Kockums Mekaniska Verkstad

Allgemeines

FirmennameKockums Mekaniska Verkstad
OrtssitzMalmö (Schweden)
Art des UnternehmensSchiffswerft
AnmerkungenAuch: "Kockum Varv". [Sundbärg]: nur "Kockum". Um den Ersten Weltkrieg: "Kockums Mekaniska Verkstads AB" (eit 1977: "Kockums AB") in Malmö (Schiffe, Eisenbahnwagen und Brücken) und "Kockums Jernverk och Emaljerverk" in Kallinge und Ronneby (Stahlprodukte, Galvanisierung und Emaille).
Quellenangaben[Kunz: Int. Dampfschiffs-Verz. (1998), Internet] [Sundbärg: Sveriges land och folk (1901) 806] Wikipedia




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1840 Frans Henrik Kockum, der durch Tabakfabriktion ein großes Vermögen erworben hatte, gründet seine "Kockums Mekaniska Werkstad" im Vorort Södra Förstaden beim Davidshallstorg zum Bau von landwirtschaftlichen Geräten, Brennereiausrüstungen, Lokomobilen.
1849 Kockum kauft die Kallinge-Mühle in Ronneby zusammen mit zwei Teilhabern und legt dort ein Kupferwerk an.
1852 Übernahme der Anteile der bisherigen Teilhaber
1858 Umbau des Betriebs zu einem Eisen- und Blechwalzwerk
1866 Umwandlung in eine Aktiengesellschaft
1870 Anlage einer Schiffswerft
1875 Bildung der "Kockums Jernverks AB"
1904 Schwerer Brand in der Fabrik in der Södra Förstaden
1913 Alle Aktivitäten sind im Bereich der Werft konzentriert.
1987 Ende des Zivilschiffbaues
1989 Zusammenschluß mit der "Karlskronavarvet AB" unter Beibehaltung des Namens.
1999 Übergang auf den deutschen HDW-Konzern (Howaldtswerke Deutsche Werft AG)
2005 Die "Kockums AB" geht zuammen mit dem deutschen HDW-Konzern in den "ThyssenKrupp Marine Systems" auf.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Binnenschiffe 1874 Bau der "Schebo" 1894 Bau der "Bore" Einsatz in den Mälaren
Dampfmaschinen 1873 Weltausstellung Wien 1873 Weltausstellung Wien  
Schiffsdampfmaschinen 1894 Maschine für "Bore" 1991 Ersatzmaschine für "Schebo"  




Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller
Dampfmaschine 1940 Aktieselskabet Thomas Ths. Sabroe & Co.