzeugteil von der Waggonfabrik Breslau
Lastkraftwagen 1905 Beginn 1977 Ende ab 1969 unter Hanomag-Henschel-Fahrzeugwerke GmbH
Lokomobilen 1871 ex Egestorff 1880 Ende (Aufgabe der Produktion)  
Lokomotiven 1871 Beginn (ex Egestorff) 1931 Ende nach 10.578 St├╝ck; Quote an Henschel Zusammen 10.578; davon 999 pr G 8.1 als gr├Â├čte St├╝ckzahl eines Typs
Schlepper 1924 Beginn (vorher Tragpfl├╝ge) 1971 Ende Anfangs WD 26 mit Benzolmotor
Tragpfl├╝ge 1912 Beginn     mit bis zu 80 PS starken Benzolmotoren




Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller
Dampfmaschine um 1910 Hannoversche Maschinenbau-Actiengesellschaft, vorm. Georg Egestorff
Dampfmaschine 1841 Maschinenfabrik und Eisengie├čerei Georg Egestorff
Dampfmaschine 1850 Maschinenfabrik und Eisengie├čerei Georg Egestorff




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
1882 950       "durch die Ungunst der Zeit jetzt nur 950 Arbeiter"
1892 650       in der Quelle als "Arbeiterzahl" bezeichnet
1921 8500        
1923 8000        
1933 2500        
1936 10000        




Produktionszahlen

von bis Produkt im Jahr am Tag Einheit
1846 1931 Dampflokomotiven 10565   St├╝ck




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1906 Anschlu├č (Namensverlust) zuvor Theodor Wiedes Maschinenfabrik Wiede --> Hanomag
1871 Umbenennung zuvor Dr. B. Strousberg, Hannoversche Maschinenbau-Anstalt und Eisengie├čerei, vorm. G. Egestorff Strousberg --> Hanomag




Allgemeines

ZEIT1943
THEMAOrgane und Kapital der Gesellschaft
TEXTVorstand: Dipl.-Ing. Arthur Tix, Hannover, Vorsitzer; Erich Najork, Hannover; Dr. jur. Ernst K├Ârte, Hannover; Eberhard Letixerant, Bochum; Dipl.-Ing. Wilhelm Hannig, Hannover, stellvertretend. Aufsichtsrat: Generaldirektor Dr.-Ing. e. h. Albert Vogler, Dortmund, Vorsitzer; Generaldirektor Dr.-Ing. e. h. Ernst Poensgen, D├╝sseldorf, stellv. Vorsitzer; Direktor Dr.-Ing. Walter Alberts, Bochum, stellv. Vorsitzer; Geh. Oberregierungsrat Dr. Hans von Flotow, Berlin; Generaldirektor Dr.- Ing. e. h. Adolf Klinkenberg, Dortmund; Generaldirektor Dr.-Ing. e. h. Gustav Knepper, Essen-Bredeney; Generaldirektor Dr.-Ing. e. h. Heinrich Koppenberg, Berlin; Direktor Dipl.-Ing. Heinrich Plumpe, Berlin; Direktor Dr.-Ing. Walter Rohland, D├╝sseldorf; Direktor. Kurt Schmilz, Witten; General der Artillerie Alfred von Vollard-Bockelberg, Berlin; Rittergutsbesitzer von Zitzewitz, Muttrin ├╝ber Stolp (Pom.). Abschlu├čpr├╝fer f├╝r 1943: Deutsche Treuhand-Gesellschaft, Berlin. Gesch├Ąftsjahr: 1. Oktober bis 30. September (Rumpfgesch├Ąftsjahr vom 1. Januar bis 30. September 1943). Hauptversammlung (Stimmrecht): Je nom. RM 100,00 Aktie l Stimme. Grundkapital: nom. RM 20.000.000,00 Stammaktien in St├╝cken zu RM 1.000,00. Gro├čaktion├Ąr: Ver. Stahlwerke-Konzern (fast 100%).
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 3433]


ZEIT1943
THEMAZweck und Gegenstand des Unternehmens
TEXTGegenstand des Unternehmens: Verarbeitung von Eisen und Metallen, insbesondere Herstellung von Maschinen und Fahrzeugen, sowie Handel mit diesen Erzeugnissen und den entsprechenden Rohstoffen. Zu diesen Zwecken darf die Gesellschaft Anlagen errichten, erwerben oder pachten und sich an ├Ąhnlichen Unternehmen beteiligen. Erzeugnisse: Automobile und Schlepper.
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 3433]