Maschinenfabrik Zorge

Allgemeines

FirmennameMaschinenfabrik Zorge
OrtssitzZorge (Harz)
Postleitzahl37449
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
Anmerkungen[Reichs-Adreßbuch (1900) 651]: "Harzer Werke zu Rübeland und Zorge" (seit 1872) (auch als Eisenhüttenwerk und Sägewerk)
Quellenangaben[Slezak: Lokokotivfabriken (1962) 9] [Rühlmann: Dampfmaschinen im Kgr. Hannover. In: Mitt. Gew.-Verein (1860)]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
31.03.1837 Die Herzoglich-Braunschweigisch-Lüneburgische Direktion der Domänen, Berg- und Hüttenwerke schreibt an Oberhütteninspektor Toelle der staatlichen Eisenhütte in Zorge, daß es sehr erwünscht sei, wenn auch die erforderlich werdenden Lokomotiven dort angefertigt werden könnten, und beauftragt ihn, sich mit dem Hüttensekretär Hoffmann und dem Formtischlermeister Heinrich Wildhagen nach Leipzig zu begeben, um die in England erbauten Dampfwagen der Leipzig-Dresdener Eisenbahn in Augenschein zu nehmen.
26.05.1837 Das braunschweigische Staatsministerium genehmigt, "daß eine Lokomotive und einigige Transportwagen sogleich angeschafft und zunächst als Muster an die Herzoglichen Eisenhütten abgegeben werden, um danach den übrigen Bedarf der Bahn an solchen Gegenständen anzufertigen."
09.1839 Zorge berichtet, daß eine Maschinenfabrik eingerichtet sei, daß mit der Herstellung von Dampfwagen begonnen werden kann, vorausgesetzt, daß ein gutes "Musterexemplar" fortwährend vor Augen stehe.
1870 Die Maschinenfabrik Zorge gehört zu den "AG Harzer-Werke zu Rübeland und Zorge"
1907 Abbruch der alten Maschinenfabrik. Das Hüttenwerk folgt vmtl. Anfang der 30er Jahre




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampflokomotiven 1842 Beginn 1879 Ende Insges. 40 Stück gebaut
Dampfmaschinen 1860 [Rühlmann: Dampfm Kgr. Hannover (1860)] 1860 [Rühlmann: Dampfm Kgr. Hannover (1860)]