Zeit |
Ereignis |
1857 |
Gründung der Ursprungs-Firma "J. R. Geith, Schamotte- und Tonwarenfabrik" in Oeslau |
19.10.1899 |
Gründung und Umwandlung in eine Aktiengesellschaft unter Übernahme der seit 1857 bestehenden Firma J. R. Geith, Schamotte- und Tonwarenfabrik in Oeslau mit einem Grundkapital von M 1.500.000,00. |
09.1932 |
Die Gesellschaft errichtet in dem Gebäude des stillgelegten Gaswerkes eine Leichtbauplattenfabrik. |
1933 |
Zur Unterstützung des Arbeitsbeschaffungsprogramms der Reichsregierung nimmt die Gesellschaft im Laufe des Jahres Neuinvestitionen vor, deren Gesamtbetrag rund RM 220.000,00 ausmacht. U. a. wird in der Ziegelfabrik eine neue Tunnelofenanlage erbaut. |
28.07.1934 |
Zwecks Anpassung des Anlage- und Umlaufvermögens an den Zeitwert beschließt die Generalversammlung vom 28. Juli 1934 eine Herabsetzung des Grundkapitals in erleichterter Form von RM 1.800.000,00 auf RM 1.200.000,00 durch Zusammenlegung im Verhältnis 3 : 2. |
Ende 1934 |
Zu Ende des Jahres wird unter der handelsgerichtlich eingetragenen Firma "Annawerk Edelputz G. m b. H.", Oeslau bei Coburg, ein Fabrikations- und Vertriebsunternehmen für Edelputzerzeugnisse ins Leben gerufen, an dem sich die Gesellschaft gemeinsam mit der "Porzellanfabrik Tettau, Aktien-Gesellschaft", Tettau, und der "Coburger Bank e. G. m. b. H.", Coburg, beteiligt. |
1936 |
Erwerb der früheren Porzellanfabrik "Th. Recknagel", Alexandrinenthal, zur Unterstützung der Produktion der Gesellschaft in Klinkererzeugnissen |
1937 |
Errichtung eines Fabrikationsgebäudes in der Hartsteingutfabrik, Aufstellung eines Tunnelofens in dieser Betriebsabteilung |
1937 |
Aufstellung eines Tunnelofens in dem Werk Alexandrinenthal |
1937 |
Ankauf der am Bahnhof Oeslau liegenden sogenannten Bahnhofsfabrik |
1937 |
Um die Rohstoffbasis sicherzustellen, werden 90 % der Kuxe der "Vereinigten Gewerkschaft Schmidgaden-Schwarzenfeld" in Schwarzenfeld (Oberpfalz) erworben. Zum Ausbau das Werkes werden der Gewerkschaft größere Mittel langfristig vorgelegt. |
01.05.1937 |
Das Werk zur Klinkererzeugung in Alexandrinenthal wird in Betrieb genommen. |
21.12.1937 |
Die ao. Hauptversammlung vom 21. Dezember 1937 beschließt die Erhöhung des Grundkapitals von nom. Reichsmark 1.200.000,00 um nom. RM 800.000,00 auf nom. Reichsmark 2.000.000,00 durch Ausgabe von 800 Stück Stammaktien über je nom. RM 1.000,00 mit Gewinnberechtigung ab 1. Januar 1938 unter Ausschluß des gesetzlichen Bezugsrechtes der Aktionäre zum Kurse von mindestens 150 %. |
1938 |
Mit der "Reichswerke A.-G. für Erzbergbau und Eisenhütten 'Hermann Göring'" werden Vereinbarungen getroffen, wonach die "Gewerkschaft Schwarzenfeld" zu einem Werke zur Herstellung von feuerfesten Materialien ausgebaut wird, das dem Bedarf der "Reichswerke" dienen soll. Die "Reichswerke" beteiligen sich aus diesem Grunde maßgablich durch Übernahme von Kuxen. Die "Vereinigte Gewerkschaft Schmidgaden", Schwarzenfeld, geht in die "Buchtal A.-G.", Keramische Betriebe der "Reichswerke 'Hermann Göring'", Oeslau bei Coburg, über. |
1939 |
Ein Teil der Fabrikationsabteilung für feuerfeste Erzeugnisse wird durch ein Brandunglück vernichtet. Durchführung des Wiederaufbaues des abgebrannten Gebäudes. |
08.08.1941 |
Laut Aufsichtsratsbeschluß vom 8. August 1941 Kapitalberichtigung gemäß DAV vom 12. Juni 1941 um 30 % = RM 600.000,00 auf RM 2.600.000,00 mit Wirkung für i 940 durch Heranziehung von RM 220.000,00 aus der gesetzlichen und von RM 130.000,00 aus der freien Rücklage, von RM 150.000,00 aus sonstigen Bilanzposten und durch Zuschreibung von RM 100.000,00 zum Anlagevermögen. |
31.12.1941 |
Bemerkungen zum Abschluß per 31. Dezember 1941: Im Berichtsjahr wird der Neubau des durch Feuer zerstörten Teiles der Schamottefabrik in Betrieb genommen. |
25.11.1943 |
Letzte ordentliche Hauptversammlung bis 1943/44 |