Zeit |
Ereignis |
19.05.1871 |
Gründung als mit einem Grundkapital von M 2.400.000,00 |
1906 |
Übernahme der "Brauerei C. Habel" |
1916 |
Der Braubetrieb in der der "Königstadt A.-G." gehörigen "C. Habels Brauerei G. m. b. H." wird eingestellt. Die Biererzeugung für die Kundschaft dieser Brauerei wird von der "Königstadt A.-G." mit übernommen. |
01.10.1917 bis 30.09.1918 |
Die Grundstücke der "C. Habels Brauerei" (Tempelhofer Berg 8) werden im Geschäftsjahr 1917/18 auf mehrere Jahre an die "Sarotti A.-G." verpachtet. |
1920 |
Die Abteilung Pichelsdorf der "Deutschen Bierbrauereien A.-G." (vormals "Radeberger Exportbierbrauerei") wird stillgelegt und das Braukontingent sowie Inventar und die Außenstände an die "Brauerei Königstadt Aktiengesellschaft" veräußert, wobei diese Gesellschaft gleichzeitig in den Vertrag mit der "Münchner Brauhaus A.-G." in Berlin eintritt. |
10.01.1920 |
In der Hauptversammlung vom 10. Januar 1920 wird beschlossen, den Betrieb der "Deutschen Bierbrauerei A.-G." in Pichelsdorf zum Preise von M 2.176.000,00 käuflich zu erwerben. Der Kaufpreis wird in Form von M 1.280.000,00 Aktien, die bei der gleichzeitig vorgenommenen Kapitalzusammenlegung gewonnen waren, à 170 % bezahlt. Der Rest der Sanierungsaktien von M 1.000.000,00 wird von dem Bankhaus Gebr. Arnhold zu 4/5 teils fest, teils in Option übernommen. Aus den daraus fließenden Mitteln wird der Kaufpreis für die M 480.000,00 "Münchener Brauhaus-Aktien" bestritten, die der "Deutschen Bierbrauerei" zum Selbstkostenpreis abgenommen werden. Durch die Übernahme der Deutschen Bierbrauerei wird das Malzkontingent auf 75 500 Zentner etwa verdoppelt. |
10.01.1920 |
Die Kundschaft der Brauerei "Adelung & Hoffmann" wird übernommen. |
30.05.1921 |
Nach Verkauf des Brauereibetriebes an die "Berliner Kindl-Brauerei" Änderung der Firma aus "Brauerei Königstadt A.-G." in "Königstadt Aktien-Gesellschaft für Grundstücke und Industrie", wodurch zum Ausdruck kommen soll, daß das Tätigkeitsfeld der Gesellschaft in Zukunft neben der Verwaltung und eventuellen Veräußerung des Grundbesitzes auch auf Beteiligungen an industriellen Unternehmungen ausgedehnt werden soll. |
30.05.1921 |
Durch Beschluß der Hauptversammlung vom 30. Mai 1921 wird der Brauereibetrieb (Schönhauser Allee 10/11) stillgelegt und an die "Berliner Kindl-Brauerei" übertragen. |