Sächsische Gußstahl-Werke Döhlen Aktiengesellschaft


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Allgemeines

FirmennameSächsische Gußstahl-Werke Döhlen Aktiengesellschaft
OrtssitzFreital (Sachsen)
OrtsteilDöhlen
Art des UnternehmensGußstahlwerk
AnmerkungenRepräsentant in England (1862): Adolph von Kanig, Knightsbridge. 1911: "Sächsische Gußstahlfabrik". Obige Firma um 1943.
Quellenangaben[London Exhibition 1862: Zollverein-Department (1862) XXXVII] [Handbuch Akt.-Ges. (1943) 1325] [Eisenbahnwesen der Gegenwart 2 (1911) 404]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1855 Gründung unter der Firma "Sächsische Gußstahlfabrik" von Nesselrode, Steudemann & Co. mit dem Sitz in Döhlen bei Dresden als reines Tiegelstahlwerk
07.07.1862 Eintragung als Aktiengesellschaft [Auch: "Am 30. Juni 1937 vollendete das Unternehmen sein 75. Geschäftsjahr als Aktiengesellschaft."]
1871 Das Unternehmen übernimmt die Gräflich Einsiedeischen Eisenwerke in Berggießhübel.
1873 Einrichtung der Bessemerei zur Herstellung von Tiegelstahl
1875 Bau des ersten Siemens-Martin-Ofens
30.08.1916 Die Hauptversammlung vom 30. August 1916 beschließt die Übernahme der "Königin Marienhütte" in Cainsdorf (Sachs.) im Wege der Fusion
1918 Die Aktien der Haigerer Hütte A.-G., Haiger, und die Kuxe der Gewerkschaft Luse & Ilsdorf, Weickartshain, angekauft
18.12.1920 Eintragung der neuen Firma in das Handelsregister
1921 Das Braunkohlenbergwerk Friedrich Wilhelm I in Costebrau N.-L. wird angegliedert.
01.10.1926 Die Gesellschaft erwirbt die für sie wichtigen Verkaufsstellen der Firma Otto Mansfeld & Co., Berlin, einschließlich Grundstücke, Gebäude, Bestände und Verträge, die als eigene Werkhandelsfirmen unter dem Namen Sächsische Gußstahlhandels-Gesellschaft weitergeführt werden.
1927-1928 Im Geschäftsjahr 1927/28 werden die 100 % Beteiligungen an der "Haigerer Hütte A.-G.", Haiger (Kapital RM 500.000,00) und an der "Gewerkschaft Luse & Ilsdorf", Weickartshain (1000 Kuxe) sowie das Eisenwerk in Berggießhübel aus Rationalisierungsgründen abgestoßen.
1927-1928 Die Werksanlagen werden weiter ausgebaut und modernisiert.
30.04.1927 Die Braunkohlengrube und Brikettfabrik Friedrich Wilhelm I in Costebrau N.-L. in Größe von 3 060 000 qm, wovon 9470 qm bebaut sind, werden an die Braunkohlen- und Brikettindustrie A.-G. und an die Niederlausitzer Kohlenwerke A.-G. verkauft.
1928-1929 Erwerb des Stahlwerks Pirna Gebr. Hunger in Pirna
24.06.1929 Im Zusammenhange mit dem Erwerb der Firma Gebr. Hunger, Pirna, wird durch außerordentlichen Hauptversammlungsbeschluß vom 24. Juni 1929 das Kapital um RM 1.800.000,00 auf RM 8.800.000,00 erhöht.
1930-1931 Die bisher bei der Berliner Werkshandels-G.m.b.H. geführte Beteiligung an der Raven'e Stahl A.-G., Berlin, übernimmt die Gesellschaft in eigenen Besitz.
1930-1931 Abgestoßen werden nom. RM 150.000,00 Vorratsaktien.
1931-1932 Umgründung der Berliner Werkshandelsgesellschaft in die Sächsische Gußstahl- und Gebrüder Pierburg-Handelsgesellschaft m. b. H., Berlin-Tempelhof, mit einem Kapital von RM 300.000,00.
25.02.1931 In der Hauptversammlung vom 25. Februar 1931 wird beschlossen, das RM 8.800.000,00 betragende Kapital zur Deckung des Verlustes und zur Anpassung der Anlagen-Buchwerte an die Verhältnisse 4 : 1 zusammenzulegen auf RM 2.200.000,00. Gleichzeitig wird die Wiedererhöhung des Kapitals um RM 3.800.000,00 auf RM 6.000.000,00 beschlossen.
1932-1933 Übernahme der restlichen Anteile der Sächsische Gußstahl- und Gebrüder Pierburg-Handelsgesellschaft m. b. H., Berlin-Tempelhof
1932-1933 Von der Beteiligung Ravené Stahl A.-G., Berlin, werden rd. 9 % abgestoßen.
1934-1935 Umfirmierung der Berliner Werkshandels-G. m. b. H. in "Sächsische Gußstahl-Handelsgesellschaft m. b. H.", wie sie ursprünglich hieß.
1935-1936 Kostenlose Abgabe von ca. 65 000 qm Baugelände für Arbeitersiedlung (30 Doppelhäuser mit Ställen für Kleinvieh) in Freital.
1935-1936 Beteiligung an der Stahlhof Aktiengesellschaft in Düsseldorf.
1937-1938 Es werden rd. RM 2.290.000,00 für Neuanlagen aufgewendet.
1938-1939 Schaffung zweier neuer Siedlungen mit 50 Heimstätten in Freital und 14 Heimstätten in Cainsdorf.
1939-1940 Übergang der Aktien in andere Hände
1939-1940 Beteiligung an der Gründung der Freitaler Stahl-Industrie G. m. b. H., Freital.
10.02.1943 Die Hauptversammlung vom 10. Februar 1943 ermächtigte den Vorstand auf die Dauer von fünf Jahren, das Grundkapital von RM 6 Mill. auf höchstens RM 9 Mill. durch Ausgabe neuer Aktien gegen Einlagen zu erhöhen.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Federn 1911 [Eisenbahnwesen der Gegenwart 2 (1911) 404] 1911 [Eisenbahnwesen der Gegenwart 2 (1911) 404]  
Gußstahl 1862 Weltausstellung London 1862 Weltausstellung London  
Kurbelwellen für Dampfmaschinen 1862 Weltausstellung London 1862 Weltausstellung London  
Laschen für Eisenbahnoberbau 1911 [Eisenbahnwesen der Gegenwart 2 (1911) 404] 1911 [Eisenbahnwesen der Gegenwart 2 (1911) 404]  
Lokomotivkurbeln 1862 Weltausstellung London 1862 Weltausstellung London  
Messer für Papierschneidemaschinen 1862 Weltausstellung London 1862 Weltausstellung London  
Rillenschienen 1911 [Eisenbahnwesen der Gegenwart 2 (1911) 404] 1911 [Eisenbahnwesen der Gegenwart 2 (1911) 404]  
Weichenherzstücke 1862 Weltausstellung London 1911 [Eisenbahnwesen der Gegenwart 2 (1911) 404] 1911: aus Tiegel- und Martinstahl




Allgemeines

ZEIT1943
THEMAOrgane und Kapital der Gesellschaft
TEXTVorstand: Gerhard Bruns, kaufmännische Leitung; Dipl.- Ing. Max Lobe, technische Leitung; Curt Faust, Dresden, stellvertretend. Aufsichtsrat: Generaldirektor Dr. Friedrich Flick, Berlin, Vorsitzer; Staatsminister Rudolf Kamps, Dresden, stellv. Vorsitzer; Direktor Dr. Rieh. Bruhn, Vorstand der Auto Union A.-G., Chemnitz; Direktor Odilo Burkart, Berlin; Curt Nebelung, Präsident der Sächsischen Staatsbank und Vorstandsmitglied der Sächsischen Bank, Dresden; Hüttendirektor Ernst Wiegand, Riesa. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1942/43: Dr. Fritz Lang, Berlin; Dr. W. Tervooren, Dresden. Geschäftsjahr: 1. Juli bis 30. Juni. Hauptversammlung (Stimmrecht): Abstimmung nach Nominal-Aktienbeträgen. Reingewinn-Verwendungen: Der Reingewinn, der sich nach Vornahme von Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Rücklagen einschließlich der in die gesetzliche Rücklage einzustellenden Beträge und des Gewinnvortrages ergibt, wird wie folgt verteilt: 1. Zunächst erhalten die Aktionäre bis zu 4 % der geleisteten Einlage. 2. von dem verbleibenden Reingewinn erhält der Aufsichtsrat unter Berücksichtigung der Bestimmung des § 98 Absatz 3 des AG eine Vergütung in Höhe des 10. Teiles desjenigen Betrages, der als Mehrdividende an die Aktionäre verteilt wird. 3. Über den Rest verfügt die Hauptversammlung frei. Grundkapital: nom. RM 6.000.000,00 Stammaktien in 2500 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. 1 - 2500), 5750 Stücken zu je RM 1.000,00 (Nr. 2501 - 8250). Genehmigtes Kapital: RM 3.000.000,00 (lt. H.-V.-Beschluß vom 10. Februar 1943).
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 1325]


THEMAZweck und Gegenstand des Unternehmens (Organe und Kapital der Gesellschaft)
TEXTGegenstand des Unternehmens: Eisen und Stahl und damit verwandte Gegenstände zu erzeugen, zu verarbeiten und zu vertreiben. Die Gesellschaft ist auch berechtigt, bergmännische und zur Eisen und Stahl erzeugenden und verarbeitenden Industrie sowie zum einschlägigen Handel gehörige Unternehmen zu erwerben, zu betreiben und zu veräußern sowie sich an solchen Unternehmen zu beteiligen. Haupterzeugnisse: Elektro- und Siemens-Martin-Stahl in allen Festigkeitsstufen, auch nach Sondervorschriften; nach DIN, nach Flieg- und Heeres-Normen; nach den Bedingungen der Reichsbahn, der Reichsmarine, des Germanischen Lloyd usw.; für die verschiedensten Verwendungszwecke; für Einsatz-, Wasser- und Ölhärtung; gewalzt, geschmiedet, geglüht, vergütet, blankgezogen, blankgeschält, geschliffen und poliert. Hochwertiger Bau- und Sonderstahl, legiert und unlegiert; für den Kraftwagen-, Flugzeug-, Motoren- und allgemeinen Maschinenbau. Kugel- und Kugellagerstähle, verschleißfeste Stähle. Warmarbeits- Werkzeugstähle, Kaltarbeits-Werkzeugstähle. Rost- und säurebeständige Stähle, hitze- und zunderbeständige Stähle. Ventilstähle, warmfeste Stähle, druckwasserstoffbeständige Stähle. Magnetische und unmagnetsiche Spezialstähle. Hochleistungs-Schnellautomatenstahl für die Kraftwagen-, Motorrad-, Fahrrad-, Flugzeug-, Motoren-, Nähmaschinen-, Rechenmaschinen- und Schraubenindustrie sowie überhaupt für die gesamte mit Automaten arbeitende Industrie; gewalzt, geschmiedet, blankgezogen, geschält, geschliffen. Sonder-Automatenstähle für alle Bearbeitungsstufen und Anwendungszwecke; für Einsatzhärtung und Vergütung; gewalzt oder geschmiedet; wärmebehandelt; blank verfeinert. Blanke polierte Qualitäts-Stahlwellen nach DIN und ISA, Siemens-Martin- und Elektro-Federstahl in Reichsbahn- und Sondergüten; glatt und gerippt, in allen Profilen, wasser- und ölhärtbar. Siemens-Martin-Stahlschienen in Reichsbahn-Profilen mit Laschen und Platten. Sonderheit: Schienen in Längen von 30 m sowie verschleißfeste Schienen. Stahlflaschen, nahtlos gepreßt, für flüssige und verdichtete Gase nach den Normen des Deutschen Stahlflaschenverbandes. Reichsbahn-Hülsenpuffer (Einheitspuffer). Weichen, Kreuzungen und sonstiger Bedarf für den Eisenbahn-Oberbau. (Vorstand: Gerhard Bruns, kaufmännische Leitung; Dipl.- Ing. Max Lobe, technische Leitung; Curt Faust, Dresden, stellvertretend. Aufsichtsrat: Generaldirektor Dr. Friedrich Flick, Berlin, Vorsitzer; Staatsminister Rudolf Kamps, Dresden, stellv. Vorsitzer; Direktor Dr. Rieh. Bruhn, Vorstand der Auto Union A.-G., Chemnitz; Direktor Odilo Burkart, Berlin; Curt Nebelung, Präsident der Sächsischen Staatsbank und Vorstandsmitglied der Sächsischen Bank, Dresden; Hüttendirektor Ernst Wiegand, Riesa. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1942/43: Dr. Fritz Lang, Berlin; Dr. W. Tervooren, Dresden. Geschäftsjahr: 1. Juli bis 30. Juni. Hauptversammlung (Stimmrecht): Abstimmung nach Nominal-Aktienbeträgen. Reingewinn-Verwendungen: Der Reingewinn, der sich nach Vornahme von Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Rücklagen einschließlich der in die gesetzliche Rücklage einzustellenden Beträge und des Gewinnvortrages ergibt, wird wie folgt verteilt: 1. Zunächst erhalten die Aktionäre bis zu 4 % der geleisteten Einlage. 2. von dem verbleibenden Reingewinn erhält der Aufsichtsrat unter Berücksichtigung der Bestimmung des § 98 Absatz 3 des AG eine Vergütung in Höhe des 10. Teiles desjenigen Betrages, der als Mehrdividende an die Aktionäre verteilt wird. 3. Über den Rest verfügt die Hauptversammlung frei. Grundkapital: nom. RM 6.000.000,00 Stammaktien in 2500 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. 1 - 2500), 5750 Stücken zu je RM 1.000,00 (Nr. 2501 - 8250). Genehmigtes Kapital: RM 3.000.000,00 (lt. H.-V.-Beschluß vom 10. Februar 1943).)


THEMABesitzverhältnisse (Organe und Kapital der Gesellschaft)
TEXTAnlagen: 1. Werk Freital-Döhlen. Fabrikanlagen: Siemens-Martin- und Elektrostahlwerk, Walzwerke, Hammerwerk, Edektahlschmiede und Kleinschmiede, Preßwerk, Blankzieherei, Härte- und Vergütungsbetriebe, Bearbeitungswerkstätten, Forschungsanstalt. 2. Werk Cainsdorf (Sachs.); 3. Werk Pirna (Elbe). Fabrikanlagen: Walzwerke. (Vorstand: Gerhard Bruns, kaufmännische Leitung; Dipl.- Ing. Max Lobe, technische Leitung; Curt Faust, Dresden, stellvertretend. Aufsichtsrat: Generaldirektor Dr. Friedrich Flick, Berlin, Vorsitzer; Staatsminister Rudolf Kamps, Dresden, stellv. Vorsitzer; Direktor Dr. Rieh. Bruhn, Vorstand der Auto Union A.-G., Chemnitz; Direktor Odilo Burkart, Berlin; Curt Nebelung, Präsident der Sächsischen Staatsbank und Vorstandsmitglied der Sächsischen Bank, Dresden; Hüttendirektor Ernst Wiegand, Riesa. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1942/43: Dr. Fritz Lang, Berlin; Dr. W. Tervooren, Dresden. Geschäftsjahr: 1. Juli bis 30. Juni. Hauptversammlung (Stimmrecht): Abstimmung nach Nominal-Aktienbeträgen. Reingewinn-Verwendungen: Der Reingewinn, der sich nach Vornahme von Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Rücklagen einschließlich der in die gesetzliche Rücklage einzustellenden Beträge und des Gewinnvortrages ergibt, wird wie folgt verteilt: 1. Zunächst erhalten die Aktionäre bis zu 4 % der geleisteten Einlage. 2. von dem verbleibenden Reingewinn erhält der Aufsichtsrat unter Berücksichtigung der Bestimmung des § 98 Absatz 3 des AG eine Vergütung in Höhe des 10. Teiles desjenigen Betrages, der als Mehrdividende an die Aktionäre verteilt wird. 3. Über den Rest verfügt die Hauptversammlung frei. Grundkapital: nom. RM 6.000.000,00 Stammaktien in 2500 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. 1 - 2500), 5750 Stücken zu je RM 1.000,00 (Nr. 2501 - 8250). Genehmigtes Kapital: RM 3.000.000,00 (lt. H.-V.-Beschluß vom 10. Februar 1943).)


THEMABeteiligung an folgenden Unternehmens (Organe und Kapital der Gesellschaft)
TEXT1. Sächsische Gußstahl-Handelsgesellschaft m.b.H. (s.d.), Berlin-Tempelhof, Beteiligung: 100 %; Freitaler Stahl-Industrie G.m.b.H. (s.d.), Freital, Beteiligung: 100%, Buchwert der Beteiligungen: RM 7,00. (Vorstand: Gerhard Bruns, kaufmännische Leitung; Dipl.- Ing. Max Lobe, technische Leitung; Curt Faust, Dresden, stellvertretend. Aufsichtsrat: Generaldirektor Dr. Friedrich Flick, Berlin, Vorsitzer; Staatsminister Rudolf Kamps, Dresden, stellv. Vorsitzer; Direktor Dr. Rieh. Bruhn, Vorstand der Auto Union A.-G., Chemnitz; Direktor Odilo Burkart, Berlin; Curt Nebelung, Präsident der Sächsischen Staatsbank und Vorstandsmitglied der Sächsischen Bank, Dresden; Hüttendirektor Ernst Wiegand, Riesa. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1942/43: Dr. Fritz Lang, Berlin; Dr. W. Tervooren, Dresden. Geschäftsjahr: 1. Juli bis 30. Juni. Hauptversammlung (Stimmrecht): Abstimmung nach Nominal-Aktienbeträgen. Reingewinn-Verwendungen: Der Reingewinn, der sich nach Vornahme von Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Rücklagen einschließlich der in die gesetzliche Rücklage einzustellenden Beträge und des Gewinnvortrages ergibt, wird wie folgt verteilt: 1. Zunächst erhalten die Aktionäre bis zu 4 % der geleisteten Einlage. 2. von dem verbleibenden Reingewinn erhält der Aufsichtsrat unter Berücksichtigung der Bestimmung des § 98 Absatz 3 des AG eine Vergütung in Höhe des 10. Teiles desjenigen Betrages, der als Mehrdividende an die Aktionäre verteilt wird. 3. Über den Rest verfügt die Hauptversammlung frei. Grundkapital: nom. RM 6.000.000,00 Stammaktien in 2500 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. 1 - 2500), 5750 Stücken zu je RM 1.000,00 (Nr. 2501 - 8250). Genehmigtes Kapital: RM 3.000.000,00 (lt. H.-V.-Beschluß vom 10. Februar 1943).)