James & George Thomson

Allgemeines

FirmennameJames & George Thomson
OrtssitzClydebank (b. Glasgow)
Art des UnternehmensMaschinenfabrik und Werft
AnmerkungenGegründet von den Brüdern Jamnes R. und George P. Thomson. Ort mit Clydebank und Glasgow angegeben. Die Werft war vorher in Finnieston und Govan (dort seit 1851 Schiffbau auf einer Fläche von 3 acres). Seit 1871 in Clydebank; die neue Anlage umfaßt Werft und Maschinenfabrik (mit hohen Gebäuden und viel Tageslicht auf 50 acres und 3.000 bis 4.000 Beschäftigte) und ein durch das Unternehmen gegründeten Dorf. Das Unternehmen ist ein Pionier beim Bau von Stahlschiffen udn ist Hauptlieferant für Cunard, die Admiralität, ausländische Regierungen und für MacBrayne.
Quellenangaben[Kudas: Gesch dt. Passagierschiffahrt I (1986) 66+224] [Bauer: Schiffsmaschinenbau I (1923) 98+99] [Glimpses of old Glasgow (Internet)] [Memoirs and portraits of one hundred Glasgow men (Internet)]
Hinweise[Maver: Glasgow 1830 to 1912 (1994) 118]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1845-1846 Gründung der Maschinenfabrik durch James und George Thomson. Das Geschäft beschränkt sich zunächst auf Maschinenbau, und das Werk befindet sich in der Finnieston Street.
1846 Bau der Maschinenwerkstatt und Kesselschmiede in old Clydebank in Glasgow auf einer Fläche von 2,5 acres als fast vollständige Kopie der alten Vulcan und Lancefield Works von Robert Napier, bei dem die Gründer vorher arbeiteten.
1851 Der Bau eiserner Schiffe beginnt in einer Werft am Süd-Ufer des Clyde in Govan (Cessnock Bank; später in Clyde Trust limits engeschlossen). Die Werft nimmt eine Fläche von ca. 3 acres ein. In Werft und Maschinenfabrik werden zusammen ca. 1.500 Personen beschäftigt. Das erste dort gebaute Schiff ist die "Mountaineer" für den West Highland-Verkehr der "David Hutcheson & Company".
1855 Das Unternehmen überzieht einen Kredit bei der Union Bank um 20.000 Pfund, was sich nach und nach in den nächsten 25 Jahren steigert.
1856 Bau der stehenden Zwillingsmaschine für den Schraubendampfer "Frankfurt" des NDL
1863 James Thomson zieht sich zurück, und das Geschäft wird von seinem Bruder George übernommen.
1866 George Thomson stirbt, und die Firma wird durch seine Söhne fortgesetzt.
1870 Bau der oszillierenden Zwillingsmaschine des australischen Raddampfers "Golden Crown"
1871 Die Firma zieht nach Clydebank, wo sie eine 50 acres große Werft errichtet
1881 Der geschäftliche Erfolg erfordert die Errichtung von Schiffbauwerkstätten, und 1881 werden auch die Maschinenbauwerkstätten in neue Anlagen in Clydebank verlegt.
1881 Katastrophales Feuer auf der Clyde Bank Werft, und die Union Bank macht sich zunehmend Sorgen um die Sicherheit der gewährten Kredite.
1889 Das Unternehmen wird eine Privataktiengesellschaft (limited liability)
1897 Das Unternehmen wird umstrukturiert.
1899 Der Stahl-Unternehmer John Brown aus Sheffield erwirbt das Unternehmen.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampfkessel 1846 Beginn (seither Kesselschmiede) 1893    
Schiffe 1851 Beginn auf der Werft in Govan 1865 letztes von G. Thomson (+1866) geplantes Schiff Schiffbau zunächst in Govan, später in in der neuen Anlage in Clydebank mit dem Maschinenbau zusammengeführt.
Schiffsdampfmaschinen 1846 Beginn als Maschinenbau-Firma 1893 [Bauer: Schiffsmaschinenbau I (1923) 98]