Zeit |
Ereignis |
1813 |
John Cockerill geht nach 1813 (Übertragung des Geschäfts auf die Söhne) nach Berlin und leitet dort die Spinnerei mit angeschlossener Maschinenfabrik. Hier tritt er mit der preußischen Regierung in Verbindung, um evtl. das Staatshüttenwerk Peitz in der Provinz Brandenburg zu kaufen. Der Verhandlungen zerschlagen sich bald, als sich ihm unter außergewöhnlich günstigen Bedingungen in Belgien neue Gebiete für seine Unternehmungslust eröffnen. |
1815 |
Es ist bereits ab 1815 eine Dampfmaschine in Betrieb. Man hält sie aber für so geheim, daß sie von den Beamten der Königlichen Eisengießerei für ihre Studien nicht benutzt werden kann. |
1815 |
Eine der ersten Woolfschen Maschinen liefert Edwards als Teilhaber Woolfs an die Coquerillsche Baumwollspinnerei in Berlin. |
1815 |
Die Brüder John (1790-1840) und Charles-James (1789-1837) Cockerill lassen sich im ehemaligen Kunheimschen Kasernengebäude, direkt am Ufer des Königsgrabens nieder und errichten eine Maschinenspinnerei und Maschinenbauanstalt. Sie können ihre Maschinen zollfrei einführen. Sie tragen mit ihrem Unternehmen eineinhalb Jahrzehnte zum Fortschritt der Berliner Wirtschaft bai. |
1817 |
John Cockerill kehrt vom Berlin nach Belgien zurück. |
1818 |
Es wird eine der ersten Dampfmaschinen auf preußischem Boden aufgestellt. Der Engländer William Cockerill installiert seine Maschine auf dem Cottbuser Schloßberg, um eine Spinnerei zu betreiben. |
Ende Nov. 1831 |
Die Fabrik in der Neuen Friedrichstraße brennt ab. |
01.06.1832 |
Cockerill plant den Bau einer Dampfmühle auf dem Gelände der abgebrannten Fabrik unter Benutzung der unbeschädigt gebliebenen Dampfmaschine vom 1817. Dieses Projekt und das einer Wollspinnerei zerschlägt sich, und die Cockerills verkaufen vmtl. in der ersten Jahreshälfte 1836 ihr Grundstück |