Zeit |
Ereignis |
Ende 1869 |
Anregung zum Bau in einem Bericht an die Stadtverordnetenversammlung |
Anfang 1870 |
Es treten 67 wohlhabende Frankfurter Bürger zusammen, um den ersten Schritt zum Bau eines neuen Theaters als Ersatz für das alte Schauspielhaus zu tun. Die Herren zeichnen ein Kapital von 480.000 fl. und stellen dieses den Frankfurter Behörden als Grundkapital für den beabsichtigten Neubau zur Verfügung. |
1871 |
Die Stadt Frankfurt schreibt eine engere Konkurrenz unter den Architekten Bordiau (Brüssel), Burnitz (Frankfurt a.M.), Brückwald (Leipzig), Strack (Berlin) und Lucae (Berlin) aus. - Der Lucae'sche Plan wird von den Preisrichtern als der relativ beste erkannt mit dem ersten Preis ausgezeichnet. |
04.10.1872 |
Baubeginn unter Oberleitung von Richard Lucae (Inhaber des ersten Preises beim Wettbewrb) |
26.11.1877 |
Nach dem Tod von Richard Lucae am 26. November setzen seine ehemaligen Schüler, die Architekten J. A. Becker und E. Giesenberg, die bereits seit Baubeginn am Theaterbau tätig waren, den den Bau fort. |
20.10.1880 |
Das Frankfurter Opernhaus wird in Gegenwart des deutschen Kaisers und anderer hoher Persönlichkeiten mit der Mozart-Oper "Don Juan" seiner Bestimmung übergeben. |