Zeit |
Ereignis |
1877 |
Gründung durch den Schreinermeister Georg Ott in der Radgasse. Er hatte seinen Beruf bei Joseph Steiner in Laupheim gelernt. |
1879 |
Die erste Hand-Gehrungssäge wird hergestellt |
1887 |
Ott erwirbt eine stillgelegte Wagenfabrik am Frauentor und beginnt die Produktion von Kreissägen, Werkzeugen für die Bilderrahmenfabrikation und patentierten Momentschraubzwingen |
04.02.1888 |
Erteilung des D.R.P. Nr. 45111 für eine Hand-Gehrungssäge |
1891 |
Lieferung einer Lokomobile durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg. |
06.01.1894 |
Der "Ulmer Reformhobel" erhält Gebrauchsmusterschutz (D.R.G.M. 21788) |
21.04.1897 |
Baubeginn (?) einer Dampfmaschine und einer Dampfpumpe durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg. |
1898 |
Bau einer neuen Fabrik an der König-Wilhelm-Straße |
10.02.1909 |
Eintragung der Schutzmarke mit dem Ulmer Münster (noch ohne Namenszug "ULMIA"), Reg.-Nr. 114831 |
30.05.1912 |
Baubeginn (?) einer Dampfmaschine durch die Maschinenfabrik Esslingen. |
1916 |
Umwandlung in eine oHG |
1916 |
Georg Otts Sohn Rudolf und sein Schwiegersohn Carl Peschke werden als Teilhaber in die oHG aufgenommen |
15.10.1927 |
Eintragung der Schutzmarke mit dem Ulmer Münster und Schrift "Schutz-Marke ULMIA", Reg.-Nr. 370367 |
27.12.1927 |
Tod von Georg Ott im Alter von 74 Jahren |
1945 |
Die Fabrikanlage wird bei einem Bombenangriff total zerstört |
18.11.1952 |
Eintragung der Schutzmarke mit dem Ulmer Münster und Schrift "ULMIA OTT", Reg.-Nr. 630136 (desgl. Markenzeichen 665901 am 05.11.1954) |
1973 |
Erwerbung eines Zweigwerks von Georg Ott in Straß |
1998 |
Umzug in neue Fabrikationshallen im Ulmer Industriegebiet Donautal |
Frühjahr 2002 |
Das Unternehmen geht in Insolvenz. Die Patent-, Namens- und Markenrechte sowie die Produktionsanlagen werden von "Anton Kessel GmbH & Co. KG" (ANKE-Werkbänke) erworben. Die Produktion der Ulmia-Werkzeuge wird in einer neu gegründeten "Ulmia GmbH" weitergeführt. |