Teudloff-Vamag Vereinigte Armaturen- und Maschinenfabriken Aktiengesellschaft

Allgemeines

FirmennameTeudloff-Vamag Vereinigte Armaturen- und Maschinenfabriken Aktiengesellschaft
OrtssitzWien
OrtsteilXX.
StraßeDresdner Str. 49
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
AnmerkungenAuch unter der Firma "Wiener Armaturen- und Maschinenbau A.G. vormals Teudloff und Dittrich" [Katalog K 51] (unbekannt, ob vorher oder nachher)
Quellenangaben[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 5869]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
29.10.1920 Gründung unter Mitwirkung der Anglobank durch Umwandlung der Wiener Armaturenfabrik der Firma "Teudloff & Dittrich" in eine selbständige A.-G. unter der Firma "Wiener Armaturen- und Maschinenbau-A.-G."
1934 Änderung der Firma aus "Wiener Armaturen- und Maschinenbau-Anstalt vorm. Teudloff und Dittrich A.-G." in "Teudloff-Vamag Vereinigte Armaturen- und Maschinenfabriken Aktiengesellschaft" (1934 beschlossen und 1935 der neue Name angenommen)
1934 Mit der "'Vamag' Vereinigte Armaturen- und Maschinenfabriken A.-G. österreichische Hilpert-Reutherwerke", Wien, wird ein Übereinkommen geschlossen, wonach die Gesellschaft die gesamte Produktion der "Vamag" für eigene Rechnung übernimmt, während die "Vamag" liquidiert.
25.05.1939 Lt. Hauptversammlung vom 25. Mai 1939 wird die Satzung dem deutschen Aktiengesetz angepaßt und neu gefaßt.
25.05.1939 Die Hauptversammlung vom 25. Mai 1939 beschließt im Hinblick auf dringliche Neuinvestitionen die Erhöhung des Grundkapitals um RM 500.000,00 auf RM 1.000.000,00 durch Ausgabe von 500 neuen Aktien zu je nom. RM 1.000,00.
16.01.1941 Die Hauptversammlung vom 16. Januar 1941 beschließt eine Kapitalerhöhung um RM 500.000,00 durch Ausgabe von weiteren 500 Aktien zu je nom. RM 1.000,00, so daß das Grundkapital seither RM 1.500.000,00 beträgt.
26.08.1943 Letzte ordentliche Hauptversammlung bis 1943/44




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Armaturen 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Dampfentwässerungsapparate   als "Wiener Armaturen- u. Maschinenbau AG"      
Dampfstrahlapparate   als "Wiener Armaturen- u. Maschinenbau AG"      
Hydranten 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Kesselspeisepumpen   als "Wiener Armaturen- u. Maschinenbau AG"      
Pulsometer   als "Wiener Armaturen- u. Maschinenbau AG"      
Schieber 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] Wasser- und Gasschieber; Hochdruckschieber aus Stahlguß für alle Druckmittel
Schmierhähne 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Ventile 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] Stromlinien-Ventile, sonstige Ventile aus Gußeisen und Stahlguß




Allgemeines

ZEIT1943
THEMAOrgane und Kapital der Gesellschaft
TEXTVorstand: Dipl.-Ing. Josef Harmuth; Dipl.-Ing. Rudolf Liebl. Aufsichtsrat: Dr. Fritz Reuther, Mannheim, Vorsitzer; Dr. Hans Friedl, Vorstandsmitglied der Creditanstalt-Bankverein, Wien, stellv. Vorsitzer; Dipl.-Ing. Hans Liebl, Vorstandsvorsitzer der Wiener Brückenbau- und Eisenkonstruktions-A.-G., Wien; Direktor Heinrich Siepmann, Frankenthal; Carl Stahl, Bankprokurist, Wien; Direktor Fritz Steitz, Mannheim. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1943; Süddeutsche Treuhand-Gesellschaft A.-G., München. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je nom. RM 100,00 1 Stimme. Reingewinn-Verwendung: Der Reingewinn, der sich nach Vornahme von Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Rücklagen - einschließlich der Einstellung in die gesetzliche Rücklage - ergibt, wird wie folgt verteilt: a) zunächst werden - sofern die Hauptversammlung nicht im Interesse der Gesellschaft außerordentliche Rückstellungen oder den Vortrag auf neue Rechnung beschließt - bis zu 5 % des Grundkapitals als Gewinnanteil an die Aktionäre ausgeschüttet; b) sodann erhält der Aufsichtsrat, unter Berücksichtigung der Bestimmung des Aktiengesetzes, den ihm satzungsgemäß zustehenden Anteil am Jahresgewinn; c) der Rest wird an die Aktionäre verteilt, soweit die Hauptversammlung keine andere Verwendung bestimmt. Grundkapital: nom. RM 1.500.000,00 Stammaktien in 5000 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. 1-5000), 1000 Stücken zu je RM 1.000,00 (Nr. 1-1000). Großaktionär: VAG-Gruppe Mannheim, Wien (mit 53%).
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 5869]


THEMAZweck und Gegenstand des Unternehmens (Organe und Kapital der Gesellschaft)
TEXTGegenstand des Unternehmens: Fabrikmäßige Erzeugung und Vertrieb von Gießereiprodukten, von Maschinen, Armaturen, Apparaten und Metallwaren aller Art; Errichtung, Erwerbung, Pachtung und sonstige Betriebsübernahme von Fabriken, die sich mit der Erzeugung gleicher oder verwandter Produkte, also insbesondere mit der Erzeugung von Maschinen, Armaturen, Apparaten und Metallwaren aller Art befassen; Einkauf von Roh- und Hilfsmaterialien, Halb- und Ganzfabrikaten, welche den Gegenstand der gesellschaftlichen Erzeugung bilden oder zu derselben notwendig erscheinen, und die Weiterveräußerung der eingekauften Fahrnisse. Innerhalb dieser Grenzen ist die Gesellschaft zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig oder nützlich erscheinen, insbesondere zum Erwerb und zur Veräußerung von Grundstücken, zur Errichtung von Zweigniederlassungen im In- und Auslande, zur Beteiligung an anderen Unternehmen gleicher oder verwandter Art sowie zum Abschluß von Interessengemeinschaftsverträgen. Erzeugnisse: Wasser- und Gasschieber, Hydranten, Hochdruckschieber aus Stahlguß für alle Druckmittel, Stromlinien-Ventile, sonstige Ventile aus Gußeisen und Stahlguß. Spezialität: Erdöl-Bohr- und Leitungsschieber, Ausbruchschieber, Eruptionsdüsen, Schmierhähne, Heißölschieber für Raffinerien. (Vorstand: Dipl.-Ing. Josef Harmuth; Dipl.-Ing. Rudolf Liebl. Aufsichtsrat: Dr. Fritz Reuther, Mannheim, Vorsitzer; Dr. Hans Friedl, Vorstandsmitglied der Creditanstalt-Bankverein, Wien, stellv. Vorsitzer; Dipl.-Ing. Hans Liebl, Vorstandsvorsitzer der Wiener Brückenbau- und Eisenkonstruktions-A.-G., Wien; Direktor Heinrich Siepmann, Frankenthal; Carl Stahl, Bankprokurist, Wien; Direktor Fritz Steitz, Mannheim. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1943; Süddeutsche Treuhand-Gesellschaft A.-G., München. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je nom. RM 100,00 1 Stimme. Reingewinn-Verwendung: Der Reingewinn, der sich nach Vornahme von Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Rücklagen - einschließlich der Einstellung in die gesetzliche Rücklage - ergibt, wird wie folgt verteilt: a) zunächst werden - sofern die Hauptversammlung nicht im Interesse der Gesellschaft außerordentliche Rückstellungen oder den Vortrag auf neue Rechnung beschließt - bis zu 5 % des Grundkapitals als Gewinnanteil an die Aktionäre ausgeschüttet; b) sodann erhält der Aufsichtsrat, unter Berücksichtigung der Bestimmung des Aktiengesetzes, den ihm satzungsgemäß zustehenden Anteil am Jahresgewinn; c) der Rest wird an die Aktionäre verteilt, soweit die Hauptversammlung keine andere Verwendung bestimmt. Grundkapital: nom. RM 1.500.000,00 Stammaktien in 5000 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. 1-5000), 1000 Stücken zu je RM 1.000,00 (Nr. 1-1000). Großaktionär: VAG-Gruppe Mannheim, Wien (mit 53%).)


THEMABesitzverhältnisse (Organe und Kapital der Gesellschaft)
TEXTBesitz- und Betriebsbeschreibung: Fabriken in Wien XX. und Wien-Atzgersdorf. Verkaufsniederlage in Wien I., Getreidemarkt 8. Anlagen: Eisengießerei, Metallgießerei, Stahlgießerei; Maschinenfabriken, Modelltischlerei, Lager- und Versandräume, Versandanlagen. (Vorstand: Dipl.-Ing. Josef Harmuth; Dipl.-Ing. Rudolf Liebl. Aufsichtsrat: Dr. Fritz Reuther, Mannheim, Vorsitzer; Dr. Hans Friedl, Vorstandsmitglied der Creditanstalt-Bankverein, Wien, stellv. Vorsitzer; Dipl.-Ing. Hans Liebl, Vorstandsvorsitzer der Wiener Brückenbau- und Eisenkonstruktions-A.-G., Wien; Direktor Heinrich Siepmann, Frankenthal; Carl Stahl, Bankprokurist, Wien; Direktor Fritz Steitz, Mannheim. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1943; Süddeutsche Treuhand-Gesellschaft A.-G., München. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je nom. RM 100,00 1 Stimme. Reingewinn-Verwendung: Der Reingewinn, der sich nach Vornahme von Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Rücklagen - einschließlich der Einstellung in die gesetzliche Rücklage - ergibt, wird wie folgt verteilt: a) zunächst werden - sofern die Hauptversammlung nicht im Interesse der Gesellschaft außerordentliche Rückstellungen oder den Vortrag auf neue Rechnung beschließt - bis zu 5 % des Grundkapitals als Gewinnanteil an die Aktionäre ausgeschüttet; b) sodann erhält der Aufsichtsrat, unter Berücksichtigung der Bestimmung des Aktiengesetzes, den ihm satzungsgemäß zustehenden Anteil am Jahresgewinn; c) der Rest wird an die Aktionäre verteilt, soweit die Hauptversammlung keine andere Verwendung bestimmt. Grundkapital: nom. RM 1.500.000,00 Stammaktien in 5000 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. 1-5000), 1000 Stücken zu je RM 1.000,00 (Nr. 1-1000). Großaktionär: VAG-Gruppe Mannheim, Wien (mit 53%).)