Richard von Helmholtz

Allgemeines

FirmennameRichard von Helmholtz
OrtssitzMünchen
Art des UnternehmensLokomotivkonstrukteur
Quellenangaben[Metzeltin: Die Lokomotive (1971), dort weitere Quellen]
HinweiseAb 1873, nach Studium in Stuttgart und München, im Dienst der Firma Krauss, der er sein ganzes Leben widmete. Jahrzehntelang wirkte er bis zum Eintritt in den Ruhestand als Leiter der Konstruktionsbüros. Hier entstand auch seine bahnbrechend wirkende wissenschaftliche Untersuchung über den Lauf der Lokomotive in Krümmungen (1), die - zuerst durch Gölsdorf in größtem Umfang in die Praxis übersetzt - zur allgemeinen Einführung der "Gölsdorf-Achsen" geführt hat. Ein besonders wichtiges praktisches Ergebnis seiner Untersuchungen ist das Krauss-Helmboltz-Drehgestell von 1888. Überaus zahlreich sind die von ihm entworfenen neuartigen Lokomotivtypen. Genannt seien nur die 1B2-Tenderlokomotive der Bayerischen Staatsbahn, die 1C2-Tenderlokomotive der Pfälzischen Eisenbahnen, die 2B1-Schnellzuglokomotive mit Vorspannachse und die verschiedensten Stütztender-Lokomotiven Auch ein kurvenbewegliches Triebwerk (2) und eine Sandstreuerbauart (3) sind seine Erfindungen. Durch ein vorzügliches Gedächtnis auch über alle Einzelheiten bis in sein hohes Alter ausgezeichnet, beherrschte er die Geschichte der Lokomotive wie kein anderer.




Tätigkeitsbereiche

Tätig ab Bem. bis Bem. Kommentar
Neuerungen an Lokomotiven