E. H. Wachs & Co.

Allgemeines

FirmennameE. H. Wachs & Co.
OrtssitzChicago (Ill.)
Stra├čeDayton Street 525
Internet-Seitehttp://www.wachsco.com/company/index.htm
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
AnmerkungenUm 1888 bis 1916: Ecke LaSalle und Grant Avenues; dort ein zweist├Âckiges Geb├Ąude mit Dampfmaschine im Erdgescho├č. Seit 1916; Dayton Stret.
QuellenangabenInternet (2006); PDF-Datei: American Engine Builder (dort der Ortssitz)




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1883 Gr├╝ndung. - E. H. Wachs emigrierte als Vierzehnj├Ąhriger aus Deutschland nach Springfield (Ohio) und machte eine Lehre bei "James Leffel & Co.". Nach einer Reihe von Jahren in dieser Gegend ging er nach Chicago und wurde Teilhaber bei der "Taylor & Wachs Chain Company" (sp├Ąter "Taylor Chain Company").
1888 Der ├Ąlteste von E. H. Wachs' sechs S├Âhnen, Charles, tritt in die Firma ein. Er studierte bei Armor Tech in Chicago und lernte dann Mechaniker bei "Filer & Stowell" in Milwaukee.
um 1900 Beginn der Herstellung von Ausr├╝stungen f├╝r Kohlebergwerke f├╝r "Roberts & Schaffer", einem Auftragnehmer f├╝r den Bau von Bergwerken
ab 1900 Edward H. Wachs, Sr. und das aktive Management von Edward H. Wachs, Jr. in der "Stocker-Rumely-Wachs Company" (einer der bedeutendsten Vertreiber von Werkzeugmaschinen im Mittleren Westen) verbindet die "Wachs Company" mit der Werkzeugmaschinenindustrie durch Investition.
1904 Charles Wachs, ein guter Mechaniker und Ingenieur, wird Pr├Ąsident der Gesellschaft. Er erkennt die Bedeutung von Austauschteilen und der vollst├Ąndigen Dokumentation von allen Teilen, die von der Gesellschaft produziert werden. Somit ist er in der Lage, Ersatzteile f├╝r jedes ejmal hergestelle Produkt zu liefern.Der ├Ąlteste von E. H. Wachs' sechs S├Âhnen, Charles, tritt in die Firma ein. Er studierte bei Armor Tech in Chicago und lernte dann Mechaniker bei "Filer & Stowell" in Milwaukee.
1916 Bau einer neuen Fabrik in der 525 Dayton Street, die f├╝r den Bau von schweren Maschinen geplant ist. Sie umfa├čt 22.000 Quadratfu├č auf einer Ebene und wird von einem Kran bedient, der auch schwere Maschinenteile bewegen kann.
1920er Jahre Die "Wachs Company" ist intensiv mit dem Bau von Dampfmaschinen besch├Ąftigt, die an Firmen wie "Koppers Company" f├╝r Kokerei├Âfen, "Babcock & Wilcox" und "Combustion Engineering Company" f├╝r den Antrieb von Stokern und "Koehring Company" und "Rex Chainbelt Company" f├╝r den Antrieb von Betonmischern.
1920er Jahre Der Kohlebergwerks-Maschinenbau prosperiert.
1929 Die Firma ist einer der Hauptlieferanten von Bauteile f├╝r die "Western Electric Company" f├╝r die Herstellung von Tonfilmprojektoren.
2. Weltkrieg Bau von schweren Lochstanzen f├╝r die "L. & J. Corporation" in Elkhart, Indiana.
1942 Edward H. Wachs III tritt in die Firma ein. Er ist sehr gesch├Ąftst├╝chtig
1944 Wachs ├╝bernimmt die liquidierte "National Machine Works", ein Familienunternehmen, in der Nachbarschaft. Wachs ├╝bernimmt die Herstellugnslinie von Ventilen und Gaswerken.
1949 Einf├╝hrung der ersten Rohrschneidemaschine "Wachs National Pipe Saw" unter Ausnutzung eines Patents der "National Machine Works". Sie deckt den lange bestehenden Bedarf nach einer transportabelen Schneidemaschine f├╝r Rohre gro├čen Durchmessers.
1953 Es wid eine zus├Ątzliche Abteilung f├╝r Rohrschneidemaschinen geschaffen. Die "Guillotine Saw" wird nach einem von einem Privatmann in Buffalo (N.Y.) gekauften Patent gebaut und durch Wachs perfektioniert.
1954 Tod von Charles Wachs und ├ťbernahme der Pr├Ąsidentschaft durch Edward H. Wachs III.
1957 Wachs erwirbt die Rohrschneidemaschinen-Produktion von der "Clow Corporation" in Chicago. Die Machinen und die Produktionslinie werden nach Chicago verlagert. Es entsteht die "Wachs Strickler Pipe Cutter".
1958 Einf├╝hrung einer Linie von transportablen, kraftbetriebenen Ventildrehmaschinen.
1959 Der "Wachs Bev-L-Grinder" wird eingef├╝hrt, und das Bed├╝rfnis nach sauber abgeschr├Ągten Stahlrohren kleineren Durchmessers zu befriedigen.
1965 Edward Hamilton Wachs tritt als Leiter der Verkaufsabteilung ein.
1965 Ende des Dampfmaschinen- und Dampfmaschinenersatzteil-Baues als einer der letzten Hersteller in den USA. In den vergangenen 82 Jahren wurden 10.550 Maschinen in alle Welt verkauft.
1966 Die die "Wachs Co." verkauft ihren Besitz in Chicago und zieht nach Wheeling, Illinois. Ein Grund ist die Freisetzung der alten, schweren Maschinenausstattung, die f├╝r fr├╝here Produktionslinien verwendet wurde. Der Umzug erfolgt mit minimaler Unterbrechung des Betriebs
1970 Charles L. Wachs tritt als Verkaufsleiter in die Firma ein. - Er hatte einige Jahre Erfahrungen bei der "Ford Motor Company" und bei "Volkswagen" gesammelt.
1971 Der "Truck Mounted Valve Operator" wird entwickelt und getestet. Er wird eingef├╝hrt, um den Bedarf der Wasserwerksindustrie nach einer st├Ąrker motorisierten, sicheren und leicht zu verwendenden Ventildrehmaschine zu erf├╝llen.
1974 Edward Hamilton Wachs wird der Pr├Ąsident der Firma. Charles Wachs wird gesch├Ąftsf├╝hrender Vizepr├Ąsident und Verkaufsleiter, w├Ąhrend Edward H Wachs III als Ratsvorsitzender fungiert.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampfmaschinen 1883 Beginn mit Gr├╝ndung 1965 Ende nach 10.550 Maschinen In der Anfangszeit: 1 - 60 PS. In den 1920ern: Lieferant f├╝r "Koppers Company" (Kokereien), "Babcock & Wilcox" und "Combustion Engineering Company" (Stoker-Antriebe), "Koehring Company" und "Rex Chainbelt Company" (Betonmischer)
Maschinen f├╝r Kohlebergwerke 1900 Beginn um 1900     F├╝r "Roberts & Schaffer"
Teile f├╝r Tonfilmprojektoren 1929 Beginn (f├╝r Western Electric Co.) 1932 prosperierend  
Ventile und Schieber 1942 Beginn (├ťbernahme von National Machine Works)