Whitehill Engine & Pictet Ice Machine Co.

Allgemeines

FirmennameWhitehill Engine & Pictet Ice Machine Co.
OrtssitzNewburgh (N.Y.)
StraßeJohnes Street 70
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
AnmerkungenVorgĂ€nger vmtl. "Robert Whitehill, Engine Works". Bezug zu "Whitehill, Smith & Co." (s.d.) unbekannt. Um 1892 unter obiger Firma. Im Zusammenhang damit werden in [http://www.newburgh-ny.com/about/docs/NewburghHeritageMap.pdf] auch: "Newburgh Ice Machine & Engine Co." (s.d., eine GrĂŒndung von Edgar Penny), "Newburgh Steam Engine Works" und "Eastern Casting Corp." genannt (alles VorgĂ€nger- oder Nachfolgefirmen?). Die Gießerei ist am Washington Park und wurde in Luxusappartments umgewandelt. BĂŒro (um 1892) in New York: 21 Cortlandt Street, Raum 6. Die historischen Angaben sind nicht schlĂŒssig: GrĂŒndungsjahr auch 1824 (21 Jahre vor der Geburt von R. Whitehill in Schottland) genannt.
Quellenangabenhttp://www.newburgh-ny.com/about/docs/NewburghHeritageMap.pdf [Power 13 (1892) Oktober, Anzeige] [Nutt: Newburgh, her institutions, industries ... (1891) 232]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1824 GrĂŒndung [des VorgĂ€nger-Unternehmens?]. Die Anlagen sind viele Jahre an den Nordost- und Nordwest-Ecken der Grand Street und dem Broadway.
01.06.1845 Geburt von Robert Whitehill in Glasgow (Schottland) als Sohn von Hugh and Jeannette Murray Whitehill.
1847 Robert Whitehill wandert mit seiner Familie von Schottland in die USA aus, und man siedelt in Wappingers Falls.
1857 Robert Whitehill zieht mit seiner Familie von Wappingers Falls nach Newburgh. - Dort macht er seinen Oberschulabschluß und arbeitet als Buchhalter und Kassierer in New York City. Bald tritt er in die Gießerei von "Stanton, Mallory & Co." ein und lernt Mechaniker. Er bleibt dort bis zur Auflösung der Firma. - Zu einer nicht bekannten Zeit heiratet er Maria Hoffman Chapman, und aus der Ehe gehen vier Kinder hervor.
1883 Baubeginn fĂŒr die großen Fabriksanlagen
1884 Bau der Gießerei
Ende 1890 Eintragung der "Whitehill Engine and Pictet Ice Machine Company" mit einem Kapital von $500,000. Robert Whitehill ist PrÀsident, William C. Dornin VizeprÀsident, Clarence L. Whitehill SekretÀr und Lewis M. Smith als Finanzleiter
Dez. 1890 Fertigstellung der MaschinenbauwerkstÀtten. Seitdem ist die gesamte Fabrikanlage bezogen.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampfmaschinen 1892 [Power 13 (1892) Oktober, Anzeige] 1892 [Power 13 (1892) Oktober, Anzeige] 1892: improved Whitehill Corliss engine (mit freitragendem Bajonettrahmen)
KĂ€ltemaschinen 1890 Beginn (GrĂŒndung) 1892 [Power 13 (1892) Oktober, Anzeige] Nach der Erfindung des Schweizers Pictet (SO2-Verfahren, erfunden 1874)




Allgemeines

ZEIT1891
THEMAWerksbeschreibung
TEXTDie im Dezember 1890 fertiggstellte Fabrikanlage wird durch die South William, Johnes, Edward und Lafayette Streets begrenzt, und die Ziegelbauten nehmen drei Seiten des Blocks ein und haben eine gesamte FrontlĂ€nge von 840 feet. Die Maschinenwerkstatt an der Edward Street ist 330 x 60 feet groß, die HĂ€lfte davon ist zweigeschossig, und die andere HĂ€lfte hat drei Geschosse. Die Gießerei einschließlich der chemischen Fabrik hat 310 feet LĂ€nge an der Johnes Street. An der Seite der South William Street hat das GebĂ€ude eine Weite von 200 feet, einschließlich der BĂŒros, chemischen Fabrik, Muster-, Lager- und ZeichenrĂ€ume. Die chemische Frabrik ist in einem Teil des 65 x 50 feet großen GebĂ€udes. Die GebĂ€ude stehen um einen Hof und bilden, wie allgemein anerkannt wird, einen der vollstĂ€ndigsten Maschinenbaubetriebe im Lande. Es ist nur ein einziger Eingang vorhanden, was die einfache Überwachung von Einzelheiten im gesamten Betrieb ermöglicht. Der gsesamte Betrieb ist in Abteilungen unterteilt, so daß es einen Platz fĂŒr jedes und alles gibt. In der NĂ€he der Maschinenwerkstatt sind der Zeichenraum, das Modelllager, LagerrĂ€ume, der Vorratsraum und die Schmiede. Auf der einen Seite unter Nutzung des sĂŒdwestlichen Teils des zweiten Geschosses ist der Lagerraum der Modelle, wo die einmal eingelagerten Modelle sofort gefunden werden können. Die Maschinenwerkstatt hat einen erhöhten, elektrisch betriebenen Schienenkran, der 40 bis 50 t heben kann. Die Kranbahnschienen haben einen Abstand von 240 feet. Er wird durch drei Motoren betrieben, die durch drei Hebel im FĂŒhrerhaus betĂ€tigt werden. Der Kupolofen in der Gießerei hat eine KapazitĂ€t von 35.000 Pfund.
QUELLE[Nutt: Newburgh, her institutions, industries ... (1891) 233]