Friedländer Eisenwerk

Allgemeines

FirmennameFriedländer Eisenwerk
OrtssitzFriedland (Ostravica, Mähren)
Art des UnternehmensEisenwerk und Maschinenfabrik
Anmerkungen[Slokar]: "Olmützer fürsterzbischöfliche Eisenwerke zu Friedland, Hochwälder Herrschaft". Die Anfänge reichen bis in das 15. Jahrhundert zurück. Vmtl. bei [Erste Brünner]: "Friedländer Eisenwerk" dieses Werk gemeint.
Quellenangaben[Slokar: Geschichte der Österreichischen Industrie (1914) 464] [Hundertjährige Geschichte der Ersten Brünner Masch.-Fabr.-Ges. (1921) 35]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1783 Das Werk, bestehend aus einem Hochofen und und Frischhütten in Friedland, wird verpachtet. Während der Pachtzeit wird es vergrößert und vervollkommnet.
1796 In Czeladna wird ein zweiter Hochofen mit zwei Frischhütten errichtet.
1826 Die Pacht hört auf.
1826 Nach Ablauf der Pacht-Zeit werden sieben neue Frischhütten in Friedland, Ostrawitz und Czeladna errichtet
1829 In Czeladna wird ein weiterer Frischhammer nebst einem Zainhammer aufgestellt.
1836/1837 In Friedland werden ein Stab- und Blechwalzwerk und eine Nägelfabrik errichtet.
1839 Es wird mit dem Bau eines dritten Hochofens in Friedland begonnen, die Gießerei umgebaut und 4 Röstöfen eingerichtet.
1845 Bei der Wiener Ausstellung erhält das Werk die goldene Medaille.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampfmaschinen 1831 Beginn 1845 bisher u.a. 10 Stück [Elvert: Zur Culturgesch. Mährens I (1866) 400]: 1831-1832 mehrere gebaut
Eisen