Gräflich Einsiedel'sches Eisenwerk zu Lauchhammer

Allgemeines

FirmennameGräflich Einsiedel'sches Eisenwerk zu Lauchhammer
OrtssitzLauchhammer (NL)
Postleitzahl01979
Art des UnternehmensEisenwerk und Maschinenfabrik
AnmerkungenBis ca. 1775 im Besitz der Familie Löwendahl. 1892 unter der Firma "Eisenwerk Lauchhammer, Vereinigte vorm. Gräfl. Einsiedel'sche Werke". Siehe auch unter Gröditz und Riesa!
Quellenangaben[Hülsse/Kato: Dampfmaschinen im Kgr. Sachsen (1847)] [Wagenbreth: Dampfmaschinen (1986) 103/104] Auskunft Herr Düntzsch (2003) [Adressbuch Elektr.-Branche (1892) 49]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1725 Der erste Hochofen mit dem persönlichen Einverständnis August des Starken wird in Betrieb genommen. Damit schlägt die Geburtstunde des Industriestandortes Lauchhammer.
1725 Gründung durch Freifrau von Löwendahl als Hochofenwerk zur Ausnutzung der umfangreichen Kiefernforsten (Herstellung von Holzkohlen). Dazu gehören auch zwei Frischhütten
1775 Um 1775 Übergang in den Besitz der Familie von Einsiedel (verwandtschaftliche Beziehungen zu Familie Löwendahl)
26.07.1776 Tod von Benedicta Margareta von Löwendahl in Schloß Mückenburg. Ihren gesamten Besitz, darunter auch das Gut Mückenberg mit dem Schloß und das Hammerwerk vermacht sie ihrem Patenkind Detlev Carl Graf von Einsiedel.
Mitte November 1827 Die vom Eisenwerk Lauchhammer gelieferten Rohrleitungen der Dresdener Gasbeleuchtung hatten 40 % Ausschuß. Daher verzögert sich die Verlegung der Leitungen bis Mitte November.
1872 Übernahme durch die Bankiers Gebr. Kaskel, Dresden, und Umwandlung in die "Aktiengesellschaft Lauchhammer vorm. Gräflich Einsiedelsche Werke"




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampfkessel 1827 an Hoffnungsschacht, Schedewitz      
Dampfmaschinen 1831 Erste Erwähnung 1892 [Adressb Elektr.-Branche (1892)]  
Emaillierarbeiten 1892 [Adressb. Elektr.-Branche (1892)] 1892 [Adressb. Elektr.-Branche (1892)]  
Gußeisen 1892 [Adressb. Elektr.-Branche (1892)] 1892 [Adressb. Elektr.-Branche (1892)]  




Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller
Dampfmaschine um 1908 Sächsische Maschinenfabrik vorm. Richard Hartmann AG
Dampfmaschine   Sächsische Maschinenfabrik vorm. Richard Hartmann AG
Dampfmaschinen   Sächsische Maschinenfabrik vorm. Richard Hartmann AG




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1 Umbenennung danach Lauchhammerwerk [Maschinenindustrie (1939/40) 549]
1922 Anschluß (Namensverlust) danach Linke-Hofmann-Werke, Breslauer Aktiengesellschaft für Eisenbahnwagen-, Lokomotiv- und Maschinenbau Lauchhammer --> Linke-Hofmann [Messerschmidt: Tb dt Lokomotivfabriken (1977) 110]