Zeit |
Ereignis |
1867 |
Der Augsburger Fabrikant A. Krauß errichtet an der Fabrikzeile neben der Grundwald'schen Dampf-Bad- und Waschanstalt eine mechanische Weberei für rohe Nessel. |
1869 |
Die Weberei von A. Krauß geht auf die Webereibesitzer J. und R. Krauß in Augsburg über. Sie wird mit ihren dortigen Unternehmungen weiterbetrieben. |
1870 |
Das Unternehmen von J. und R. Krauß in Augsburg gerät in Konkurs, so auch die Weberei in Hof. |
1871 |
Übernahme der Hofer Weberei der in Konkurs geratenen Augsburger Firma J. und R. Krauß in Augsburg durch den Fürther Großhändler D. Regensburger |
1876 |
D. Regensburger erweitert die Weberei auf dem Gelände der von ihm erworbenen Grundwald'schen Dampf-Bade- und Waschanstalt. |
1882 |
Erneute Erweiterung der Weberei |
1883 |
Es sind 218 Webstühle in Betrieb |
1885 |
Bestellung/Lieferung einer Dampfmaschine durch Maschinenbau-AG Nürnberg |
1890/99 |
Die Produktion konzentriert sich auf Kattune (36/42) und Nessel (20/20). - Später spezialisiert sich das Unternehmen mehr auf feinere Gewebe |
1891 |
Bestellung/Lieferung einer Dampfmaschine durch Maschinenbau-AG Nürnberg |
1893 |
Es sind 470 Webstühle in Betrieb. |
1893 |
Einrichtung eines Filialbetriebs von "D. Regensburger" mit 160 Webstühlen in Fürth |
1895 |
Einrichtung einer kleinen Baumwollgarnfärberei, um die verwendeten Buntgarne selbst herstellen zu können. |
1913 |
Es sind 579 Webstühle in Betrieb. |
1917 |
Die Weberei von "D. Regensburger" in Fürth wird kriegsbedingt aufgelöst, und die Webstühle werden nach Hof transferiert. |
1920 |
Durch die von Fürth umgesetzten Webstühle erhöht sich deren Zahl auf ca. 740. Diese und die Vorbereitungsmaschinen stammen zum größten Teil aus England (Livesay, Dickinson). |
1921 |
Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 4.000.000 Mark unter der Leitung von D. Regensburger |