Zeit |
Ereignis |
1430 |
Die "Krone" am Alten Markt besteht bereits. Sie wird 1430 zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt. Auf einem Seil, das von der "Schonegge" bis zur Wirtschaft Krone gespannt ist, zeigt ein Gaukler seine Kunststücke. |
1517 |
Mit der "Krone" am Markt ist ein Brauhaus verbunden. |
1588 |
Die Familie Wencker (anfangs mit "ck" geschrieben) wandert aus Duisburg zu. |
1675 |
Geburt von Johann Wenker |
1707 |
Geburt von Heinrich Wenker als Sohn des Gründers Johann Wenker |
01.03.1729 |
Johann Wenker erwirbt die "Krone am Markt" "nebst Braugerätschaft und -gerechtigkeit" - das "Haus zur Krone" nebst dahinter liegender Braustätte für 541 Reichstaler aus der Hand der Witwe Anna Wiskott geb. Griesenbeck. |
1732 |
Tod von Johann Wenker. Sein Sohn Caspar Heinrich Wenker erbt die Brauerei. |
1751 |
Geburt von Johann Gottfried Wenker als Sohn von Heinrich Wenker |
1764 |
Tod von Heinrich Wenker. Sein Nachfolger wird Johann Gottfried Wenker |
1781 |
Geburt von Johann Gottfried Wenker |
1805 |
Tod von Johann Gottfried Wenker. Peter Zacharias Gottfried Wenker tritt die Nachfolge an. |
23.02.1825 |
Geburt von Franz Heinrich Wenker, dem eigentlichen Gründer der modernen Brauerei |
03.05.1840 |
Geburt von Luise Kopfermann (verh. Wenker) |
1843 |
Heinrich Wenker (Ur-Ur-Enkel von Johann Wenker) führt die neue untergärige Brauweise in Dortmund ein. |
1845 |
Umwandlung obergärigen Brauerei in eine untergärige Lagerbierbrauerei |
1859 |
Tod von Johann Gottfried Wenker. Die Brauerei wird von Franz Heinrich Wenker übernommen. |
06.04.1866 |
Geburt von Oskar Brand. - Er wird 1894 als Ehemann von Marie Wenker Teilhaber der Kronenburg-Brauerei |
1871/72 |
Beginn der Errichtung einer neuen Brauerei nach den Plänen des Chemnitzer Architekten und Ingenieurs A. Einenkel als langgestreckter, fünfgeschossiger Ziegelbau. Mälzerei und Sudhaus sind ein Gebäude. |
1873 |
Im Süden der Stadt wird auf der Kronenburg in der Märkischen Straße eine moderne Braustätte, bestehend aus Mälzerei und Sudhaus sowie Kühlhaus und Gär- und Lagerkeller, errichtet. Im ersten Jahr wird bereits ein Ausstoß von 41.000 Hektolitern erreicht. |
1875 |
Bau des Kesselhauses |
1878 |
Bau eines Ökonomiegebäudes |
1879 |
Bau eines Portierhauses |
1879 |
Erweiterung des Lagerkellers |
1880/81 |
Wiederaufbau der abgebrannten Mälzerei mit massiver Außentreppe |
08.12.1880 |
Eine Feuersbrunst zerstört die Mälzerei |
1886/87 |
Aufbau eines neuen Kesselhauses, erbaut durch den Architekten Markmann |
1889 |
Bau eines Kessel- und Maschinenhauses für drei Dampfkessel als Ersatz für das Kesselhaus von 1886/87 |
1889 |
Bau eines Kühlhauses |
1890 |
Bau eines repräsentativen Restaurationssaals nach Plänen Markmanns in südwestliche Richtung an den 1858 errichteten und 1875 erweiterten Saal |
1894 |
Dr. jur. Oskar Brand, Schwiegersohn von Heinrich Wenker und Ehemann von dessen Tochter Marie, tritt nach langem Sträuben in die Firma ein. - Der einzige Sohn Heinrich Wenkers war im Alter von 21 Jahren verstorben, und Wenkers Ehefrau Luise Wenker (geb. Kopfermann) verhindert, daß die Brauerei in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wird. |
1895 |
Bau eines Bürogebäudes |
1897 |
Bau einer Pichhalle mit Segmenttonnendach |
1898 |
Umbau des Sudhauses nach den Plänen Markmanns |
1902 |
Bau eines Kesselhauses |
1902 |
Bau eines Kühlhauses nach Plänen des Architekten Carl Löwer |
1903 |
Umbau des Kesselhauses von 1889/90 zu einem Maschinenhaus |
1903 |
Bau einer Verladehalle |
03.01.1905 |
Tod von Heinrich Wenker |
1906 |
Umbau der Verladehallen |
1906 |
Nach Plänen Löwers wird eine große Pferdestallanlage im südlichen Teil des Geländes zwischen dem Böttchereigebäude, dem großen Restaurationssaal und dem Gartensaal gebaut. |
1912/13 |
Erweiterung des Sudhauses durch einen nach Osten vorgelagerten Neubau. Der mehrfach in der Tiefe gestaffelte, repräsentative Bau von ca. 26 x 11 m Größe enthält ein neues Doppelsudwerk sowie zwei jeweils seitlich angeordnete Räume für die Kohlenlagerung bzw. -zufuhr und für das Trocknen des Trebers. Drei Achsen des eigentlichen Sudhausraums sind risalitartig vorgezogen und gestalterisch besonders betont, um auf das im Inneren liegende Zentrum der Brauerei zu verweisen: Über einem Sockelgeschoss, in dem sich die Antriebsmaschinen für die Braukessel befinden, erhebt sich im Hochparterre die Sudhalle, die sich nach Osten, zur Märkischen Straße hin, mit drei hohen, von Lisenen eingefaßten Fenstern öffnet. Während die beiden äußeren Fenster wie die übrigen Fenster des neuen Sudhauses rundbogig ausgebildet sind, ist das zentrale Fenster breiter und korbbogenförmig gestaltet, um eine möglichst gute Sicht in das mit einem Kreuzgewölbe versehene Sudhaus zu gewährleisten. |
1913 |
Um den Malzbedarf der Brauerei zu decken, erwirbt die Dortmunder Kronen-Brauerei die Mälzerei Friedrich Küppers im Düsseldorfer Hafen. Sie firmiert als "Kronen-Malzfabrik Dr. Oskar Brand". |
1913/14 |
Umbau der Darranlage zu Malzsilos |
26.04.1922 |
Tod von Luise Wenker (geb. Kopfermann), Ehefrau des 1905 gestorbenen Kommerzienrats Heinrich Wenker |
1924 |
Teilumbau der ehemaligen Mälzerei |
1926/27 |
Lagerkeller-, Versand- und Pichhallenerweiterung |
1927/28 |
Aufstockung des Malzsilos, um zwei große Wasserbehälter unterzubringen. Nach den Plänen Löwers |
12.03.1945 |
Bombenangriff zwischen 16.00 und 17.00 Uhr. Kein einziges Gebäude bleibt heil, die meisten sind total beschädigt. |
08.04.1945 |
Der Inhaber der Dortmunder Kronen-Brauerei, Dr. Oskar Brand, stirbt in Warstein an einer Lungenentzündung und wird dort beigesetzt. |
Herbst 1953 |
Der Braumeister und späterer technischer Direktor der Kronen-Brauerei in Dortmund, Adolf Roth, stirbt in Baden-Baden an einem Herzleiden. Er wird in Rothenfels (Baden) beerdigt. - Ihm ist der Wiederaufbau der stark kriegeszerstörten Brauerei zu verdanken. |
1964 |
Der Ausstoß überschreitet 1.000.000 hl |
1977 |
Die Brauerei investiert 60 Millionen DM in alle Produktionsstufen |
1977 |
Einweihung des neuen Sudhauses |
1986 |
Eine Anzeigen- und Plakatkampagne wirbt mit dem Slogan "Dortmunder Kronen. Die reine Freude". |
1986 |
Werbeslogan "Die Krone der Braukunst". |
1987 |
Übernahme der Dortmunder Stifts-Brauerei |
1992 |
Übernahme der Dortmunder Thier-Brauerei |
1996 |
Verkauf der Brauerei zusammen mit der Dortmunder Stifts- und der Dortmunder Thier-Brauerei an die Dortmunder Actien-Brauerei unter Beibehaltung der Biermarken |
1998 |
Werbeslogan "Wie die Krone, so das Pils". |
2001 |
Die Werbekampagne "Die Krone Westfalens" startet erfolgreich. Das als "Westfälisches Versailles" bekannte Schloß Nordkirchen im südlichen Münsterland wird zum Schlüsselbild der Kampagne der Kronen-Brauerei in Dortmund. |
2004 |
Einführung des neuen Markenkastens, der für Wiedererkennung sorgt. |
2007 |
Die neue Flasche mit langem Hals kommt auf den Markt, gemeinsam mit der groß angelegten Werbekampagne "Gründe deinen eigenen Verein!" |
2012 |
Beginn für die neue Kampagne "KRONEN VERBINDET" |