Aktiengesellschaft vormals Skodawerke in Pilsen

Allgemeines

FirmennameAktiengesellschaft vormals Skodawerke in Pilsen
OrtssitzPilsen (Böhmen)
Straße-
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
AnmerkungenVergl. "Skodawerke AG" (s.d.)
Quellenangaben[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 5931]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1839 Einrichtung des Werks in Stiahlau-Sedletz bei Pilsen, das - auf einem Erzschacht aufbauend - Eisen, Messing und Bronze bearbeitet. Diesem Werk werden nach und nach Hochöfen und Maschinenwerkstätten angegliedert.
1865-1867 Um 1866 tritt Ritter Emil von Skoda ein.
1866 Die Fabriken siedeln nach Pilsen über, das verkehrstechnisch besser gelegen ist.
1869 Ritter Emil von Skoda übernimmt die Leitung der Werke, die später in seinen Besitz übergehen.
1869 Seither bahnt sich eine starke Aufwärtsentwicklung an.
1882 Des wird der Grundstein zu einem Stahlwerk gelegt, und es wird mit der Herstellung von Panzerplatten begonnen.
1889 Die ersten Kanonen werden geliefert.
1890 Die Gesellschaft errichtet eine besondere kriegstechnische Werkstätte, eine neue Waffenfabrik kommt hinzu.
1899 Gründung
1899 Das Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, Präsident des Verwaltungsrates und Generaldirektor wird Emil von Skoda.
1900 Tod von Emil von Skoda
1909 Emil von Skodas Sohn Karl tritt als Generaldirektor an die Spitze des Unternehmens.
1914 Bis zum Ersten Weltkrieg entwickelt sich die Gesellschaft zu einem der größten Unternehmen der Eisenindustrie in der Welt. Der Krieg bringt eine starke Ausdehnung.
1914 Die ursprünglich bei Skoda bestehende Maschinenfabrik wird an die Prager Maschinenbau A.-G., Prag, abgetreten, diese firmiert nun: "Vereinigte Maschinenfabriken A.-G., vorm. Skoda, Ruston, Bromovsky & Ringhoffer".
1918 Die Lage der Skodawerke ist schwierig, da große Absatzgebiete verloren gegangen sind. Mit englischen und französischen Mitteln wird neben der Waffen- auch die Friedensproduktion aufgenommen.
1921 Die Skoda-Werke fusionieren mit den "Vereinigten Maschinenfabriken".
1924 Die Generalversammlung beschließt die Fusion mit der "Eisen- und Stahlwerke A.-G.", in Hradek.
1924 In Komorn (später ungarisches Gebiet) wird eine Schiffswerft erworben.
1925 Fusion mit der Automobilfabrik "Laurin & Klement A.-G." in Jungbunzlau
1927 Kauf der Firma "Bartelmus, Donát & Co., Elektrotechnische Fabrik" in Brünn.
1928 Es wird eine zweite elektrotechnische Fabrik erworben.
Anfang 1930 Anfang des Jahres wird die Automobilabteilung (vormals "Laurin & Klement A.-G." in Jungbunzlau) an eine selbständige Gesellschaft verpachtet, und zwar als die "A.-G. für Automobilindustrie (Asap)".
1930 Bis zum Jahr 1930 kommen noch folgende Unternehmen hinzu: eine Kohlengrube in Märschen (Sudetenland); eine Flugzeugfabrik der Firma "Bondy & Co." (diese Abteilung wird in die "Avia A.-G. für Flugzeugbau" eingebracht). Ferner beteiligen sich die Skodawerke an der "A.-G. für Maschinen- und Brückenbau" in Adamsthal, später wird diese Gesellschaft ganz übernommen.
1930 Aufnahme einer 6prozentigen englisch-französischen Anleihe. Ausgegebener Betrag: £ 5000000.00.00 zur Konversion der Anleihe von 1926 und zur Finanzierung von Exportaufträgen. Emissionskurs: für die englische Gruppe 95%, für die französische Gruppe 96 %. Zinstermin: 1. Juni und 1. Dezember. Stückelung: £ 500, 100 und 50 (für engl. Tranche), £ 10 oder Frcs. 1242.137 (für französische Tranche nach Wahl). Tilgung: zu pari in 25 Jahren, durch Verlosung oder Rückkauf. Verstärkte Tilgung oder gänzlicher Rückkauf nach vorheriger 3-monatiger Kündigung zulässig. Sicherheit: Durch Hypotheken.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Armaturen 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Brückenkonstruktionen 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Dampfkessel 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Dampflokomotiven 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Dampfmaschinen 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Dampfturbinen 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Dieselmotoren 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
elektrische Generatoren 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
elektrische Lokomotiven 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Elektromotoren 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Federn 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Gaserzeuger 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Gasmotoren 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Gußstücke aus Grauguß 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Gußstücke aus Nichteisenmetallen 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Gußstücke aus Stahlguß 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
hydraulische Maschinen 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Kompressoren 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
maschinelle Einrichtungen für Bergwerke 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
maschinelle Einrichtungen für Brauereien 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
maschinelle Einrichtungen für Gaswerke 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
maschinelle Einrichtungen für Glasfabriken 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
maschinelle Einrichtungen für Hüttenwerke 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
maschinelle Einrichtungen für Kokereien 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
maschinelle Einrichtungen für Molkereien 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
maschinelle Einrichtungen für Schlachthöfe 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
maschinelle Einrichtungen für Walzwerke 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
maschinelle Einrichtungen für Walzwerke 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
maschinelle Einrichtungen für Zementfabriken 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
maschinelle Einrichtungen für Zuckerfabriken 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Meßgeräte 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Preßstücke 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] aus Stahl
Pumpen 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Schmiedestücke 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Straßenbaumaschinen 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Transformatoren 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Walzprofile 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Werkzeuge 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  
Zahnräder 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)] 1943 [Handb. Akt.-Ges. (1943)]  




Allgemeines

ZEIT1943
THEMAOrgane und Kapital der Gesellschaft
TEXTVerwaltungsrat: Präsident:, Dr. Wilhelm Voss, Wehrwirtschaftsführer, Generaldirektor der Waffen-Union Skoda-Brünn, Gesellschaft m. b. H., Berlin, Prag. Mitglieder: Ing. Antonin Ales, Zentraldireklor der Synthesia, A.-G., Prag; Dr. Willi Baier, Regierungs-Direktor im Reichsfinanzministerium, Berlin; General der Flieger Karl Bodenschatz; Ing. Dr. Prinz Max Egon zu Hohenlohe-Langenburg; Minister a. D. Dr. Rudolf Hotowetz; Ing. Ferdinand Klindera, Obmann des Zentralverbandes der landwirtschaftlichen Genossenschaften, Prag; Bohuslav Kucera, Oberdirektor der Prager Kreditbank, Prag; Reinhold Freiherr von Lüdinghausen, Bankdirektor, Vorstand der Böhmischen Eskomptebank, Prag; Ferdinand Menger, Generaldirektor der Prager Städt. Sparkassa, Prag; Ing. Vojcech Mixa, Oberdirektorstellvertreter der Gewerbebank, Prag; Walter Pohle, Vorstand und Direktor der Böhmischen Union-Bank, Prag; Dr. Karl Rasche, Vorstand der Dresdner Bank, Berlin, Berlin-Charlottenburg; Baron Dr. Hans Ringhoffer, Generaldirektor der Ringhoffer-Tatra-Werke A.-G., Prag; Ing. Karel Staller, Generaldirektorstellvertreter der Waffenwerke Brünn, A.-G., Prag; Viktor Stoupal; Karel Svoboda, Oberdirektor der Agrarbank Prag. Generaldirektor: Ing. Adolf Vambersky. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1942: Dr. Gerhard Dirks, Prag, Jindrich Slavik, Prag. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je 10 Aktien 1 Stimme. Reingewinn-Verwendung: Der Reingewinn wird folgendermaßen verteilt: l. 5 % werden dem Reservefonds zugewiesen solange, wie dieser die Höhe von 10 % des Grundkapitals nicht erreicht hat; wenn der Reservefonds diese Höhe erreicht hat, wird von der Generalversammlung über evtl. weitere Zuteilungen nach freiem Ermessen entschieden; 2. Zuwendungen an evtl. Spezialfonds; 3. die Aktionäre erhalten ohne Unterschied eine Dividende bis zu 5 % des eingezahlten Grundkapitals; 4. von dem Restbetrag gehen 10% Tantieme an den Verwaltungsrat; 3. was noch bleibt, wird außerordentlichen Reserven für besondere Zwecke zugewiesen; 6. falls die Generalversammlung nichts anderes beschließt, erhalten die Aktionäre vom bleibenden Rest eine Superdividende.
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 5931]


THEMAZweck und Gegenstand des Unternehmens (Organe und Kapital der Gesellschaft)
TEXTGegenstand des Unternehmens: Gewerbsmäßiger Betrieb der Gußstahl-, Maschinen- und Waffenfabrik, somit die Erzeugung von Gußstahlfabrikaten, Maschinen, Maschinenbestandteilen, Kesseln, Lokomotiven, Flugzeugen und Kriegsmaterial aller Art; ferner der Betrieb des elektrotechnischen Gewerbes, der handelsgeschäftliche Vertrieb von allen genannten Erzeugnissen und deren Bestandteilen, Halbfabrikaten usw. - Sitz der Verwaltung: Prag, Jungmannstraße 29 Erzeugnisse: Gußstücke aus Grauguß, Stahlguß, Nichteisenmetallen, Speziallegierungen, Spritzgußstücke; Schmiede- und Preßstücke; gewalztes und gezogenes Rundeisen- und Profilmaterial; Zahnräder, Federn, Armaturen; Dampfkessel, Gaserzeuger, Dampfmaschinen und Dampfturbinen, Diesel-Gasmotoren; Pumpen, Kompressoren hydraulische Maschinen; elektrische und Dampflokomotiven; Schiffbaumaterial; elektrische Generatoren, Elektromotoren, Transformatoren, elektrische Apparate; Maschinen aller Art, z. B.: für den Straßenbau; Werkzeuge und Meßgeräte; ferner maschinelle Einrichtungen für Zuckerfabriken, Brauereien, Molkereien, Schlachthöfe, für Glas- und Zementfabriken, für Berg-, Hütten- und Walzwerke, Gaswerke Kokereien; Brückenkonstruktionen. Dazu kommen Erzeugnisse wie Kohle, Eisenerz, Kalkstein, Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff usw. (Verwaltungsrat: Präsident:, Dr. Wilhelm Voss, Wehrwirtschaftsführer, Generaldirektor der Waffen-Union Skoda-Brünn, Gesellschaft m. b. H., Berlin, Prag. Mitglieder: Ing. Antonin Ales, Zentraldireklor der Synthesia, A.-G., Prag; Dr. Willi Baier, Regierungs-Direktor im Reichsfinanzministerium, Berlin; General der Flieger Karl Bodenschatz; Ing. Dr. Prinz Max Egon zu Hohenlohe-Langenburg; Minister a. D. Dr. Rudolf Hotowetz; Ing. Ferdinand Klindera, Obmann des Zentralverbandes der landwirtschaftlichen Genossenschaften, Prag; Bohuslav Kucera, Oberdirektor der Prager Kreditbank, Prag; Reinhold Freiherr von Lüdinghausen, Bankdirektor, Vorstand der Böhmischen Eskomptebank, Prag; Ferdinand Menger, Generaldirektor der Prager Städt. Sparkassa, Prag; Ing. Vojcech Mixa, Oberdirektorstellvertreter der Gewerbebank, Prag; Walter Pohle, Vorstand und Direktor der Böhmischen Union-Bank, Prag; Dr. Karl Rasche, Vorstand der Dresdner Bank, Berlin, Berlin-Charlottenburg; Baron Dr. Hans Ringhoffer, Generaldirektor der Ringhoffer-Tatra-Werke A.-G., Prag; Ing. Karel Staller, Generaldirektorstellvertreter der Waffenwerke Brünn, A.-G., Prag; Viktor Stoupal; Karel Svoboda, Oberdirektor der Agrarbank Prag. Generaldirektor: Ing. Adolf Vambersky. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1942: Dr. Gerhard Dirks, Prag, Jindrich Slavik, Prag. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je 10 Aktien 1 Stimme. Reingewinn-Verwendung: Der Reingewinn wird folgendermaßen verteilt: l. 5 % werden dem Reservefonds zugewiesen solange, wie dieser die Höhe von 10 % des Grundkapitals nicht erreicht hat; wenn der Reservefonds diese Höhe erreicht hat, wird von der Generalversammlung über evtl. weitere Zuteilungen nach freiem Ermessen entschieden; 2. Zuwendungen an evtl. Spezialfonds; 3. die Aktionäre erhalten ohne Unterschied eine Dividende bis zu 5 % des eingezahlten Grundkapitals; 4. von dem Restbetrag gehen 10% Tantieme an den Verwaltungsrat; 3. was noch bleibt, wird außerordentlichen Reserven für besondere Zwecke zugewiesen; 6. falls die Generalversammlung nichts anderes beschließt, erhalten die Aktionäre vom bleibenden Rest eine Superdividende.)


THEMABesitzverhältnisse (Organe und Kapital der Gesellschaft)
TEXTBesitz- und Betriebsbeschreibung: Bergbaubetriebe: Nürschen (Sudetenland), Tschöppern (Sudetenland); Braunkohlenbergwerk, bei Sehrles (Sudetenland), der Betrieb ist jetzt eingestellt; Kalkwerk in Zditz; Eisenerzbau in Eipovitz bei Rokitzan; Kalksteinbruch in Serbst bei Beroun. Stahl- u. Maschinenfabriken: In Pilsen, Pilsen-Doudlewetz, Prag-Smichow, Königgrätz, Hradek Post Rokitzan, Brünn, Adamsthal, Rokitzan, Zaunfeld b. Königgrätz, Dubnica (Slowakei). (Verwaltungsrat: Präsident:, Dr. Wilhelm Voss, Wehrwirtschaftsführer, Generaldirektor der Waffen-Union Skoda-Brünn, Gesellschaft m. b. H., Berlin, Prag. Mitglieder: Ing. Antonin Ales, Zentraldireklor der Synthesia, A.-G., Prag; Dr. Willi Baier, Regierungs-Direktor im Reichsfinanzministerium, Berlin; General der Flieger Karl Bodenschatz; Ing. Dr. Prinz Max Egon zu Hohenlohe-Langenburg; Minister a. D. Dr. Rudolf Hotowetz; Ing. Ferdinand Klindera, Obmann des Zentralverbandes der landwirtschaftlichen Genossenschaften, Prag; Bohuslav Kucera, Oberdirektor der Prager Kreditbank, Prag; Reinhold Freiherr von Lüdinghausen, Bankdirektor, Vorstand der Böhmischen Eskomptebank, Prag; Ferdinand Menger, Generaldirektor der Prager Städt. Sparkassa, Prag; Ing. Vojcech Mixa, Oberdirektorstellvertreter der Gewerbebank, Prag; Walter Pohle, Vorstand und Direktor der Böhmischen Union-Bank, Prag; Dr. Karl Rasche, Vorstand der Dresdner Bank, Berlin, Berlin-Charlottenburg; Baron Dr. Hans Ringhoffer, Generaldirektor der Ringhoffer-Tatra-Werke A.-G., Prag; Ing. Karel Staller, Generaldirektorstellvertreter der Waffenwerke Brünn, A.-G., Prag; Viktor Stoupal; Karel Svoboda, Oberdirektor der Agrarbank Prag. Generaldirektor: Ing. Adolf Vambersky. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1942: Dr. Gerhard Dirks, Prag, Jindrich Slavik, Prag. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je 10 Aktien 1 Stimme. Reingewinn-Verwendung: Der Reingewinn wird folgendermaßen verteilt: l. 5 % werden dem Reservefonds zugewiesen solange, wie dieser die Höhe von 10 % des Grundkapitals nicht erreicht hat; wenn der Reservefonds diese Höhe erreicht hat, wird von der Generalversammlung über evtl. weitere Zuteilungen nach freiem Ermessen entschieden; 2. Zuwendungen an evtl. Spezialfonds; 3. die Aktionäre erhalten ohne Unterschied eine Dividende bis zu 5 % des eingezahlten Grundkapitals; 4. von dem Restbetrag gehen 10% Tantieme an den Verwaltungsrat; 3. was noch bleibt, wird außerordentlichen Reserven für besondere Zwecke zugewiesen; 6. falls die Generalversammlung nichts anderes beschließt, erhalten die Aktionäre vom bleibenden Rest eine Superdividende.)


THEMABeteiligung an folgenden Unternehmens (Organe und Kapital der Gesellschaft)
TEXTTochtergesellschaften und Beteiligungen (s.d.): 1. Asap-Aktiengesellschaft für Automobilindustrie, Prag, Beteiligung: 100 %; 2 Aktiengesellschaft für Flugzeugindustrie Avia, Prag, Beteiligung: 100 %; 3. Tschechische Luftverkehrs-Gesellschaft, Prag, Beteiligung: 100%; 4. Kablo, Aktien-Kabel und Drahtseilfabrik, Prag, Beteiligung: ca. 44 %; 5. Slowakische Konstruktiva Bauaktiengesellschaft m. b. H., Prag, Beteiligung: 100 %; 6. Omnipol, Aktiengesellschaft, Prag, mit Schwestergesellschaft in Wien, Beteiligung: 51 %; 7. Waffenwerke Brünn, Aktiengesellschaft, Brünn, Beteiligung: 20 %; 8. Vertriebsgesellschaft Skodawerke G. m. b. H., Warschau, Beteiligung: 95 %; 9. Uzinele Metalurgice in Ploesti bei Bukarest, Beteiligung: Majorität; 10. Skoda A.-G., Belgrad; 11. Omnium Brasiliero S. A., Rio de Janeiro; 12. Skoda Platense, Handel- und Industrie A.-G., Argentinien. (Verwaltungsrat: Präsident:, Dr. Wilhelm Voss, Wehrwirtschaftsführer, Generaldirektor der Waffen-Union Skoda-Brünn, Gesellschaft m. b. H., Berlin, Prag. Mitglieder: Ing. Antonin Ales, Zentraldireklor der Synthesia, A.-G., Prag; Dr. Willi Baier, Regierungs-Direktor im Reichsfinanzministerium, Berlin; General der Flieger Karl Bodenschatz; Ing. Dr. Prinz Max Egon zu Hohenlohe-Langenburg; Minister a. D. Dr. Rudolf Hotowetz; Ing. Ferdinand Klindera, Obmann des Zentralverbandes der landwirtschaftlichen Genossenschaften, Prag; Bohuslav Kucera, Oberdirektor der Prager Kreditbank, Prag; Reinhold Freiherr von Lüdinghausen, Bankdirektor, Vorstand der Böhmischen Eskomptebank, Prag; Ferdinand Menger, Generaldirektor der Prager Städt. Sparkassa, Prag; Ing. Vojcech Mixa, Oberdirektorstellvertreter der Gewerbebank, Prag; Walter Pohle, Vorstand und Direktor der Böhmischen Union-Bank, Prag; Dr. Karl Rasche, Vorstand der Dresdner Bank, Berlin, Berlin-Charlottenburg; Baron Dr. Hans Ringhoffer, Generaldirektor der Ringhoffer-Tatra-Werke A.-G., Prag; Ing. Karel Staller, Generaldirektorstellvertreter der Waffenwerke Brünn, A.-G., Prag; Viktor Stoupal; Karel Svoboda, Oberdirektor der Agrarbank Prag. Generaldirektor: Ing. Adolf Vambersky. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1942: Dr. Gerhard Dirks, Prag, Jindrich Slavik, Prag. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je 10 Aktien 1 Stimme. Reingewinn-Verwendung: Der Reingewinn wird folgendermaßen verteilt: l. 5 % werden dem Reservefonds zugewiesen solange, wie dieser die Höhe von 10 % des Grundkapitals nicht erreicht hat; wenn der Reservefonds diese Höhe erreicht hat, wird von der Generalversammlung über evtl. weitere Zuteilungen nach freiem Ermessen entschieden; 2. Zuwendungen an evtl. Spezialfonds; 3. die Aktionäre erhalten ohne Unterschied eine Dividende bis zu 5 % des eingezahlten Grundkapitals; 4. von dem Restbetrag gehen 10% Tantieme an den Verwaltungsrat; 3. was noch bleibt, wird außerordentlichen Reserven für besondere Zwecke zugewiesen; 6. falls die Generalversammlung nichts anderes beschließt, erhalten die Aktionäre vom bleibenden Rest eine Superdividende.)