Babcock Borsig AG

Allgemeines

FirmennameBabcock Borsig AG
OrtssitzOberhausen (Rheinl)
Ortsteil1
StraßeDuisburger Str. 375
Postleitzahl46049
Art des UnternehmensDampfkesselfabrik
AnmerkungenBis 1999: "Deutsche Babcock AG" (s.d.). Standorte um 2002: "Babcock Borsig Power" in Oberhausen (2500 BeschÀftigte), Babcock BSH in Krefeld und Bad Hersfeld (1300), Schumag in Aachen (1100), Krantz-TKT in Bergisch-Gladbach (1000) sowie BBP Environment in Gummersbach (400)
Quellenangaben[FAZ, 06.07.2002, S. 14] [FAZ, 09.07.2002, S. 12]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1998 Entscheidung zur Errichtung eines Montagewerkes der "Flender AG" auf dem GelÀnde der "Babcock Borsig AG" in Voerde-Friedrichsfeld bei Wesel.
1999 Die "Deutsche Babcock AG" nimmt den traditionsreichen Namen "Borsig" in seine Firmierung auf
1999 Babcock ĂŒbernimmt die "MAN Turbomaschinen AG GHH Borsig"
29.05.2001 Lt. Beschluß der Hauptversammlung kann die Verschmelzung von der Ratinger Tochtergesellschaft "Balcke-DĂŒrr AG" (BDAG) erfolgen. Auf der Versammlung mit einer PrĂ€senz von etwas weniger als 30 Prozent stimmen 99,98 Prozent fĂŒr den Zusammenschluß.
24.11.2001 Babcock-Chef Klaus Lederer kĂŒndigt die vollstĂ€ndige Übernahme der Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW) an
08.01.2002 Der amerikanische Investor Guy Wyser-Pratt steigt mit 5,1 Prozent bei Babcock Borsig ein.
30.01.2002 Der Vorstand erwartet fĂŒr 2001/02 (30. September) ein "bestenfalls ausgeglichenes" operatives Ergebnis.
28.02.2002 Der Fehlbetrag beim Ergebnis der gewöhnlichen GeschÀftstÀtigkeit ist im ersten Quartal um 14 auf 72 Millionen Euro gestiegen.
11.03.2002 Babcock Borsig verkauft 25 Prozent der HDW-Anteile an die amerikanische Investment-Gesellschaft One Equity Partners.
19.03.2002 In der Hauptversammlung fordern die KleinaktionĂ€re den RĂŒcktritt von Vorstand und Aufsichtsrat. Wyser-Pratte unterstellt Lederer einen Interessenskonflikt beim HDW-Verkauf
25.04.2002 Steag-Chef Jochen Melchor soll Lederer-Nachfolger werden
30.05.2002 Der Konzernverlust hat sich im ersten Halbjahr ausgeweitet. Roland Berger und BDO erstellen ein Sanierungskonzept
14.06.2002 Lederer legt seine Ämer bei Babcock Borsig nieder
21.06.2002 Das Unternehmen gibt eine LiquiditĂ€tslĂŒcke von 200 Millionen Euro bekannt. Der Aktienkurs bricht ein
25.06.2002 Die Belegschaft verzichtet auf 50 Millionen Euro Löhne, die GlÀubigerbanken feilschen um die Sanierung.
02.07.2002 MinisterprÀsident Wolfgang Clement schaltet sich in die Sanierungsverhandlungen ein.
04.07.2002 Die GlĂ€ubigerbanken sehen sich trotz zugesagter Hilfen nicht in der Lage, eine Entscheidung zur Rettung des angeschlagenen Konzerns zu fĂ€llen. Allein in Nordrhein-Westfalen stehen 8.600 Stellen auf dem Spiel. Am Nachmittag heißt es, die Chancen fĂŒr eine Rettung stĂŒnden 50 zu 50.
03.2005 Der Mannheimer Baukonzern "BilfingerBerger" erwirbt die Babcock-Service-Gruppe mit Sitz in Oberhausen. Die neue Tochter zĂ€hlt zu den MarktfĂŒhrern bei der Wartung von Kraftwerken, die mit Kohle, Gas oder Öl betrieben werden. Sie hat 2.700 Mitarbeiter und erzielte im letzten GeschĂ€ftsjahr einen Umsatz von 350 Millionen Euro, der auf 400 Millionen klettern wird.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampfkessel 1999 Umfirmierung 2002 Liquidation Sommer 2002  




Firmen-Änderungen, ZusammenschĂŒsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1999 Zusammenschluß, neuer Name zuvor Deutsche Babcockwerke Aktiengesellschaft [FAZ, 09.07.2002, S. 12]